In der 6. Folge der Serie Gesellschaft Neu Denken frage ich, warum das Ideal der Chancengleichheit nicht ausreicht, um eine gerechte Demokratie zu sichern. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Aufstieg versprochen, aber Ungleichheit vererbt wird?
Gemeinsam mit den Gedanken von Michael Sandel, Thomas Piketty und Hermann Heller analysiere ich die moralischen, ökonomischen und sozialen Grundlagen einer Ordnung, die Leistung belohnt – aber Herkunft schützt. Ich zeige: Ohne geteilte Lebensrealitäten, soziale Nähe und politische Umverteilung wird Gleichheit zur Fiktion – und Demokratie zur Fassade.
Gerechtigkeit ist mehr als ein Ziel. Sie ist die Voraussetzung unserer gemeinsamen Zukunft.