Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

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  • 06.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag– als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Chef von Terrorgruppe AQMI in Mali "neutralisiert"
    Französische Soldaten haben den Anführer der Dschihadistenmiliz "Al-Kaida im Islamischen Maghreb" (AQMI) getötet. Der Algerier Abdelmalek Droukdal sei im Norden Malis "neutralisiert" worden, teilte die französische Verteidigungsministerin Florence Parly mit. Nach ihren Angaben gehörte Droukdal dem Führungsgremium von Al-Kaida an und befehligte alle Ableger des Terrornetzwerks in Nordafrika und in der Sahelzone. Frankreich hat bei seiner Anti-Terror-Mission "Barkhane" im riesigen Sahelgebiet rund 5000 Soldaten im Einsatz.
    UN-Sicherheitsrat verlängert Waffenembargo gegen Libyen
    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat eine Resolution verabschiedet, die die Durchsetzung des Waffenembargos gegen Libyen weiterhin ermöglicht. Einer entsprechenden Resolution, die Deutschland vorgelegt hatte, stimmten die 15 Mitglieder des Gremiums allesamt zu. Die EU-Mittelmeer-Mission "Irini" erhalte nun für weitere zwölf Monate Planungssicherheit, erklärte Bundesaußenminister Heiko Maas. Im nächsten Schritt müssten die Konfliktparteien endlich wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren.
    WHO rät nun zu Atemschutzmasken
    Die Weltgesundheitsorganisation hat ihren Standpunkt zum Tragen von Gesichtsmasken in der Corona-Krise geändert. Zur Eindämmung von Infektionen empfehle man nun ihre Nutzung in überfüllten öffentlichen Einrichtungen, erklärte die WHO in Genf. Zugleich warnte die UN-Organisation jedoch, Masken könnten das Erkrankungsrisiko sogar erhöhen, wenn Menschen diese mit schmutzigen Händen berührten und so kontaminierten. Bisher war die Haltung der WHO, dass ein Mundschutz nur für Kranke und Menschen, die Kranke pflegten, sinnvoll sei. Der Massengebrauch wurde nicht empfohlen.
    Biden erringt Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten
    Joe Biden hat sich nach eigenen Angaben die nötigen Stimmen für die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei gesichert. Damit kann es nun als sicher gelten, dass er bei der Wahl am 3. November gegen den Republikaner Donald Trump antreten wird, der sich um eine zweite Amtszeit bemüht. Biden erklärte, mit den Erfolgen bei den jüngsten Vorwahlen habe er sich nun mehr als die nötigen 1991 Delegiertenstimmen für die Nominierung gesichert. Er werde sich als Präsident darum bemühen, das Land nach den polarisierenden Jahren unter Trump zu einen, versicherte der 77-Jährige.
    Trump fordert Gleichbehandlung aller Bürger
    Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd hat US-Präsident Donald Trump die Polizei im ganzen Land zur Gleichbehandlung aller Bürger aufgerufen - unabhängig von ihrer Hautfarbe. "Das ist, was unsere Verfassung erfordert", so Trump wörtlich im Weißen Haus. Den Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota am Montag vergangener Woche, der zu Floyds Tod führte, nannte er inakzeptabel. Seit Tagen kommt es in vielen US-Städten zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt und Rassismus. Die Proteste arteten zum Teil in Ausschreitungen und Plünderungen aus.
    US-Einheiten in Deutschland könnten schrumpfen
    US-Präsident Donald Trump soll den zügigen Abzug von tausenden amerikanischen Soldaten aus Deutschland angeordnet haben. 9500 der gegenwärtig 34.500 dauerhaft in der Bundesrepublik stationierten US-Soldaten würden bis September das Land verlassen, sagte ein Mitarbeiter der Regierung in Washington. Ein Teil von ihnen werde nach Polen und in andere Staaten von Verbündeten verlegt, ein anderer Teil kehre in die USA zurück. Das Weiße Haus und das Pentagon wollten entsprechende Berichte weder bestätigen noch dementieren.
    Seehofer: Koalition einig bei neuem Verfassungsschutzgesetz
    Union und SPD haben nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer ihren Streit um mehr Befugnisse für das Bundesamt für Verfassungsschutz beigelegt. Das Kölner Bundesamt werde mehr digitale Kompetenzen im Kampf gegen Extremisten erhalten, sagte Seehofer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Auf Drängen der SPD gab Seehofer demnach aber die Forderung nach einer Online-Durchsuchung auf. Im Gegenzug habe die SPD zugestimmt, dem Inlandsgeheimdienst mehr Möglichkeiten zu geben, eine laufende verschlüsselte Telekommunikation zu überwachen, die sogenannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung.
    9 min
  • 05.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Floyd-Anwalt spricht von "Pandemie des Rassismus"
    Der bei einem brutalen Polizeieinsatz ums Leben gekommene Afroamerikaner George Floyd ist nach Ansicht des Anwalts seiner Familie ein Opfer der "Pandemie des Rassismus" in den USA. Floyd sei nicht an der neuen Gefahr des Coronavirus gestorben, sondern infolge der systematischen Diskriminierung Schwarzer, "mit der wir in Amerika allzu vertraut sind", sagte Anwalt Benjamin Crump bei einer Trauerfeier in Minneapolis. Floyd soll Anfang kommender Woche in Houston beigesetzt werden.
