Keimelion - Schätze des Wissens

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Keimelion - Schätze des Wissens episodes

  • Speculum historiale (Fragment einer niederdeutschen Übersetzung von Buch XVIII, 53-99)
    Cim. 30 (= 2° Cod. ms. 750)
    Vincentius ,
    Speculum historiale (Fragment einer niederdeutschen Übersetzung von Buch XVIII, 53-99)
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
    Provenienz: Das Fragment besteht aus zwei Blättern, die als 7 und 8 bezeichnet sind. Auf dem unteren Rand von fol. 7v befindet sich die Signatur 57/21; diese Art von Signatur wurde für die Bände verwendet, die der Augsburger Bischof Johann Egolph von Knöringen (1537-75) der UB Ingolstadt vermachte. 1865 wurden die beiden Blätter von einem Band aus den Beständen der Universitätsbibliothek gelöst, der griechische Kirchenschriftsteller enthielt. Ebenfalls am unteren Rand von fol. 7v steht die Titelaufschrift dieses Bandes (Justinus mar sent Maximi Teophilus Tatianus Graece). Drei weitere Doppel- und sechs Einzelblätter der gleichen Ursprungshandschrift wurden später gefunden und identifiziert, diese verbrannten jedoch alle 1944.
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  • Passio apostolorum Petri et Pauli (Fragment)
    Cim. 29 (= 4° Cod. ms. 915)
    Passio apostolorum Petri et Pauli (Fragment)
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: 11. Jahrhundert
    Provenienz: Die Herkunft der in karolingischer Minuskel geschriebenen Handschrift ist nicht bekannt. Sie muss Teil einer unbekannten umfangreichen Quarthandschrift gewesen sein, aus der sie herausgelöst und wohl als Umschlag für einen nicht nachweisbaren Oktavband verwendet wurde.
    0 min
  • Historiarum adversus paganos libri VIII. (drei Fragmente)
    Cim. 34b (= 4° Cod. ms. 894)
    Orosius, Paulus
    Historiarum adversus paganos libri VIII. (drei Fragmente)
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: Anfang des 11. Jahrhunderts und Ende des 9. Jahrhunderts
    Provenienz: Die drei Pergamentfragmente sind unterschiedlicher Provenienz: Das erste Fragment ist von zwei Händen in karolingischer Minuskel geschrieben und diente als Spiegel eines unbekannten Quartbandes. Dort wurde es ausgelöst und am Ende des Sammelbandes 8 A. lat. 824 gefaltet eingeheftet. Dieser Band stammt aus dem Besitz des katholischen Theologen und Prokanzlers der Universität Ingolstadt Albert Hunger (1545-1604). Das zweite Fragment stammt wohl aus dem gleichen Codex wie das erste, es ist in karolingischer Minuskel von einer Hand geschrieben. Es diente als Umschlag eines Duodezbandes. Reste eines Titels und einer Tintensignatur sind erhalten, auf dem ehemaligen Umschlagrücken findet sich eine Signatur, die wohl aus der Jesuitenbibliothek Ingolstadt stammt. Aus einem anderen Codex als die ersten beiden Fragmente stammt das dritte Fragment. Es ist in karolingischer Minuskel süddeutschen Typs geschrieben und wurde ebenfalls als Umschlag eines Druckes verwendet. Der ehemalige Umschlagrücken weist eine Signatur der Ingolstädter Jesuitenbibliothek auf, außerdem sind noch Reste eines anderen aufgeklebten Signaturenschildes vorhanden.
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  • Vitae XII Caesarum. Ed.: Simon Pasqualis. Prelim.: Ausonius: Versus; Philippus Beroaldus: Vita Suetonii
    Cim. 34 (= 2 Inc.lat. 1206)
    Suetonius Tranquillus, Gaius
    Vitae XII Caesarum. Ed.: Simon Pasqualis. Prelim.: Ausonius: Versus; Philippus Beroaldus: Vita Suetonii
    Entstehungsort: Bologna (Drucker: Franciscus (Plato) de Benedictis)
    Entstehungszeit: 23. Februar 1488
    Provenienz: Der Druck stammt aus dem Besitz des Humanisten und Historiographen Johannes Aventinus bzw. Johann Georg Turmair (1477-1534) aus Abensberg in Niederbayern. Davon zeugen sowohl ein autographer Besitz- und Schenkungseintrag im Vorsatzblatt als auch zahlreiche Marginalien. Wohl ab 1589 befand sich der Band in der Jesuitenbibliothek in Ingolstadt, mit der Auflösung des Jesuitenordens 1773 gelangte er in den Besitz der UB Ingolstadt.
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  • Psalm 113 In Exitu Israhel. In expedicione Electoris contra pharaonem de Wolfenbüttel et domus Hessiacae contra ducem Barbarum. Facta est Saxoniae Electoris […]
    Cim. 26 (= 4° Cod. ms. 797)
    Psalm 113 In Exitu Israhel. In expedicione Electoris contra pharaonem de Wolfenbüttel et domus Hessiacae contra ducem Barbarum. Facta est Saxoniae Electoris […]
