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Als Maike Plath, Ex-Lehrerin, in der Aula einer Berliner Hauptschule an ihre persönlichen Grenzen sowie an die Grenzen dessen stieß, was eine auf Autorität und starre Lehrpläne basierte Führung erreichen kann, entstand aus der Not heraus der Ursprung des Veto-Prinzips®.
Das Veto-Prinzip® rüttelt mittlerweile kräftig an veralteten und dysfunktionalen Konzepten von Bildung sowie an unzeitgemäßer Unternehmensführung. Zentraler Aspekt des Veto-Prinzip® ist die persönliche Integrität jeder und jedes Einzelnen, das bedingungslose Recht, “Nein” sagen zu dürfen und das Willkommensein aller Facetten des Menschseins – inklusive der schwierigen Gefühle und Widerstände. Daraus kann ein soziales Miteinander entstehen, welches von Kooperation und Sinnhaftigkeit geprägt ist und sich die Kraft jedes und jeder Einzelnen für die Veränderung des großen Ganzen entfalten kann.
In dieser Episode geht es um Schimpfwort-Mischpulte, Synapsensprünge und Integritätsbaustellen. Um “Außer-sich-Sein” und “Bei-sich-selbst-ankommen”. Darum, warum es das Ziel von “Führung” sein sollte, sich selbst überflüssig zu machen. Zudem sprechen wir mit Maike Plath, die mittlerweile als Trainerin, Theatermacherin und Bildungsaktivistin tätig ist, darüber, warum unser bisheriges Scheitern bei der Bewältigung der Klimakrise auffällige Ähnlichkeiten hat mit einem Haufen zutiefst frustrierter Kinder in der Schulaula.
Hier geht es lang zu Maikes Webseite und zur Webseite des Veto Instituts
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Maikes YouTube Channel “Rede mal ordentlich, Frau Plath!”
Maikes Buch “Türwächter:innen der Freiheit“
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Menschen, die mit Gebärmutter geboren sind, haben je nach Zyklusphase und den damit einhergehenden Hormonprofilen ganz unterschiedliche Bedürfnisse - und Superkräfte. Doch dieses Wissen ist in unserer leistungsorientierten Kultur, in der über das Thema Menstruation meist nicht offen gesprochen wird, weitgehend verloren gegangen. Und damit auch oftmals unser Gespür für unsere natürlichen, zyklischen Lebensrhythmen. Doch wie könnte ein selbstfürsorglicher Umgang mit dem eigenen Zyklus aussehen, der unsere Lebensqualität enorm steigern kann und im Einklang ist mit den natürlichen Stärken in uns, welche die vier Zyklusphasen mit sich bringen?
Dr. Miriam Stark ist Wirtschaftspsychologin, Beraterin und Begründerin des zyklusorientierten Lebens und Arbeitens. Mit diesem Konzept hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Tabus rund um den Menstruationszyklus zu brechen, um mehr persönliche, aber auch gesellschaftliche Freiheit zu schaffen und die Zuwendung zu natürlichen Lebensrhythmen zu stärken. In dieser Episode machen wir mit Miriam eine kleine Reise durch die Zyklusphasen und deren Bedeutung für den beruflichen Kontext. Zudem sprechen wir darüber, wie Unternehmen ein zyklusorientiertes Arbeitsumfeld kreieren können, in dem sowohl Mitarbeitende mit und ohne Gebärmutter als Menschen mit all ihren Facetten willkommen sind und ihr Potential voll entfalten können.
Hier geht es lang zu Miriams Webseite “Tacheles”
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Mirams Buch “Natural Flow”
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Paulina war 35 Jahre alt, als sie die Diagnose Autismus bekam. Sie stand aufgrund ihres Autismus in der klassischen Berufslaufbahn immer wieder vor großen Herausforderungen und hat sich aufgrund dessen selbstständig gemacht. Jetzt unterstützt sie als Coach Autisten und Autistinnen dabei, sich ein Arbeitsumfeld zu erschaffen, dass ihnen hilft, ihre Potenziale zu entfalten. Im Podcast spricht sie über ihre persönliche Geschichte und gibt hilfreiche Tipps, wie du als neurodiverser Mensch im Berufsleben selbstbewusst für deine Stärken und Bedürfnisse einstehen kannst.
