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Die Zeiten, als die diversen Kneipen und Bäckereien die Hauptanziehungspunkte in Heddesdorf waren liegen lange hinter uns. Viel Betrieb herrscht aber noch immer regelmäßig an der Dierdorfer Straße – hier kann man tagsüber seit Jahren Menschenschlangen beoabachten. Auf der einen Straßenseite stehen die für die sprichwörtlichen "warmen Semmeln" an. Auf der anderen für Medikamente, die es in der Rosen-Apotheke gibt.
In diesem Podcast geht es auch um Vielseitigkeit – da wurde es gerade in Neuwied nach fast 30 Epsidoden höchste Zeit, mit jemandem zu sprechen, der nicht in Deutschland aufgewachsen ist. Abdullah Maarastawi wurde mir als Gesprächsspartner empfohlen. Er hat bis zu seinem fünfzehnten Lebensjahr in syrien gelebt, und ist seit 1980 in Deutschland. Als ich ihn zuerst kontaktiert habe, war mir nicht klar, dass wir uns bereits kannten. Als Journalist besuche ich regelmäßig auch Gerichtsverhandlungen. Und das Amtsgericht ist einer der Orte, an dem Abdullah als Überetzer für die arabische Sprache tätig ist. Doch er hatte und hat noch viele andere Beschäftigungen. Über einige davon sprechen wir. Und darüber, was unternommen werden kann, damit Menschen aus verschiedenen Kulturen gut zusammenleben können.
Hätten wir hier nicht einige altersspezifische Themen angesprochen und thematisiert, dass Sonja Kowallek ihr Abitur gerade mit dem bestmöglichen Notenschnitt bestanden hat – man würde wohl kaum vermuten, dass diese souveräne Gesprächspartnerin erst 18 Jahre alt ist.
Als Lana Horstmann sich entschieden hat, als Kandidatin zur Landtagswahl anzutreten, war nicht klar, wie gut ihre Chancen bei der Wahl sein würden. Dementsprchend groß war ihre Freude, als das Ergebnis feststand: Sie wird für den Wahlkreis Neuwied ins Parlament nach Mainz gehen. Im Podcast sprechen wir darüber, wie sie überhaupt in diese Situation geraten ist. Wie man sich fühlt, wenn das eigene Porträt einen von Wahlplakaten anblickt. Und wie sie sich ihre Arbeit in Mainz und hier im Wahlkreis vorstellt. Natürlich sprechen wir auch über Lanas Bezug zu Neuwied – und über die Ziele, die sie sich für ihre Arbeit gesetzt hat.
Die Zeiten sind nicht leicht für die Lokalpresse. Das Informationsangebot wird immer größer, die Menschen wählen oft den bequemsten Weg, um an Informationen zu kommen – und sind meist nicht mehr dazu bereit, dafür auch etwas zu bezahlen.
Erst am Ende unseres Gesprächs bekam ich den Hinweis, dass die Dame, bei der ich zu Gast sein durfte nicht als Hildegard, sondern als Hilde Schröder bekannt ist.
Wenn Martin Lenzen spricht, ist kaum zu überhören, dass er in Hamburg aufgewachsen ist. Das ist allerdings schon etwas her. Die Hansestadt und auch seinen Zwischenstopp in Idar-Oberstein streifen wir im Gespräch nur kurz. Im Mittelpunkt steht zum Einen seine erfolgreiche Kneipe "Thirsty Lion" – und wie es ihm gelingt, sie durch das aktuell schwere Fahrwasser zu bringen. Zum anderen erzählt er von seinem neuen Projekt: Die Internet-Plattform "Neuwied hat's", auf der sich lokale Unternehmen recht unkompliziert präsentieren können.
Joachim Courtial ist vor ein paar Wochen auf mich zugekommen. Ich wusste damals noch nicht, dass es in Neuwied die Ärztliche Suchtambulanz gibt – und er wusste nicht, dass es diesen Podcast gibt.
Im Durchschnitt produziert jeder Einwohner in Deutschland 75 Kilo Biomüll pro Jahr.
Oft hört man, dass Menschen mit einem geisteswissenschaftlichen Studium – wenn sie nicht Taxifahrer werden – erstaunliche Karrieren in der Wirtschaft machen. Aber Quereinsteigen geht auch anders. Das zeigt Sabrina Steger.
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