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Wie steht es um euer Karma-Konto? Wir setzen unsere Afterhour-Staffel zu den Rändern der Ökonomie fort – und finden sie mehr mit religiösem Denken und Praxis verzahnt als es die Rede von der Religion des Kapitalismus suggeriert. Dazu entziffern wir die Ursprünge des Karma-Sparens, machen einen Abstecher in den neuesten Stand der Metapherntheorie und landen schließlich bei Joseph Vogl, der uns an das Erdbeben von Lissabon erinnert. Dazu wie immer viel Techno.
Besetzung
Gesammelt wird überall und so ausgefallen wie nur erdenklich. In unserer dritten Sendung der Staffel „Ränder der Ökonomie“ beschäftigen wir uns mit der Kulturtechnik des Sammelns. Wir suchen nach ökonomischen und unökonomischen Aspekten, unterscheiden zwischen dem Komplettieren einer Sammlung oder dem unendlichen Anhäufen und überlegen uns, welche Macht wohl so eine Sammlung über ihre Besitzer entfaltet.
Besetzung
Dass Ökonomie etwas mit Geben – mit Austausch – zu tun hat, ist allgemein bekannt. Aber wie ist es mit dem Nehmen, genauer gesagt: dem Stehlen? Die Kulturwelle Afterhour #20 geht in die zweite Runde des Staffelthemas „Ränder der Ökonomie". Wir sprechen mit dem Berliner Kulturwissenschaftler Andreas Gehrlach über Diebe und was eigentlich passiert, wenn etwas gestohlen wird.
Besetzung
Unsere Staffel über die „Ränder der Ökonomie“ beginnen wir mit dem, was gewöhnlich im Zentrum der Ökonomie steht: Geld. Aber frei nach unserem Motto, das Alltägliche aus einem ungewöhnlichen Winkel zu belauschen, nehmen wir uns auch das Geld von seinen Rändern her vor. Anna Echterhölter, Kulturwissenschaftlerin und Gastprofessorin an der HU Berlin, kommt zu uns ins Studio und wir sprechen mit ihr über ihre Forschung zu „Abseitigen Geldern“: Bitcoins, Lebensmittelmarken, Spielwährungen und allerlei andere randständige Zahlungsmittel haben es ihr angetan. Aus dieser verschobenen Perspektive wollen wir zu später Stunde auch darüber reden, was Geld, was Ökonomie eigentlich ist und macht. Natürlich haben wir dabei auch den alten Kalle im Gepäck: Marx-Experte Michael Heinrich erzählt uns vom Zoo der Werte und in welchem Käfig das Geld sitzt. Dazu Techno.
Besetzung
Zwischen den Staffeln wirft die Afterhour-Redaktion einen Blick zurück und nach vorn.
Besetzung
Über vier Sendungen sind wir der Vertikalen auf der Spur. Diesmal begeben wir uns zu einer Grundlage der Mathematik: in die Topologie. Mit unserem Gast Daniel Lütgehetmann denken wir darüber nach, wieso wir uns überhaupt als dreidimensional wahrnehmen, warum wir Glück haben, aufrecht zu stehen und wie ein Strandurlaub auf donutförmigen Planeten aussähe. Und dann bleibt noch die Frage, was vierdimensionale Wesen in unserer Welt alles anstellen könnten – bitte nicht vorm Einschlafen hören!
Besetzung
Zur Einstimmung in unsere Sendereihe rund um die »Vertikale« haben wir den Berliner DJ Grivola in das Studio eingeladen. Seinen Künstlernamen hat Grivola von einem Berg in den italienischen Alpen – und auch sonst hat er einiges zu Schichtung, Aufstieg und Drop zu sagen, bevor er unsere Gäste mit seinem 50-minütigem Set auch musikalisch hoch– und sanft wieder herunter bringt.
Besetzung
Was haben Kühe, gefrorenes Wasser und der Herr der Finsternis gemeinsam? Früher oder später begeben sie sich in eine vertikale Trajektorie und fallen – mit mehr oder weniger einschlägigen Konsequenzen – vom Himmel.
Besetzung
Wozu will der Sophist uns verführen? Zur Lüge? Oder zur Kritik? Zum Abschluss unserer Staffel über verdrängte Wissensformen nehmen wir uns den alten Angstgegner der Philosophen und Aufklärer vor: Den Sophismus. Wir fragen uns, was schon Aristoteles provozierte, die sprachfanatischen Provokateure dem Reich der Pflanzen zuzuordnen – und wie man heute mit so einer Einstellung umgehen kann. Mit dem Philosophen Samo Tomšič sprechen wir dazu über den Kitzel und die Produktivität des sophistischen Denkens und befragen den Rhetorikprofessor Bruce McCormiskey über die Ethik eines radikalen sophistischen Relativismus. Dazu Techno. Und Synthesizer.
Besetzung
1460 bringt ein Gelehrter wiederentdeckte Schriften nach Florenz: Platons Dialoge und das »Hermetische Korpus«. Letzteres gilt als die älteste Schrift der Welt, und so lässt Cosimo de' Medici den Hermetischen Korpus auch zuerst – vor Platon – übersetzen. Der Inhalt erschüttert die Grundfesten des mittelalterlich-christlichen Weltbilds: Der Mensch wird darin als »Bruder« Gottes beschrieben, der auch in den Schöpfungsprozess eingreifen darf und soll.
Besetzung
Über den Retortenrand geblickt – zwei ältere, aber spannende Bücher:
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