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Wenn Kinder in die Schule kommen hören sie von vielen ihrer Bezugspersonen den Satz: „Pass auf! Der Ernst des Lebens beginnt!"
Dieser Satz ist ein schlechter Begleiter für lebenslanges Lernen mit Spaß und Freude.
Kinder freuen sich und sind sehr stolz wenn sie in die Schule gehen dürfen. Die Vorfreude der Kinder ist riesig groß kaum können sie es abwarten. Der Satz warte ab, du musst in der Schule viel lernen und aufpassen denn es beginnt der Ernst des Lebens zeigt bei vielen Erwachsenen immer noch sehr negative Auswirkungen.
Warum tun sich viele Menschen so schwer damit Spaß, Freude und die Ernsthaftigkeit zu verbinden? Aufrufe, das Leben zu genießen werden kritisch hinterfragt und in unserer Gesellschaft mit einem, na ja, du wirst schon noch sehen und schwer atmend beurteilt.
Also, tschüss Kindheit – und rein in die Ernsthaftigkeit der Pflichterfüllung!
Ist nun wirklich die Zeit des Spielens, des Lachens und der
Unbeschwertheit vorbei?
Viele Kinder, genauer gesagt 50 Prozent, das zeigt eine Studie, haben nach einem halben Schuljahr schon keine Lust mehr in die Schule zu gehen. Doch wie kann man diesen erschreckenden Studienergebnissen als Eltern entgegenwirken?
Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir doch Menschen die kreativ, freudig, leidenschaftlich, eigeninitiativ den anfallenden Lebens- und Arbeitsaufforderungen gerecht werden können. Im Elternhaus sollten unsere Kinder diese Basis schon erleben.
Dabei brauchen die Kinder keine perfekten Eltern. Kinder brauchen authentische Eltern mit Herz, eigenen Bedürfnissen und großen Gefühlen. Genau diese Eltern machen auch Fehler und sie sind bereit daraus zu lernen. So werden sie große und einzigartige Vorbilder. Alle Beteiligten erfahren so auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten und lernen mit ihren Problemen und Herausforderungen umzugehen.
Dabei unterstützen fünf Grundsätze, die auf jeden Fall helfen darüber nachzudenken.
Alle Menschen leben in ständigem Austausch mit der Umwelt. Das bedeutet, dass in der Erziehung Eltern und Kinder sich gegenseitig beeinflussen. Dieser wechselseitige Erziehungsprozess beinhaltet ein ständiges Geben, Nehmen und Verändern, aller Beteiligten.
Die wenigsten Eltern nehmen sich Zeit, um einmal darüber nachzudenken, wie sie ihre meist eingefahrenen Methoden und Lebensstile optimieren können. Das bedarf einer Selbstanalyse und einer genauen Zielsetzung
Man sollte sein Gegenüber so akzeptieren wie er ist. Er hat einen bestimmten Grund warum er gerade so ist wie er ist. Er darf so sein! Mit dieser Einstellung kommt man weiter.
In jeder Verhaltensweise ist eine positive Absicht zu erkennen. Wenn man genauer hinschaut und hinhört erkennt man diese.
In jeder Familie sollte auf die Bedürfnisse der Einzelnen eingegangen werden, damit sich jeder frei entwickeln kann.
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Weitere Informationen über mich und meine Arbeit findest du auf meiner Website:
www.gerda-arldt.de
Weitere Fragen dazu kannst du in einem kostenlosen Beratungsgespräch in meiner Praxis
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Zum Thema gibt es auch laufend Seminare oder Infoabende in meiner Praxis in
76275 Ettlingen, Seminarstr. 14.
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Gerda Arldt
Wenn die Familie mit der Einschulung ihres Kindes konfrontiert wird, gibt es in Deutschland keine einheitlichen Regelungen, sondern es hängt zunächst davon ab, in welchem Bundesland man lebt. Die Schulpflicht ist abhängig von einem gewissen Stichtag der variiert bzw. auch vom Entwicklungsstand des Kindes.
Die Stichtagregelung lautet:
Wenn das Kind vor dem Stichtag seinen 6. Geburtstag feiert ist es schulpflichtig und damit ein Muss-Kind. Alle die nach dem Stichtag sechs Jahre alt werden sind Kann-Kinder.
Dabei spielt es keine Rolle ob das Kind schon lesen kann oder alle Länder von Deutschland kennt, sondern darum ob es kontaktfreudig ist, mal verlieren kann oder sich auch auf andere Dinge konzentrieren kann die nicht so in seinem Interessengebiet liegen. Die seelische Seite des Kindes ist dabei auch wichtig.