    US-Bürgerrechtler verklagen Trump und Justizminister Barr
    US-Bürgerrechtler haben Präsident Donald Trump wegen des Einsatzes von Tränengas und Gummigeschossen gegen Demonstranten bei einem Anti-Rassismus-Protest nahe dem Weißen Haus verklagt. Der Einsatz gegen friedliche Demonstranten sei gesetzwidrig, erklären die Bürgerrechtsorganisation ACLU und andere Gruppen in ihrer Klage. Diese richtet sich auch gegen Justizminister Bill Barr und Verteidigungsminister Mark Esper. Anlass ist der massive Polizeieinsatz gegen Demonstranten beim Weißen Haus. Trump ging kurz danach zu einer nahen Kirche, wo er sich mit der Bibel in der Hand fotografieren ließ.
    Zehntausende demonstrieren in Wien gegen Rassismus
    In der österreichischen Hauptstadt haben zehntausende Menschen gegen Rassismus demonstriert. Die Demonstranten riefen "Black lives matter" ("Das Leben von Schwarzen zählt") und "I can't breathe" ("Ich kann nicht atmen"). Sie knüpften damit an die derzeitigen Massenproteste in den USA an. Die Polizei bezifferte die Zahl der Demonstrationsteilnehmer auf 50.000. Es handelte sich um eine der größten Demonstrationen in Wien der vergangenen Jahre.
    Staatsmedien: Israelische Angriffe in Syrien - mehrere Tote
    Israelische Kampfflugzeuge haben Berichten syrischer Staatsmedien zufolge Stellungen in der Provinz Hama angegriffen. Dabei wurden nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mindestens neun Menschen getötet. Bei den Angriffen seien auch Produktionsanlagen für Waffen in Misyaf beschossen worden, berichtet die Staatsagentur Sana. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Stellungnahme. In den vergangenen Monaten haben israelische Jets mehrfach Stellungen iranischer Milizen in Syrien ins Visier genommen.
    Russische Oppositionelle rufen zum Protest gegen "ewigen Putin"
    Russische Oppositionelle haben zum Protest gegen einen dauerhaften Verbleib von Präsident Wladimir Putin im Kreml aufgerufen. "Nein dem ewigen Putin!" heißt die Aktion. Im Internet stellten Kremlgegner Plakate und Flugblätter bereit zum Ausdrucken, weil Straßenproteste wegen des Coronavirus verboten sind. Die Opposition wirft Putin vor, sich mit einem "Verfassungsumsturz" im Amt halten zu wollen. Am 1. Juli ist ein Referendum über die größte Verfassungsänderung Russlands angesetzt. Es geht vor allem darum, die bisherigen Amtszeiten Putins - er ist seit 20 Jahren an der Macht - auf Null zu setzen.
    Deutsche Börse: Lufthansa fällt aus dem Dax
    Die in der Corona-Krise in wirtschaftliche Turbulenzen geratene Lufthansa verliert ihren Platz im Deutschen Aktienindex Dax. Wie die Deutsche Börse mitteilte, steigt das Luftfahrtunternehmen in den MDax der mittelgroßen Werte ab. In den Dax rückt nun der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen auf. Die Lufthansa war seit fast 32 Jahren in der obersten deutschen Börsenliga. Der Kurs der Aktie war im Sog der Corona-Krise eingebrochen. Im ersten Quartal beförderte die Airline rund ein Viertel weniger Passagiere und 15 Prozent weniger Fracht. Daher machte sie ein Minus von mehr als 2,1 Milliarden Euro.
    Staatsoberhäupter fordern mehr Engagement für den Klimaschutz
    Zum Weltumwelttag an diesem Freitag fordern die Staatsoberhäupter von Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr Engagement für den Klimaschutz. Frank-Walter Steinmeier, Alexander Van der Bellen und Simonetta Sommaruga schreiben gemeinsam in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung": "Wir Älteren müssen Solidarität mit den Jungen zeigen, indem wir ihnen einen lebenswerten Planeten hinterlassen". Junge Leute hätten in der Corona-Krise Solidarität gezeigt, um die Älteren zu schützen. In der Klimapolitik müsse es nun umgekehrt funktionieren. Gegen die Klimaprobleme werde es keinen Impfstoff geben.
    10 min
  • 04.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Alle vier Polizisten nach dem Tod von George Floyd angeklagt
    Die Senatorin des US-Bundesstaats Minnesota, Amy Klobuchar, hat bestätigt, dass nach dem tödlichen Einsatz gegen den Afroamerikaner George Floyd nun alle vier daran beteiligten Polizisten angeklagt werden. Es geht bei den drei weiteren Ex-Polizisten um den Vorwurf des Mordes zweiten Grades - eine Besonderheit des US-amerikanischen Rechtssystems. Alle vier Männer waren bereits nach dem Vorfall in Minneapolis entlassen worden.
    Maas verurteilt Trumps Umgang mit Protesten als "Populismus"
    Bundesaußenminister Heiko Maas hat US-Präsident Donald Trump für dessen Umgang mit den Protesten gegen Polizeigewalt in den USA kritisiert. Statt die Gesellschaft zusammenzuhalten, gieße Trump noch Öl ins Feuer, sagte Maas in der ARD. Angesichts der Präsidentschaftswahl im Herbst müsse sogar eine weitere "Polarisierung" in den USA befürchtet werden.
