Kurswexl Podcast

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By Frank Wulfes, Arne Schröder, Alina Meyerdiercks, Steffany Uhde, Dietmar Heijenga, Frank DüsterbeckBusinessNewsEducationHow ToBusiness NewsManagement
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Kurswexl Podcast episodes

  • Kann man Führung eigentlich lernen?

    In dieser Episode des Kurswechsel Podcasts diskutieren Steffy und Didi eine Frage, die ihnen in ihrer Arbeit immer wieder begegnet: „Kann man Führung eigentlich lernen?“ Der Auslöser: eine Anfrage für ein Vier-Stunden-Training – mit der Erwartung, dass danach alles sitzt. Doch so einfach ist es nicht.

    Zwischen klassisscher Wissensvermittlung und Persönlichkeitsentwicklung

    Schnell wird klar: Wenn von „Lernen“ gesprochen wird, ist oft das klassische Schulmodell im Kopf – Input rein, Prüfung bestehen, fertig. Doch das Thema Führung ist ein wenig komplexer. Zwar lässt sich Wissen über Führungsmodelle, Kommunikation oder Entscheidungsprozesse vermitteln, aber gute Führung entsteht erst im Tun – und durch Entwicklung. Persönlich, im eigenen Tempo und stark abhängig vom jeweiligen Kontext.

    Warum Erfahrung, Reflexion und Austausch entscheidend sind

    Beide Hosts berichten von ihren ersten Erfahrungen in Führungsrollen – geprägt von Unsicherheit, fehlender Orientierung und viel Eigeninitiative. Was ihnen geholfen hat? Zeit, um sich auszuprobieren, der Austausch mit anderen – und die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Diese sei, so die beiden, eine essenzielle Voraussetzung, um sich als Führungskraft wirklich weiterzuentwickeln. Unterstützung durch Coaching, Mentoring oder begleitete Peergroups kann hier den entscheidenden Unterschied machen.

    Entwicklung braucht Raum – und hört nie auf

    Klar ist: Führung ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Und dieser Prozess braucht ein Umfeld, das Entwicklung ermöglicht – nicht nur individuelles Training, sondern ein kollektives Führungsverständnis innerhalb der Organisation. Konfliktfähigkeit, Selbstreflexion und die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, sind dabei keine Kür, sondern essenziell.

    Was sind deine Erfahrungen zu diesem Thema? Diskutiert mit uns auf LinkedIn oder schreibt uns an:

    Shownotes

    LinkedIn Steffy

    LinkedIn Didi

    28 min
  • Das Führungskräftedilemma

    In dieser Episode geht es um ein Thema, das viele Führungskräfte permanent begleitet: das Dilemma, gleichzeitig führen und liefern zu müssen. Immer wieder treffen unterschiedliche Erwartungen aufeinander, die kaum unter einen Hut zu bringen sind.

    Führung bedeutet heute nicht nur, für Richtung und Entscheidungen zu sorgen. Gleichzeitig sollen Führungskräfte operative Aufgaben bewältigen, Veränderungen anschieben und dennoch Stabilität sichern. Ein echter Spagat – und genau darum geht’s in dieser Folge.

    Kein Entweder-oder – sondern ein kluges Sowohl-als-auch

    Schnelle Lösungen? Gibt es hier nicht. Das Führungskräftedilemma lässt sich nicht einfach auflösen. Es geht vielmehr darum, bewusst damit umzugehen und Gestaltungsspielräume zu erkennen. Statt einem Entweder-oder braucht es ein Sowohl-als-auch: Führen und liefern. Stabilität und Veränderung. Entscheidungen treffen und Raum geben.

    Der psychologische Spagat

    Wer führen will, muss heute viele Hüte gleichzeitig tragen. Dieser ständige Rollenwechsel ist anstrengend – und erfordert eine hohe psychologische Flexibilität. Die Folge: Viele Führungskräfte geraten in eine Daueranspannung, die schnell in Überforderung oder Frustration kippen kann. Und wenn dauerhaft das Gefühl entsteht, den Anforderungen nicht gerecht zu werden, rückt auch ein Burnout gefährlich nah.

