Ja klaHR! Human Resources und Leadership

Ja klaHR! Human Resources und Leadership

By Stefan Berndt - Experte für Personalmanagement und HRBusinessCareersManagement
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Ja klaHR! Human Resources und Leadership episodes

  • Talentdichte statt Datensilos: wie KI die Rolle von HR verändert | Kajetan von Armansperg

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    Fast jede HR-Führungskraft, mit der ich spreche, sagt dasselbe: Sie soll strategische Entscheidungen über die Belegschaft treffen und arbeitet mit Daten aus fünf und mehr Systemen. Eins für Recruiting, eins für Payroll, eins für Admin, eins für Performance. Und keins davon kennt den ganzen Menschen.

    Gemeinsam mit Kajetan von Armansperg spreche ich darüber, warum Beförderungen, Gehälter und Retention-Entscheidungen deshalb so oft aus dem Bauch heraus getroffen werden. Kajetan ist Co-Founder und Co-CEO von Leapsome, einer HR-Plattform für leistungsstarke Teams. Vor der Gründung verantwortete er das Produktteam bei Funding Circle.

    Wir sprechen über Talentdichte, ein Kernkonzept der Netflix-Kultur aus dem Buch „No Rules Rules“ von Reed Hastings, über die Frage, warum Recruiting und Performance in ein System gehören, und darüber, was KI-Agenten im HR heute wirklich leisten. Und wir klären, was für HR bleibt, wenn die Routine von selbst läuft, und warum genau dort der Platz am Tisch entsteht.

    💬 Zentrale Botschaft: „Was nicht automatisierbar ist, ist die Gestaltung und die Kommunikation von Strategie für die Organisation von morgen.“

    Kernaussagen:
    1. Die Daten fehlen nicht, sie liegen verteilt. Jedes System kennt nur ein Puzzlestück eines Mitarbeitenden. Wer die Teile von Hand zusammenführt, verliert die Zeit, die für Strategie fehlt.
    2. Talentdichte schlägt Masse. Ein kleines Team aus außergewöhnlichen Leuten leistet mehr als ein großes Team mit durchschnittlichen Talenten. Je komplexer die Arbeit, desto größer der Abstand.
    3. KI schlägt vor, der Mensch entscheidet. Urlaubsanfragen, Vertragsentwürfe und Onboarding-Sequenzen laufen automatisiert. Talentstrategie, schwierige Gespräche und Kalibrierung bleiben bei HR.

    Links zu Kajetan von Armansperg:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kajetanarmansperg/
    Leapsome: https://www.leapsome.com/de
    Leapsome Research Report: https://hubs.li/Q04z6-_W0

    ISO und SOC kurz erklärt:
    ISO 27001 ist die internationale Norm für Informationssicherheit. Zertifiziert wird, ob ein Unternehmen seine Informationen systematisch schützt: https://www.iso.org/standard/27001
    SOC 2 ist ein Prüfbericht nach einem US-Standard. Unabhängige Prüfer bestätigen, wie ein Anbieter Sicherheit, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit von Kundendaten sichert.

    Links zu Ja klaHR:
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    Weitere Links und Empfehlungen:
    HRespect, Love HR, Hate racism: https://www.hrespect.de/
    MEONDI: https://www.meondi.com/karriere
    Northwind: https://northwind.de/
    Ausbildung.de, Finde deine Ausbildung oder dein duales Studium: https://www.ausbildung.de/
    HWG LU: https://www.hwg-lu.de/
    ubiMaster: https://www.ubimaster.com/de/
    Audrey Greniet, Mom Goes Business, Erschaffe dein Universum: https://audreygreniet.my.canva.site/momgoesbusiness-erschaffedeinuniversum

    Kapitel:
    00:00 Bauchentscheidungen: wenn HR das Gesamtbild fehlt
    01:02 Intro mit Kajetan von Armansperg, Co-CEO von Leapsome
    02:18 Fünf Systeme, kein Gesamtbild: HR-Daten im Jahr 2026
    05:06 All-in-One-Plattform: fünf Puzzlestücke eines Mitarbeitenden
    06:28 Talentdichte: was Reed Hastings und Netflix darunter verstehen
    08:58 People Data: was ein Unternehmen mit 300 Mitarbeitenden davon hat
    11:16 Recruiting im gleichen System: warum Leapsome ein eigenes ATS baut
    13:30 KI-Agenten: Chat-Interface oder echte Entscheidungshilfe
    17:05 Zukunft von HR: was bleibt, wenn die KI immer besser wird
    20:47 Datenschutz und EU AI Act: KI mit Human in the Loop
    22:30 ISO 27001 und SOC 2: Zertifizierung aus HR-Sicht
    24:44 Wettbewerb: Talent Management und KI als Unterschied
    27:41 HR-Team 2029: Routine läuft, Talentstrategie zählt
    29:18 Platz am Tisch: wann HR ihn sich verdient

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    32 min
  • Wer kümmert sich um die Führungskraft? Selbstfürsorge in der Führung | Isabell Sorg

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    Führungskräfte sollen Orientierung geben, Entscheidungen treffen, Probleme lösen und immer für ihr Team da sein. Nur: Wer kümmert sich eigentlich um die Führungskraft? In meinen Persönlichkeitsprofilen schätzen rund 95 Prozent der Führungskräfte ihre Selbstfürsorge als schwach ein.

    Gemeinsam mit Isabell Sorg spreche ich darüber, warum Selbstfürsorge nichts mit Wellness zu tun hat. Isabell ist Geschäftsführerin der Evolon GmbH und systemische Beraterin. Bei SORG Rollstuhltechnik trägt sie als Prokuristin selbst unternehmerische Verantwortung und kennt das Funktionieren im Führungsalltag aus erster Hand.