    Koalitionsspitzen einigen sich auf Konjunkturpaket von 130 Milliarden
    Die Spitzen der großen Koalition haben sich nach zähem Ringen auf ein Konjunkturpaket für 2020 und 2021 geeinigt. Die Hilfen haben einen Umfang von 130 Milliarden Euro. 120 Milliarden entfallen dabei auf den Bund, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte. Mit dem Geld sollen Wirtschaft und Konsum der Bürger wieder angekurbelt und eine schwere Rezession infolge der Corona-Pandemie abgewendet werden. Zu den Kernpunkten des Paketes gehören eine sechsmonatige Senkung der Mehrwertsteuer, Hilfen für Kommunen, Zuschüsse für Familien und höhere Kaufprämien für Elektroautos.
    EU-China-Gipfel wird verschoben
    Nach der Verschiebung des in Leipzig geplanten Gipfels mit der EU wegen der Corona-Pandemie hat Chinas Präsident Xi Jinping seinen Willen zur engen Zusammenarbeit betont. In einem Telefonat mit Kanzlerin Angela Merkel sagte Xi, China sei bereit, mit Deutschland und der Europäischen Union zu kooperieren, um den Multilateralismus aufrechtzuerhalten und globale Herausforderungen anzugehen. Der Gipfel war für den 14. September geplant. Er sollte einer der wichtigsten Termine der deutschen EU-Ratspräsidentschaft werden, die am 1. Juli beginnt.
    Messerangriff auf Grundschule in China
    Bei einer Messerattacke eines Wachmannes in einer Grundschule im Südwesten Chinas sind rund 40 Kinder verletzt worden. Wie Staatsmedien berichteten, wurden drei Menschen schwer verletzt, darunter ein Schüler und der Schuldirektor. Der Angriff erfolgte nahe der Stadt Wuzhou in der Region Guangxi. Der etwa 50-jährige Sicherheitsmann sei festgesetzt worden, hieß es weiter.
    Fall Maddie: Deutscher Sexualstraftäter unter Mordverdacht
    Im Fall des vor 13 Jahren in Portugal verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann steht ein 43 Jahre alter Deutscher unter Mordverdacht. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt nach Angaben des Bundeskriminalamts gegen den Mann, der mehrfach wegen Sexualstraftaten auch an Kindern vorbestraft sei. Er verbüße derzeit in anderer Sache eine längere Haftstrafe, teilte das BKA mit. Das damals dreijährige Mädchen war am 3. Mai 2007 aus einer Appartementanlage im portugiesischen Praia da Luz verschwunden. Die Eltern waren zu der Zeit in einem nahe gelegenen Restaurant essen.
    Wieder Rückschlag für Bremen im Abstiegskampf
    ZUM SPORT: Werder Bremen hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wieder einen Rückschlag hinnehmen müssen. Nach zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen verloren die Bremer das Nachholspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 0 zu 3. Bremen steht jetzt auf Rang 17, Frankfurt auf Platz 11. Die Tabelle wird angeführt von München, es folgen Dortmund und Leipzig.
    9 min
  • 03.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zehntausende demonstrieren in den USA gegen Rassismus
    Die Welle der Wut über Rassismus und Polizeigewalt in den USA flacht nicht ab: Erneut haben landesweit Demonstranten das immer wieder brutale Vorgehen weißer Polizisten gegen Afroamerikaner angeprangert. Dabei ignorierten sie in einigen Städten auch die Ausgangssperre. Zu der wohl größten Demonstration kamen schätzungsweise 60.000 Menschen im texanischen Houston zusammen. Auslöser der Protestwelle, die teilweise in Plünderungen und Brandstiftungen ausartete, war der Tod von George Floyd bei einem Polizeieinsatz vor gut einer Woche in Minneapolis.
    Tausende demonstrieren in Paris gegen Rassismus und Polizeigewalt
    Trotz eines Demonstrationsverbots haben in Paris etwa 20.000 Menschen gegen Polizeigewalt und Rassismus in Frankreich protestiert. Sie folgten einem Aufruf von Assa Traoré zum Protest gegen den Tod ihres jüngeren Bruders Adama Traoré. Dieser war 2016 im Polizeigewahrsam gestorben. Am Abend kam es bei der Kundgebung zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten. Viele Teilnehmer zeigten Schilder mit englischen Slogans wie "Black Lives Matter" und "I can´t breathe". Damit bezogen sie sich auf die Proteste in den USA nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz.
    Lufthansa kündigt nach Milliardenverlust Umbau an
    Die Lufthansa bereitet ihre Mitarbeiter trotz ihrer geplanten Rettung durch den Staat in der Corona-Krise auf herbe Einschnitte vor. Angesichts der absehbar nur sehr langsam verlaufenden Erholung der Nachfrage müsse der Konzern mit tiefgreifenden Restrukturierungen gegensteuern, sagte Vorstandschef Carsten Spohr in Frankfurt bei der Vorlage der Quartalszahlen. Genauere Angaben zu einem Stellenabbau gab es zunächst nicht. Die Fluggesellschaft verbuchte im ersten Quartal wegen der Pandemie ein Minus von 2,1 Milliarden Euro.
    Geberkonferenz für Jemen sammelt 1,2 Milliarden Euro
    Auf einer internationalen Geberkonferenz haben 30 Staaten zusammen rund 1,2 Milliarden Euro an Hilfsgeldern für den kriegsgebeutelten Jemen zugesagt. Das ist gut die Hälfte der bis zum Jahresende benötigten Summe. Deutschland stellt 125 Millionen Euro. Zu der virtuellen Konferenz hatte Saudi-Arabien eingeladen, das am Krieg im Jemen beteiligt ist. UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock rief am Ende der Konferenz dazu auf, die Menschen im Jemen nicht im Stich zu lassen. 30 der 41 wichtigsten Hilfsprogramme in dem ärmsten arabischen Land drohten wegen Geldnot in wenigen Wochen bereits das Aus.