Hier geht es lang zu Paulinas Webseite Autismus im Job
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Das Älterwerden betrifft jede:n von uns - dennoch gehören in der Arbeitswelt Benachteiligungen aufgrund des Alters zur Normalität. Doch auch junge Menschen können durch vorherrschende Stereotype sowie unrealistische Anforderungen auf schwer überwindbare Herausforderungen stoßen. Negative Generationenklischees, die in beide Richtungen wirken, bringen uns als Gesellschaft nicht weiter, sondern erzeugen nur eine noch größere Spaltung. Was es braucht, ist ein generationenübergreifender Dialog. Um diesen zu ermöglichen, sind gemeinsame und für alle zugängliche Begegnungsräume essentiell - doch an genau solchen Räumen mangelt es momentan noch.
Dr. Irène Kilubi hat bereits viele berufliche Stationen durchlaufen und ist promovierte Wirtschaftsingenieurin, Unternehmensberaterin, Speakerin und Dozentin. In ihren aktuellen Tätigkeiten widmet sie sich unter anderem den Themen Altersdiversität, Community Building und werteorientierte Markenkommunikation. Mit ihr sprechen wir in dieser Podcast-Folge u.a. über die Ursachen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Altersdiskriminierung und warum es gerade im Kontext der Digitalisierung so wichtig ist, altersdiverse Team an Innovationen zu beteiligen.
Zur Webseite der Initiative "Joint Generations"
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Irène Kilubis Buch “Du bist mehr als eine Zahl: Warum das Alter keine Rolle spielt”
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Queere Menschen sowie Angehörige weiterer marginalisierter Gruppen erfahren im beruflichen Kontext, z.B. im Bewerbungsprozess, oftmals Benachteiligungen. Diese können sich in offener Ablehnung seitens Kolleg:innen oder Kund:innen äußern, jedoch auch subtiler in Form von unbewussten Vorurteilen, dem sog. unconscious bias. Eine mangelnde psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz führt oftmals zu chronischer Stressbelastung und dazu, dass die Betroffenen ihr Potenzial nicht vollumfänglich entfalten können. Auf der anderen Seite verspüren viele queere Menschen den Wunsch, sich auch am Arbeitsplatz nicht verstecken zu müssen und sich so zeigen zu können, wie sie sind.
Wie können sowohl die Betroffenen selbst, aber vor allem auch die Unternehmen mit diesen Herausforderungen umgehen? Wie können wir Arbeitsumgebungen gestalten, in der sich alle Menschen zugehörig und sicher fühlen? Und warum geht es bei der Diversitätsförderung längst nicht nur um historisch marginalisierte Gruppen?
Über diese Fragen sprechen wir in dieser Episode mit Dr. Patrick Diemling. Er beschäftigt sich als Systemischer Berater, Supervisor und Queer-Aktivist auch mit Queerness und Diversität im Kontext von Recruiting-Prozessen und begleitet sowohl Arbeitgeber und Teams als auch Einzelpersonen, etwa im Hinblick auf eine inklusive Kommunikationskultur, bei Maßnahmen gegen Diskriminierung und Konflikten in Teams oder auf persönlicher Ebene bei Fragen rund um das Outing am Arbeitsplatz.
Hier geht es lang zu Patricks Webseite “Queer Counselling”
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Eine gesundheitliche Krise, wie z.B. ein Burn-out, kann jede:n betreffen uns wirft das Leben erst einmal ziemlich aus der Bahn. Im Zuge des Genesungsprozesses, der nun Raum für Entschleunigung und Reflexion zulässt, entfaltet sich bei vielen Betroffenen der Wunsch nach einer beruflichen Neuorientierung, die in ein gesünderes und sinnhaftes Arbeitsumfeld führt. Doch wenn das alte (Berufs-)Leben nicht mehr passt, in welche Richtung soll es nun gehen? Diese Frage ist mitunter nicht leicht zu beantworten.
In dieser Podcast-Episode sprechen wir mit PurposeCoach Kerstin Schachinger u.a. über die wertvollen Chancen, aber auch die Stolperfallen, die eine gesundheitliche Krise für die eigene Neuausrichtung mit sich bringt, welche wichtige Rolle die Klarheit in Bezug auf die eigenen Stärken und Ziele spielt und welche Möglichkeiten es gibt, dem Dauerstress-Zustand entgegenzuwirken, bevor ein Zusammenbruch das Leben in den Pausenmodus zwingt.
Hier geht es zu Kerstins Webseite
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Führen in Teilzeit - kann dieses Arbeitsmodell überhaupt flächendeckend funktionieren? Modelle der Teilzeitführung sind in der Praxis wesentlich häufiger anzutreffen als gemeinhin angenommen, stoßen bei vielen Arbeitgebern jedoch auf Vorbehalte. Zu festgefahren sind in den Köpfen oft die unzeitgemäßen Rollen-Klischees.
