Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

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  • 04.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Nayib Bukele gewinnt Wahl in El Salvador
    Aus der Präsidentenwahl in El Salvador ist der Favorit Nayib Bukele schon in der ersten Runde als Sieger hervorgegangen. Der frühere Bürgermeister der Hauptstadt San Salvador und Kandidat der konservativen Partei "Große Allianz für die nationale Einheit" (Gana) bekam knapp 54 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission mitteilte. Bukele hat versprochen, mehr in Bildung zu investieren sowie Gewalt und Korruption zu bekämpfen. Mit 37 Jahren wird er der bislang jüngste Staatschef des mittelamerikanischen Landes.
    Maduro verweigert neue Präsidentschaftswahl
    Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat ein Ultimatum mehrerer EU-Staaten für Neuwahlen zurückgewiesen. Maduro sagte in einem TV-Interview, er werde angesichts des "Drucks" keine "Feigheit" an den Tag legen. Deutschland und weitere EU-Staaten hatten Maduro acht Tage Zeit gegeben, eine neue Präsidentschaftswahl anzusetzen. Ansonsten wollen sie seinen Rivalen Juan Guaidó an diesem Montag als Interimspräsidenten anerkennen. Unterdessen erhöhte US-Präsident Donald Trump am Sonntag erneut den Druck auf Maduro. Er schloss die Entsendung von Militär nach Venezuela nicht aus.
    Kanzlerin Merkel besucht Japan
    Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft an diesem Montag zu zweitägigen Gesprächen mit der japanischen Regierung und Wirtschaft in Tokio ein. Neben Wirtschaftsfragen dürfte es in dem Gespräch mit Ministerpräsident Shinzo Abe auch darum gehen, wie sich das Atomabkommen mit den Iran und das Pariser Klimaschutzabkommen nach dem Ausstieg der USA verteidigen lassen. Die Bundeskanzlerin wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Am Dienstag wird Merkel von Kaiser Akihito empfangen, was als besondere Ehre gilt.
    28 Migranten vor den Bahamas ertrunken
    Ein Boot mit Migranten aus Haiti ist vor der Küste der Bahamas gesunken. Dabei kamen nach Angaben der Behörden mindestens 28 Menschen ums Leben. 17 Flüchtlinge konnten demnach aus dem Atlantik gerettet werden. Das Boot war vermutlich auf ein Riff gelaufen. Die US-Botschaft in Haiti warnte, illegale Migranten- und Schmuggeleinsätze seien gefährlich und endeten oft in Tragödien. Viele Haitianer versuchen, den verarmten Karibikstaat zu verlassen. Die Bevölkerung leidet unter Massenarbeitslosigkeit und einer hohen Inflationsrate.
    USA stocken Militär an Grenze zu Mexiko auf
    Im Kampf gegen illegale Einwanderung schickt die US-Armee 3750 zusätzliche Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Die Einheiten sollen den US-Zoll und Grenzschutz unterstützen, wie das Verteidigungsministerium in Washington mitteilte. So werden die Soldaten eine "mobile Überwachung" installieren und auf einer Länge von rund 240 Kilometern Stacheldraht verlegen. Der Einsatz ist zunächst für drei Monate geplant. Insgesamt haben die USA laut Pentagon nun 4350 Soldaten an ihrer Südgrenze stationiert.
    Skisprung-Olympiasieger Matti Nykänen ist tot
    Die finnische Skisprung-Legende Matti Nykänen ist im Alter von 55 Jahren gestorben. Das bestätigte der finnische Sportminister Sampo Terho. Nykänen gewann 46 Weltcupspringen und holte vier olympische Goldmedaillen sowie siebenmal WM-Gold. Nach seiner Karriere als Skispringer hatte er immer wieder mit Alkoholproblemen zu kämpfen und kam wegen Misshandlung seiner Frau Mervi mehrmals in Haft.
    Sechster Super-Bowl-Triumph für Brady und Patriots
    Die New England Patriots um ihren Star-Quarterback Tom Brady haben zum sechsten Mal den Super Bowl gewonnen. Das leicht favorisierte Team setzte sich im American-Football-Endspiel der US-Liga NFL in Atlanta mit 13:3 gegen die Los Angeles Rams durch. So wenig Punkte gab es in der Geschichte des Super Bowls noch nie. Mit dem Sieg stellen die New England Patriots den Rekord der Pittsburgh Steelers ein, die auch sechs Siege vorweisen können.
    8 min
  • 02.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Vizepräsident ruft zum Sturz von Maduro auf
    US-Vizepräsident Mike Pence hat zum Sturz des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro aufgerufen. Die Zeit sei gekommen, Maduros Tyrannei ein für allemal zu beenden, sagte Pence vor Exil-Venezolanern in Miami. Es sei nicht die Zeit für einen Dialog, es sei die Zeit für Taten. Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaidó rief seine Anhänger für diesen Samstag zur "größten Demonstration" in der Geschichte des Landes auf. Er fordert Neuwahlen. Die USA haben Guaidó bereits als Interimspräsident anerkannt.
    Maas warnt vor neuem Wettrüsten
    Nach dem Ausstieg der USA aus dem atomaren INF-Abrüstungsvertrag mit Russland fordert Außenminister Heiko Maas eine neue weltweite Abrüstungsinitiative. Dabei müssten nicht nur die USA und Russland, sondern auch Länder wie China einbezogen werden, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". In den letzten Jahrzehnten seien viele neue Waffensysteme entwickelt worden. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erteilte der Stationierung von Atomwaffen in Europa unterdessen eine Absage. Es müsse allerdings sichergestellt werden, dass es eine glaubwürdige Abschreckung und Verteidigung gebe.