    USA verhängen Sanktionen wegen Transports von venezolanischem Öl
    Die USA haben Sanktionen gegen vier Schifffahrtsunternehmen verhängt, die im venezolanischen Ölsektor operieren, und vier Schiffe zu beschlagnahmtem Eigentum erklärt. Das Finanzministeriums teilte mit, die Förderung von Rohöl in Venezuela zugunsten des unrechtmäßigen Regimes von Nicolás Maduro sei inakzeptabel. Die vier Unternehmen sollen auf den Marshallinseln und in Griechenland registriert sein. Venezuela ist eines der Länder mit den größten Ölreserven der Welt. Aber das südamerikanische Land befindet sich auch in einer schweren wirtschaftlichen und politischen Krise.
    Maas mahnt erneut zu Waffenruhe in Ostukraine
    Außenminister Heiko Maas hat erneut auf eine Waffenruhe in der Ostukraine gedrängt. Eine Lösung des Konflikts sei "allein über einen dauerhaften und nachprüfbaren Waffenstillstand" gemäß dem Minsker Abkommen möglich, sagte Maas nach einem Treffen mit dem ukrainischen Kollegen Dmytro Kuleba in Berlin. Maas forderte die Einrichtung neuer Übergänge an der Kontaktlinie. Bisher gibt es erst fünf Übergänge. Kuleba betonte, die Ukraine sei "sehr offen für breite Kompromisse". Doch es gebe "rote Linien", die nicht überschritten werden dürften, wie die Souveränität und territoriale Integrität.
    9 min
  • 02.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump kündigt hartes Vorgehen gegen Randalierer an
    US-Präsident Donald Trump hat die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte angekündigt, um die Ausschreitungen nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd zu stoppen. Sollten die Gouverneure und Bürgermeister nicht für Sicherheit sorgen, werde er das Militär einsetzen, erklärte Trump in Washington. Angesichts der Krawalle bei den Protesten gegen exzessive Polizeigewalt stellte der Präsident die Entsendung von "Tausenden schwer bewaffneten Soldaten" nach Washington in Aussicht. Die Gewaltausbrüche während der Demonstrationen nannte er Akte des Terrors.
    Autopsiebericht zu George Floyd bestätigt Tod durch Polizeigewalt
    Eine Woche nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd ergibt die offizielle Autopsie, dass er durch polizeiliche Gewaltanwendung ums Leben kam. Todesursache sei ein Herz-Kreislauf-Stillstand infolge von "Druck auf den Nacken" während eines Polizeieinsatzes, heißt es in dem Bericht. Als Todesart wurde Totschlag genannt. Zugleich legten Anwälte der Familie Floyd einen privaten Autopsiebericht vor. Dieser stellte "Erstickung durch anhaltenden Druck als Todesursache" fest. Vor einer Woche hatte ein weißer Polizist in Minneapolis Floyd fast neun Minuten sein Knie in den Nacken gedrückt.
    WHO will weiter mit den USA zusammenarbeiten
    Trotz des angekündigten US-Austritts aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) will die Behörde weiter mit den USA zusammenarbeiten. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte, dass die Beiträge und die Großzügigkeit der US-Regierung zugunsten der Weltgesundheit in vielen Jahrzehnten immens gewesen seien und für die öffentliche Gesundheit weltweit einen großen Unterschied gemacht hätten. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag mitten in der Coronavirus-Pandemie die Beziehungen der USA zur WHO aufgekündigt. Die Organisation stehe vollkommen unter der Kontrolle Chinas, erklärte er.
    Tschechen dürfen bald wieder fast uneingeschränkt reisen
    Tschechien erlaubt seinen Bürgern ab dem 15. Juni uneingeschränktes Reisen in die meisten europäischen Länder. Künftig teilt die Regierung in Prag die Länder je nach Corona-Verbreitung nach den Ampelfarben ein. Zu den als sicher eingestuften Staaten zählen Deutschland, Polen, die Schweiz, Finnland, Estland, Lettland und Litauen. Zur Kategorie orange gehören unter anderen Spanien, Italien, Frankreich, Belgien und die Niederlande. Rot sind Großbritannien und Schweden gekennzeichnet. Bei der Heimkehr aus diesen Staaten müssen Tschechen einen negativen Corona-Test vorweisen.
    Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland auf Rekordniveau
    In Deutschland sind laut Ifo-Institut im Mai 7,3 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit gewesen. Diese Zahl sei in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie so hoch gewesen, teilte das in München ansässige Wirtschaftsforschungsinstitut mit. In der Finanzkrise etwa habe es die höchste Zahl der Kurzarbeiter im Mai 2009 mit knapp 1,5 Millionen gegeben. Allein 2,4 Millionen Menschen waren demnach in wirtschaftsnahen Dienstleistungsbetrieben in Kurzarbeit, in der Industrie 2,2 Millionen, im Handel 1,3 Millionen Menschen. Besonders gering dagegen war die Zahl auf dem Bau mit 163.000 Arbeitern.
