Kulturwelle

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Kulturwelle episodes

  • Afterhour #01 | Techno und Reizdarm

    In der Kulturwelle Afterhour #001 sprechen wir mit Luis Manuel Garcia über seinen Weg zur Ethnomusikologie und Feldforschung in Technoclubs und befragen Andre Sommer vom Startup HiDoc zum digitalen Tracken der Volkskrankheit Reizdarmsyndom.

    Besetzung

    Luis-Manuel Garcia (Gast)

    André Sommer (Gast)

    Jürg Andreas Meister (Moderation & Sendungsredaktion)

    Johanna Tirnthal (Moderation & Sendungsredaktion)

    Constantin Hühn (Moderation & Sendungsredaktion)

    Sendung vom 16. Juni 2016

    Download (82 MB)

    Tags:
    Reizdarm (1)
    Quantified Self (2)
    Selbsttechnik (2)
    Messung (3)
    Techno (4)

    1 hr
  • Magazin #044 | Fade to Black

    Sie umgeben uns, wann immer wir die Augen öffnen: Farben – zugleich materielle Struktur und physiologischer Effekt; Bedeutungsträger und emotionale Stimulanz. Welche Signale senden uns die Farben? Worin besteht ihr Signal? Gibt es eine unschuldige Farbe? Diese Fragen beleuchten wir in einer Sendung der gesamten Redaktion. Unser Spektrum reicht vom Regenbogen als Symbol der LGBTI-Bewegung bis zu den Farbchakren der Lebensmittel, wir prüfen die Stabilität von Wahrnehmung – wieso beschreibt Homer das Meer der Ägäis als »weinrot«? – und diskutieren, ob farbwandelnde Katzen künftige Generationen vor den Gefahren von Atommüll retten können. Und schließlich die Farbe als Material: Yves Kleins berühmtes Blau lässt sie in absoluter Form erstrahlen. Vantablack hingegen, ein Stoff aus der Oberflächenforschung, verschluckt alles Licht in einem nahezu perfekten Schwarz.

    Besetzung

    Alina Topf (Moderation)

    Jürg Andreas Meister (Moderation)

    Redaktion (Sendungsredaktion)

    Sendung vom 08. September 2016

    Download (85 MB)

    Tags:
    Material (2)
    Farben (2)
    Wahrnehmung (3)
    Semiotik (3)

    1 hr 2 min
  • Magazin #043 | Quantify Thyself!

    Wie viele Schritte bin ich heute gegangen? Wie effizient meditiere ich? Um wieviel produktiver werde ich durch ein Stück Butter im Kaffee? Und was sagen meine gesammelten Tippfehler über mein Selbst aus?

    Mit Selftracking-Apps und Smartphone-Zubehör sind Fragen wie diese zu alltäglichen Begleitern geworden. Schlanke Fitness-Armbänder messen Puls und Kalorienverbrauch nicht nur beim Sport, sondern auch beim Treppensteigen oder beim Tanzen im Club. Die Selbstvermessung, die viele nur nebenbei betreiben, ist sogar zum Hauptinteresse einer ganzen Bewegung geworden, die sich »Quantified Self« nennt. Nach dem Leitspruch »Selbst-Erkenntnis durch Zahlen« wird versucht, neuen und tieferen Wahrheiten über das eigene Selbst auf die Spur zu kommen. Die philosophische Aufforderung des antiken Orakels: »Erkenne dich selbst« scheint dabei einem Aufruf zur Datenerhebung zu weichen: »Quantify thyself«.
    In der Sendung nehmen wir den Trend zur digitalen Selbstvermessung zum Anlass, mit unserem Studiogast Antonio Lucci der Kulturgeschichte der Selbstbeobachtung nachzuforschen: Wie sahen frühere Strategien aus, sich dem »Selbst« zu nähern? Welche Selbsttechniken wurden dazu genutzt? Und was ist eigentlich neu am »Quantified Self«? Dabei spielt auch die Geschichte der Messtechnik eine wichtige Rolle, zu der wir die Kulturwissenschaftlerin Anna Echterhölter befragt haben. Ein historischer Blick verrät, dass die Selbstvermessung nicht nur als Mittel der Erfahrung und Emanzipation verstanden werden kann, sondern dass das Verhältnis zwischen dem Selbst und seiner Quantifizierung wesentlich komplexer ist. Die Vermessung findet nicht im luftleeren Raum statt, sondern in einem engen Netz aus Machtbeziehungen und Interessen, das wir in unserer Live-Sendung erkunden.