    Wir sprechen über die Zehn-Sekunden-Regel für Momente, in denen dich etwas triggert, über die Gegenfrage „Wie würdest du es machen?“, mit der Probleme dorthin zurückgehen, wo die Expertise sitzt, und darüber, warum keine Führungskraft jeden Führungsstil authentisch leben kann. Und wir klären, warum Klarheit manchmal heißt, dir einzugestehen: Diese Führungskraft kann und will ich nicht sein.

    💬 Zentrale Botschaft: „Keiner kann authentisch jede Führungskraft sein.“

    Kernaussagen:
    1. Selbstfürsorge ist eine Führungskompetenz. Sie heißt Grenzen setzen, Unterstützung holen und Abstand gewinnen. Es geht nicht um die Länge: Auch fünf Minuten pro Woche zählen.
    2. Zehn Sekunden vor der Reaktion. Wer getriggert ist, lehnt sich zurück, zählt bis zehn und fragt nach. Danach ist die erste Emotion durch, und das Sachargument zählt.
    3. Führung heißt Umfeld schaffen, nicht jedes Problem lösen. Die Gegenfrage gibt das Problem ins Team zurück. Das entlastet die Führungskraft und stärkt die Selbstwirksamkeit der Mitarbeitenden.

    Links zu Isabell Sorg:
    LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/isabell-sorg-81b312319
    Website: https://evolon.org/

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    Kapitel:
    00:00 Urlaub für Führungskräfte: der Einstieg
    00:52 Selbstfürsorge in der Führung: Intro mit Isabell Sorg
    02:01 Sich selbst übergehen: wie lange hältst du das durch?
    03:01 Selbstfürsorge ohne Wellness: Grenzen setzen, Hilfe holen
    05:52 Persönlichkeitsprofile: 95 Prozent schätzen Selbstfürsorge schwach ein
    09:09 Zehn-Sekunden-Regel: erst zurücklehnen, dann reagieren
    09:52 Müdigkeit zugeben: Führung muss nicht immer stark sein
    12:35 Impulskontrolle: Big Five und der neutrale Ordner
    16:27 Gegenfrage statt Lösung: „Wie würdest du es machen?“
    17:13 Hilfe zur Selbsthilfe: Führung heißt Umfeld schaffen
    20:41 Führungsspanne: der Montagmittag nach zehn One-on-Ones
    23:17 Authentizität: welche Führungskraft du nicht sein willst
    23:54 Psychologische Sicherheit: Workshop, Coaching, Psychologe
    29:21 Klarheit: wenn der andere nicht mitgehen will
    30:19 Fürsorgepflicht und Pinguin-Parabel: das Umfeld zählt mit

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    34 min
  • Bundesliga-Schiedsrichter: warum sich falsche Entscheidungen richtig anfühlen | Sascha Stegemann

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    Was macht es mit dir, wenn du felsenfest von einer Entscheidung überzeugt bist und später weisst: Sie war falsch? Diese Frage kennt jede Führungskraft, jede Recruiterin und jeder, der Menschen einstellt. Kaum jemand erlebt sie so oft und so öffentlich wie ein Bundesliga-Schiedsrichter.

    Gemeinsam mit Sascha Stegemann spreche ich live von der ZPE in Köln über Entscheidungen unter Druck. Sascha ist Bundesliga- und FIFA-Schiedsrichter, pfeift seit 2014 in der Bundesliga und trifft pro Spiel mehr als 300 Entscheidungen. Jeder Pfiff zählt, aber auch jeder Nicht-Pfiff.

    Er erzählt, warum Sicherheit im Moment der Entscheidung nicht automatisch Richtigkeit bedeutet, wie die Schiedsrichter heute mit Videoszenen, einem Neuroathletik-Trainer und Körpersprache-Experten ihre Wahrnehmung trainieren und warum eine richtige Entscheidung erst akzeptiert wird, wenn sie gut vermittelt ist. Und wir schauen auf den VAR: Was passiert, wenn Technik Entscheidungen unterstützt, und was heisst das für KI in HR und Recruiting?

    💬 Zentrale Botschaft: „Die Diskussionen werden nicht verschwinden, sie werden sich verschieben."

    Kernaussagen:
    1. Sicherheit ist nicht gleich Richtigkeit. Oft führt Sicherheit zur richtigen Entscheidung, manchmal aber nicht. Gute Entscheider stützen sich deshalb auf Erfahrung, klare Guidelines und objektive Fakten statt nur auf das Bauchgefühl.
    2. Richtige Entscheidungen brauchen Vermittlung. Eine richtige Entscheidung wird nicht akzeptiert, wenn sie schlecht kommuniziert ist. Eine falsche Entscheidung wird verziehen, wenn man offen zu seinem Fehler steht.
    3. Technik ist ein Airbag, kein Fahrer. Der VAR korrigiert über 90 Prozent der Fehlentscheidungen, trotzdem trifft der Mensch die Entscheidung. Genau so gehört KI in HR: nutzen, aber die Verantwortung nicht aus der Hand geben.

    Links zu Sascha Stegemann:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-stegemann/
    Website: https://sascha-stegemann.de/

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    Kapitel:
    00:00 Intro: Ja klaHR live von der ZPE mit Sascha Stegemann
    01:07 Felsenfest überzeugt und trotzdem falsch
    02:04 Mehr als 300 Entscheidungen in 90 Minuten
    03:52 Vom Spielertraum zur Pfeife: 15 Mark Taschengeld
    07:55 Wie schnell merkst du eine Fehlentscheidung?
    08:51 Sicherheit ist nicht gleich Richtigkeit
    10:50 Wie viel Bauchgefühl steckt in einer Entscheidung?
    12:02 Richtige Entscheidungen muss man auch vermitteln
    13:12 Eignungsdiagnostik statt Aura-Check im Recruiting
    15:13 Wahrnehmung trainieren: Videoszenen und Neuroathletik
    19:11 VAR und Technologie: was hilft, was menschlich bleibt
    21:32 Der VAR als Airbag im Auto
    24:29 Was HR vom Schiedsrichter lernt: Fehler eingestehen
    27:45 Fazit: Technik braucht menschliche Intelligenz

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    30 min
  • Was bleibt, wenn KI alles kann? Führung, Vertrauen und Verantwortung | Oliver Hoffmann

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    Was bleibt eigentlich, wenn KI alles kann? Die Frage klingt philosophisch, aber sie landet gerade in jedem Unternehmen auf dem Tisch. Prozesse werden automatisiert, Texte und Videos entstehen auf Knopfdruck, und viele Menschen haben ehrlich gesagt richtig Schiss um ihren Job.

