Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

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  • 23.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Kein deutsches Schiff mehr für EU-Mission "Sophia"
    Deutschland setzt seine Beteiligung an dem EU-Marineeinsatz "Sophia" im Mittelmeer aus. Nach dem Einsatz der Fregatte "Augsburg" werde zunächst kein weiteres Schiff der Bundeswehr vor die libysche Küste geschickt, erklärte das Verteidigungsministerium. Die Bundeswehr werde jedoch weiter die Arbeit im Hauptquartier in Rom unterstützen. "Sophia" war in der Flüchtlingskrise 2015 zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität ins Leben gerufen worden. In der Praxis retteten die Soldaten aber vor allem Flüchtlinge. Die Mission kümmert sich inzwischen auch um die Ausbildung der libyschen Küstenwache.
    Außenhandelsverband rechnet mit steigenden Exporten
    Trotz internationaler Handelskonflikte und der Gefahr eines harten Brexits zeigt sich die deutsche Exportwirtschaft optimistisch. Der Außenhandelsverband BGA gehe von einem Exportwachstum von bis zu drei Prozent aus, erklärte sein Präsident Holger Bingmann. Für 2020 erwarte man sogar ein Plus von bis zu 3,5 Prozent. Überall auf der Welt werde nach wie vor gebaut, investiert und vor allem konsumiert, sagte Bingmann der Tageszeitung "Die Welt". Die Situation sei daher "nicht krisenhaft".
    Migration nach Deutschland geht zurück
    Die Zuwanderung nach Deutschland hat laut dem neuen Migrationsbericht zuletzt abgenommen. Im Jahr 2017 seien mit 1,55 Millionen deutlich weniger Menschen zugezogen als in den Vorjahren. Etwa 67 Prozent dieser Zugewanderten stammten aus einem europäischen Land. Das melden mehrere Medien unter Berufung auf den Bericht der Bundesregierung. Demnach ging auch die Zahl der Asyl-Erstanträge 2017 deutlich zurück, auf 198.000. Im Jahr zuvor waren es noch 722.000 Erstanträge. Bundesinnenminister Horst Seehofer wird den Migrationsbericht an diesem Mittwoch in Berlin offiziell vorstellen.
    FBI kann Informanten nicht mehr bezahlen
    Der "Shutdown" in den USA macht auch dem FBI zu schaffen. Die Bundespolizei könne Informanten und Übersetzer nicht mehr bezahlen, mit Folgen auch für den Anti-Terror-Kampf. Die Arbeit sei durch die teilweise Haushaltssperre für die Bundesbehörden erheblich eingeschränkt, beklagten anonyme FBI-Mitarbeiter laut einer Mitteilung ihres Berufsverbandes FBIAA. Der US-Senat will am Donnerstag über zwei Vorschläge abstimmen, wie der "Shutdown" beendet werden könnte. Allerdings dürfte weder der Entwurf der Republikaner noch der der Demokraten die notwendigen 60 von 100 Stimmen bekommen.
    Oberstes Gericht stützt Transgender-Verbot im Militär
    US-Präsident Donald Trump hat mit seinem geplanten Verbot zu Transgender-Rekruten beim US-Militär einen Etappensieg vor dem obersten Gericht errungen. Der Supreme Court setzte das Verbot mit einer Anordnung in zwei Fällen zunächst wieder in Kraft, bis in diesen beiden Verfahren über Einsprüche bei Berufungsgerichten entschieden ist. Die oppositionellen Demokraten kritisieren ein Verbot als diskriminierend. Transgender sind Menschen, die sich in einem Körper mit dem falschen Geschlecht geboren fühlen und solche, die sich selbst keinem Geschlecht eindeutig zuordnen.