    Strukturelle Altlasten

    Ein zusätzlicher Stressfaktor: Die Strukturen, in denen viele Führungskräfte arbeiten. Noch immer sind viele Organisationen geprägt von klassischen Steuerungslogiken – klare Anweisungen, hierarchisches Denken, Kontrolle. In einer Welt, die immer komplexer und dynamischer wird, funktioniert das immer schlechter.

    Gefragt ist deshalb ein neues Verständnis von Führung: weniger klassische Steuerung, mehr Eigenverantwortung. Weniger Kontrolle, mehr Adaptivität. Führung wird dadurch nicht einfacher – aber deutlich menschlicher und wirksamer.

    Was sind eure Erfahrungen mit zu diesem Thema? Diskutiert mit uns auf LinkedIn oder schreibt uns an [email protected]!

    Shownotes:

    LinkedIn Alina

    Kurswechsel Website

    19 min
  • Führung ist kein Titel. Punkt

    Warum echte Führung überall entstehen kann

    Führung – für viele ist das gleichbedeutend mit Position, Status oder Macht. Doch was, wenn Führung etwas ganz anderes ist? In unserer ersten Podcast-Episode nehmen wir dich mit in den Führungsdschungel – ein Dickicht aus Begriffen, Irrtümern und versteckten Erwartungen. Wir klären, warum Führung nicht an Titel gebunden ist, wie sie sich tatsächlich zeigt – und warum sie gerade dort am meisten gebraucht wird, wo formale Hierarchie fehlt.

    Führen ohne Macht?

    Einer der hartnäckigsten Mythen rund um Führung lautet: Wer nicht „oben“ steht, kann auch nicht führen. Doch genau das Gegenteil ist oft der Fall. Führung zeigt sich dann, wenn Menschen Verantwortung übernehmen, Orientierung geben und Entscheidungen ermöglichen – ganz unabhängig davon, ob sie eine formale Führungsrolle innehaben. Das bedeutet auch: Führung ist immer eine Wechselwirkung, kein Einzelakt.

    Was passiert, wenn niemand führt? Wir diskutieren, was passiert, wenn in Organisationen zwar Strukturen bestehen – aber niemand wirkliche Führung übernimmt. Denn ohne Führung entsteht Stillstand, Unsicherheit, Orientierungslosigkeit. Besonders spannend wird es dort, wo Hierarchien bewusst abgebaut wurden: Je diffuser die Struktur, desto dringender braucht es Menschen, die bewusst führen – auch ohne Mandat.

    Was können Organisationen daraus lernen?

    Statt Führung ausschließlich an formale Rollen zu koppeln, könnten Organisationen viel stärker auf folgende Prinzipien setzen:

    Orientierung durch Verhalten – nicht durch Titel

    Verantwortung als innere Haltung, nicht nur als formale Zuweisung
    Führung als etwas, das im sozialen Miteinander entsteht

    Unsere Episode zeigt: Führung beginnt genau dort, wo jemand folgt. Und das kann überall sein – auch bei dir.

    Was sind deine Erfahrungen mit Führung in Organisationen? Diskutiert mit uns auf LinkedIn oder schreibt uns an:

    Shownotes

    LinkedIn Alina

    Kurswechsel Website

    Das Dschungelbuch der Führung von Ruth Seliger

    15 min
  • Vom NEIN-Sagen und Krabbeln in Löcher

    Verunsicherung als Chance – Was wir aus dem Verunsicherungsbuch für Organisationen lernen können

    Verunsicherung – für viele Menschen und Organisationen ist das ein unangenehmer Zustand, den es zu vermeiden gilt. Doch was, wenn Unsicherheit nicht nur Risiko, sondern auch Potenzial bedeutet? In unserer neuesten Podcast-Episode haben wir uns mit dem "Verunsicherungsbuch" von Klaus Eidenschink auseinandergesetzt und darüber diskutiert, was dessen Erkenntnisse für Organisationen bedeuten können.

    Grenzen setzen geht nicht?

    Eines der Kapitel, das uns besonders angesprochen hat, trägt den Titel „Grenzen setzen geht nicht“. Eidenschink beschreibt darin, dass Abgrenzung nichts ist, was wir erst lernen müssen – sondern etwas, das wir als Kinder intuitiv beherrschen. Doch in Organisationen scheint genau das oft ein Problem zu sein: Menschen nehmen immer mehr Aufgaben an, fühlen sich überfordert und beklagen, sich nicht ausreichend abgrenzen zu können.