    Besetzung

    Antonio Lucci (Gast)

    Constantin Hühn (Moderation & Sendungsredaktion)

    Johanna Tirnthal (Moderation & Sendungsredaktion)

    Alina Topf (Sendungsredaktion)

    Jann Mausen (Sendungsredaktion)

    Sendung vom 15. Juni 2016

    Download (82 MB)

    Tags:
    Messen (1)
    Subjekt (1)
    Quantified Self (2)
    Selbsttechnik (2)
    Identität (3)
    Messung (3)
    21. Jahrhundert (5)

    1 hr
  • Magazin #042 | ZwischenWald ZwischenWelt

    War der Wald lange Zentrum der täglichen Lebensgestaltung vieler Menschen, empfinden vor allem Stadtbewohner inzwischen eine Distanz zu ihm. Annäherungen werden versucht in der Pädagogik, Technik und Kunst. In der Wildnisschule können überreizte Städter das Spurenlesen, die Sprache der Vögel oder das Entfachen eines Feuers ohne technische Hilfsmittel erlernen. Ökologen und Klangforscher hingegen widmen sich der auditiven Entschlüsselung des Waldes durch moderne technische Verfahren.

    Wichtig ist dabei das Überschreiten von Grenzen: Des physisch errichteten Waldsaums, aber auch von konstruierten Verständnis- und Sinnesschwellen. Auch der Tod als die Grenze schlechthin wird oft mit dem Wald in Verbindung gebracht. Die Geschichte dieser Verbindung reicht dabei vom Wald der Selbstmörder in Dantes göttlicher Komödie bis zur zunehmend populären Bestattung im Friedwäldern. Der gleichzeitig physisch wie metaphorisch von uns gestaltete Wald lädt schon immer ein zum Gratwandern, Hinübertreten, sich Verändern.
    Mit der Kulturhistorikerin Jasmin Mersmann erörtern wir in der 42. Sendung der Kulturwelle, was es mit diesen Schwellen auf sich hat. Wir begeben uns in den Wald, hören in Bäume und Literatur hinein – und spüren so zwischen den Disziplinen den Wurzeln des Waldes als Ortes der Veränderung und Transformation nach. Eine Sendung über das Verhältnis von Waldbild und Umgang mit dem Wald – zwischen Leben, Tod, Lernen und Verstehen.

    Besetzung

    Jasmin Mersmann (Gast)

    Anna Moor (Moderation & Sendungsredaktion)

    Magdalena Aicher (Moderation & Sendungsredaktion)

    Anastasia Andersson (Sendungsredaktion)

    Sendung vom 11. Mai 2016

    Download (80 MB)

    Tags:
    Dante (1)
    Heterotopie (1)
    Wald (1)
    Natur (3)
    Literatur (7)

    59 min
  • Magazin #040 | Ordnung machen

    Niklas Luhmanns Zettelkasten enthält 90.000 Zettel. Er lagert an einem hoch geheimen Ort an der Universität Bielefeld und wird zurzeit digitalisiert. Das Verweissystem zwischen den verschiedenen Zetteln ist so komplex, dass mehrere Wissenschaftler jahrelang mit der Rekonstruktion der Ordnung beschäftigt waren. Noch komplizierter die Zettel des Schriftstellers Arno Schmidt, denen wir einen Beitrag widmen: 120.000 an der Zahl, sind sie geordnet mit Reitern wie “Schöne Stelle. Zerstört”, “Borken” oder “Planeten und Meteore”. Ist das Ordnung oder Chaos?

    Warum ordnen wir unsere Wissensbestände und wie? Die 40. Ausgabe der Kulturwelle wirft einige Schlaglichter auf verschiedene Modi der Wissensorganisation in Vergangenheit und Gegenwart. Dazu blicken wir in die Bibliothek von Alexandria genauso wie in die verwirrende Wolke Big Data. Im Live-Gespräch mit den Beitragsautor_innen fragen wir, wie Ordnung unser Leben produktiver macht, aber auch wie sie mit Macht zusammenhängt. Dafür haben wir vor der Sendung auch mit Prof. Dr. Christina Vagt, Kultur- und Medienwissenschaftlerin an der HU Berlin, gesprochen. Über den Mythos Big Data und wie versucht wird, ihm organisatorisch gerecht zu werden, sprechen wir mit Dr. Ramón Reichert von der Universität Wien.

    Besetzung

    Johanna Tirnthal (Moderation)

    Jürg Andreas Meister (Moderation)

    Redaktion (Sendungsredaktion)

    Sendung vom 17. Februar 2016

    Download (86 MB)

    Tags:
    Diagramm (1)
    Ordnung (1)
    Organisation (1)
    Michel Foucault (2)
    Wissen (5)

    Weiterforschen...