    Jedes dritte britische Unternehmen erwägt wegen Brexit Verlagerung
    Fast jedes dritte britische Unternehmen sieht sich laut einer Umfrage des britischen Unternehmerverbandes Institute of Directors (IOD) wegen des EU-Austritts zu Verlagerungsplänen gezwungen. Elf Prozent der rund 1200 teilnehmenden Unternehmen gaben demnach an, wegen des EU-Austritts bereits Teile ihrer Geschäftstätigkeit ins Ausland verlagert zu haben. Fünf Prozent der Unternehmen waren in der Planungsphase und 13 Prozent zogen eine Verlagerung aktiv in Betracht. Rund 70 Prozent der Firmen mit einer Verlagerung oder entsprechenden Plänen wählten Standorte innerhalb der EU.
    Deutschland bedauert Ende der Beobachtermission in Hebron
    Die Bundesregierung hat enttäuscht auf die Entscheidung Israels reagiert, das Mandat für die Beobachtermission in Hebron nicht zu verlängern. Die Temporäre Internationale Präsenz in Hebron sei Teil eines internationalen Rahmens zur Eindämmung und Lösung des Nahost-Konfliktes gewesen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Nun breche dieser Rahmen weg, ohne dass es einen Ersatz dafür gebe. In der geteilten Stadt Hebron leben inmitten von rund 200.000 Palästinensern mehrere hundert jüdische Siedler, die umfassend von der israelischen Armee geschützt werden.
    Meteorit schlägt in Kuba ein
    Der Einschlag eines Meteorits hat zahlreiche Menschen in Kuba erschreckt. Der Himmelskörper ging, begleitet von einem explosionsartigen Knall und Blitzen, über dem Westen des Inselstaats in der Provinz Pinar del Rio nieder, wie das Nationale Institut für Geophysik mitteilte. Besorgte Anwohner liefen auf die Straße. Schäden richtete der Meteorit wohl nicht an. Er sei beim Eintritt in die Erdatmosphäre in mehrere Teile zerbrochen, der größte Teil davon sei 20 bis 30 Zentimeter groß, erklärten Experten.
    6 min
  • 01.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Aussetzung des INF-Vertrags durch die USA steht offenbar bevor
    In Washington wird erwartet, dass US-Außenminister Mike Pompeo an diesem Freitag die Aussetzung des INF-Vertrags durch die USA verkünden wird. Mehrere Nachrichtenagenturen melden übereinstimmend, dass die USA bereits die NATO-Partner über diesen Schritt informiert hätten. Der 1987 zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion geschlossene Rüstungskontrollvertrag hat entscheidend zum Ende des Kalten Krieges beigetragen, indem sich beide Länder darin zum vollständigen Verzicht auf Mittelstreckenraketen verpflichteten. Die USA werfen Russland seit Jahren vor, dagegen zu verstoßen.
    Neue Regierung im Libanon nimmt Arbeit auf
    Im Libanon hat sich nach monatelangen Verhandlungen die neue Regierung vorgestellt. Geführt wird sie erneut vom Sunniten Saad al-Hariri, der vom Westen unterstützt wird. In der neuen Regierung sind die meisten der politischen Gruppen des Landes vertreten. Vier Posten wurden mit Frauen besetzt. Finanzminister Ali Hassan Chalil und Außenminister Gebran Bassil behalten ihre Posten. Bei der Abstimmung hatten Verbündete der pro-iranischen Hisbollah-Miliz Stimmen hinzu gewonnen. Sie stellt den neuen Gesundheitsminister.
    USA und China erzielen Fortschritte im Handelsstreit
    Die USA und China zeigen sich zuversichtlich, den Handelsstreit beilegen zu können. Nach einem Treffen mit Chinas Vizepremier Liu He sagte US-Präsident Donald Trump, man werde ein großartiges Handelsabkommen bekommen. Sein Handelsbeauftragter Robert Lightizer erklärte, bei den Verhandlungen seien Fortschritte erzielt worden. Staatschef Xi Jinping schrieb in einem Brief, er hoffe, beide Seiten würden weiterhin in gegenseitigem Respekt arbeiten. Wenn bis zum 1. März keine Lösung gelingt, will Trump die Sonderzölle auf Importe aus China von derzeit 10 auf 25 Prozent erhöhen.
    Freihandelsabkommen zwischen EU und Japan tritt in Kraft
    Die EU und Japan bilden ab sofort die größte Freihandelszone der Welt. Seit diesem Freitag ist das 2018 geschlossene EPA-Abkommen in Kraft, das Märkte mit insgesamt 635 Millionen Menschen miteinander verbindet. Die beteiligten Staaten sind für knapp ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich. Durch den Wegfall fast aller Zölle im Handel mit Japan können europäische Unternehmen laut EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker jedes Jahr eine Milliarde Euro einsparen. Kritiker beklagen eine Absenkung von Umwelt- und Verbraucherschutzstandards durch das Abkommen.
    USA lassen humanitäre Hilfe in Nordkorea zu
    Im Vorfeld eines geplanten zweiten Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un haben die USA eine Erleichterung der humanitären Hilfen für das ostasiatische Land zugelassen. Der US-Sondergesandte für Nordkorea, Stephen Biegun, bestätigte eine Lockerung der Regeln. Die US-Regierung ändert damit ihren Kurs. Im vergangenen Jahr hatte sie noch erwirkt, dass mehrere Anträge von Nichtregierungsorganisationen bei den UN auf Eis gelegt wurden. Ob das Vorgehen direkt mit dem für Ende Februar anvisierten Gipfel zwischen Trump und Kim zusammenhängt, ist unklar.