    Koalitionsspitzen erörtern geplantes Konjunkturprogramm
    Die Spitzen von CDU, CSU und SPD beraten an diesem Dienstag über ein Konjunkturpaket im Volumen von bis zu 100 Milliarden Euro. Durch gezielte Maßnahmen soll die Wirtschaft nach der Coronakrise wieder angekurbelt werden. Im Gespräch sind Kaufprämien für Autos, Finanzhilfen für die Kommunen, ein Kinderbonus für Familien wie weitere Milliardenhilfen für einzelne Branchen. Umstritten ist vor allem, ob Kaufprämien auch für Autos mit Verbrennungsmotoren gelten sollen. Die SPD-Spitze ist dagegen. Die Union lehnt die Forderung der SPD ab, die Kommunen durch eine Übernahme der Altschulden zu entlasten.
    Fußball: Leipzig bleibt auf Champions-League-Kurs
    RB Leipzig hat im Rennen um die Champions-League-Plätze Nervenstärke bewiesen und die passende Antwort auf die Siege der Verfolger geliefert. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann gewann zum Abschluss des 29. Spieltags der Fußball-Bundesliga beim 1. FC Köln 4:2 und eroberte den dritten Tabellenplatz zurück. Zwei Punkte trennen Leipzig vom Tabellenzweiten Borussia Dortmund. Die beiden Teams treffen am vorletzten Spieltag im direkten Duell aufeinander.
    10 min
  • 01.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Proteste in den USA wegen tödlicher Polizeigewalt dauern an
    Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis ist es in den USA in der sechsten Nacht in Folge zu gewaltsamen Protesten gekommen. Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, wurde nach Angaben des Verteidigungsministeriums die Nationalgarde in 15 Bundesstaaten mobilisiert, darunter in der Hauptstadt Washington. Dort und in mindestens 40 Städten gelten nächtliche Ausgangssperren. US-Präsident Donald Trump machte linksradikale Gruppen für die Ausschreitungen verantwortlich und kündigte an, die Antifa als Terrororganisation einstufen lassen zu wollen.
    Mehr als eine halbe Million Corona-Infizierte in Brasilien
    Die Zahl der Corona-Infektionen in Brasilien ist auf über eine halbe Million gestiegen. 514.849 Menschen haben sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Nach den USA ist Brasilien das Land mit den meisten Corona-Infektionen weltweit. Mindestens 29.314 Patienten starben an der Lungenkrankheit COVID-19. Damit liegt Brasilien nach den USA, Großbritannien und Italien bei der Zahl der Todesopfer an vierter Stelle. In mehreren Städten Brasiliens kam es zu Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Jair Bolsonaro sowie der Polizei.
    Deutsche Einsatzkräfte wegen Corona aus Afghanistan zurückgeholt
    Nach einem Corona-Ausbruch unter deutschen Polizeiausbildern in Afghanistan hat das Bundesinnenministerium neun Polizisten nach Deutschland zurückgeholt. Mit einem speziell ausgestatteten Airbus A400 MedEvac flog die Luftwaffe drei erkrankte Ausbilder in die Heimat. An Bord war auch ein infizierter Bundeswehrsoldat aus Camp Marmal in Masar-i-Scharif. Parallel dazu wurden mit einer gecharterten Maschine sechs weitere Polizisten zurückgebracht, die mit infizierten Kollegen zusammengearbeitet hatten. Die neun Beamten gehören zum German Police Project Team, das einheimische Polizisten ausbildet.
    SpaceX-Raumkapsel mit zwei US-Astronauten an ISS angedockt
    Nach rund 20 Stunden Flug mit der "Crew Dragon"-Raumkapsel sind zwei US-Astronauten an der Raumstation ISS angekommen. Die Kapsel mit den Raumfahrern Robert Behnken und Douglas Hurley an Bord dockte an der ISS an, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA und das private Raumfahrtunternehmen SpaceX mitteilten. Beide Männer sollen rund einen Monat an Bord der ISS bleiben. Sie waren am Samstag mit einer "Falcon 9"-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus gestartet. Es war das erste Mal seit neun Jahren, dass Astronauten von den USA aus zur ISS starteten.
    Verhüllungskünstler Christo mit 84 Jahren gestorben
    Der Künstler Christo ist tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in New York eines natürlichen Todes, wie seine Mitarbeiter auf Facebook mitteilten. Der in Bulgarien geborene Christo Vladimirov Javacheff wurde mit der Verhüllung des Berliner Reichstags im Jahr 1995 und der Brücke Pont-Neuf in Paris weltberühmt. Er hatte mit seiner 2009 verstorbenen Frau Jeanne-Claude viele Jahre zusammengearbeitet. Es sei Christos Wunsch gewesen, sein aktuelles Projekt - die Verhüllung des Pariser Triumphbogens - zu vollenden, hieß es weiter. Das Projekt wurde wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben.
    Dortmund feiert 6:1-Sieg in Paderborn
    In der Fußball-Bundesliga hat Borussia Mönchengladbach einen klaren Heimsieg gefeiert. Gladbach schlug Union Berlin 4:1 und rückte damit auf den dritten Tabellenplatz vor. Borussia Dortmund konnte seinen zweiten Rang festigen. Im zweiten Sonntagsspiel gewann der BVB beim Tabellenletzten SC Paderborn mit 6:1.
    7 min
  • 30.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Nächtliche Ausgangssperre soll Lage in Minneapolis beruhigen
    Nach den gewalttätigen Protesten wegen des Todes eines Schwarzen bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis hat der Bürgermeister der US-Metropole eine Ausgangssperre für die Nacht zum Samstag verhängt. Zuvor hatte es drei Nächte in Folge schwere Ausschreitungen gegeben. Auslöser war der Tod des Schwarzen George Floyd bei einem Polizeieinsatz. Einer der an dem brutalen Einsatz beteiligten weißen Polizisten wurde inzwischen festgenommen und wegen Mordes angeklagt. US-Medien berichteten übereinstimmend, es handle sich um den Polizisten, der sein Knie minutenlang an den Hals Floyds gedrückt hatte.