    • Langversion: Christina Vagt über das Diagramm
    • 1 hr 3 min
    • Magazin #039 | Ernten, was wir säen?

      »Menschheitsgeschichte wird Erdgeschichte« – konstatiert ein 2015 erschienener Sammelband. Menschliches Handeln schreibt sich zunehmend in die Erdoberfläche unseres Planeten ein. Das Holozän, das jüngste Zeitalter unserer Erdgeschichte, so scheint es, wird von einem neuen »Menschzeitalter« abgelöst: dem Anthropozän.

      In der 39. Sendung der Kulturwelle möchten wir etwas genauer hinsehen. Dazu werfen wir den Blick auf einen vertrauten Ort, der zugleich Zahnrad globaler Zusammenhänge ist: Die Küche. Ihr Wirkungsradius hat sich auf auf die Ebene des Anthropozän ausgeweitet: Selbst die Äpfel, die wir früher aus Omas Garten gepflückt haben, werden heute aus Neuseeland eingeflogen und mit begradigten Flüssen bewässert.
      Wir laden euch ein, eine geistige Brücke mit uns zu überqueren, die vom Individuum zum Kollektiv, von der Mikroebene zur Makroebene führt. Welchen Bedeutungswandel hat die Küche im Laufe der historischen Entwicklung durchlebt und welchen Einfluss hat der »kochende Mensch« auf seinen Lebensraum? Über diese Fragen sprechen wir mit Julia von Mende, Marc Schleunitz und Karl W. Grosse aus dem Exzellenz-Cluster »Bild Wissen Gestaltung«. Im Projekt »Anthropozän-Küche« arbeiten sie daran, die Küche als Knotenpunkt von Energie- und Ressourcenkreisläufen sicht- und deutbar zu machen.

      Besetzung

      Magdalena Aicher (Sendungsredaktion & Moderation)

      Anastasia Andersson (Sendungsredaktion)

      Lucas Wija (Sendungsredaktion & Moderation)

      Sendung vom 20. Januar 2016

      Download (80 MB)

      Tags:
      Anthropozän (1)
      Umwelt (1)
      Kochen (1)
      Nahrung (1)
      Rohstoffe (1)
      Küche (2)

      Weiterforschen...

      In der Sendung haben wir euch ein Buch über die Entstehung der Esswerkzeuge vorgestellt. Es ist von Bee Wilson und trägt den Titel „Am Beispiel der Gabel. Eine Geschichte der Koch- und Esswerkzeuge“. Erschienen 2014 beim Insel Verlag [dnb]
      Für einen schönen Ausflug in Berlin empfehlen wir euch das Freilandmuseum und Biobauernhof „Domäne Dahlem“. Jedes Jahr gibt es große Markfeste auf der Domäne, wie zum Beispiel das Kartoffel- und das Erntefest, oder die Adventsmärkte
      Mehr Infos bekommt ihr auf der Webseite www.domäne-dahlem.de

      Zum Schluss haben wir uns das „Anthropozän-Projekt“ angeschaut. Auf der Webseite des Haus der Kulturen der Welt könnt ihr alle beteiligten Personen, Künstler, Ausstellungen, Kataloge und Ergebnisse der Forschung in Form einer Enzyklopädie anschauen. Alle Infos zu „Das Anthropozän-Projekt“ und die dazugehörige Enzyklopädie gibt es auf der Webseite: HKW Anthropozän: Ein Bericht

      59 min
    • Magazin #038 | A Voice Odyssey

      Stimme – seit Jahrhunderten beschäftigt das Medium und seine Macht die Menschen. Schon in der Antike schafften es die mythischen Sirenen nur mit Hilfe ihrer Stimme, Seemänner grausam in den Tod zu reißen. Sie veranlassten den antiken Dichter Homer zu seiner berühmten Odyssee, und ihr Mythos wirkt bis heute in der europäischen Kulturgeschichte nach. Warum aber gelang es den griechischen Fabelwesen, durch ihre Stimme solch eine Macht auszuüben? mehr...