    Hilfsorganisationen fordern sichere Häfen für Flüchtlinge
    Knapp 40 Organisationen haben sich mit einem offenen Brief an Justizministerin Katarina Barley und Innenminister Horst Seehofer gewandt. Darin fordern sie die EU-Staaten dazu auf, im Mittelmeer geborgene Flüchtlinge umgehend nach Europa zu bringen und private Seenotretter besser zu unterstützen. Es brauche zügige und verlässliche Ausschiffungsregelungen und das Ende der Rückführungen nach Libyen. Die Organisationen wollen auch auf den EU-Rat für Justiz und Inneres einwirken, der in der kommenden Woche tagt. Zu den Unterzeichnern des Briefs gehören Ärzte ohne Grenzen, Caritas Europa und Oxfam.
    Deutsche Bank macht erstmals seit Jahren wieder Gewinn
    Die von Krisen und Skandalen geschüttelte Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr erstmals seit 2014 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Unterm Strich verbuchte das größte deutsche Geldinstitut ein Plus von 341 Millionen Euro. Der seit einem knappen Jahr amtierende Vorstandschef Christian Sewing sagte, die Rückkehr in die Gewinnzone zeige, dass die Deutsche Bank auf dem richtigen Weg sei. Vor allem durch Personalstreichungen will das Haus seine laufenden Kosten weiter drücken und eine Milliarde Euro zusätzlich einsparen. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Beschäftigen deutlich unter 90.000 sinken.
    9 min
  • 31.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU-Staaten gründen System zur Umgehung von Iran-Sanktionen der USA
    Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben nach Medienberichten eine Gesellschaft gegründet, die ihnen auch künftig Geschäfte mit dem Iran ermöglichen soll. Sie fungiert als eine Art Vermittlungsstelle, über die europäische Unternehmen trotz der strengen US-Sanktionen Geschäfte mit dem Iran abwickeln können. So könnte zum Beispiel der Iran weiter Öl oder andere Produkte nach Europa liefern. Das Geld dafür würde dann aber nicht über Banken in den Iran fließen, sondern an europäische Unternehmen, die zum Beispiel Medikamente, Nahrungsmittel oder Industriegüter in den Iran verkaufen.
    Venezuelas Interimspräsident Guaidó versucht Militär für sich zu gewinnen
    Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaidó verstärkt seine Bemühungen, das mächtige Militär auf seine Seite zu ziehen. In der "New York Times" schrieb der oppositionelle Parlamentspräsident, es habe heimliche Treffen mit Vertretern der venezolanischen Armee und der Sicherheitskräfte gegeben. Bislang halten die Generäle öffentlich noch zu Maduro, doch unter den einfachen Soldaten soll es Medienberichten zufolge brodeln. Die USA und zahlreiche lateinamerikanische Länder haben Guaidó bereits als legitimen Interimspräsidenten anerkannt. Am Mittwoch waren erneut zahlreiche Menschen in Venezuela gegen den Sozialisten Maduro auf die Straße gegangen.
    Mörder von Chiles Ex-Präsident Frei verurteilt
    37 Jahre nach der Ermordung des früheren chilenischen Präsidenten Eduardo Frei sind sechs Angeklagte zu Gefängnisstrafen von drei bis zehn Jahren verurteilt worden. Der Politiker war nach einer Operation in einem Krankenhaus von Medizinern vergiftet worden. Seine christdemokratische Partei hatte zu dem Zeitpunkt als wichtigste Opposition gegen Diktator Augusto Pinochet an Stärke gewonnen. Die Ermittlungen zu Freis Tod zogen sich über 15 Jahre. Während der Pinochet-Diktatur zwischen 1973 und 1990 wurden in dem südamerikanischen Land mehr als 3200 Menschen ermordet und 38.000 gefoltert.
    Kanada zieht Hälfte des Botschaftspersonals aus Kuba ab
    Wegen mysteriöser Erkrankungen will Kanada bis zu 50 Prozent der Kanadier ausfliegen, die in der Botschaft in Kuba arbeiten. Seit Anfang 2017 habe es 14 Fälle unerklärlicher gesundheitlicher Probleme in der kanadischen Botschaft in Havana gegeben. Auch bei 26 Mitarbeitern der fünf Kilometer entfernten US-Botschaft waren Erkrankungen aufgetreten. Kuba weist die Verantwortung für sämtliche Fälle von sich. Die kubanische Botschafterin in Kanada, Josefina Vidal, nannte den Abzug "nicht nachvollziehbar". Man wolle die Beziehungen beider Länder aufrecht erhalten.
    UN entsenden Hilfskonvoi für syrische Flüchtlinge
    Ein Hilfskonvoi der Vereinten Nationen soll die humanitäre Krise im Flüchtlingslager Rukbar an der syrisch-jordanischen Grenze entschärfen. Die ersten der insgesamt 100 Lastwagen und 250 Helfer sollen am kommenden Dienstag aufbrechen, sagte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock. Das syrische Verteidigungsministerium habe den Konvoi bereits mündlich genehmigt, Russland und die USA hätten Sicherheitsgarantien abgegeben. In dem Lager leben rund 42.000 Menschen nahezu ohne medizinische Versorgung. Helfer erreichten es zuletzt im November, davor fast ein Jahr lang überhaupt nicht.
    Hacker-Angriff bei Flugzeugbauer Airbus
    Der europäische Flugzeugbauer Airbus meldete am Mittwoch einen "Cyber-Vorfall". Dabei hätten Unbekannte "unberechtigten Zugriff auf Daten" erhalten, möglicherweise auf personenbezogene Daten von Mitarbeitern. Der Betrieb des kommerziellen Fluggeschäfts sei dadurch aber nicht beeinträchtigt worden, hieß es aus der Konzernzentrale im französischen Toulouse. Das europäische Gemeinschaftsunternehmen ist neben der zivilen Luftfahrt auch im militärischen Bereich sowie in der Raumfahrt tätig. Weltweit beschäftigt Airbus fast 130.000 Mitarbeiter.