    Gemeinsam mit Oliver Hoffmann spreche ich darüber, was an Führung und Arbeit menschlich bleibt. Olli ist Geschäftsführer der Northwind Filmagentur und erlebt in seiner eigenen Branche, wie schnell das geht: Reels für Instagram lassen sich schon heute auf Knopfdruck generieren, ohne Kameramann und ohne selbst geschriebenes Skript.

    Seine Geschichte dazu bleibt hängen. Ein Dienstleister schickt ihm nach einem Gespräch ein Angebot, das perfekt auf jeden besprochenen Punkt eingeht. Man sieht, dass es mit KI gebaut wurde. Olli nimmt es nicht an. Nicht weil es schlecht war, sondern weil es zu perfekt war und ihn der Mensch dahinter im Gespräch nicht überzeugt hat.

    Danach geht es um Führung und Recruiting: warum eine KI Orientierung und Nähe nicht ersetzt, warum der erste Anruf bei Bewerbenden Chefsache bleibt und warum Unternehmen jetzt entscheiden müssen, wie weit sie mit KI gehen wollen.

    💬 Zentrale Botschaft: „Alle wollen eine KI als Assistenz haben, aber keiner will von der KI geführt werden."

    Kernaussagen:
    1. Je perfekter Inhalte werden, desto weniger sind sie wert. Wir wollen wissen, welcher Mensch dahintersteckt und wer die Verantwortung übernimmt. Wissen ist überall verfügbar, gefragt ist die Einordnung.
    2. Führung ist Beziehungsarbeit: Orientierung geben, zuhören, eine andere Meinung zulassen. Administrative Aufgaben kann KI übernehmen, Nahbarkeit nicht. Trotzdem wirken viele Manager durch KI eher überforderter als entlastet.
    3. Im Recruiting ersetzt KI den ersten persönlichen Kontakt nicht. Sie kann bei der Vorauswahl helfen und Bauchgefühl reduzieren, aber die Entscheidung muss beim Menschen bleiben. Diese Grundsatzentscheidung muss jede Organisation jetzt treffen.

    Links zu Oliver Hoffmann:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/oliver-g-hoffmann-10909665/
    Website: https://northwind.de/

    Links zu Ja klaHR:
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    Termin, Lass mal schnacken: https://calendly.com/stefan-jaklahr/30min

    Weitere Links und Empfehlungen:
    HRespect, Love HR, Hate racism: https://www.hrespect.de/
    MEONDI: https://www.meondi.com/karriere
    Northwind: https://northwind.de/
    Ausbildung.de, Finde deine Ausbildung oder dein duales Studium: https://www.ausbildung.de/
    HWG LU: https://www.hwg-lu.de/
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    Präsentiert von Leapsome, der HR-Plattform für Feedback, Learning und Entwicklung: https://www.leapsome.com/de

    Kapitel:
    00:00 Was bleibt, wenn KI alles kann?
    00:53 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
    01:47 KI klüger als wir: die Wellensittich-Metapher
    03:07 Perfektion durch KI: warum der perfekte Brief Vertrauen kostet
    08:12 Das perfekte KI-Angebot, das abgelehnt wurde
    09:32 Angst vor Jobverlust durch KI: wo fangen wir an?
    10:46 Stop hiring humans: Effizienzlogik und Massenarbeitslosigkeit
    14:00 Partner-Hinweis: Leapsome
    15:13 Was KI nicht übernehmen kann: 100 Reels auf Knopfdruck
    16:23 KI als Assistenz ja, KI als Chef nein
    17:40 KI-Regulierung: wo ziehen wir die Grenze?
    21:22 Führung ist Beziehungsarbeit: warum Manager trotzdem überfordert sind
    27:57 KI im Recruiting: 300 Bewerbungen statt 30
    30:17 Der erste Anruf: was im Recruiting keine KI ersetzt
    40:53 Umschulung und Mindset: Verantwortung für die nächste Generation

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    44 min
  • Feedback nehmen: der Hebel, den eure Führungskräfte-Trainings vergessen | Dr. Marvin Behrendt

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    Feedback geben müssen Führungskräfte können. Deshalb schicken wir sie in Trainings, bringen ihnen Gesprächstechniken bei und erklären ihnen, wie gutes Feedback funktioniert. Über die Person auf der anderen Seite sprechen wir erstaunlich wenig. Dabei kann ich als Führungskraft noch so gut vorbereitet sein: Geht mein Gegenüber sofort in Rechtfertigung, Abwehr oder Gegenangriff, wird aus gutem Feedback noch lange kein gutes Feedbackgespräch.

    Gemeinsam mit Dr. Marvin Behrendt spreche ich genau über diese andere Seite. Marvin ist promoviertes Arbeiterkind, war über ein Jahrzehnt bei thyssenkrupp und gehörte dort zuletzt zu den Top 1 % der Führungskräfte im Stahlbereich. Heute ist er der Feedbackdoktor und hat das Buch „Feedback sicher geben und nehmen" geschrieben.

    Sein Bild dazu sitzt: Viele Unternehmen prägen eine Seite der Medaille bis ins letzte Detail, und wenn man sie umdreht, ist da nichts. Die Führungskräfte sind trainiert, die Mitarbeitenden nicht. Trainiert trifft auf untrainiert.