    Doch ist das wirklich ein individuelles Problem? Oder liegt die Ursache vielmehr in den Strukturen der Organisation? Wir haben darüber gesprochen, dass Unklarheit in Rollen und Verantwortlichkeiten oft dazu führt, dass Menschen automatisch mehr übernehmen, als sie sollten. Implizite Erwartungen und unausgesprochene Regeln lassen Abgrenzung schwer erscheinen. Tatsächlich wäre eine stärkere Strukturierung – etwa durch klare Priorisierungen – oft der bessere Weg, um Überlastung zu verhindern. Das würde den Einzelnen entlasten und zugleich das gesamte System leistungsfähiger machen.

    Warum wir immer wieder in dieselben Löcher springen

    Ein weiteres Kapitel, das uns besonders ins Auge gefallen ist, lautet „Über-Loch-Raus-Krabbel-Probleme“. Die Metapher beschreibt Menschen, die ein Problem selbst erzeugen (ein Loch graben), dann hineinspringen und um Hilfe rufen – nur um nach der Rettung das nächste Loch zu buddeln. In Organisationen lassen sich solche Muster oft beobachten: Wiederkehrende Konflikte, endlose Reorganisationen oder der ständige Wechsel von Strategien können Hinweise darauf sein, dass nicht wirklich nach Ursachen geforscht wird. Stattdessen werden Symptome bekämpft, wodurch sich Probleme immer wieder neu produzieren.

    Wir haben diskutiert, wie wichtig es ist, solche Muster zu erkennen und sich die Frage zu stellen: Was verdecken wir damit eigentlich? Oft sind es tieferliegende Unsicherheiten oder ungelöste strukturelle Fragen, die so unbewusst umgangen werden. Der eigentliche Schritt zur Verbesserung liegt darin, Probleme wirklich scharf zu stellen, anstatt vorschnell nach Lösungen zu greifen.

    Was können Organisationen daraus lernen?

    Statt Unsicherheit zu fürchten, könnten Organisationen sie gezielt nutzen:

    Beobachtung vor Bewertung: Erst wenn wir wirklich verstehen, warum ein Muster entsteht, können wir sinnvolle Veränderungen angehen.

    Klare Priorisierung statt ständiger Überforderung: Weniger gleichzeitige Projekte, klare Rollendefinitionen und bewusste Fokussierung könnten helfen, Überlastung zu vermeiden.
    Klarheit statt hektischer Lösungen: Organisationen tun gut daran, nicht jeder vermeintlichen Lösung hinterherzulaufen, sondern sich die Zeit zu nehmen, ihre eigentlichen Herausforderungen zu verstehen.

    Die Diskussion im Podcast hat gezeigt: Verunsicherung muss kein Feind sein. Richtig genutzt, kann sie ein wertvoller Motor für echte Veränderung werden.

    Was sind eure Erfahrungen mit Unsicherheiten in Organisationen? Diskutiert mit uns auf LinkedIn oder schreibt uns an [email protected]!

    Shownotes:

    LinkedIn Frank

    LinkedIn Alina

    Kurswechsel Website

    39 min
  • Maximal dezentral: Das RenDanHeyi-Modell bei Haier
    Im Gespräch mit Sascha Parastandeh

    Maximal dezentral – das radikale Organisationsmodell von Haier

    Wie können Unternehmen so organisiert werden, dass sie wirklich flexibel, innovativ und kundenzentriert arbeiten? Haier, ein weltweit führender Hersteller von Haushaltsgeräten, hat genau das auf radikale Weise umgesetzt: mit RenDanHeyi, einem Organisationsmodell, das klassische Hierarchien auflöst und Mitarbeitenden maximale Eigenverantwortung gibt. Doch wie funktioniert das in der Praxis – und was können andere Unternehmen daraus lernen?

    Unternehmen ohne klassische Hierarchien?