    Streik in ungarischem Audi-Werk beigelegt
    Nach einer Woche Streik im ungarischen Motorenwerk Györ hat der Autohersteller Audi sich den Forderungen der Gewerkschaft AHFSZ gebeugt. Die Arbeiter sollen nun 18 Prozent mehr Lohn bekommen. Allerdings liegt der Durchschnittsverdienst nach Gewerkschaftsangaben in dem Werk bislang nur bei 1100 Euro. Audi teilte mit, die Produktion in Györ werde rasch wieder hochgefahren. Weil dort jährlich zwei Millionen Motoren hauptsächlich für andere Werke vom Band gehen, ist die Produktion andernorts noch unterbrochen, darunter im Audi-Stammwerk in Ingolstadt.
    10 min
  • 30.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Venezuelas Präsident Maduro gibt sich kompromissbereit
    Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat sich zwar für vorgezogene Parlamentswahlen ausgesprochen, aber eine Präsidentschaftswahl vor dem regulärem Termin im Jahr 2025 abgelehnt. Außerdem sei er zu Gesprächen mit der Opposition bereit, erklärte er in einem Interview. Was das für den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó bedeutet, ist noch unklar. Zuvor hatte Maduro noch dafür gesorgt, dass Guaidós Konten gesperrt werden und er das Land nicht verlassen darf.
    Britisches Unterhaus will Nachverhandlungen zum Brexit
    Zwei Monate vor dem Brexit ist das Risiko eines ungeordneten EU-Austritts Großbritanniens gestiegen. Das britische Unterhaus stimmte dafür, die schwierige Nordirland-Frage mit der EU nachzuverhandeln. Die Garantieklausel für eine offene Grenze zwischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland solle aus dem Brexit-Abkommen entfernt werden. Doch von der EU kam prompt ein Nein. Die EU lehne jede Änderung am Brexit-Vertrag ab, betonte Ratspräsident Donald Tusk. Dafür stellten die 27 übrigen EU-Länder eine Verschiebung des Brexit-Datums 29. März in Aussicht. Das wurde in London abgelehnt.
    Drei Iraker unter Terrorverdacht festgenommen
    Im Bundesland Schleswig-Holstein hat die Polizei drei mutmaßliche Islamisten festgenommen. Es handele sich um drei junge Männer aus dem Irak, erklärte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Zwei von ihnen wird die Vorbereitung eines Anschlags vorgeworfen, dem dritten Beihilfe dazu. Die Drei hätten einen Anschlag mit Schwarzpulver aus Silvesterraketen verüben wollen, aber auch überlegt, eine Waffe oder ein Auto zu benutzen. Die Planungen seien laut Ermittlern noch nicht besonders weit gewesen.
    Bangkoks Luftverschmutzung schränkt Schulbetrieb ein
    Wegen des andauernden Smogs über Bangkok haben viele Schüler in Thailands Hauptstadt bis nächste Woche schulfrei. Die Stadtverwaltung ordnete an, dass der Unterricht an mehr als 400 staatlichen Schulen mit sofortiger Wirkung eingestellt wird. Betroffen sind Zehntausende Schüler. Bangkoks mehr als acht Millionen Einwohner leiden schon seit Beginn des Jahres unter extrem schlechter Luft. Experten machen dafür vor allem Auto-Abgase verantwortlich. In Bangkoks Straßen herrscht chronischer Stau.
    Italien muss Migranten auf Rettungsschiff versorgen
    Italien muss den Migranten auf dem vor Sizilien ausharrenden Rettungsschiff "Sea-Watch 3" so schnell wie möglich medizinische Unterstützung, Essen und Getränke zukommen lassen. Das ordnete der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte an. Die Besatzung des Schiffs der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch hatte vor anderthalb Wochen 47 Migranten vor der libyschen Küste aufgenommen. Italien verweigert dem Schiff, das unter niederländischer Flagge fährt, die Hafeneinfahrt. Auch Deutschland und die Niederlande wollen die Migranten nicht aufnehmen.
    USA schicken Asylbewerber nach Mexiko zurück
    US-Präsident Donald Trump hat es angeordnet: Über die mexikanische Grenze eingereiste Migranten sollen für die Dauer ihres Asylverfahrens nicht mehr in den USA bleiben. Die mexikanische Regierung kritisiert das Vorgehen, erklärte sich aber bereit, zeitlich befristete Visa aus humanitären Gründen zu erteilen. Als erster Asylbewerber wurde der 55-jährige Carlos Gomez aus Honduras von den USA aus in die mexikanische Grenzstadt Tijuana gebracht. Die US-Regierung will so gegen illegale Einwanderung vorgehen und argumentiert, 90 Prozent der Asylanträge würden letztlich von Richtern abgelehnt.
    Umsatz von Apple sinkt
    Der Umsatz des amerikanischen Technologie-Konzerns Apple ist wegen schwächerer iPhone-Verkäufe vor allem in China zurückgegangen. Im abgelaufenen Quartal zum 29. Dezember gaben die Erlöse um fast fünf Prozent auf 84,3 Milliarden Dollar nach, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss mitteilte. Dessen ungeachtet hielt sich der Gewinn mit knapp 20 Milliarden Dollar fast auf Vorjahresniveau. Dabei dürfte geholfen haben, dass Apple zwar ganz offensichtlich weniger iPhones verkaufte - es aber mehr teurere Modelle im Angebot gab.
