Jeder en Ferscht

Jeder en Ferscht

By Rainer ClaaßenSociety & CultureLeisure
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Jeder en Ferscht episodes

  • Jeder en Ferscht 9 – Oliver Seis
    Er ist Pfarrer im Sonnenland – und hat einen ganz eigenen Blick auf die Stadt und die Welt.

    Oliver Seis lebt seit 2016 in Neuwied. Er ist ausgebildeter Bankkaufmann und hat Betriebswirtscahft studiert.

    Dann hat er Dinge erlebt, die zu einem ganz anderen Lebensentwurf führten: Heute ist Oliver Pfarrer in der Gemeinde Hl. Kreuz in Neuwied.

    Wir sprechen über das Kunstprojekt ION, das seit 2018 im Sommer in der Matthiaskirche stattfindet, über Wandel in der Gesellschaft und auch in Neuwied.

    Und – auch wenn man es schon hundert mal gehört hat, stimmt es trotzdem – darüber, dass Krisen auch immer als Chancen wahrgenommen werden können.

    51 min
  • Jeder en Ferscht 8 – Frank Krause
    Der Wald verändert sich gerade stark – Förster Frank Krause weiß, woran das liegt

    Passend zur Urlaubszeit habe ich zum ersten Mal für die Aufnahe des Podcasts das Stadtgebiet verlassen, und bin am Haus am Pilz vorbei über die Rennstrecke bis Meinborn gefahren. Dort hat mich Frank Krause empfangen, der als Förster für viele Wälder in der unmittelbaren Umgebung von Neuwied zuständig ist.

    Er nahm mich dann mit in eine Schutzhütte am Waldrand, wo wir das Gespräch über Fichtensterben, Borkenkäfer, Greifvogelattacken und viele weitere Themen geführt haben.
    Nicht alle Inhalte sind diesmal besonders spezifisch für Neuwied – aber die Veränderungen, die im Wald schon besonders gut spürbar sind betreffen uns alle.
    Förster Frank Krause erklärt die Hintergründe für das Fichtensterben und für Abholzarbeiten nüchtern und sachlich – doch man merkt ihm deutlich an, dass Landschaft und Natur ihm am Herzen liegen.

    52 min
  • Jeder en Ferscht 7 – Janine Timm
    Die erste Streetworkerin in der Innenstadt von Neuwied

    Diesmal habe ich mich mit dem Podcast zum ersten mal nach draußen getraut: Die Aufnahme ist am Rheinufer entstanden. Im Engerser Feld, am Ende der Panzerstraße. Für diesen Ort haben wir uns entschieden, weil er einst als Apachenviertel berühmt und berüchtigt war: Hier hatten vor vielen Jahren einige Menschen, die keine andere Unterkunft hatten eine Art Camp gegründet, in dem sie lebten. Es heißt, dort hätte unter anderem ein ehemaliger Bürgermeister gelebt – darüber habe allerdings bisher nichts genaueres herausfinden können.

    Das ist lange her – aber auch heute gibt es in Neuwied viele Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben.
    Janine Timm kümmert sich um diese Menschen, indem sie auf sie zugeht, sie an die Stellen begleitet, an denen sie Unterstützung erhalten können, und insgesamt auf ihre Situation aufmerksam macht.
    In dem Gespräch gibt es interessante Einsichten in einen Teil unserer Welt, von dem wir meistens Abstand zu halten versuchen – in den man aber auch schnell hinein geraten kann.
    Wer nach diesem Gespräch mehr wissen oder auch helfen und unterstützen möchte, kann Janine Timm kontaktieren: Sie ist unter der Nummer 01590-636 99 38 zu erreichen.- Aufzählungs-Text

    50 min
  • Jeder en Ferscht 6 – Heike Louis
    Heike Louis von der Informa gGmbH in Oberbieber

    Eine Reise durch die Jahrzehnte: Heike Louis erzählt von ihrer Karriere in verschiedenen Grundschulen, von den goldenen Zeiten der Gastronomie in der Neuwieder Innenstadt, von überraschenden Wendungen in ihrer Karriere – und von einem Unternehmen, in dem die Menschen so angenommen werden, wie sie sind.

    Das Gespräch macht Neugierig, sich selbst einen Eindruck von der Informa gGmbH zu machen. Und Lust darauf, durch die Obst-Streuwiesen von Oberbieber zu spazieren, die von Mitarbeitern des Unternehmens in Schuss gehalten werden.
    Ein sehr persönliches Gespräch mit einer offenen, ehrlichen, optimistischen und sogar visionären Gesprächspartnerin. Es macht Mut und zeigt, was man mit Ausdauer und Zuversicht erreichen kann.

    56 min
  • Jeder en Ferscht 5 – Angela Lönnecke und Rita Hoffmann-Roth
    Angela Lönnecke und Rita Hoffmann-Roth vom Gesundheitsamt Neuwied

    In den vergangenen Wochen wurde immer wieder auf die Bedeutung der Gesundheitsämter hingewiesen – hier wurde sehr viel dazu beigetragen, dass sich das neuartige Coronavirus bei uns deutlich weniger stark ausgebreitet hat, als in vielen anderen Regionen.

    Aber wie sah die Arbeit der Behörde konkret aus? Mit was waren die Mitarbeiter im Gesundheitsamt de Lankdreises Neuwied konfrontiert?
    Angela Lönnecke und Rita Hoffmann-Roth haben – nicht nur als Ansprechpartnerinnen bei der Corona-Hotline – die Krise von Anfang an hautnah verfolgt.
    Sie berichten authentisch und menschlich über gute und schlechte Erfahrungen in den letzten Monaten. Und sie wagen auch einen Blick nach vorne.