    USA beenden Zusammenarbeit mit der WHO
    Präsident Donald Trump hat ein Ende der Zusammenarbeit der USA mit der Weltgesundheitsorganisation angekündigt. Unklar blieb, ob Trump einen formellen Austritt aus der WHO meint, ob er die Zahlung der US-Pflichtbeiträge einstellen will, oder ob die USA keine freiwilligen Beiträge an die WHO mehr leisten wollen. Die der WHO von den USA bisher zur Verfügung gestellten Gelder würden künftig für andere globale Gesundheitsprojekte genutzt, sagte Trump vor der Presse in Washington. Er warf der WHO erneut Missmanagement in der Corona-Krise, Einseitigkeit zugunsten Chinas und Reformunwilligkeit vor.
    Hongkong kritisiert Trumps Plan zu Stopp der Sonderbehandlung
    Die Regierung in Hongkong hat Kritik an US-Präsident Donald Trump geübt. Dass er Hongkong wirtschaftliche Privilegien aberkennen wolle, sei falsch. Das geplante Sicherheitsgesetz für die chinesische Sonderverwaltungszone sei legal und notwendig. Trump hatte als Reaktion auf das Gesetz erklärt, Auslieferungsvereinbarungen und Exportkontrollen müssten beendet werden. Außerdem würden die USA Sanktionen gegen Personen verhängen, die Hongkongs Autonomie ersticken wollten.
    "Luftbrücke" umgekehrt: Erster Flug mit 200 Deutschen nach China
    Mit einem ersten Sonderflug sind rund 200 in China tätige Vertreter der deutschen Wirtschaft oder Angehörige, die durch die Corona-Pandemie in Deutschland feststeckten, in Tianjin gelandet. In der nordchinesischen Metropole müssen die meisten - je nach Zielort in China - zunächst zwei Wochen in Quarantäne, bevor sie weiterreisen dürfen. Der Lufthansa-Charterflug war von der deutschen Handelskammer in China in Zusammenarbeit mit der Botschaft und den chinesischen Behörden organisiert worden.
    Spanien führt "Grundeinkommen" für bedürftige Haushalte ein
    Spanien führt ab kommendem Monat ein sogenanntes Grundeinkommen für Bedürftige ein. Wie die Regierung in Madrid mitteilte, erhalten anspruchsberechtigte Familien maximal 1015 Euro monatlich, alleine lebende Erwachsene etwas weniger als die Hälfte. Derzeitigen Schätzungen zufolge werden rund 850.000 Haushalte davon profitieren. Infolge der Coronavirus-Krise wurden zahlreiche Spanier arbeitslos. Nach Regierungsangaben sind rund 1,6 Millionen Menschen im Land von extremer Armut betroffen. Das Grundeinkommen war Teil der Koalitionsvereinbarung von Sozialisten und dem Linksbündnis "Unidas Podemos".
    5 min
  • 29.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Virologe Drosten: Deutschland könnte zweiter Corona-Welle entgehen
    Der Virologe Christian Drosten hält es für möglich, dass Deutschland eine zweite Corona-Welle erspart bleibt. Die Wissenschaft habe inzwischen ein besseres Verständnis davon, wie sich das SARS-CoV-2-Virus verbreite, sagte Drosten dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Dies geschehe über wenige sogenannte Superspreader, also Infizierte, die für viele Ansteckungen verantwortlich sind. Ein solches Infektionsgeschehen könne besser kontrolliert werden als eine gleichförmige Ausbreitung. Aufgrund neuer Erkenntnisse müssten möglicherweise Infizierte auch nur noch für eine Woche in Quarantäne.
    USA: Weitere Proteste nach Polizeigewalt gegen einen Afroamerikaner
    Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis ist es erneut zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten drangen in eine Polizeistation der US-Großstadt ein und setzten sie in Brand. Auch Geschäfte wurden geplündert. Wegen Ausschreitungen an den Tagen zuvor hatte der Gouverneur des US-Bundesstaats Minnesota, Tim Walz, bereits die Nationalgarde mobilisiert. Auch in anderen US-Städten gab es Proteste, unter anderem in New York. Auslöser für die Proteste ist ein Video, auf dem zu sehen ist, wie ein weißer Polizist minutenlang auf dem Genick von Floyd kniet.
    Trump beschneidet Rechte von Twitter & Co
    US-Präsident Donald Trump wirft Online-Netzwerken wie Twitter und Facebook Zensur vor und will die Plattformen mit einer neuen Verordnung stärker reglementieren. Er unterzeichnete sie im Weißen Haus. Damit soll der Schutz sozialer Medien vor Strafverfolgung beendet werden. Zudem soll die Möglichkeit der Online-Netzwerke beschnitten werden, Inhalte zu moderieren. Auslöser ist ein Streit mit Twitter. Der Kurznachrichtendienst hatte erstmals zwei Tweets des Präsidenten als irreführend gekennzeichnet. Trump warf Twitter daraufhin vor, sich in die Präsidentenwahl im November einmischen zu wollen.