    9 min
  • 29.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA verklagen Telekom-Riesen Huawei wegen Wirtschaftsspionage
    Die US-Justiz hat Anklage gegen den chinesischen Smartphone- und Technologieriesen Huawei und dessen Finanzdirektorin Meng Wanzhou erhoben. Das Justizministerium warf Huawei, Meng und zwei Tochterunternehmen in 13 Anklagepunkten vor, gegen die Iran-Sanktionen verstoßen zu haben. Zwei Huawei-Tochterunternehmen wird zudem in zehn weiteren Anklagepunkten Industriespionage zur Last gelegt. Die chinesische Regierung kritisierte die Anklage scharf. Sie forderte die USA auf, die - so wörtlich - unangemessene Unterdrückung von Huawei einzustellen.
    US-Justizminister: Russland-Ermittlungen kurz vor dem Abschluss
    Die Russland-Ermittlungen des US-Sonderermittlers Robert Mueller stehen kurz vor dem Abschluss. Das erklärte der amtierende Justizminister Matthew Whitaker. Er erwarte nun von Mueller den Abschlussbericht. Mueller untersucht seit Mai 2017 die mutmaßlichen russischen Einmischungen in den Wahlkampf 2016 zugunsten des heutigen US-Präsidenten Donald Trump. Außerdem geht es um mögliche Absprachen zwischen dem Trump-Team und Moskau. Trump hat die Ermittlungen als "Hexenjagd" bezeichnet. Auch Whitaker hatte sich in der Vergangenheit höchst kritisch zu den Ermittlungen geäußert.
    Studie: Starke Zunahme rechter Terroranschläge in den USA
    Bei Terror-Anschlägen in den USA spielen muslimische Täter offenbar kaum eine Rolle. Laut einer Studie der Anti-Defamation League gab es 2018 nur in einem einzigen Fall einen Täter mit islamistischen Hintergrund. Dagegen wurden 49 Menschen von Rechtsextremisten getötet, mehr als in jedem anderen Jahr seit dem Anschlag in Oklahoma City 1995. Eine andere Untersuchung des "Triangle Center in Terrorism and Homeland Security" kommt zum Ergebnis, dass US-Behörden ihren Fokus überproportional häufig auf "gewalttätige Vorfälle mit Islamisten" richteten. Diese träten aber objektiv eher selten auf.
    USA verhängen Sanktionen gegen Venezuelas Ölkonzern
    Mit neuen Wirtschaftssanktionen haben die USA den Druck auf Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro nochmals erhöht. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen den staatlichen Ölkonzern PDVSA, wie Finanzminister Steven Mnuchin in Washington mitteilte. Sie sollen in Kraft bleiben, bis eine Übergangsregierung oder eine demokratisch gewählte Regierung in dem südamerikanischen Land im Amt ist. Gleichzeitig riefen die USA das Militär in Venezuela auf, sich hinter den selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó zu stellen.
    Britisches Parlament entscheidet über Brexit-Kurs
    Nach dem Nein des britischen Unterhauses zum EU-Austrittsplan von Premierministerin Theresa May stimmen die Abgeordneten an diesem Dienstag über den künftigen Brexit-Kurs ab. Auf dem Tisch liegen mehrere Alternativvorschläge zum Vertrag, mit denen die bisherige Position der Regierung entweder in Richtung eines härteren oder eines weicheren Brexits gelenkt werden soll. Ohne eine Einigung droht am 29. März ein ungeordneter Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union.
    Israel beendet internationale Beobachtermission in Hebron
    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat das Aus für die internationale Beobachtermission in Hebron im Westjordanland angekündigt. Er werde die Präsenz einer "internationalen Einheit, die gegen uns agiert", nicht weiter erlauben, sagte Netanjahu. Israel hatte den zivilen Beobachtern bereits in der Vergangenheit immer wieder Parteinahme für die Palästinenser vorgeworfen. Das Mandat der Mission muss alle sechs Monate verlängert werden. In Hebron leben unter 200.000 Palästinensern etwa 850 jüdische Siedler, die von israelischen Soldaten umfassend geschützt werden.
    Brasiliens Bergwerkbetreiber Vale in der Kritik
    Nach dem verheerenden Dammbruch in Brasilien, bei dem mindestens 65 Menschen ums Leben kamen, gerät der Bergwerksbetreiber Vale immer stärker in die Kritik. Die Verantwortlichen hätten nichts aus einer ähnlichen Katastrophe gelernt, die sich 2015 nicht weit vom aktuellen Unglücksort ereignete, lautet der Vorwurf der Gemeinde Brumadinho. Hilfstrupps suchen in Schlammmassen nahe der Eisenerzmine Corrego do Feijao weiter unter Hochdruck nach Hunderten Vermissten. Allerdings gibt es kaum eine Chance, sie noch lebend zu bergen.
    9 min
  • 28.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA warnen die Führung Venezuelas
    In der Venezuela-Krise haben die USA eine Warnung an die Regierung in Caracas gerichtet. Der Nationale Sicherheitsberater John Bolton erklärte, jede Form von Gewalt oder Einschüchterung gegen amerikanische Diplomaten, den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó oder das von der Opposition dominierte Parlament wären ein schwerer Anschlag auf den Rechtsstaat. Ein solches Vorgehen hätte eine deutliche Reaktion Washingtons zur Folge. Konkreter äußerte sich Bolton nicht. In Venezuela selbst forderte Guaidó die Soldaten des Landes erneut auf, Staatschef Nicolas Maduro nicht länger die Treue zu halten.
