Keimelion - Schätze des Wissens

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Keimelion - Schätze des Wissens episodes

  • Fragment aus der Psalmübersetzung 21,19-22,3 (Baumburger Blatt)
    Cim. 80 (= 4° Cod. ms. 910)
    Notker ,
    Fragment aus der Psalmübersetzung 21,19-22,3 (Baumburger Blatt)
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: 11. Jahrhundert
    Provenienz: Das in einer karolingischen Minuskel geschriebene Fragment besteht aus einem Pergamentblatt und wurde bis 1853 als Einband für 8° Med. 220 verwendet. Der Fundband stammt aus dem 1803 säkularisierten Augustiner-Chorherrenstift Baumburg. In Blattgröße und Zeilenanzahl stimmt es mit einem Fragment der BSB München überein, das aus Seeon stammt. Wegen der räumlichen Nähe Baumburgs zu Seeon ist es möglich, daß beide Fragmente aus dem gleichen Codex stammen.
    0 min
  • Der jüngere Titurel (Fragmente)
    Cim. 80a (=2° Cod. ms. 754)
    Albrecht ,
    Der jüngere Titurel (Fragmente)
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
    Provenienz: Von den drei Blatt Pergament sind je zwei Streifen verschiedener Breite sowie kleinere Bruchstücke erhalten. Die Strophen in bairischer Mundart sind fortlaufend geschrieben, die Schrift ist eine gotische Buchschrift von einer Hand und ist zu Strophenbeginn abwechselnd mit roten und blauen Lombarden versehen. Die Fundbände der Fragmente sind unbekannt.
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  • Scholien zu Lucans Pharsalia (IV, 244-423; VI, 261-378; VII, 192-471; VIII, 75-201; IX, 258-422)
    Cim. 91 (=4° Cod. ms. 941)
    Anselm ,
    Scholien zu Lucans Pharsalia (IV, 244-423; VI, 261-378; VII, 192-471; VIII, 75-201; IX, 258-422)
    Entstehungsort: Augustinerchorherrenstift Beuerberg
    Entstehungszeit: letztes Viertel des 12. Jahrhunderts
    Provenienz: Alle vier Fragmentstücke stammen aus der gleichen Handschrift und wurden aus den Deckeln von 2° Cod. ms. 138 herausgelöst. Die Charakteristika der Handschrift lassen eine Lokalisierung nach Süddeutschland zu, also in den Umkreis der Provenienz des Fundbandes (Augustinerchorherrenstift Beuerberg).
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  • Hieratische Papyrusfragmente
    Cim. 93 (= 8° Cod. ms. 431)
    Hieratische Papyrusfragmente
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: Spätantike
    Provenienz: Die Papyrusfragmente stammen aus der Sammlung des Ingolstädter Theologen und Kunstsammlers Ferdinand Orban (1655-1732). Seit 1725 befand sich dessen Sammlung in einem eigens dafür vom Jesuitenorden errichteten Bau in Ingolstadt. Zwischen 1940 und 1981 hatte das Ägyptologische Seminar der LMU die Papyri als Leihgabe.
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  • Glagolitisches Missalefragment
    Cim. 94 (= 4° Cod. ms. 874)
    Glagolitisches Missalefragment
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
    Provenienz: Das in einer kroatisch-eckigen Glagolica gehaltene Fragment ist rubriziert und verfügt über zwei Initialen mit Flechtornament; es dürfte aus einem Bucheinband abgelöst worden sein. Der Fundband des Pergamentfragments ist unbekannt.
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  • Missale secundum usum Sancte Romane ecclesie
    Cim. 98 (= 2 Liturg. 48)
    Arrivabene, Pietro
    Missale secundum usum Sancte Romane ecclesie
    Entstehungsort: Venetiis , Offizin Lucas Antonius de Giuanta
    Entstehungszeit: 1502
    Provenienz: Die Postinkunabel, die in Deutschland nur die UB München besitzt, zeichnet sich durch 31 Holzschnittbildinitialen und rund 200 kleinere Holzschnittinitialen aus. Alle Holzschnitte sind mit Blattgold belegt und sorgfältig koloriert, Blumenranken verzieren drei Druckblätter. Beim Holzdeckeleinband mit Lederbezug und zwei Schließen des 16. Jahrhunderts wurden die Metallbeschläge zum Teil entfernt. Die Herkunft der Postinkunabel ist unbekannt. Sie gelangte zu Beginn des 19. Jahrhunderts vermutlich als Säkularisationsgut in die UB Landshut.
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  • Compendium Historiae in Genealogiam Christi
    Cim. 101 (= 4° Cod. ms. 989)
    Petrus ,
    Compendium Historiae in Genealogiam Christi
    Entstehungsort: Oberrhein
    Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
    Provenienz: Der Rotulus ist leporelloartig gefaltet. Die sechs in Längsrichtung aneinandergeklebten Pergamentstreifen sind in Textualis von einer Hand beschriftet. Außerdem finden sich einige Zusätze aus dem 15. Jahrhundert von einer Hand in Bastarda. Die Herkunft der Handschrift, die Signaturen aus Ingolstädter Zeit trägt, ist unbekannt.
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  • Willehalm (Fragment)
    Cim. 34c(1 (= 4° Cod. ms. 889)
    Ulrich ,
    Willehalm (Fragment)
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
    Provenienz: Das Fragment stammt wohl aus dem selben Codex wie Cim. 34c(2. Beide Fragmente sind in Textura von einer Hand geschrieben, an den Abschnittsanfängen stehen rote Lombarden. Die fünf Pergamentdoppelblätter fungierten als Umschlag verschiedener Bände, die heute nicht mehr zu identifizieren sind. Zwei weitere Doppelblätter verbrannten 1944.
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  • Willehalm (Fragment)
    Cim. 34c(2 (=4° Cod. ms. 889)
    Wolfram ,
    Willehalm (Fragment)
    Entstehungsort: unbekannt
    Entstehungszeit: 14. Jahrhundert
    Provenienz: Das Fragment stammt wohl aus dem selben Codex wie Cim. 34c(1. Beide Fragmente sind in Textura von einer Hand geschrieben, an den Abschnittsanfängen stehen rote Lombarden. Es ist ein zusammenhängendes Doppelblatt erhalten, das Eindrücke vom Rücken eines Quartbandes und Einschnitte für Bandschließen aufweist. Vermutlich stammt der Einbandüberzug, von dem man das Fragment im 19. Jahrhundert löste, aus 4 H.lit. 367.
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  • Heures à l’usage de Paris
    Cim. 85 (= 8 Asc. 5548)
    Heures à l’usage de Paris
    Entstehungsort: Paris
    Entstehungszeit: 1513
    Provenienz: Der Pergamentdruck mit 19 blattgroßen kolorierten Holzschnitten aus der neutestamentlichen Geschichte und 16 kleinen kolorierten Holzschnitten mit Darstellungen aus der Heiligenlegende stammt aus dem Vorbesitz des elsässischen Theologen Augustin Calmet (1672-1757). Die UB München erwarb den prächtigen Druck auf einer Auktion des Antiquariats Hiersemann 1941 für 4.500 Reichsmark.
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