    Viele Unternehmen suchen nach Wegen, schneller und flexibler zu agieren. Doch während oft nur an der Oberfläche optimiert wird, hat Haier sein gesamtes Unternehmen konsequent umgebaut: Kein traditionelles Mittelmanagement, keine starren Strukturen – stattdessen kleine, hochgradig autonome Teams, die wie Startups innerhalb des Konzerns agieren. Jedes dieser „Micro Enterprises“ trifft selbst Entscheidungen, gestaltet seine Strategie und ist direkt für den Markterfolg verantwortlich. Doch wie steuert man ein so dezentrales System? Welche Rolle spielen Anreize und wirtschaftlicher Druck?

    Von der Idee zur Umsetzung – wie funktioniert RenDanHeyi?

    Haier hat nicht nur seine Organisationsstruktur verändert, sondern auch ein digitales System entwickelt, das alle Einheiten miteinander vernetzt und ihre Zusammenarbeit regelt. Eine Plattform auf Blockchain-Basis sorgt dafür, dass sich Teams selbst organisieren, Partner finden und sich über smarte Verträge gegenseitig verpflichten. Das klingt faszinierend – aber auch herausfordernd.

    Innovation, Vernetzung und ökonomischer Druck

    Das Modell verspricht maximale Innovationskraft und Marktnähe, stellt aber auch hohe Anforderungen an die Mitarbeitenden. Was bedeutet es, wenn jede Einheit im Unternehmen wirtschaftlich eigenständig agieren muss? Welche neuen Dynamiken entstehen? Und ist dieses Modell wirklich für jede Organisation geeignet?

    In dieser Episode des Kurswechsel-Podcasts tauchen wir tief in das RenDanHeyi-Modell ein: Wie funktioniert es genau? Was können Unternehmen in Europa davon lernen – und wo liegen die Herausforderungen?

    Neugierig geworden? Dann hört rein in die aktuelle Folge des Kurswechsel-Podcasts und entdeckt, wie eine der radikalsten Organisationsformen unserer Zeit funktioniert!

    Shownotes:

    Whitepaper

    LinkedIn Sascha

    LinkedIn Frank

    Kurswechsel Website

    49 min
  • Agilität: Es geht doch um Menschen!

    Agilität - es geht doch um Menschen!

    Agilität verspricht mehr Selbstorganisation, schnellere Entscheidungen und eine bessere Zusammenarbeit. Doch in der Praxis erleben viele Unternehmen genau das Gegenteil: Teams tun sich schwer, ohne Hierarchien wirksam zu arbeiten, Konflikte konstruktiv auszutragen oder Verantwortung zu übernehmen. Liegt das an den Menschen – oder an der Art und Weise, wie Rollen und Strukturen gestaltet sind? In dieser Episode sprechen Arne und Frank Düsterbeck darüber, welche Voraussetzungen es braucht, damit Agilität funktioniert, welche Rolle Führung dabei spielt und warum Unternehmen die Besetzung von Rollen diverser denken müssen.

    Agilität: Strukturen für Potenzialentfaltung

    Oft wird über Agilität gesprochen, als ginge es nur um Methoden oder neue Arbeitsweisen. Doch im Kern geht es um Menschen und ihr Potenzial – darum, dass Unternehmen die besten Köpfe haben und ihnen ermöglichen, ihre Fähigkeiten voll einzubringen. Die entscheidende Frage ist: Welche Strukturen helfen dabei, dass Menschen nicht nur funktionieren, sondern wirklich ihr Können entfalten? Dafür reicht es nicht, alte Hierarchien abzuschaffen – es braucht eine durchdachte Gestaltung von Rollen und eine diversere Besetzung.

    Neue Anforderungen an Rollen und Kompetenzen

    Wenn Hierarchien nicht mehr den Takt vorgeben, müssen Teams selbst Verantwortung übernehmen, sich koordinieren und Entscheidungen treffen. Doch viele Menschen sind genau das nicht gewohnt. In traditionellen Organisationen gab es klare Anweisungen, während in agilen Strukturen oft Eigenverantwortung und Initiative gefordert sind. Welche Fähigkeiten brauchen Mitarbeitende, um in agilen Kontexten erfolgreich zu sein? Und wie muss sich die Art und Weise verändern, wie Unternehmen Rollen definieren und besetzen?