    Psychiatrische Erkrankungen bei Soldaten bleiben konstant
    Auch Jahre nach dem Ende des Kampfeinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan geht die Zahl der an Kriegstraumata erkrankten Soldaten kaum zurück. 2018 wurde bei 182 Soldaten eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) diagnostiziert - zwölf mehr als im Jahr 2017, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf den Sanitätsdienst der Bundeswehr berichtet. Seit 2014 ist die Bundeswehr nur noch zur Ausbildung und Beratung der Streitkräfte in Afghanistan. Das Verteidigungsministerium erklärte, häufig nähmen Betroffene erst Jahre nach dem auslösenden Ereignis Hilfsmöglichkeiten wahr.
    Merkel zeigt Verständnis für Israels Iranpolitik
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erneut Verständnis für Sorgen Israels mit Blick auf den Iran gezeigt. Die Führung in Teheran betreibe eine Politik, die bedrohlich sei für Israel, sagte Merkel in einem Interview mit dem israelischen Rundfunk. Daher sei es richtig, dass die israelische Regierung ihre Sicherheitsinteressen vertrete. Zur Situation in Syrien sagte die Kanzlerin, Deutschland setze sich dafür ein, dass das iranische Militär nicht so nah an die Golanhöhen herankomme. Der Iran ist neben Russland ein Verbündeter des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad und unterstützt ihn im Bürgerkrieg.
    Chinesischer Menschenrechtsanwalt Wang zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt
    Der prominente chinesische Bürgerrechtsanwalt Wang Quanzhang ist zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Tianjin befand ihn der Untergrabung der Staatsgewalt für schuldig. Der Anwalt, der sich für politische Freiheiten und bürgerliche Rechte eingesetzt hatte, sitzt schon seit dreieinhalb Jahren in Haft. Die Verhandlung fand erst Ende Dezember statt. Seine Kanzlei hatte unter anderem den berühmten Künstler Ai Weiwei vertreten. Kanzleigründer Zhou Shifeng wurde ebenfalls wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" zu sieben Jahren Haft verurteilt.
    IS bekennt sich zu Terrorattacke auf Kirche
    Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat den Doppelanschlag auf eine katholische Kirche im Süden der Philippinen für sich reklamiert. Zwei Selbstmordattentäter hätten sich im Namen der Dschihadisten in die Luft gesprengt, hieß es in einer im Internet verbreiteten Mitteilung. Der Anschlag ereignete sich auf der Insel Jolo in der gleichnamigen Stadt. Die erste Explosion fand in der Kathedrale während eines Gottesdienstes statt. Die zweite wurde auf dem Parkplatz gezündet, als Sicherheitskräfte eintrafen. Bei dem Attentat wurden mindestens 20 Menschen getötet und über 100 weitere verletzt.
    Früherer Starbucks-Chef erwägt US-Präsidentschaftskandidatur
    Der frühere Chef der Kaffeehauskette Starbucks, Howard Schultz, erwägt eine Präsidentschaftskandidatur. Er überlege, im kommenden Jahr als unabhängiger Kandidat der Mitte gegen Amtsinhaber Donald Trump ins Rennen zu gehen, sagte Schultz im Sender CBS. Er sei sein Leben lang Demokrat gewesen. Aber Demokraten wie Republikaner versagten darin, die für das amerikanische Volk notwendigen Schritte zu gehen. Besonders die Demokraten fürchten eine Schwächung im Rennen um die Präsidentschaft, sollte Schultz antreten.
    Viele Lkw-Fahrer bei Kontrolle in Hessen unter Alkoholeinfluss
    Bei einer Kontrollaktion hat die Polizei in Hessen fast 80 Lastwagenfahrern wegen hohen Alkoholkonsums die Weiterfahrt untersagt. Von den rund 1200 auf Autobahn-Raststätten und Parkplätzen kontrollierten Lkw-Fahrern hätten 190 unter Alkoholeinfluss gestanden, teilte das Polizeipräsidium Mittelhessen mit. Bei 79 von ihnen seien mehr als 0,5 Promille gemessen worden, weswegen die Polizei den Fahrtantritt untersagt habe. Unter den Fahrzeugen war nahe Darmstadt auch ein Gefahrguttransporter, der Salpetersäure geladen hatte. Der Fahrer hatte rund 1,5 Promille Alkohol in der Atemluft.
    10 min
  • 26.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutschland steigt aus Kohleverstromung aus
    Deutschland soll nach dem Willen der Kohlekommission bis Ende 2038 die Stromgewinnung aus Kohle beenden. Darauf einigte sich das von der Regierung eingesetzte Gremium bei nur einer Gegenstimme, wie es in übereinstimmenden Agenturberichten heißt. Die betroffenen Länder Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt sollen über 20 Jahre hinweg 40 Milliarden Euro vom Bund erhalten. Vorausgegangen war eine Marathonsitzung von fast 21 Stunden. Deutschland muss den Kohleausstieg beschleunigen, um beim CO2-Ausstoß seine Klimaziele zu erreichen.
    Trump beendet Haushaltsblockade offiziell
    US-Präsident Donald Trump und die Demokraten haben sich im Haushaltsstreit geeinigt. Die Haushaltssperre ist nach der Unterschrift Trumps unter ein Budgetgesetz für drei Wochen aufgehoben. Damit ist der längste Regierungsstillstand in der US-Geschichte vorerst beendet und eine Zwischenfinanzierung bis zum 15. Februar sichergestellt. Die Etatsperre hatte am 22. Dezember begonnen und rund ein Viertel der Bundesbehörden betroffen. Sie mussten auf Sparflamme arbeiten. Die betroffenen rund 800.000 Bundesbediensteten bekamen ihre Gehälter nicht ausgezahlt, mussten aber zum großen Teil trotzdem weiter arbeiten.