    Danach wird es sehr praktisch. Marvin gibt Mitarbeitenden, die morgen ein Feedbackgespräch haben, ein klares Vorgehen mit: wie sie im Gespräch nicht auf Angriff gehen, warum sie danach eine Nacht drüber schlafen und warum am Ende nur sie entscheiden, was sie umsetzen.

    💬 Zentrale Botschaft: „Ich selber entscheide, was von deinem Feedback ich umsetzen möchte."

    Kernaussagen:

    1. Feedback verpufft, wenn es bei der nehmenden Person nicht ankommt. Das passiert bei negativem Feedback durch Verteidigung und bei positivem Feedback durch Abwiegeln. Wer nur das Geben trainiert und das Nehmen auslässt, setzt sein Trainingsbudget nicht wirksam ein.
    2. Im Feedbackgespräch selbst geht es nicht um mich, sondern darum, mein Gegenüber richtig zu verstehen, auf der Inhaltsebene und auf der Gefühlsebene. Paraphrasieren und Verbalisieren nehmen den Druck raus, weil ich mich in dem Moment weder rechtfertigen noch etwas klarstellen muss.
    3. Nach dem Gespräch entscheidet allein die nehmende Person, wie viel sie umsetzt, auf einem Schieberegler von 0 bis 100 %. Das kann Konsequenzen haben. Gute Führungskräfte wissen trotzdem, dass nie 100 % umgesetzt werden, weil ihr Feedback nur ein Mosaiksteinchen ist.

    Das Vorgehen für dein nächstes Feedbackgespräch:

    Im Gespräch zuhören, paraphrasieren und verbalisieren, statt dich zu verteidigen.
    Nach Hause gehen und eine Nacht drüber schlafen.
    Bleibt etwas nicht okay, einen neuen Termin für ein klärendes Gespräch vereinbaren.
    Dann selbst entscheiden, was du umsetzt.

    Links zu Dr. Marvin Behrendt:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marvin-behrendt/
    Website: https://feedbackdoktor.de/
    Buch „Feedback sicher geben und nehmen": https://www.amazon.de/dp/B0GXNY7TG4

    Links zu Ja klaHR:

    Linked In: https://www.linkedin.com/in/berndt-stefan/
    Website: https://jaklahr.de/
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    Termin, Lass mal schnacken: https://calendly.com/stefan-jaklahr/30min

    Weitere Links und Empfehlungen:

    HRespect, Love HR, Hate racism: https://www.hrespect.de/
    MEONDI: https://www.meondi.com/karriere
    Northwind: https://northwind.de/
    Ausbildung.de, Finde deine Ausbildung oder dein duales Studium: https://www.ausbildung.de/
    HWG LU: https://www.hwg-lu.de/
    ubiMaster: https://www.ubimaster.com/de/
    Audrey Greniet, Mom Goes Business, Erschaffe dein Universum: https://audreygreniet.my.canva.site/momgoesbusiness-erschaffedeinuniversum

    Präsentiert von Leapsome, der HR-Plattform für Feedback, Learning und Entwicklung: https://www.leapsome.com/de

    Kapitel:

    00:00 Feedback nehmen: warum Geben allein nicht wirkt
    00:59 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
    01:40 Der Gast: Dr. Marvin Behrendt, der Feedbackdoktor
    02:28 Feedbackgespräch versauen: geht das auch als Mitarbeitender?
    05:32 Peer-Feedback und Feedback nach oben
    08:06 Feedback-Trainings: warum nur Führungskräfte trainiert werden
    09:52 Die Medaille mit der leeren Rückseite
    12:04 Partner-Hinweis: Leapsome
    13:57 Feedbackkultur als Muskel: das Rafa-Nadal-Prinzip
    17:28 Train the Trainer: Feedback nehmen für 900 Mitarbeitende
    23:09 Feedback annehmen: im Gespräch geht es nicht um dich
    25:27 Aktives Zuhören: paraphrasieren und verbalisieren
    28:03 Schieberegler 0 bis 100 %: du entscheidest, was du umsetzt
    30:03 Zurückfüttern: was das Wort Feedback über die Haltung sagt
    32:48 Gute und schlechte Führungskräfte beim Feedback

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    37 min
  • Ohne mich läuft hier nichts: warum dieser Satz Führungsversagen ist | Anna-Katharina Börke

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    Solange alles läuft, sieht jede Führung gut aus. Stabile Prozesse, klare Strukturen, eingespielte Abläufe. Das sagt nur nichts darüber, ob überhaupt geführt wird. Erst wenn Informationen fehlen, Entscheidungen unter Zeitdruck fallen und Menschen unsicher werden, zeigt sich der Unterschied.

    Gemeinsam mit Anna-Katharina Börke spreche ich darüber, was in genau diesem Moment sichtbar wird. Anna-Katharina war 18 Jahre bei der Bundeswehr, zwei Auslandseinsätze, mit 24 hat sie 135 Soldaten geführt. Heute begleitet sie Geschäftsführende und Führungsteams im Mittelstand durch Krisen und Konflikte.

    Sie benennt dabei etwas, das in vielen Unternehmen als Auszeichnung gilt: den Geschäftsführer, der in der Krise alles rettet. Ihre Einordnung dazu ist unbequem und sitzt.

    Danach wird es praktisch. Wir reden über die drei Krisentypen, die in einer Geschäftsführung nebeneinander sitzen. Über die Rollen, die vorher geklärt sein müssen und ersetzbar sein müssen. Und über die Frage, woran du selbst merkst, dass dein Führungssystem nicht trägt.

    💬 Zentrale Botschaft: „Wenn eine Führungskraft nicht führt, ist es nicht mehr als nur Verwalten."