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: 1542
    Provenienz: Die Herkunft der fünf Seiten umfassenden Handschrift ist unbekannt. Vor 1892 hielt man das Manuskript für ein Luther-Autograph; dies hat sich indes nicht bestätigt.
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  • Magnae Derivationes (Fragment aus Buchstabe C: Calculare bis cinnamum)
    Cim. 31 (= 4° Cod. ms. 916)
    Hugutio,
    Magnae Derivationes (Fragment aus Buchstabe C: Calculare bis cinnamum)
    Entstehungsort: vermutlich in Süddeutschland
    Entstehungszeit: 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts
    Provenienz: Es ist nicht bekannt, woher das Fragment einer Textura-Handschrift stammt und wie es in den Besitz der UB München gelangte. Es muß Bestandteil einer Foliohandschrift gewesen sein, später dienten die beiden Seiten als Einband eines nicht nachgewiesenen Quartbandes.
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  • Arabische Anthologie
    Cim. 9 (= 8° Cod. ms. 486)
    Etsariabi, Mahmud ben Ahmed
    Arabische Anthologie
    Entstehungsort: Unbekannt
    Entstehungszeit: Unbekannt
    Provenienz: Die arabische Handschrift stammt aus der Sammlung Orban. Der Jesuit Ferdinand Orban (1657-1732) baute mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Kurfürsten ein Raritätenkabinett auf, wofür in Ingolstadt ein besonderes Ausstellungsgebäude, der „Orbansche Saal“, eigens errichtet wurde. Die gesamte Sammlung übernahm nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773 die Universität, die sie noch in Landshuter Zeit als geschlossene Sammlung aufbewahrte, später jedoch auf einzelne Universitätssammlungen verteilte.
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  • Über arabische Satzbildung, besonders über den sog. „Dschar-lah“
    Cim. 10 (= 8° Cod. ms. 487)
    Über arabische Satzbildung, besonders über den sog. „Dschar-lah“
    Entstehungsort: Unbekannt
    Entstehungszeit: Unbekannt
    Provenienz: Die arabische Handschrift stammt aus der Sammlung Orban. Der Jesuit Ferdinand Orban (1657-1732) baute mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Kurfürsten ein Raritätenkabinett auf, wofür in Ingolstadt ein besonderes Ausstellungsgebäude, der „Orbansche Saal“, eigens errichtet wurde. Die gesamte Sammlung übernahm nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773 die Universität, die sie noch in Landshuter Zeit als geschlossene Sammlung aufbewahrte, später jedoch auf einzelne Universitätssammlungen verteilte.
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  • Logik mit dem Kommentar und den beiden […] Amâd und Said
    Cim. 11 (= 8° Cod. ms. 488)
    Logik mit dem Kommentar und den beiden […] Amâd und Said
    Entstehungsort: Unbekannt
    Entstehungszeit: Unbekannt
    Provenienz: Die arabische Handschrift stammt aus der Sammlung Orban. Der Jesuit Ferdinand Orban (1657-1732) baute mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Kurfürsten ein Raritätenkabinett auf, wofür in Ingolstadt ein besonderes Ausstellungsgebäude, der „Orbansche Saal“, eigens errichtet wurde. Die gesamte Sammlung übernahm nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773 die Universität, die sie noch in Landshuter Zeit als geschlossene Sammlung aufbewahrte, später jedoch auf einzelne Universitätssammlungen verteilte.
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  • Leben und Geschichte von Shah Mohammed Baber, dem Krieger
    Cim. 12 (= 4° Cod. ms. 997)
    Padishah Gazi, Zikr Mohammed Baber
    Leben und Geschichte von Shah Mohammed Baber, dem Krieger
    Entstehungsort: Unbekannt
    Entstehungszeit: Unbekannt
    Provenienz: Die persische Papierhandschrift enthält ein Wappen-Exlibris von Frederic North. Der britische Philhellene, 5. Earl of Guilford, amtierte von 1798 bis 1805 als Gouverneur von Ceylon. Er verstarb unverheiratet und kinderlos 1827 in London. Es dürfte sich somit um eine in England getätigte, antiquarische Erwerbung des 19. Jahrhunderts handeln, die irrtümlicherweise der Sammlung Orban zugeordnet wurde.
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In ihrer über 500-jährigen Geschichte hat die LMU zahlreiche ebenso seltene wie prächtige Handschriften und Drucke gesammelt. Diese einmaligen Kulturschätze macht die Universitätsbibliothek in ihrem…

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