      Dieser Erscheinung nähern wir uns in der 38. Kulturwelle. Am Beispiel des Lachens spüren wir der sozialen Macht der Stimme gerade in ihren Extremformen nach. Gemeinsam mit dem Medienwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Ernst nähern wir uns daraufhin dem Sirenenmythos. Auf einer Expedition zu den Galli-Inseln vor der Küste Siziliens hat er selbst versucht, den medialen Bedingungen des Phänomens auf die Spur zu gehen – und den geheimnisvollen Klang der Sirenen mit moderner Tontechnik festzuhalten. Diese Reise führt uns ebenso zu den Möglichkeiten und Grenzen, das Phänomen „Stimme“ fassbar zu machen.
      Also schaltet ein, wenn man das griechische Meer rauschen hört, die Sirenen ihre verführerischen Stimmen zum Besten geben und wir euch auf eine kultur- wie medienwissenschaftliche Odyssee durch das Medium Stimme einladen.

      Besetzung

      Wolfgang Ernst (Gast)

      Jürg Andreas Meister (Moderation)

      Anna Fierz (Moderation & Sendungsredaktion)

      Philipp Köpp (Sendungsredaktion)

      Jann Mausen (Sendungsredaktion)

      Sendung vom 23. Dezember 2015

      Download (82 MB)

      Tags:
      Griechen (1)
      Odysseus (1)
      Experiment (2)
      Transhumanismus (2)
      Mythen (2)
      Stimme (3)
      Klang (5)
      Kunst (5)
      Antike (5)
      Medien (7)

      1 hr
    • Magazin #037 | Going Underground

      „The People of New York will never go into a hole in the ground to ride!“ – war sich Russell Sage, amerikanischer Unternehmer und Politiker, Anfang des 20. Jahrhunderts ganz sicher. Dennoch bahnten sich die ersten U-Bahn-Züge 1902 in Berlin und 1904 in New York unterirdisch ihren Weg.

      Die subterrane Infrastruktur ermöglichte nun – für die oberirdische sichtbare Stadt auf den ersten Blick nicht wahrnehmbar – die Zirkulation von Menschenmassen. Die Stadt wurde vernetzt. Doch der Stadtraum erfuhr auch eine Dopplung. Die Oberfläche verlassend, betreten wir heute einen inkludierten und zugleich abgegrenzten Raum: den Untergrund. Er gehorcht eigenen Gesetzmäßigkeiten, aus denen wiederum spezielle Praktiken und Empfindungen resultieren. Rechts stehen, links gehen, wartend den Blick auf den Boden, die Anzeigetafeln oder das Smartphone gerichtet. U-Bahn fahren liegt uns im Blut, der Umgang mit ihr ist zur Intuition geworden – wir haben die Evolutionsstufe des Passagiers erreicht.
      Warum die U-Bahn mehr als nur Transportmittel ist, wie diese Entwicklung ihren Anfang nahm und wie die Reise weitergeht, sind nur einige unserer Bau- bzw. Haltestellen in der 37. Ausgabe der Kulturwelle. In den Hinter- des Untergrund begleiten wird uns Dr. Stefan Höhne vom Center for Metropolitan Studies der TU Berlin. Mit ihm erkunden wir die U-Bahn zwischen utopischem Traum und zurichtender Maschine, zwischen Spiegel der oberirdischen Gesellschaft und unsichtbarem Motor der Stadt.

      Besetzung

      Stefan Höhne (Gast)

      Constantin Hühn (Moderation)

      Bernadette Breyer (Sendungsredaktion)

      Lea Sauerbaum (Sendungsredaktion)

      Lucas Wija (Sendungsredaktion)

      Sendung vom 25. November 2015

      Download (81 MB)

      Tags:
      U-Bahn (1)
      Transport (1)
      Stadt (2)
      Infrastruktur (2)
      20. Jahrhundert (6)

      Weiterforschen...

      »Rush in, crush in, reach for a handle strap

      Then turn right ’round and hop in a lady’s lap
      A swinging while around the curve you’re gliding
      Winging while around the car you’re sliding«

      So beginnt der Subway Glide von Walter van Brunt. Das Noten- und Textblatt findet ihr: hier

       

      59 min
    • Magazin #036 | Raumschiff Utopia

      Der Countdown läuft: Die 36. Ausgabe der Kulturwelle startet eine Forschungsrakete. Mit an Bord ein Logbuch voller Fragen: Wie kann das Ungedachte gedacht werden? Wie stellt man sich etwas radikal Neues vor, das es noch nicht gibt? Brauchen wir ein Subjekt, um Veränderung zu begehren und umzusetzen? Oder ist alles sowieso nur Prozess?