    Viele weitere Opfer nach Dammbruch in Brasilien befürchtet
    Durch eine Schlammlawine in einer Eisenerzmine bei Brumadinho im Südosten Brasiliens sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Behörden vermuten, dass die Zahl der Toten noch erheblich steigen könnte, da mindestens 200 Menschen noch als vermisst gelten. Die Schlammlawine hatte unter anderem die Kantine des Bergwerks unter sich begraben, als gerade Mittagszeit war. Die Mine gehört dem staatlichen Bergbaukonzern Vale. Vor drei Jahren war eine andere Mine des Konzerns von einer Schlammlawine heimgesucht worden, damals starben 19 Menschen, die Region leidet bis heute unter den Umweltfolgen.
    Kritik nach Maas-Rede vor dem UN-Sicherheitsrat
    Bei seiner ersten Rede im UN-Sicherheitsrat hat Bundesaußenminister Heiko Maas auf den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Sicherheit hingewiesen. Die globale Erwärmung werde immer mehr zur Gefahr für Frieden und Sicherheit, so der SPD-Politiker. Deutschland hat für zwei Jahre einen Sitz in dem Gremium und will einen Schwerpunkt auf den Klimaschutz legen. Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja sagte in der Debatte, es sei "überflüssig und kontraproduktiv", sich im Sicherheitsrat mit diesen Fragen zu befassen. Andere UN-Gremien seien dafür besser geeignet.
    EU gratuliert Mazedonien und Griechenland zur Einigung
    Spitzenvertreter der Europäischen Union haben Griechenland und Mazedonien zur Beilegung ihres Namensstreits gratuliert. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und die Außenbeauftragte Federica Mogherini erklärten, beide Länder hätten ein neues Kapitel der gemeinsamen EU-Zukunft geschrieben. Für die NATO kündigte Generalsekretär Jens Stoltenberg an, dass Mazedonien der Allianz nun in Kürze als 30. Mitglied beitreten könne. Zuvor hatte das griechische Parlament dem Abkommen zugestimmt, nach dem das Nachbarland in Zukunft „Republik Nord-Mazedonien“ heißen soll.
    Deutsche Handballer verlieren das WM-Halbfinale
    Die deutschen Handballer unterlagen im WM-Halbfinale gegen Norwegen in Hamburg mit 25 zu 31. Am Sonntag kämpft die deutsche Mannschaft im Spiel um Platz drei gegen Rekordweltmeister Frankreich um eine WM-Medaille. Bester Werfer bei der ersten Turnierniederlage der Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop war Kapitän Uwe Gensheimer mit sieben Toren. Der starke Fabian Böhm erzielte sechs Treffer, doch die Angriffsleistung war insgesamt zu schwach.
    7 min
  • 25.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Maas sichert Guaidó deutsche Unterstützung zu
    Im Machtkampf in Venezuela hat sich Bundesaußenminister Heiko Maas auf die Seite des selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó gestellt. Deutschland unterstütze das, was Guaidó tue, sagte Maas der Deutschen Welle. Die Bundesregierung habe große Probleme, die Wahl von Nicolás Maduro zum Präsidenten Venezuelas anzuerkennen. Man setze sich deshalb für Neuwahlen ein. Guaidó genießt den Rückhalt der USA und zahlreicher weiterer Staaten. Das einflussreiche Militär sicherte dagegen Maduro Unterstützung zu. Das US-Außenministerium wies zahlreiche eigene Diplomaten an, das Land zu verlassen.
    Zwei Anträge zur Beendigung des US-Shutdowns gescheitert
    Zwei Gesetzesinitiativen zur Beendigung der längsten Haushaltssperre in der US-Geschichte sind im Senat gescheitert. Beide Vorschläge verfehlten die erforderliche Mehrheit von 60 der 100 Stimmen. Einer der Texte stammte aus den Reihen der Republikanischen Partei von Präsident Donald Trump, der andere von den oppositionellen Demokraten. Damit bestehen weiterhin keine konkreten Aussichten auf ein rasches Ende des seit fast fünf Wochen andauernden Shutdowns. Im Zentrum des Streits, der Teile der US-Regierung stilllegt, steht Trumps Forderung nach Geld für eine Mauer an der Grenze zu Mexiko.
    Papst: Baut Brücken statt Mauern
    Papst Franziskus hat die Pilger beim Weltjugendtag in Panama dazu aufgerufen, Brücken statt Mauern zu bauen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche verurteilte den Versuch, Angst zu säen und damit Menschen zu spalten. Zugleich ermutigte Franziskus die jungen Gläubigen zum "konkreten Dienst" am Nächsten. Dadurch werde die "Frische und Jugend" der Kirche wiedererweckt, sagte er in Panama-Stadt. An dem fünftägigen Treffen in dem zentralamerikanischen Land nehmen mehr als 200.000 Menschen teil. Offiziell registriert haben sich nach Angaben der Veranstalter allerdings nur rund 86.000 Teilnehmer.
    Prokurdische Abgeordnete kommt frei
    Ein türkisches Gericht hat angeordnet, die prokurdische Abgeordnete Leyla Güven aus der Haft zu entlassen. Sie komme unter Auflagen auf freien Fuß, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die 55-jährige Abgeordnete der Demokratischen Partei der Völker (HDP) befindet sich seit November im Hungerstreik. Ihr Gesundheitszustand war nach Aussage der Partei zuletzt lebensbedrohlich. Güven war vor einem Jahr nach Kritik an der türkischen Militäroffensive im syrischen Afrin festgenommen worden. Die Regierung sieht die HDP als politischen Arm der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK.