    Kernaussagen:

    1. Wer sich als Held der Krise rühmt, hat vorher die eigene Führungsmannschaft handlungsunfähig gemacht. Diese Führungskräfte erreichen die Kunden nicht, treffen keine Entscheidungen und kennen die Prozesse nicht, weil Macht und Kontrolle oben geblieben sind. Der Flaschenhals ist kein Zufall, er ist ein Ergebnis.
    2. Rollen müssen vor der Krise geklärt sein und sie müssen ersetzbar sein. Im Einsatz ist selbstverständlich, dass eine Führungskraft ausfällt und jemand anderes übernimmt. In Unternehmen hängt oft alles an einer Person, und niemand hält das für ein Risiko.
    3. Nur weil ich meinen Führungsstil gut finde, erreiche ich damit vielleicht fünf von zehn Mitarbeitenden. Die anderen fünf brauchen eine andere Kommunikation und eine andere Feedbackkultur. Genau dort entscheidet sich, ob ein Team unter Druck stabil bleibt.

    Die drei Warnsignale aus der Folge:

    Der Geschäftsführer zieht sich ins Operative zurück und kontrolliert Kleinigkeiten.
    Die zweite Führungsebene holt sich für alles wieder Entscheidungen von oben.
    Der Geschäftsführer schläft schlecht, spürt die Last des ganzen Unternehmens und kommt nicht mehr zum strategischen Arbeiten.

    Links zu Anna-Katharina Börke:

    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anna-katharina-börke
    Website: https://www.krisen-fuehrung.de/
    Instagram: https://www.instagram.com/krisenfuehrung

    Links zu Ja klaHR:

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    Website: https://jaklahr.de/
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    Weitere Links und Empfehlungen:

    HRespect, Love HR, Hate racism: https://www.hrespect.de/
    MEONDI: https://www.meondi.com/karriere
    Northwind: https://northwind.de/
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    Audrey Greniet, Mom Goes Business, Erschaffe dein Universum: https://audreygreniet.my.canva.site/momgoesbusiness-erschaffedeinuniversum

    Präsentiert von Leapsome, der HR-Plattform für Feedback, Learning und Entwicklung: https://www.leapsome.com/de

    Kapitel:

    00:00 Druck engt ein: warum fünf von zehn dich nicht erreichen
    00:56 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
    02:23 Der Gast: Anna-Katharina Börke, Krisenberaterin
    02:45 Ist die Krise der ehrlichste Führungstest?
    03:38 Wenn eine Führungskraft nicht führt, ist es nur Verwalten
    04:13 Das Präventionsparadoxon: keiner ruft vorher an
    06:38 Was Druck mit uns macht: der Blick wird eng
    08:21 Drei Geschäftsführer, drei Krisentypen
    09:38 Vom Chaos zur Klarheit: Sprachanalyse und acht Coaching-Einheiten
    11:03 Der Geschäftsführer-Flaschenhals
    11:46 Fake-Helden: wer in der Krise glänzt, hat vorher versagt
    12:11 Partner-Hinweis: Leapsome
    13:25 Ohne mich läuft hier nichts: Organisations- und Führungsversagen
    15:01 Welche Rollen im Ernstfall geklärt sein müssen
    17:37 Bundeswehr: Rollen müssen vorher klar und ersetzbar sein
    18:29 Was Auslandseinsätze über Führung lehren, was kein Seminar lehrt
    19:38 Diversität ist der Resilienzfaktor
    20:02 Fünf von zehn: dein Führungsstil erreicht nur die Hälfte
    20:46 Kein Wissensproblem, ein Umsetzungsproblem
    23:30 Die Echokammer kaputt machen
    25:55 Ego durchdrücken ist Selbstführung, nicht Menschenführung
    27:18 Woran du merkst, dass dein Führungssystem nicht trägt
    29:19 Gute Führung macht sich überflüssig
    30:43 Warum nach der Krise alles wieder zurückfällt
    33:48 Autopilot: der Appell zum Schluss

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    37 min
  • Es gibt keine Low Performer, nur Pinguine in der Wüste | Wolfgang Hennen

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    Führung ist kein Modell, das man sich überstülpt. Führung ist Handwerk. Und Handwerk lernt man nicht in einem Training, sondern über Lehrjahre, mit Fehlern, die man erst hinterher versteht.

    Gemeinsam mit Wolfgang Hennen spreche ich darüber, was von guter Führung übrig bleibt, wenn man alle Modelle streicht. Wolfgang war Marine-Offizier, danach über 16 Jahre in internationalen Führungsrollen der Lidl-Gruppe, unter anderem als CFO und CHRO in Belgien, Luxemburg und Polen. Zweieinhalb Jahre hat er ein Berliner Startup geführt, heute berät er mit seiner OMC OpenMind Management Consulting Führungskräfte in Veränderungsphasen.

    Er erzählt den Fehler, den er nie vergessen hat: ein Trennungsgespräch bei der Marine, komplett vorbereitet, vom Zettel abgelesen, den Kopf nicht gehoben. Falsches Blatt, falscher Mann. Kleiner Fehler, grosse Wirkung. Seine Diagnose: er war nur mit sich selbst beschäftigt.

    Danach wird es sehr praktisch. Wir reden über den Zettel, auf dem in fünf Minuten ein Führungskonzept entsteht. Über fünf Minuten Check-in am Tag, die das Remote-Problem lösen. Und über den Satz, der die Folge trägt.

    💬 Zentrale Botschaft:

    „Es gibt keine Low Performer. Es gibt Pinguine in der Wüste."