    Führung: Rahmen schaffen, statt Mikromanagement betreiben

    Ein weiterer zentraler Punkt: Führung in agilen Organisationen ist nicht überflüssig – sie ist essenziell, aber anders. Statt Kontrolle und Mikromanagement geht es darum, einen klaren Rahmen zu schaffen, in dem Könner, Talente und erfahrene Fachleute ihre Stärken entfalten können. Das bedeutet: Weniger Steuerung, aber dafür umso mehr gezielte Unterstützung, klare Orientierung und Entscheidungsfreiheit für Teams. Doch wie sieht eine wirksame Führung in der Praxis aus – und wo scheitern Unternehmen bei der Umsetzung?

    Agilität zwischen Anspruch und Realität

    Viele Unternehmen wollen „agil sein“, doch die Realität sieht oft anders aus: Strukturen, die Eigenverantwortung versprechen, aber in Wahrheit noch stark von alten Kontrollmechanismen geprägt sind. Oder Teams, die „agil“ arbeiten sollen, aber gar nicht die nötigen Fähigkeiten oder Entscheidungsfreiheit dafür haben. Warum das so ist, welche Missverständnisse es rund um das „agile Mindset“ gibt und was wirklich notwendig ist, damit Agilität funktioniert, steht im Fokus dieser Episode.

    Agilität braucht echte Könner – und die richtigen Strukturen dafür

    Es reicht nicht, einfach nur Strukturen zu verändern oder neue Methoden einzuführen – am Ende geht es um Menschen. Wer eine wirklich agile Organisation aufbauen will, muss sich fragen: Habe ich die richtigen Leute, die wirklich etwas bewegen können? Und wie gestalte ich mein Unternehmen so, dass sie genau das tun?

    Neugierig geworden? Dann hört rein in die aktuelle Episode des Kurswechsel-Podcasts und erfahrt, welche Strukturen und Führungsprinzipien wirklich dazu beitragen, dass Menschen in agilen Organisationen ihr volles Potenzial entfalten.

    Shownotes:

    LinkedIn Arne

    LinkedIn Frank

    Kurswechsel Website

    30 min
  • Agile Organisation: Ein Widerspruch in sich?

    Agile Organisation - Ein Widerspruch in sich?

    In der aktuellen Episode des Kurswechsel-Podcasts widmen sich Arne und Frank einer zentralen Frage des Organisationsdesigns: Wie beeinflussen Kommunikationswege die Struktur und Funktionsweise von Unternehmen? Während klassische Organisationen auf feste Hierarchien setzen, entstehen in dynamischen Umfeldern oft neue, flexiblere Kommunikationsstrukturen. Doch welche Spannungen ergeben sich dabei – und wie können Unternehmen sinnvoll darauf reagieren?

    Kommunikationswege als Kern von Organisationsdesign

    Kommunikationswege prägen maßgeblich, wie Entscheidungen entstehen und weitergegeben werden. Sind sie streng hierarchisch organisiert, führt das zu klaren Verantwortlichkeiten, aber oft auch zu langsameren Entscheidungsprozessen. Flexible, vernetzte Kommunikationsstrukturen ermöglichen hingegen schnelleren Austausch, stellen Unternehmen aber vor neue Herausforderungen in Bezug auf Steuerung und Kontrolle.

    Struktur versus Agilität: Wo entstehen Spannungen?

    Ein häufiges Spannungsfeld zeigt sich zwischen stabilen Unternehmensstrukturen und der Notwendigkeit, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren. In vielen Organisationen zeigt sich dieser Konflikt daran, dass klassische Abteilungen parallel mit agilen Teams arbeiten – mit unterschiedlichen Kommunikationslogiken. Das führt oft zu Reibungen, etwa wenn agile Teams schnelle Entscheidungen treffen wollen, während traditionelle Strukturen auf Abstimmung und Genehmigungen setzen.

    Führung, Verantwortung und Selbstorganisation

    Ein weiteres zentrales Thema der Episode ist die Rolle der Führung in unterschiedlichen Organisationsmodellen. Während in klassischen Strukturen die Verantwortung klar in der Hierarchie verankert ist, muss in selbstorganisierten Teams neu ausgehandelt werden, wer Entscheidungen trifft und wie Konflikte gelöst werden. Diese Veränderung fordert sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeitende heraus – und stellt Organisationen vor die Frage, wie viel Eigenverantwortung sie wirklich zulassen wollen.