    Trump kündigt Pressekonferenz zu China an
    Inmitten der schweren Spannungen zwischen den weltgrößten Volkswirtschaften USA und China will sich Präsident Donald Trump an diesem Freitag zum weiteren Vorgehen äußern. Das kündigte er vor Journalisten im Oval Office an. "Wir sind nicht glücklich mit China", ergänzte Trump. Neben dem schweren Handelskonflikt streiten sich beide Seiten über die Verantwortung für das Ausmaß der Corona-Pandemie. Als Reaktion auf das von Peking vorangetriebene Sicherheitsgesetz für Hongkong entzogen die USA der chinesischen Sonderverwaltungszone ihren Sonderstatus nach US-Recht.
    Libanon lockert das Bankgeheimnis
    Im Kampf gegen Korruption und Terrorismus hat das libanesische Parlament ein Gesetz verabschiedet, mit dem das Bankgeheimnis für Beamte und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst aufgehoben wird. Das Gesetz betreffe jeden, der mit öffentlichen Angelegenheiten zu tun habe, also Abgeordnete, Bürgermeister, Richter, Beamte oder Berater, sagte der Vorsitzende des Finanzausschusses, Ibrahim Kanaan. Fast täglich gibt es im Libanon Demonstrationen gegen Misswirtschaft und Korruption. Das Land steckt in seiner schlimmsten Wirtschaftskrise seit Ende des Bürgerkriegs 1990.
    132.000 Euro für einen besonderen Cognac
    Ein äußerst seltener Cognac aus dem Jahr 1762 ist für den Rekordpreis von umgerechnet 132.000 Euro versteigert worden. Der Käufer sei ein privater Sammler aus Asien, teilte das Auktionshaus Sotheby's in London mit. Die Rarität stammt aus der französischen Brennerei Maison Gautier. Von diesem "extrem seltenen" Cognac existieren laut Sotheby's nur noch drei Flaschen. Sie seien über Generationen hinweg von derselben Familie aufbewahrt worden und trügen noch das Original-Etikett.
    9 min
  • 28.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hilfsorganisationen befürchten zunehmende Kinderarmut
    Durch die Corona-Krise könnten laut einer Untersuchung bis zum Jahresende etwa 86 Millionen Kinder zusätzlich in Armut geraten. Damit würde die Gesamtzahl der weltweit in Armut lebenden Kinder um 15 Prozent steigen, heißt es in der gemeinsamen Studie des UN-Kinderhilfswerks UNICEF und der Organisation Save the Children. UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore erklärte, die Pandemie habe eine beispiellose wirtschaftliche und soziale Krise ausgelöst, die vielen Familien ihre Existenzgrundlage raube. Dies könnte die in den vergangenen Jahren erreichten Fortschritte im Kampf gegen Kinderarmut zunichtemachen.
    Bemannter SpaceX-Flug wegen schlechten Wetters verschoben
    In Florida ist der erste bemannte Flug einer Rakete des Privatunternehmens SpaceX zur Internationalen Raumstation ISS wegen schlechten Wetters verschoben worden. Der Start sei nun für Samstag vorgesehen, erklärte SpaceX, das dem Milliardär Elon Musk gehört. Über dem Kennedy Space Center in Cape Canaveral hatte zuvor ein Gewitter getobt und das US-Hurrikanzentrum warnte vor einem Tropensturm. Die Absage erfolgte Minuten vor dem Start mit den beiden US-Astronauten Doug Hurley und Bob Behnken. Die Raumfahrtbehörde NASA hatte ihr Shuttle-Programm 2011 eingestellt.
    US-Kongress beschließt Sanktionen gegen China
    Der US-Kongress hat grünes Licht für Strafmaßnahmen gegen China wegen des dortigen Vorgehens gegen die muslimische Minderheit der Uiguren gegeben. Das Repräsentantenhaus in Washington stimmte fast einstimmig für einen entsprechenden Gesetzentwurf. Der Senat hatte den Entwurf bereits Mitte Mai verabschiedet. Vorgesehen sind Sanktionen gegen chinesische Regierungsmitglieder und Behördenmitarbeiter, die für "Masseninhaftierungen" von Uiguren verantwortlich sind. Präsident Donald Trump muss das Gesetz noch unterzeichnen, damit es wirksam wird.
    USA drehen Sanktionsschraube beim Iran noch fester
    Die US-Regierung beendet Ausnahmeregeln, nach denen europäische, russische und chinesische Firmen sich an iranischen Atomanlagen-Projekten beteiligen durften. Die Unternehmen bekämen 60 Tage Zeit, ihre Aktivitäten vor Ort abzuwickeln, sagte Außenminister Mike Pompeo in Washington. Die Sanktionserleichterungen für Arbeiten am Atomkraftwerk Buschehr will Pompeo dagegen um weitere 90 Tage verlängern. Präsident Donald Trump verfolgt gegenüber Teheran eine Politik des "maximalen Drucks", um die Führung zu einem neuen Atomabkommen mit härteren Auflagen zu bewegen.
    Frankreichs Parlament billigt Corona-App
    Die französische Nationalversammlung hat dem Einsatz einer Warn-App zur Eindämmung des Coronavirus zugestimmt. Die Smartphone-Anwendung "StopCovid" warnt Nutzer, wenn sie sich in der Nähe von Corona-Infizierten aufgehalten haben. Frankreichs Regierung will den Einsatz der App in den kommenden Tagen starten. Die Nutzung ist freiwillig. Kritiker wenden ein, die App verletze die Datenschutzrechte der Bürger.