    Kernaussagen:

    1. Nimm einen Zettel und schreib auf, was du von deiner Führungskraft erwartest. Formulier es in die Ich-Form. Fertig ist dein Führungskonzept. Mehr Modell braucht es am Anfang nicht.
    2. Der grösste Anfängerfehler ist, Autorität zu spielen. Wer stark, allwissend und fehlerfrei auftritt, muss dauernd taktieren. Wer eigene Schwächen benennt und die Stärken im Team dagegensetzt, hört damit auf.
    3. Es gibt keine Low Performer, es gibt Menschen im falschen Kontext. Ein Pinguin in der Wüste ist nutzlos. Derselbe Pinguin im kalten Wasser ist ein High Performer. Die Aufgabe von HR ist, das zu sagen und nicht die Person zu bewerten.
    4. Links:

      Links zu Wolfgang Hennen:

      LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/wolfgang-hennen/

      Website: https://omc-berlin.de/

      Links zu Ja klaHR:

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      HRespect, Love HR, Hate racism: https://www.hrespect.de/

      MEONDI: https://www.meondi.com/karriere

      Northwind: https://northwind.de/

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      Kapitel:

      00:00 Führungskonzept auf einem Zettel: schreib auf, wie du geführt werden willst
      01:00 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
      02:17 Der Gast: von der Marine über den Handelskonzern in die Beratung
      04:30 Vertrauen zuerst: Schwäche zugeben, ohne hilflos zu wirken
      06:06 Handwerk schlägt Strategie: Gespräch führen, Meeting leiten, zuhören
      08:03 Erfahrung braucht Lehrjahre: 30 Jahre auf allen Klavieren
      09:21 Der Marine-Fehler: das falsche Blatt vorgelesen
      10:56 Autorität spielen statt authentisch sein: der grösste Anfängerfehler
      12:46 Rollenbilder: warum Mourinho und Klopp keine Vorbilder sind
      13:44 Partner-Hinweis: Leapsome
      14:58 Keine Heroes: Scheibchen abgucken statt jemanden kopieren
      20:02 Biologie der Führung: 300.000 Jahre Homo Sapiens entscheiden mit
      21:39 Die Angst, nicht mehr zur Gruppe zu gehören
      25:06 Fünf Minuten Check-in am Tag lösen das Remote-Problem
      27:56 Es gibt keine Low Performer, nur Pinguine in der Wüste

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      32 min
    5. Warum eure Gefährdungsbeurteilung in der Schublade verrottet | Lorina Brugger

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      Die psychische Gefährdungsbeurteilung ist durch, die Ergebnisse liegen auf dem Tisch, und dann steht man davor wie der viel zitierte Ochs vorm Berg. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob aus einer lästigen Pflicht ein echter Hebel wird oder ob der Bericht in der Schublade verstaubt.

      Gemeinsam mit Lorina Brugger spreche ich darüber, warum betriebliches Gesundheitsmanagement in so vielen Organisationen scheitert. Lorina hat Gesundheitsförderung studiert, ist selbstständige BGM-Trainerin und Moderatorin aus Speyer und leitet die BBGM-Regionalgruppe Rhein-Neckar. Sie benennt sehr klar, woran es liegt: an fehlender Kompetenz, an fehlenden Verantwortlichkeiten und an einer Geschäftsführung, die nur das Nötigste abhaken will.

      Danach kippen wir, wie Lorina sagt, eine ganze Tonne Konfetti drüber. Wir reden darüber, wie du auch einen zahlengetriebenen Geschäftsführer überzeugst, warum Gesundheit die Basis von allem anderen ist und wie aus Stressmanagement plötzlich Zeitmanagement wird, live durchgespielt an meiner eigenen Lieblingsbaustelle, dem Aufschieben.

      💬 Zentrale Botschaft:

      „In meinem Kopf ist Gesundheit die Basis von allem anderen."

      Kernaussagen:

      1. Die psychische Gefährdungsbeurteilung ist gesetzliche Pflicht, aber das Gesetz verlangt mehr als den Fragebogen: Maßnahmen ergreifen, dokumentieren und evaluieren. Genau dieser Teil fällt am häufigsten hinten runter.
      2. Gesundheit ist kein weiches Thema für gute Zeiten, sondern die Basis von allem anderen. Selbst wer nur auf die Zahlen schaut, profitiert. Der Return on Investment braucht ein paar Jahre, aber er kommt.
      3. Wer weniger Stress will, geht die Ursache an statt das Symptom. Aus Stressmanagement wird dann Zeitmanagement, und damit das im Alltag funktioniert, braucht es Ownership von ganz oben.
      4. Links:

        Links zu Lorina Brugger:

        LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lorina-brugger/

        Website: https://www.lorina-brugger.de/

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        Kapitel:

        00:00 Warum die Ergebnisse in der Schublade landen
        00:52 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
        01:17 Der Gast: Gesundheitsförderung mit Konfetti
        01:59 Wie der Ochs vorm Berg: was läuft da falsch?
        02:19 Pflicht ist sie, gemacht wird sie oft trotzdem nicht
        02:39 BGM nebenbei mit ein paar Stellenprozent
        03:23 Es fehlt Kompetenz, es fehlen Verantwortlichkeiten
        04:07 Das Gesetz verlangt auch Maßnahmen und Evaluation
        04:32 Budget ist das, was Lorina am häufigsten hört
        05:14 Symptombehandlung statt Strukturveränderung
        05:38 Verhältnisse und Verhalten, beides ist vorgeschrieben
        06:23 Gesundheit darf auch Spaß machen
        06:44 Was ist BGM überhaupt?
        07:06 Wenn das Muss wegfällt, wird es strategisch
        07:50 Selbst der Klischee-Geschäftsführer profitiert
        08:11 Der ROI kommt, er braucht nur ein paar Jahre
        08:32 Gesundheit ist kein Soft-Thema, sondern die Basis
        09:21 Budget als Dauer-Ausrede
        09:44 Wie drehen wir den Spieß um?
        10:05 Mit Fehlzeiten, Zahlen und Daten argumentieren
        10:53 Partner-Hinweis: Leapsome
        12:04 Zurück in die Episode
        12:36 Was kommt bei einer Beurteilung typischerweise raus?
        13:22 Arbeitsplatz und das große Thema Kommunikation
        14:03 Purpose: wissen, wozu man etwas tut
        15:03 Auf welche Menschen Lorina in Trainings trifft
        16:32 Das Wissen ist da, die Umsetzung fehlt
        17:40 Warum Trainings nach drei Minuten verpufft sind
        18:23 Im Training planen: Was machst du morgen?
        20:22 Stefans blinder Fleck: das Aufschieben
        21:16 Nicht den Stress managen, die Ursache angehen
        22:27 Eat the Frog
        22:47 Große Aufgaben in Häppchen schneiden
        24:09 Die Pomodoro-Technik und Deep Focus
        24:53 Multitasking ist kompletter Quatsch
        25:16 Die Übung: erst Zahlen, dann Zahlen und Buchstaben
        27:10 Einfach mal eine Woche ausprobieren
        28:12 Im Großraumbüro klingelt die Tomate für alle
        28:32 Es braucht Ownership von ganz oben
        29:56 BGM ist echte Arbeit, kein Stellenprozent nebenbei
        32:12 Mit Zahlen, Daten und Fakten sprechen
        32:32 Treffen in Speyer und Abschied