      „Ein philosophisches Buch muss einenteils eine ganz besondere Sorte Kriminalroman sein, anderenteils eine Art Science Fiction.“ Dieser Satz stammt von Gilles Deleuze und unser Feature nimmt ihn beim Wort. Während auf der Erde immer mehr Politiker_innen erklären, dass es zur bestehenden Ordnung keine Alternative gibt, bricht das „Raumschiff Utopia“ auf in den Weltraum und die Zukunft. Denn in der Science Fiction gibt es so viele gesellschaftspolitische Alternativen wie Sterne am Himmel.
      Motive aus der Science Fiction in der Philosophie tauchten zuletzt im Akzelerationismus auf – hier soll der Kapitalismus mithilfe einer technophilen Beschleunigungsphilosophie abgeschafft werden. Armen Avanessian, der Herausgeber der #Akzeleration-Bände, spricht im Feature über das Näheverhältnis zwischen Wissenschaft und Fiktion – science und fiction – und die Auflösung herkömmlicher Zeitvorstellungen.
      Deleuze-Experte André Reichert von der FU Berlin erklärt uns, was es mit dem Begriff der „Wunschmaschine“ auf sich hat und sinniert über philosophische Spielarten der Science Fiction. Einer der darin brilliert hat, kommt ebenfalls zu Wort: Douglas Adams, der große Satiriker. Und es gibt natürlich jede Menge spacigen Sound.

      Besetzung

      Armen Avanessian (Gast)

      André Reichert (Gast)

      Constantin Hühn (Sendungsredaktion)

      Johanna Tirnthal (Sendungsredaktion)

      Sendung vom 30. September 2015

      Download (55 MB)

      Tags:
      Akzelerationismus (1)
      Futurismus (1)
      Science Fiction (1)
      Utopie (2)
      Zukunft (2)
      Philosophie (2)
      Beschleunigung (3)
      Gilles Deleuze (3)
      Literatur (7)

      1 hr
    • Magazin #035 | 0/1 oder Wie der Code in die Welt kam

      »Warum ist da ein Strickfehler in meinem Pullover? Egal, schnell auf dem iPhone nachsehen, wann der nächste Bus kommt. Hoffentlich geht nachher bei der Präsentation mit dem Computer alles glatt.« Längst durchdringt Computercode unsere alltäglichsten Abläufe, unsere Sprache, unser Denken. Die Welt scheint programmierbar. Wie kommt das? Welche gesellschaftlichen Entwicklungen haben das Coding so allgegenwärtig werden lassen – und welchen Einfluss hat das Coding selber ausgeübt?

      Auf der Suche nach den Ursprüngen des Programmierens führen wir euch in die Computerabteilung des Deutschen Technikmuseums Berlin. Gemeinsam mit Dr. Bernard D. Geoghegan, Medientheoretiker und Technikhistoriker an der HU Berlin und Mitinitiator des HKW-Projekts Technosphere, begeben wir uns auf einen Spaziergang, der uns durch die technische Entwicklung des Programmierens führt und zugleich die Chance bietet, die kulturelle, soziale und symbolische Kraft von Code in der Gesellschaft zu erkunden.
      Dabei stoßen wir nicht nur auf industrielle Präzisionsarbeit und eine entfesselte Vorstellungskraft im 19. Jahrhundert, sondern auch auf militärische Notwendigkeiten und verwaltungstechnische Innovationen in der jüngeren Vergangenheit. Ebenso werden wir auf kreative wie erfindungsreiche Köpfe, souveräne Frauen und weitsichtige Visionäre treffen, die allesamt der »codifizierten Gesellschaft« den Weg geebnet haben.

      Besetzung

      Bernard Dionysius Geoghegan (Gast)

      Constantin Hühn (Moderation & Sendungsredaktion)

      Jessica Masche (Sendungsredaktion)

      Nikita Hock (Sendungsredaktion)

      Sendung vom 03. September 2015

      Download (89 MB)

      Tags:
      Code (1)
      Coding (1)
      Programmieren (1)
      Algorithmus (1)
      Computer (2)
      Technik (2)
      Medium (4)
      19. Jahrhundert (5)
      Medienarchäologie (5)
      21. Jahrhundert (5)
      20. Jahrhundert (6)

      Weiterforschen...

      Die Inspiration der Sendung ist Daniel Meßner zu verdanken. Seine Podcasts Coding History und die archivierten Stimmen der Kulturwissenschaften vertiefen viele der angeschnittenen Themen.

      1 hr 5 min

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    Ein Radio-Projekt mit Kulturwissenschaftshintergrund. In unseren Sendereihen werden mit Gästen oder ohne kulturelle Mirabilia, historische Phänomene und das Leben überhaupt beleuchtet – mal…