Meiner Meinung nach sollte es bei der Einschulung nicht um den Leitsatz gehen „Je früher desto besser" sondern „Lieber später als früher".
Studienergebnisse bestätigen das Kann-Kinder oft Konzentrationsprobleme, seelische und soziale Schwierigkeiten haben sowie auch später seltener aufs Gymnasium wechseln. PISA Studien und ihre Ergebnisse beweisen das. Allerdings bestätigte eine weitere deutsch-englische Studie einen deutlichen Wissensvorsprung bei Achtjährigen Kindern die früher eingeschult wurden.
Also was tun?!
Man darf die Nachteile einer frühen Einschulung nicht unterschätzen sowie auch genau prüfen wie es um die emotionale und soziale Entwicklung steht. Dabei sollte man unbedingt fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.
Noch im letzten Jahrhundert sprach man von „Schulreife" weil man der Überzeugung war, dass man nur biologische Vorgänge abwarten müsse und dann ist das Kind schulreif. Allerdings zeigte sich, dass Umwelteinflüsse (Lernen in der Familie, in der Gruppe, Kindergarten) wichtiger sind als die biologischen Vorgänge. Inzwischen wird der Begriff Schulreife nicht mehr benutzt. Man spricht nun hauptsächlich von „Schulfähigkeit".
Schulfähigkeit beinhaltet bestimmte Verhaltensmuster und Eigenschaften eines Kindes, die es braucht um die Schule erfolgreich zu bestehen. Weiterhin ist es wichtig auch die weiteren Rahmenbedingungen zu beachten und so auf eine ganzheitliche Betrachtung der Schulfähigkeit hinzuweisen.
Doch ist das immer so eindeutig?
Es gibt Basisbereiche die vier Kompetenzentwicklungen zugeordnet werden:
Dabei geht es um die Belastbarkeit, die Zuversicht und die eigene Motivation des Kindes.
Dabei geht es um Regeln, die eine Kommunikation in einer Gruppe möglich werden lassen sowie auch um ein annehmbares Konfliktlöseverhalten innerhalb einer Gruppe.
Dabei geht es um die Finger-und Handgeschicklichkeit und um dadurch Schreibbewegungen ausführen zu können. Die Gleichgewichts-taktile- und kinästhetische Wahrnehmung sollte vorhanden sein. Dadurch entwickelt sich eine Konzentration auf die Außenwahrnehmung.
Dabei geht es darum die Konzentration, die Ausdauer und die Aufmerksamkeit zielgerichtet auszurichten. Dadurch verfügt man über ein auditives Kurzzeitgedächtnis, eine auditive Merkfähigkeit und ein visuelles Gedächtnis. Das ist die Basis um das Lerninteresse, die Neugierde und die Selbstmotivation aufrechtzuhalten.
Bei allen vier Bereichen geht es nicht darum, dass alles vollständig da sein muss um schulfähig zu sein. Erst wenn mehrere Merkmale überhaupt nicht ausgeprägt sind ist voraussagbar, dass Kinder sowohl schon in der 1. Klasse sowie auch in ihrer weiteren Schulzeit Lernschwierigkeiten haben.
Also „Schulfähigkeit" ist damit ein Ergebnis einer stabilen Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes.
Doch gibt es Jahr um Jahr eine steigende Tendenz von sehr intelligenten Schulversagern. Es gibt keine Garantie, dass Kinder mit hoher Intelligenz schon automatisch gut in der Schule sind.
„Vieles zu wissen heißt nicht automatisch viel zu können"
Bei intelligenten Kindern ist sehr oft der soziale und der emotionale Basisbereich defiziär.
Literatur:
Dr. A. Krenz Ist mein Kind schulfähig? München 2006 Witzlack Zur Diagnostik und Entwicklung der Schulfähigkeit Berlin 1986
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Herzlich willkommen, auf meinem „Konzentriert geht's wie geschmiert" Podcast.
Das ist der Titel meines Podcasts der dir ab sofort 1 x wöchentlich mit verschiedenen Themen im Bereich „Konzentriertes Lernen und der Hilfe zur Selbsthilfe wenn das Lernen nicht klappt" zur Verfügung steht. Der Podcast eignet sich hervorragend für Mutter, Vater und Kind mit Lernproblemen.
Wer ich bin und was dich erwartet, erfährst du in meiner ersten Podcastfolge.
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