Johanna Fink ist Beraterin, Trainerin, Speakerin, LinkedIn Top Voice und war selbst jahrelang erfolgreich als Teilzeit-Führungskraft tätig. In dieser Episode sprechen wir mit ihr u.a. darüber, inwieweit Teilzeit-Führung ein zentraler Baustein für mehr Diversität und Vereinbarkeit in der Arbeitswelt ist, wie Unternehmen diesen Wandel fördern können und entkräften einige Bullshit-Klischees in Bezug auf Teilzeit-Führung und Frauen in Führungspositionen.
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Eine ADHS geht insbesondere im Berufsleben mit zahlreichen Herausforderungen einher - angefangen bei der Such nach einem passenden Beruf über den Bewerbungsprozess bis hin zum erfolgreichen Erfüllen der Aufgaben, die der Job mit sich bringt. Doch eine reine Fokussierung auf die Schwierigkeiten greift (trotz dem selbstverständlich realen Leidensdruck) greift zu kurz: Denn ein "buntes Brain" hat auch viele Stärken und bereichernde Aspekte, die in einer passenden Umgebung zur Entfaltung kommen dürfen.
Simone Eppler ist Karrierecoach mit Fokus auf neurodivergente Menschen, insbesondere auf ADHSler:innen. Sie unterstützt ihre Klient:innen dabei, ihr Berufsleben so zu gestalten, dass es zu ihren individuellen Bedürfnissen und Stärken passt, mehr Selbstwirksamkeit zu erfahren und auch abseits der geradlinigen Karriere-Normen berufliche Zufriedenheit zu finden.
In dieser Podcast-Episode sprechen wir mit Simone u.a. über ihre sehr persönlichen Erfahrungen mit ihrer eigenen ADHS, über die Rolle von Klischees und Stigmatisierungen sowie über konkrete Strategien, die es Menschen mit ADHS leichter machen können, die Herausforderungen der Arbeitswelt gut zu meistern.
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Buchtipps rund um das Thema ADHS:
Wie finde ich wirklich die richtige Person für eine freie Stelle? Welche Do's and Dont's gibt es beim Recruiting zu beachten? In dieser Folge drehen wir den Spieß einmal um und sehen uns das Thema Recruiting aus der Arbeitgeberperspektive an. Hierzu sprechen wir mit Sarah Böning, Recruiting-Expertin und Inhaberin der Unternehmensberatung Talent Centric. Sarah hat über 15 Jahre Recruitingerfahrung und war bis vor ihrer Selbstständigkeit Head of Talent Acquisition bei MHP, einer Tochtergesellschaft der Porsche AG. Dort hat sie das Teamwachstum von 300 Mitarbeitenden auf über 3.300 mit verantwortet. Sie berät Unternehmen darin, nachhaltig die besten Talente zu akquirieren.
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Schreib ihr auf [email protected]
Bewerbungsgespräche in sexy: Sarah's Recruiting Training
Den jungen Menschen mangelt es an der richtigen Arbeitsmoral und sie haben völlig unangemessene Ansprüche - dieser Vorwurf ist fast schon so alt wie die Menschheit selbst. Tatsache ist: Die sog. GenZ, sprich die Generation, die gerade dabei ist, in den Arbeitsmarkt einzutreten, stellt wirklich Forderungen an ihre Arbeitgeber, die bis vor einigen Jahren wirklich undenkbar waren, etwa in Bezug auf flexible Arbeitsbedingungen und Vereinbarkeit.
David Gutensohn beschäftigt sich als Journalist bei ZEIT ONLINE, Dozent und Buchautor kritisch u.a. mit Themen Arbeitsmarkt und Sozialpolitik auseinander und hat für sein neues Buch intensiv über die Wünsche und Einstellungen junger Menschen in Bezug auf Arbeit recherchiert. In dieser Podcastfolge sprechen wir mit ihm u.a. darüber, was den jüngeren Generationen wirklich wichtig ist und ob Modelle wie die 4-Tage-Woche tatsächlich eine Zukunft haben könnten.
"Es wird oft vom 'Freizeitpark Deutschland' gesprochen oder von 'Wir brauchen wieder mehr Bock auf Arbeit' oder 'Arbeit ist kein Ponyhof'. Aber wenn man sich mal Umfragen anschaut und mit jungen Menschen spricht, stellt man fest, dass sich das nicht pauschalisieren lässt und es ihnen sehr wohl darum geht, dass sie etwas leisten wollen." - David Gutensohn
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