    Weltjugendtag in Panama eröffnet
    In Panama-Stadt hat der Weltjugendtag der katholischen Kirche mit einem Gottesdienst begonnen. Schwerpunktthemen bei dem internationalen Treffen junger Katholiken sollen Migration, Jugendgewalt und der Erhalt einer lebenswerten Erde sein. Die Veranstalter rechnen mit 150.000 Teilnehmern. Höhepunkt ist die Abschlussmesse am Sonntag mit Papst Franziskus. Nach den Veranstaltungen in Buenos Aires und in Rio de Janeiro ist es der dritte Weltjugendtag in Lateinamerika. Der letzte Weltjugendtag fand 2016 in der polnischen Stadt Krakau statt.
    8 min
  • 22.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Neuer deutsch-französischer Freundschaftsvertrag
    Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron unterzeichnen am heutigen Dienstag in Aachen einen neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag. Das Abkommen soll den Elysée-Vertrag ergänzen, den Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatschef Charles de Gaulle auf den Tag genau vor 56 Jahren besiegelten. Der neue Vertrag sieht unter anderem eine engere Zusammenarbeit in der Wirtschafts-, Verteidigungs- und Europapolitik vor. Geplant sind ein "deutsch-französischer Wirtschaftsraum", eine militärische Beistandspflicht sowie eine Vertiefung der gemeinsamen Europapolitik.
    EU lehnt Brexit-Nachverhandlungen ab
    Der jüngste Vorstoß der britischen Premierministerin Theresa May, den Brexit-Vertrag nachzuverhandeln, stößt weithin auf Ablehnung. Ein Sprecher von EU-Ratspräsident Donald Tusk sagte, die verbleibenden Mitglieder hätten im Dezember klargestellt, das Abkommen könne nicht verändert werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte, May müsse Vorschläge machen, die im britischen Parlament mehrheitsfähig seien. Das Unterhaus hatte den Brexit-Vertrag vergangene Woche zurückgewiesen. Am Montag hatte May gesagt, sie wolle weiter mit Abgeordneten sprechen und dann die EU mit dem Ergebnis konfrontieren.
    Großkonzerne zahlen in der EU fast nie vollen Steuersatz
    Große Konzerne zahlen fast nirgendwo in der Europäischen Union den gesetzlich vorgeschriebenen Steuersatz. Das geht aus einer Studie der Grünen im EU-Parlament hervor, über die die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Die größte Abweichung zwischen nominalem und effektivem Steuersatz gibt es demnach in Luxemburg. Hier zahlten Unternehmen in der Vergangenheit statt 29 durchschnittlich nur zwei Prozent Steuern. Auch in Ungarn, den Niederlanden und Österreich sei die Differenz größer als im EU-Durchschnitt. Deutschland liegt im Mittelfeld mit einer Abweichung von zehn Prozent zwischen nominaler und effektiver Steuerlast.
    Viele Tote bei Schiffsbrand vor der Krim
    Beim Brand zweier Frachtschiffe vor der Halbinsel Krim sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer sei vermutlich durch eine Explosion ausgelöst worden, teilte die russische Schifffahrtsverwaltung mit. Beide Tanker seien unter der Flagge von Tansania gefahren, einer von ihnen habe Gas transportiert. Der Unfall habe sich an der Einfahrt in die Straße von Kertsch ereignet. Die ukrainische Halbinsel Krim wurde 2014 von Russland annektiert. Die Lage in diesem Teil des Schwarzen Meeres ist angespannt. Schiffe müssen oft wochenlang auf die Durchfahrt ins Asowsche Meer warten.
    Meuterer in Venezuela festgenommen
    In Venezuela sind 27 Mitglieder der Nationalgarde festgesetzt worden. Die Gruppe hatte die Bevölkerung in einer Videobotschaft aufgefordert, gegen Präsident Nicolás Maduro zu demonstrieren. Laut Armeeangaben hatten die Männer zuvor in einem Militärposten der Stadt Petare Waffen gestohlen. Anschließend seien sie zu einer Kaserne in der Hauptstadt Caracas gezogen. Verteidigungsminister Vladimir Padrino erklärte, den Soldaten drohe die "ganze Härte des Gesetzes". Für Mittwoch sind Massenproteste der Opposition gegen Maduro geplant. Sie erkennt dessen Wiederwahl im vergangenen Jahr nicht an.
