Jugend ohne Gott (MP3 Feed)

Jugend ohne Gott (MP3 Feed)

By Ödön v. HorváthArtsBooks
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Jugend ohne Gott (MP3 Feed) episodes

  • JoG_15: Der Dreck

    Während der Lehrer die Nachtwachen bewacht aus seinem Hauschober gehen ihm die Worte des Pfarrers durch den Kopf: »Gott ist das Schrecklichste auf der Welt.« »Wir werden gestraft und wissen nicht wofür.« In solchen verrückten Zeiten kann man nur feststellen: Die Vernunft hat sich besoffen und tanz nicht mit, wenn Feigheit mit Tugend, Lüge mit Gerechtigkeit und Erbärmlichkeit mit der Kraft tanzt. – Lauter Dreck, alles Dreck.

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    3 min
  • JoG_14: Der römische Hauptmann

    Ein photographischer Apparat wurde gestohlen. Der Feldwebel und der Lehrer beschließen, die nächtlichen Wachen zu kontrollieren. Sie verstecken sich in einem Heuschober. Der Lehrer wartet und überlegt, warum ihn sein Beruf nicht mehr freut. »Die Erde ist noch rund, aber die Geschichten sind viereckig geworden.« Ihm fällt der römische Hauptmann ein, der gemalt beim Pfarrer hängt wie bei seinen Eltern. Der einst die Kreuzigung überwachte. – Freute den noch sein Beruf? Was ist aus ihm geworden? Hat er sich zur Ruhe gesetzt?

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    7 min
  • JoG_13: Auf der Suche nach den Idealen der Menschheit

    Immer gibt es jemanden, der mehr hat. Das ist ebenso naturnotwendig und gottgewollt wie der Staat, die staatliche Ordnung aber kann sich ändern. Der Lehrer empfindet es als Zumutung, dass die unterernährten Heimarbeiterkinder an Gott glauben sollen, der ihnen nicht hilft in ihrer Not. Der Pfarrer spricht von Erbsünde und antiken griechischen Philosophen.

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    12 min
  • JoG_12: Geh heim

    Als der Lehrer von der Räuberbande berichtet, lässt der Feldwebel die Schüler antreten und teilt Wachen ein. – Der Lehrer geht ins Dorf, um die Verpflegung des Lagers mit dem Bürgermeister zu besprechen, da trifft er den Pfarrer, der ihn auf seinen neuen Wein einlädt. Auf dem Weg zum Pfarrhaus kommt man bei den Heimarbeitern vorbei, die Puppen bemalen. Beim Pfarrer fällt dem Lehrer ein, wie er seinen Glauben verlor und wie er lieber als Arzt Lehrer werden wollte. Sein Beruf freut ihn nicht mehr.

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    5 min
  • JoG_11: Der verschollene Flieger

    Der Lehrer geht allein durchs Unterholz, er findet einen Karton, auf dem »Flugzeug« steht. Er also hat den verschollenen Flieger gefunden. Mehr beschäftigt ihn das belauschte Gespräch zweier Mädchen, die sich waschen möchten, sich kämmen, nicht durch den Wald laufen. Was geht sie denn der Flieger an, den sie suchen müssen? Die Männer sind verrückt geworden, und die nicht verrückt geworden sind, denen fehlt der Mut, die tobenden Irrsinnigen in die Zwangsjacken zu stecken.

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    4 min
  • JoG_10: Unkraut

    Der Lehrer geht spazieren, während seine Schüler mit dem Feldwebel exerzieren. Er beobachtet ein etwas älteres Mädchen und zwei Dorfbuben. Einer lockt die blinde alte Bäuerin aus ihrer Tür, schleicht sich ins Haus und stielt einen Laib Brot und eine Vase. Als die Alte um Hilfe schreit, schlägt das Mädchen ihr den Stock aus der Hand und alle drei Kinder verschwinden. Der Bauer weiß, dass die Räuberbande auch bei den exerzierenden Mädchen gestohlen hat.

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    4 min
  • JoG_09: Die marschierende Venus

    Als die Jungen exerzieren, sehen sie eine Gruppe rucksacktragender Mädchen, die mit ihrer Lehrerin ein wehrkundliches Geländespiel spielen. Sie suchen den »verschollenen Flieger«. Damit sie im Kriegfall gleich eingesetzt werden können. – Marschiert nur zu, Mütter der Zukunft!

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    5 min
  • JoG_08: Der totale Krieg

    Nach längerer Fahrt im Autobus kommen die Schüler und der Lehrer im Bergdorf an, wo der Bürgermeister, der Pfarrer und der dortige Lehrer sie erwarten. Ein Feldwebel und Pioniere haben schon Zeltbau-Material ins Lager gebracht. Auch eine Kiste mit Gewehren, denn ab 14 Jahren wird auch geschossen. Im Dorf hat das Sägewerk geschlossen, es war nicht mehr rentabel. Nun gibt es unterernährte Kinder, Arbeitslose und Heimarbeiter. – Und einen braunroten Fleck in der Zeltbahn. Ist es Blut?

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    8 min
  • JoG_07: Der Tormann

    Als der Lehrer nach Hause kommt, wartet der Vater eines Schülers auf ihn. Der Sohn hat sich schwer erkältet beim Fußball-Spiel und er hat einen Wunsch: Den Tormann zu sehen, der so gut gespielt hat. Der Lehrer bringt den Tormann mit ans Krankenbett des Schülers, der nach den Berichten von Länderspielen usw. friedlich und glücklich stirbt.

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    8 min
  • JoG_06: Das Zeitalter der Fische

    Der frühere Altphilologe Julius Caesar ist geachtet, besonders bei den leichten Mädchen, seit man ihn aus dem Lehramt entfernt hat. Er deutet alles aus den Erfahrungen der Pubertät heraus. Julius Caesar der Amateurastrologe sieht kalte Zeiten kommen, das Zeitalter der Fische. – Der Lehrer erwacht in einem fremden Bett.

    Der Beitrag JoG_06: Das Zeitalter der Fische erschien zuerst auf Ev.-meth. Johanneskirche-Hannover.

    10 min

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