    Ein Balanceakt für Unternehmen

    Die Episode zeigt auf, dass es keine einfache Lösung für diese Herausforderungen gibt. Stattdessen geht es darum, bewusste Entscheidungen über das Organisationsdesign zu treffen: Wie lassen sich Kommunikationswege gestalten, die sowohl Stabilität als auch Anpassungsfähigkeit ermöglichen? Welche Strukturen helfen dabei, Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg zu fördern? Und welche Mechanismen braucht es, damit Teams selbstständig, aber dennoch zielgerichtet arbeiten können?

    Neugierig geworden? Dann hört rein in die aktuelle Episode des Kurswechsel-Podcasts und erfahrt, welche Spannungen Unternehmen bei der Gestaltung ihrer Kommunikationswege begegnen – und wie sie diese produktiv nutzen können.
    Shownotes:

    LinkedIn Arne

    LinkedIn Frank

    Kurswechsel Website

    26 min
  • Agile Methoden – Fluch oder Segen?

    Agile Methoden – Fluch oder Segen?

    In der aktuellen Episode des Kurswechsel-Podcasts widmen sich Arne und Frank einem kontroversen Thema: Agilität in der Praxis. Warum schaffen es viele Unternehmen nicht, das volle Potenzial agiler Prinzipien auszuschöpfen? Liegt es an den Methoden selbst – oder daran, wie sie umgesetzt werden?

    Mit spannenden Einblicken und praxisnahen Beispielen werfen die beiden einen kritischen Blick auf die Grenzen und Möglichkeiten von Frameworks wie Scrum, OKRs und Co.

    Warum „Agile“ oft falsch verstanden wird

    Die Episode startet mit der provokanten Frage: Können Methoden wie Scrum wirklich helfen, komplexe Herausforderungen zu bewältigen? Oder haben sie sich längst zu starren Rahmenwerken entwickelt, die der Agilität im Weg stehen? Arne und Frank hinterfragen, warum viele Organisationen den Fokus mehr auf Methoden als auf die dahinterliegenden Prinzipien legen – und warum das oft zu „Businesstheater“ führt, statt echte Anpassungsfähigkeit zu fördern.

    Agilität zwischen Freiheit und Struktur

    Ein zentrales Thema der Folge ist das Spannungsfeld zwischen Handlungsfreiheit und Einschränkung. Während agile Prinzipien Flexibilität und Offenheit fördern sollen, engen Frameworks in der Praxis oft ein. Aber ist das unvermeidlich? Arne und Frank erklären, wie Unternehmen mit der richtigen Balance zwischen Stabilität und Anpassung punkten können – und warum das bewusste Hinterfragen von Methoden ein Schlüssel zum Erfolg ist.

    Retrospektiven, Dailys und andere „agile“ Rituale

    Was bringen agile Methoden wirklich? Die beiden beleuchten, welche Vorteile Meetings wie Dailys und Retrospektiven bieten – und wo ihre Grenzen liegen. Kann ein Daily wirklich alle Probleme lösen? Oder führen feste Rituale dazu, dass drängende Themen aufgeschoben werden? Mit viel Erfahrung und Praxisbeispielen zeigen Arne und Frank, wie Teams agile Werkzeuge sinnvoll nutzen können, ohne in Routine zu verfallen.

    Warum Agilität allein nicht reicht

    Die Episode endet mit einem Ausblick auf die nächste Folge: Agilität ist wichtig, aber sie reicht allein nicht aus, um in einer dynamischen Welt zu bestehen. Was fehlt also noch? Arne und Frank geben einen Vorgeschmack darauf, welche weiteren Elemente nötig sind, um die Wirkung agiler Prinzipien zu maximieren – und warum systemische Perspektiven dabei eine entscheidende Rolle spielen.

    Hört rein und erfahrt, wie Unternehmen Agilität wirklich leben können, ohne sich in Methoden zu verlieren.

    Shownotes:

    LinkedIn Arne

    LinkedIn Frank

    Kurswechsel Website

    28 min
  • Agilität - ist der Hype vorbei?

    Agilität: Ist der Hype vorbei?

    In unserer neuesten Kurswechsel-Podcast-Episode diskutieren Arne und Frank eine der spannendsten Fragen der modernen Unternehmenswelt: Ist Agilität ein überholtes Konzept oder relevanter denn je? Dabei nehmen sie uns mit auf eine Reise durch die Entwicklung des Begriffs, räumen mit Missverständnissen auf und zeigen, warum Agilität weit mehr ist als nur ein Trend.

