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Oliver Seis lebt seit 2016 in Neuwied. Er ist ausgebildeter Bankkaufmann und hat Betriebswirtscahft studiert.
Wir sprechen über das Kunstprojekt ION, das seit 2018 im Sommer in der Matthiaskirche stattfindet, über Wandel in der Gesellschaft und auch in Neuwied.
Passend zur Urlaubszeit habe ich zum ersten Mal für die Aufnahe des Podcasts das Stadtgebiet verlassen, und bin am Haus am Pilz vorbei über die Rennstrecke bis Meinborn gefahren. Dort hat mich Frank Krause empfangen, der als Förster für viele Wälder in der unmittelbaren Umgebung von Neuwied zuständig ist.
Diesmal habe ich mich mit dem Podcast zum ersten mal nach draußen getraut: Die Aufnahme ist am Rheinufer entstanden. Im Engerser Feld, am Ende der Panzerstraße. Für diesen Ort haben wir uns entschieden, weil er einst als Apachenviertel berühmt und berüchtigt war: Hier hatten vor vielen Jahren einige Menschen, die keine andere Unterkunft hatten eine Art Camp gegründet, in dem sie lebten. Es heißt, dort hätte unter anderem ein ehemaliger Bürgermeister gelebt – darüber habe allerdings bisher nichts genaueres herausfinden können.
Eine Reise durch die Jahrzehnte: Heike Louis erzählt von ihrer Karriere in verschiedenen Grundschulen, von den goldenen Zeiten der Gastronomie in der Neuwieder Innenstadt, von überraschenden Wendungen in ihrer Karriere – und von einem Unternehmen, in dem die Menschen so angenommen werden, wie sie sind.
In den vergangenen Wochen wurde immer wieder auf die Bedeutung der Gesundheitsämter hingewiesen – hier wurde sehr viel dazu beigetragen, dass sich das neuartige Coronavirus bei uns deutlich weniger stark ausgebreitet hat, als in vielen anderen Regionen.
Manchmal kommen einem Dinge in den Sinn, die es eigentlich geben müsste, die es aber (noch) nicht gibt. Manche Menschen ärgern sich darüber – Kathrin Kesberg ergreift lieber die Initiative, und stellt etwas auf die Beine.
Mit der Facebook-Gruppe "Neuwied schenkt" hat sie die Möglichkeit geschaffen, ganz unkompliziert Dinge zu verschenken, die nicht mehr gebraucht werden.
Wir haben uns darüber unterhalten, wie man ein solches Projekt auf die Beine stellt, was nötig ist, um es am Laufen zu erhalten – und über einige kuriose und bewegende Folgen, die das Projekt bisher hatte.
Diesmal lohnt es sich ganz besonders, aufmerksam zuzuhören – denn wer sich am Ende an ein Detail erinnert, hat die Chance, etwas zu gewinnen. Der Preis kann dann im Laden des heutigen Gastes abgeholt werden.
Man kann sich beschweren, dass Neuwied touristisch nicht genug zu bieten hat – oder man kann etwas tun, damit sich das ändert.
Andere werden an der Mailänder Scala berühmt, Boris Weber entschied sich für die Scala in Neuwied. Der Schauspieler, der überregional vor allem durch die bisher zwei "Campingplatz Sardella"-Stücke bekannt wurde und Neuwieds Theatersaal – gemeinsam mit seiner Frau Tammy Sperlich – mit dem Karnevals-Stück "Das lachende Schlosstheater" zum Toben gebracht hat, erzählt über Routine auf der Bühne, Inspiration für griffige Pointen und einen mystischen Ort in der Nähe von Neuwied, für den er einen ganz besonderen Plan hat …
Ebenso über die Entsehungsgeschichte und die spezielle Aufnahme des "Schärjer-Lieds", die wir hier verwendet haben. Ich habe versucht, etwas darüber herauszufinden, aber bisher keine wirklich hilfreiche Quelle finden können.
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