    1 hr 1 min
  • Jeder en Ferscht 4 – Kathrin Kesberg
    Kathrin Kesberg macht gerne Geschenke

    Manchmal kommen einem Dinge in den Sinn, die es eigentlich geben müsste, die es aber (noch) nicht gibt. Manche Menschen ärgern sich darüber – Kathrin Kesberg ergreift lieber die Initiative, und stellt etwas auf die Beine.

    Mit der Facebook-Gruppe "Neuwied schenkt" hat sie die Möglichkeit geschaffen, ganz unkompliziert Dinge zu verschenken, die nicht mehr gebraucht werden.

    Während viele sich diese Worte nur auf die Fahnen schreiben, ist dieses Angebot tatsächlich nachhaltig, lokal und ressourcenschonend.

    Wir haben uns darüber unterhalten, wie man ein solches Projekt auf die Beine stellt, was nötig ist, um es am Laufen zu erhalten – und über einige kuriose und bewegende Folgen, die das Projekt bisher hatte.

    Außerdem sprechen wir über interessante Event-Locations, theoretische und praktische Ausbildung und über Autos.

    53 min
  • Jeder en Ferscht 3 – Daniel Faust
    Die verspielte Welt des Daniel Faust

    Diesmal lohnt es sich ganz besonders, aufmerksam zuzuhören – denn wer sich am Ende an ein Detail erinnert, hat die Chance, etwas zu gewinnen. Der Preis kann dann im Laden des heutigen Gastes abgeholt werden.

    Daniel Faust hatte es nach der Jugend in Neuwied zunächst nach Koblenz und dann nach Berlin verschlagen. Die spannenden Geschichten aus dieser Zeit sorgen dafür, dass es etwas dauert, bis wir im Gespräch wieder in Neuwied ankommen. Daniel gibt ein paar Tipps, wie es auch heute noch gelingen kann, erfolgreich in der Innenstadt Einzelhandel zu betreiben. Und er äußert recht konkrete Wünsche, wie ein erfolgreiches Stadtzentrum in Zukunft gestaltet werden sollte.
    Zudem gibt er Einblicke in eine Welt, die für viele von uns ziemlich fremd sein dürfte – dort werden beispielsweise Waffen getestet, indem man sie in ein Wasserbad legt.
    Was es zu gewinnen gibt, wird am Ende der Folge verraten – wer aufmerksam zugehört hat, wird die Gewinnfrage sicher beantworten können.

    1 hr 3 min
  • Jeder en Ferscht 2 – Conrad Lunar
    Conrad Lunar und der Drachenkopfweg

    Man kann sich beschweren, dass Neuwied touristisch nicht genug zu bieten hat – oder man kann etwas tun, damit sich das ändert.

    Der Hobby-Radfahrer Conrad Lunar hatte eine Idee, wie sich verschiedene interessante (und zum Teil wenig bekannte) Orte rund um die Stadt mit einem zeitgemäßen Naturerlebnis verbinden lassen. Das soll die Stadt für Einwohner und Besucher attraktiver machen.
    Knapp eine Stunde lang unterhalten wir uns über die alten Römer, einzigartige Fundstücke aus Neuwied und Perspektiven, wie die Stadt überregional bekannter werden kann – Conrad Lunar beschreibt den Drachenkopfweg.

    55 min
  • Jeder en Ferscht 1 – Boris Weber
    Boris Weber von der "Freien Bühne Neuwied"

    Andere werden an der Mailänder Scala berühmt, Boris Weber entschied sich für die Scala in Neuwied. Der Schauspieler, der überregional vor allem durch die bisher zwei "Campingplatz Sardella"-Stücke bekannt wurde und Neuwieds Theatersaal – gemeinsam mit seiner Frau Tammy Sperlich – mit dem Karnevals-Stück "Das lachende Schlosstheater" zum Toben gebracht hat, erzählt über Routine auf der Bühne, Inspiration für griffige Pointen und einen mystischen Ort in der Nähe von Neuwied, für den er einen ganz besonderen Plan hat …

    Vielleicht hätte ich am Anfang gar nicht erwähnen sollen, dass ich nervös war – denn ich habe nicht das Gefühl, dass man es mir anmerkt.
    Trotzdem war es klasse, einen ersten Gast im Studio zu haben, der mir die Aufzeichnung leicht gemacht hat.
    Und der viele interessante Geschichten erzählen kann.
    Natürlich freue ich mich erst mal auf die nächsten Gäste – aber sicher auch auf einen weiteren Termin mit Boris.
    Ich werde dem sicher selbst noch nachgehen – aber wenn einer von Euch etwas über aktuelle Pläne mit dem Scala-Gebäude kennt, freue ich mich über Informationen dazu.

    Ebenso über die Entsehungsgeschichte und die spezielle Aufnahme des "Schärjer-Lieds", die wir hier verwendet haben. Ich habe versucht, etwas darüber herauszufinden, aber bisher keine wirklich hilfreiche Quelle finden können.

    49 min
  • Ankündigung
    Der Plan für den Neuwied-Podcast
    Hier gibt's einen schnellen Vorgeschmack auf den ersten Podcast für die Deichstadt am Mittelrhein.
    3 min

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Der Neuwied-Podcast.

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