    Was bedeutet Agilität wirklich?

    Zu Beginn der Episode gehen Arne und Frank der Frage auf den Grund, was Agilität überhaupt bedeutet – jenseits von Buzzwords und Management-Moden. Sie erläutern, wie die Grundprinzipien des agilen Manifests ursprünglich für die Softwareentwicklung formuliert wurden, und zeigen, warum diese Prinzipien heute für jede Art von Organisation von Bedeutung sein können. Dabei beleuchten sie den Ursprung des Begriffs und stellen die provokante Frage: Brauchen Unternehmen heute wirklich mehr Agilität – oder ist der Begriff bereits verbrannt?

    Warum scheitern viele Unternehmen an der Umsetzung?

    Im weiteren Verlauf sprechen die beiden darüber, warum so viele Organisationen Schwierigkeiten haben, Agilität erfolgreich zu leben. Dabei geht es nicht nur um Trainings und Methoden, sondern um tiefergehende Fragen nach Strukturen, Kultur und Führungsprinzipien. Was bedeutet es wirklich, flexibel, anpassungsfähig und kundenzentriert zu sein? Und warum führt das „agile Mindset“ alleine selten zum Erfolg?

    Ein neuer Blick auf Agilität

    Arne und Frank kündigen außerdem eine spannende neue Serie im Podcast an, in der sie Agilität aus einer systemtheoretischen Perspektive betrachten. Mit Themen wie Kommunikationswegen, Prozessen und Rollen wollen sie herausfinden, wie Unternehmen die Prinzipien der Agilität sinnvoll in ihre Strukturen integrieren können.

    Hört rein, um herauszufinden: Ist Agilität der Schlüssel zur Zukunft oder ein Konzept der Vergangenheit?

    Viel Spaß beim Hören der Episode!

    19 min
  • Stabiler Wandel - Umgang mit Paradoxien

    Paradoxien in Organisationen: Wie Unternehmen mit Widersprüchen umgehen können

    In unserer heutigen Kurswechsel-Podcast-Episode sprechen Arne und Frank über Paradoxien in Organisationen. Oder vielmehr über die Frage: Wie können Unternehmen mit widersprüchlichen Anforderungen umgehen? In einer Welt, die sich immer schneller wandelt, müssen Organisationen stabil bleiben und sich gleichzeitig verändern. Doch wie gelingt dieser Spagat?

    Widersprüche erkennen und verstehen

    Arne und Frank diskutieren zunächst, was Paradoxien in Organisationen eigentlich sind. Anhand von Beispielen wie Zentralisierung versus Dezentralisierung oder Effizienz versus Innovation zeigen sie, wie Führungskräfte oft zwischen zwei sinnvollen, aber gegensätzlichen Positionen hin- und hergerissen sind. Sie sprechen darüber, wie dieses Oszillieren zu Unsicherheit führen kann und warum es wichtig ist, diese Widersprüche zu erkennen und zu akzeptieren.

    Den Umgang mit Paradoxien gestalten

    Im weiteren Verlauf der Episode geht es darum, wie Organisationen produktiv mit Paradoxien umgehen können, anstatt von ihnen blockiert zu werden. Arne und Frank stellen verschiedene Ansätze vor, wie etwa die Schaffung von Kommunikationswegen und zusätzlichen Strukturen wie Open Space-Veranstaltungen. Sie betonen, dass es keine einfache Lösung gibt, sondern dass ein bewusster Umgang mit diesen Widersprüchen notwendig ist.

    Sowohl als auch statt entweder oder

    Ein zentrales Thema ist die Frage, wie Unternehmen lernen können, Paradoxien als natürlichen Bestandteil ihrer Arbeit zu akzeptieren und ein „sowohl als auch“ zu leben. Statt sich für eine Seite zu entscheiden, geht es darum, die Vorteile beider Pole zu nutzen und flexibel darauf zu reagieren. Arne und Frank geben praktische Tipps, wie dies in der Organisationsentwicklung umgesetzt werden kann.

    Viel Spaß beim Hören der Episode!

    44 min

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Kurswexl - Bereit für einen Kurswechsel?

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