    Deutsches Rettungsschiff sucht Schutz vor Sturmtief
    Ein Rettungsschiff mit 47 Migranten an Bord sucht angesichts eines Sturms im Mittelmeer einen Hafen zum Anlegen. Die "Sea-Watch 3" suche Schutz vor bis zu sieben Meter hohen Wellen, Regen und eisigem Wind, schrieb die deutsche Hilfsorganisation auf Twitter. In einer Erklärung forderten 20 Hilfsorganisationen, darunter Amnesty International, Italien und Europa auf, das Schiff anlegen zu lassen. Die "Sea-Watch 3" hatte die Migranten am Samstag vor der Küste Libyens aufgenommen. Italiens Innenminister Matteo Salvini bekräftigte, die Häfen seines Landes blieben für Rettungsschiffe geschlossen.
    7 min
  • 24.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Kampf um die Macht in Caracas
    Im Machtkampf in Venezuela hat sich das Militär hinter Präsident Nicolás Maduro gestellt. Die Soldaten akzeptierten keinen Präsidenten, der sich abseits des Rechts selbst einsetze, hieß es. Zuvor hatte sich Parlamentspräsident Juan Guaidó zum Interims-Staatschef erklärt. Die USA, Kanada und die meisten lateinamerikanischen Länder erkannten den 35-Jährigen als Übergangspräsidenten an. Maduro brach aus Protest die diplomatischen Beziehungen zu Washington ab. In der Hauptstadt Caracas kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und oppositionellen Demonstranten.
    Trump wird Rede zur Lage der Nation erst nach Shutdown halten
    In den USA spitzt sich vor dem Hintergrund des "Shutdown" der Machtkampf zwischen Präsident Donald Trump und der demokratischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, zu. Trump wollte am 29. Januar im Kongress traditionsgemäß seine Rede zur Lage der Nation halten. Pelosi wollte dies nicht zulassen, solange der Regierungsstillstand anhält. Trump lenkte nun ein: Er werde die Rede erst halten, wenn die seit gut einem Monat andauernde Haushaltssperre vorbei sei. Hauptursache für den Shutdown ist der Streit um Trumps Forderung nach 5,7 Milliarden Dollar für eine Grenzmauer zu Mexiko.
    Maas fordert im INF-Streit Transparenz von Russland
    Außenminister Heiko Maas versucht in dem festgefahrenen Streit zwischen den USA und Russland um das im INF-Abrüstungsvertrag festgeschriebene Verbot atomarer Mittelstreckenraketen noch etwas zu bewegen. Dabei sieht er bei Russland eine Bringschuld. Moskau müsse die Reichweite der neuen Marschflugkörper transparent machen, sagte Maas nach einem Treffen mit US-Außenminister Mike Pompeo in Washington. Die USA und die NATO werfen Moskau vor, den Vertrag mit der neuen Rakete zu verletzen. US-Präsident Donald Trump will deshalb den INF-Vertrag im Februar aufkündigen, sollte Russland nicht einlenken.
    Renault-Chef Ghosn ist zurückgetreten
    Der in Japan inhaftierte Auto-Manager Carlos Ghosn ist als Konzernchef von Renault zurückgetreten. Kreise des Autoherstellers bestätigen eine entsprechende Aussage von Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire. Zuvor war Ghosn bereits bei Nissan und Mitsubishi als Verwaltungsratschef abgesetzt worden. Die japanischen Konzerne bilden mit Renault eine Allianz. Die japanische Staatsanwaltschaft wirft dem 64-Jährigen vor, er habe jahrelang ein zu niedriges Einkommen bei Nissan deklariert und persönliche Verluste auf den japanischen Autobauer übertragen. Ghosn bestreitet dies.
    Papst Franziskus in Panama angekommen
    Papst Franziskus ist anlässlich des Weltjugendtags in Panama eingetroffen. Das offizielle Programm der Reise beginnt am Donnerstagvormittag (Ortszeit) mit einem Besuch bei Staatspräsident Juan Carlos Varela und einer Rede vor Regierungsvertretern und Diplomaten. Mit Spannung wird erwartet, ob sich Papst Franziskus auf dem Weltjugendtag zu der schweren Krise in Venezuela äußern wird. Das Wort des Kirchenoberhaupts hat im katholisch geprägten Lateinamerika großes Gewicht.
    Tarifeinigung für Sicherheitspersonal an deutschen Flughäfen
    Im Tarifstreit um die Bezahlung des Sicherheitspersonals an Deutschlands Flughäfen haben sich die Gewerkschaften mit der Arbeitgeberseite geeinigt. Das teilten Verdi und der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen(BDLS) mit. Damit können auch die Fluggäste aufatmen. Weitere Warnstreiks wird es nicht geben. Beim letzten Ausstand des Sicherheitspersonals am 15. Januar an acht Airports waren Hunderte Flüge ausgefallen, schätzungsweise 200.000 Passagiere waren betroffen.
    Barnier appelliert an Verweigerer im Londoner Unterhaus
    Trotz der Brexit-Blockade im britischen Parlament hält EU-Chefunterhändler Michel Barnier eine gütliche Trennung noch für möglich. Die Vorbereitung auf einen EU-Austritt der Briten ohne Abkommen sei wichtiger denn je, er hoffe aber immer noch, dass ein solches Szenario vermieden werden könne. An das Parlament in London appellierte er, sich konstruktiv zu verhalten. Sich nur gegen einen Brexit ohne Vertrag auszusprechen, werde den Brexit ohne Vertrag nicht stoppen. Einer Befristung der Notfall-Regelung für Nordirland, dem sogenannten Backstop zur Rettung des Brexit-Deals, erteilte er eine Absage.
    9 min

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