Lutz Flörke und Vera Rosenbusch lesen „Guter Rausch“ von Joachim Ringelnatz.
Ein Lob des guten Rausches. Das lyrische Ich verschweigt nicht, dass es auch einen schlechten Rausch gibt.
Worin besteht der gute? Man sieht klar und mild. Man geht versöhnlich mit anderen um. Man tritt aus sich selbst heraus, ist entrückt wie ein Engel. Man betritt ein künstliches Paradies.
Der gute Rausch entlastet uns, er zeigt, wie wir sein könnten, wenn wir nicht wären, wie wir sind.
Eine Hörprobe aus unserem Bühnenprogramm „Die künstlichen Paradiese“.