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        34 min
      5. Gestern Kumpel, heute Chef. Hier Vertrauen aufbauen statt zerstören | Nina Weid

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        Ich wollte, dass alle sich mögen. Am Ende hatte ich ein Team, das unsicher war, unzufrieden und nicht wusste, wo es hingeht. Das sagt mein heutiger Gast über die eigene erste Führungsrolle, und es beschreibt ziemlich genau, was passiert, wenn Harmonie zum Führungsprinzip wird.

        Gemeinsam mit Nina Weid spreche ich darüber, warum der Wunsch, gemocht zu werden, der erste große Führungsfehler ist. Nina ist Leadership Coach und arbeitet mit First-Time-Leadern in Startups und Scaleups. Vorher war sie selbst Führungskraft und hat dabei ziemlich genau die Fehler gemacht, über die wir in dieser Folge sprechen. Ihr Grundsatz: From Chaos to Clarity.

        Wir reden über das wöchentliche Gespräch, das immer aus dem Ruder lief, über den Satz, vor dem sie nächtelang wach lag und der dann völlig unspektakulär war, über Führungswerte, die nur wirken, wenn das C-Level mitmacht, und über die Frage, was eine Führungskraft eigentlich schuldet: gemocht zu werden oder Orientierung zu geben.

        💬 Zentrale Botschaft:

        „Ich wollte Harmonie und am Schluss hatte ich einfach ein unsicheres, unzufriedenes, unklares Team.“

        Kernaussagen:

        1. Der Wunsch, gemocht zu werden, wird genau dann zum Führungsfehler, wenn er Verhalten und Entscheidungen steuert. Was ein Team braucht, ist Klarheit, Richtung und Orientierung.
        2. Führungswerte wirken nur von oben nach unten. Nina nimmt ein Mandat nicht mehr an, wenn CEO oder C-Level nicht dahinterstehen, weil es sonst auf der Teamleiterebene verpufft.
        3. Führung kann man lernen. Klar zu kommunizieren ist ein Muskel, dazu gehören Begleitung durch Mentor oder Coach, Austausch unter Führungskräften und einfache Werkzeuge wie das SBI-Modell.
        4. Links:

          Links zu Nina Weid:

          LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nina-weid-99847756/

          Website: https://www.ninaweid.com/

          Instagram: https://www.instagram.com/nina_weid/

          Links zu Ja klaHR:

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          Weitere Links und Empfehlungen:

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          MEONDI: https://www.meondi.com/karriere

          Northwind: https://northwind.de/

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          Kapitel:

          00:00 Harmoniesucht ist der größte Führungsfehler
          00:47 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
          00:59 Die erste Führungsrolle heißt vor allem Unsicherheit
          01:19 Der Gast: Leadership Coach für First-Time-Leader
          02:06 Ist der Wunsch, gemocht zu werden, schon ein Fehler?
          02:25 Ninas eigene Fehler: Gespräche und Feedback vermieden
          03:03 Das Ergebnis war ein unsicheres, unzufriedenes Team
          03:15 Was Teams brauchen: Klarheit und Orientierung
          04:10 Das One-on-One, das jede Woche ausuferte
          05:01 Wie sie es endlich angesprochen hat
          05:24 Es war leichter als im Kopf gedacht
          06:21 Mit welchen Worten sie den Cut gemacht hat
          07:35 Was sie von eigenen Vorgesetzten gelernt hat
          08:42 Erwartungen setzen und Menschen enttäuschen
          09:13 Wie Organisationen es besser machen können
          10:10 Klar sein ist ein Muskel
          10:20 Mentor, Coach und das SBI-Modell
          11:31 Austauschplattformen unter Führungskräften
          11:55 Partner-Hinweis: Leapsome
          13:20 Zurück in die Episode
          13:25 Was Führungswerte wirklich bringen
          14:22 Wie so ein Führungswert konkret aussieht
          15:55 Action Points und Check-ins nach dem Workshop
          16:55 Wenn Führungswerte im Performance Review landen
          17:17 Warum C-Level mit an Bord muss
          19:01 Ohne CEO nimmt sie das Mandat nicht mehr an
          19:24 Welche Anfängerfehler noch häufig sind
          20:43 Die beste Fachkraft wird nicht die beste Führungskraft
          21:15 Vom Best Buddy zur Führungskraft über Nacht
          22:28 Wie Vertrauen wirklich entsteht
          23:21 Betroffene zu Beteiligten machen
          24:28 Sich als Führungskraft verletzlich zeigen
          25:05 Macht zeigt den Charakter
          25:35 From Chaos to Clarity
          26:10 Warum sich der Mensch in der Rolle nicht ändert
          26:46 Am Ende geht es um Kommunikation
          27:30 Der Satz, den sie früher gebraucht hätte
          27:43 Führung kann man lernen
          28:22 Stefans Fazit: Klarheit und Konsequenz
          29:34 Führen statt nur managen

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          31 min
        5. Drei Sabbaticals und trotzdem Burnout: Was wirklich schützt | Nina Kuhlmann

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          Was würdest du mit einer 25. Stunde am Tag machen, in der du nicht arbeiten dürftest? Mit dieser Frage schickt mein heutiger Gast Führungskräfte nach Hause. Die wenigsten haben eine Antwort parat, und genau das ist der Punkt.