    Ausländische Investoren lieben Frankreich
    Frankreich ist vor Ausbruch der Corona-Pandemie erstmals zum attraktivsten Investitionsstandort in Europa aufgestiegen. Die Zahl der ausländischen Projekte nahm im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf 1197 zu, wie aus einer Studie der Wirtschaftsberatung Ernst & Young hervorgeht. Trotz der Brexit-Verunsicherung belegte Großbritannien Platz zwei - vor Deutschland. Hier stagnierte die Zahl der ausländischen Direktinvestitionen. US-Firmen investierten in der Bundesrepublik um zwölf Prozent weniger. Das Engagement chinesischer und türkischer Unternehmen in Deutschland stieg dagegen.
    Bundesligist Leipzig verpasst Sprung auf Tabellenplatz zwei
    In der Fußball-Bundesliga spielten: Leipzig - Hertha 2:2, Hoffenheim - Köln 3:1, Augsburg - Paderborn 0:0, Union Berlin - Mainz 1:1 und Düsseldorf - Schalke 2:1.
    9 min
  • 27.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutschland verlängert Kontaktbeschränkungen
    Wegen der Corona-Pandemie geltende Kontaktbeschränkungen in Deutschland sollen im Wesentlichen bis Ende Juni verlängert werden. Darauf haben sich Vertreter von Bund und Ländern verständigt, wie das Bundespresseamt in Berlin mitteilte. Ab dem 6. Juni soll es allerdings weitere Lockerungen geben – etwa, dass sich künftig bis zu zehn Menschen in der Öffentlichkeit treffen dürfen. Dem Beschluss liege die Einschätzung zugrunde, dass die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland auch einen Monat nach Beginn der Lockerungsmaßnahmen auf niedrigem Niveau sei, so das Bundespresseamt.
    Zahl der politisch motivierten Straftaten in Deutschland gestiegen
    Die politisch motivierte Kriminalität in Deutschland hat nach Medienberichten im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Die Sicherheitsbehörden registrierten insgesamt mehr als 41.000 Straftaten in diesem Bereich. Das sind 14,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Taten wurden demnach überwiegend von Tätern aus dem links- und rechtsextremen Spektrum verübt. Einen Rückgang gab es bei den religiös motivierten Delikten. Den Jahresbericht zur politischen Kriminalität stellen Bundesinnenminister Horst Seehofer und der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, an diesem Mittwoch offiziell vor.
    EU-Kommission präsentiert Konjunkturprogramm
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellt an diesem Mittwoch im Europäischen Parlament Details eines Konjunkturprogramms gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise vor. Mit dem Wiederaufbauplan im Umfang von mehreren hundert Milliarden Euro soll vor allem den ärmeren Mitgliedsstaaten geholfen werden, die voraussichtlich schwerste Rezession in der Geschichte der EU schnell zu überwinden. Ob das Vorhaben Realität wird, hängt von der Zustimmung aller EU-Staaten ab. Die Finanzierung der Hilfen ist derzeit noch hoch umstritten.
    Milliardenhilfe für Venezuelas Flüchtlinge
    Bei einer internationalen Geberkonferenz für die Leidtragenden der politischen Krise in Venezuela sind insgesamt gut zweieinhalb Milliarden Euro zusammengekommen. Rund 600 Millionen Euro sollen als nicht rückzahlbare Zuschüsse fließen. 60 Prozent davon stellt nach eigenen Angaben die EU. Das Geld soll demnach in die humanitäre Hilfe und Integrationsprojekte in den Aufnahmeländern – insbesondere Kolumbien, Peru und Ecuador – fließen. UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi lobte die finanziellen Zusagen als "ein sehr außergewöhnliches Ergebnis".
    Neues Polizeigewalt-Video empört die USA
    In den Vereinigten Staaten sorgt ein weiterer Fall von Polizeigewalt für Entsetzen. Auf einem Video ist zu sehen, wie ein weißer Polizist in Minneapolis minutenlang sein Knie auf den Hals eines am Boden liegenden schwarzen Tatverdächtigen drückt. Dieser fleht wiederholt um Hilfe, bevor er das Bewusstsein verliert. Kurz danach stirbt der Afroamerikaner im Krankenhaus. Die vier involvierten Polizisten seien entlassen worden, teilte Bürgermeister Jacob Frey mit. Die Polizei von Minneapolis erklärte, der Vorfall werde nicht nur intern, sondern auch von der Bundespolizei FBI untersucht.
    Twitter unterzieht Trump Tweets-Faktencheck
    Erstmals hat der Kurznachrichtendienst Twitter Vorwürfe von US-Präsident Donald Trump als "unbegründet" gekennzeichnet. Das Unternehmen versah zwei Tweets mit einem entsprechenden Hinweis. So habe Trump fälschlich behauptet, dass die Briefwahl zu massiven Betrügereien bei der Stimmabgabe führe. Das Online-Netzwerk war wiederholt in die Kritik geraten, weil es nicht gegen falsche, irreführende oder beleidigende Tweets des Präsidenten vorgegangen war. Kürzlich hatte Twitter jedoch seine diesbezüglichen Regeln geändert.
    Bayern München auf Meisterkurs
    Der FC Bayern hat mit einem Sieg im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga bei Borussia Dortmund einen großen Schritt in Richtung Meistertitel gemacht. Die Münchner gewannen 1:0 beim BVB und vergrößerten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze sechs Spieltage vor Saisonende auf sieben Punkte. Außerdem spielten am Dienstagabend: Leverkusen - Wolfsburg 1:4, Frankfurt - Freiburg 3:3 und Bremen - Mönchengladbach 0:0.
    8 min

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