          Gemeinsam mit Nina Kuhlmann spreche ich darüber, warum eine Auszeit kein Notfallinstrument ist. Nina ist Sabbatical Coach, Beraterin und Speakerin für gesunde Leistungsfähigkeit. Ihr Weg begann klassisch mit Bankausbildung und BWL-Studium, danach kamen über zwölf Jahre bei Ikea in Marketing und Nachhaltigkeit, drei Sabbaticals und ein Burnout mit mittelgradigen Depressionen. Seit April 2022 ist sie selbstständig.

          Wir klären zuerst, was ein Sabbatical überhaupt ist, warum es weder ein ganzes Jahr dauern noch etwas mit Erholung zu tun haben muss. Dabei räumt Nina mit einer Verknüpfung auf, die ich selbst im Gespräch gemacht habe: Ihre drei Sabbaticals hatten nichts mit Erschöpfung zu tun, und trotzdem ist sie später in einen Burnout gerutscht. Genau daraus ist ihr Ansatz der Micro-Sabbaticals entstanden, kleine Auszeitinseln im Alltag, die von zwei Minuten Atemtechnik bis zum Tagesworkshop reichen. Und am Ende landen wir dort, wo bei Ja klaHR fast alles landet: bei der Unternehmenskultur.

          💬 Zentrale Botschaft:

          „Schwäche zuzugeben ist so unglaublich stark.“

          Kernaussagen:

          1. Ein Sabbatical ist keine Reparaturmaßnahme. Nina hat drei genommen, keines davon aus Erschöpfung, und ist trotzdem in einen Burnout gerutscht. Eine lange Auszeit allein schützt niemanden.
          2. Micro-Sabbaticals sind kleine Auszeitinseln im Alltag, von zwei Minuten Atemtechnik über den Spaziergang ohne Smartphone bis zur Klangschalenmeditation. Sie wirken erst, wenn daraus Routinen werden.
          3. Ohne Kultur bleibt jedes Format Kosmetik. Erst wenn Führungskräfte selbst Auszeiten nehmen und Verletzlichkeit zeigen dürfen, wird Prävention im Unternehmen legitim.
          4. Links:

            Links zu Nina Kuhlmann:

            LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sabbaticalmutivatorin/

            Website: https://www.mutivatorin.com/

            Instagram: https://www.instagram.com/ninakuhlmann_/

            Links zu Ja klaHR:

            Linked In: https://www.linkedin.com/in/berndt-stefan/

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            HWG LU: https://www.hwg-lu.de/

            ubiMaster: https://www.ubimaster.com/de/

            Präsentiert von Leapsome, der HR-Plattform für Feedback, Learning und Entwicklung: leapsome.com

            Kapitel:

            00:00 Was machst du mit einer 25. Stunde?
            00:57 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
            01:18 Der Gast: von der Bank über Ikea in die Selbstständigkeit
            02:35 Sind Micro-Sabbaticals nur Reparaturbetrieb?
            02:53 Warum Kultur vor Werkzeug kommt
            03:26 Psychische Erkrankungen steigen, Prävention fehlt
            04:15 Was ist ein Sabbatical überhaupt?
            05:29 Ihr erstes Sabbatical nach dem Studium
            06:24 Woher der Begriff Sabbatjahr kommt
            07:22 Warum Kontext vor Definition kommt
            08:04 Jeder baut sich seine eigene Definition
            09:57 Erklär es einem Geschäftsführer in 90 Sekunden
            10:19 Ihre Sabbaticals hatten nichts mit Burnout zu tun
            11:02 Fear of Missing Out als Motivation
            11:56 Neun Wochen auf einer Schweizer Hütte
            12:42 Ihr Burnout mit mittelgradigen Depressionen
            13:33 Warum drei Sabbaticals nicht davor schützen
            14:19 Micro Managerin mit acht Mitarbeitenden
            14:48 Partner-Hinweis: Leapsome
            16:20 Zurück in die Episode
            16:51 Sommer 2026: die Realität der Entlassungen
            18:01 Kultur lässt sich damit nicht reparieren
            18:57 Wie Geschäftsführende über Sabbaticals denken
            19:31 Neugier statt Vorurteil im Lebenslauf
            20:50 Schwäche zuzugeben ist unglaublich stark
            21:37 Zugehen, bevor die Leistung kippt
            22:43 Die Quadratur des Kreises
            22:56 Mental Health First Aid und ihre Grenze
            24:41 Wenn Resource mehr zählt als Human
            25:04 Was Führungskräfte ansprechen können
            26:08 Verletzlichkeit in männlich geprägter Arbeitswelt
            27:10 Die Angst, dass danach alle weg sind
            28:09 Frauen dürfen sich mehr zutrauen
            28:30 Was Micro-Sabbaticals wirklich sind
            29:47 Die Frage nach der 25. Stunde
            31:35 Tagesworkshop bei einer Krankenkasse
            32:14 Zwei Minuten Meditation, Gehen ohne Handy
            33:05 Zehn Minuten Klangschale wie acht Stunden Schlaf
            33:32 Buddy-System, Check-ins und Routinen
            34:44 Kein Erkenntnisproblem, ein Umsetzungsproblem
            35:17 Was Unternehmenskultur damit zu tun hat
            36:02 Wo ihr Nina findet
            36:14 Stefans Fazit zur 25. Stunde

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            37 min

          About Ja klaHR! Human Resources und Leadership

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          Hast du das Gefühl, dass HR- und Führungsthemen in deinem Unternehmen nicht mehr zeitgemäß behandelt werden? Und wünschst du dir nachhaltige Strategien, mit denen du deinen Mitbewerbern beim Recruiting, bei der Mitarbeiterbindung und bei der Unternehmenskultur immer einen Schritt voraus bist?

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