    Google soll in Frankreich Millionenstrafe zahlen
    Frankreichs Datenschutzbehörde CNIL hat gegen Google eine Geldbuße von 50 Millionen Euro verhängt. Der Internetkonzern habe die europäische Datenschutz-Grundverordnung missachtet, hieß es zur Begründung. Bemängelt wurden vor allem Einstellungen des Smartphone-Betriebssystems Android. Hiergegen hatten zwei Organisationen geklagt. Die CNIL ist die erste europäische Regulierungsbehörde, die einen globalen Konzern auf Basis der neuen Datenschutzregeln bestraft. Google kann gegen die Entscheidung noch Berufung beim Staatsrat in Paris einlegen.
    Deutschlands Handballer stehen im WM-Halbfinale
    Erstmals seit zwölf Jahren hat Deutschland wieder das Halbfinale einer Handball-Weltmeisterschaft erreicht. Das Team von Bundestrainer Christian Prokop setzte sich in Köln mit 22:21 gegen Kroatien durch und sicherte sich damit die Teilnahme an der Vorschlussrunde. Bester Werfer war Fabian Wiede mit sechs Toren. Im abschließenden Hauptrundenspiel am Mittwoch geht es für die Deutsche Auswahl gegen Spanien um den Gruppensieg. Die Halbfinalspiele finden am Freitag in Hamburg statt.
    9 min
  • 21.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mehrere Tote bei israelischen Luftangriffen in Syrien
    Bei israelischen Luftangriffen auf iranische Einrichtungen in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten elf Kämpfer getötet worden. Das berichtet die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, deren Angaben von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen sind. Die israelische Armee hatte zuvor mitgeteilt, iranische Ziele in Syrien attackieren zu wollen. Die Angriffe richteten sich demnach gegen Militärziele rund um die Hauptstadt Damaskus. Am Sonntag hatte die israelische Raketenabwehr ein Geschoss abgefangen, das die Al-Kuds-Brigaden auf den Golan abgefeuert haben sollen.
    Abschiebungen ins EU-Ausland auf Rekordniveau
    Deutsche Behörden haben im vergangenen Jahr so viele Flüchtlinge in andere EU-Staaten abgeschoben wie nie zuvor. Von Januar bis Ende November 2018 seien 8658 ausreisepflichtige Asylsuchende in andere EU-Staaten überstellt worden. Das meldet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken. Im gesamten Vorjahr hatte es demnach nur 7102 Abschiebungen ins EU-Ausland gegeben. Der Zeitung zufolge ging es 2018 in jedem dritten Asylverfahren um einen Dublin-Fall, bei dem geprüft wird, ob ein anderes EU-Land zuständig ist.
    May stellt Parlament Plan B für den Brexit vor
    Die britische Premierministerin Theresa May will an diesem Montag dem britischen Unterhaus neue Vorschläge unterbreiten, um den Austrittsvertrag mit der EU doch noch durch das Parlament zu bringen. Über Mays Initiative sollen die Abgeordneten am 29. Januar dann entscheiden. Besonders gefürchtet ist ein ungeordneter Brexit. Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist für den 29. März vorgesehen. Bundesaußenminister Heiko Maas appellierte in einem Fernsehinterview an das britische Parlament, schnellstmöglich Klarheit zu schaffen. Die Abgeordneten müssten nun sagen, was sie wollen, so Maas.
    Mindestens zwölf Tote bei Taliban-Anschlag in Süd-Afghanistan
    Bei einem Anschlag der radikal-islamischen Taliban auf einen Militärstützpunkt im Süden Afghanistans sind nach Regierungsangaben mindestens zwölf Menschen getötet worden. Die Angreifer hätten zunächst eine Autobombe gezündet, teilten Regierungsvertreter mit. Dann seien zwei Bewaffnete auf das Kasernengelände in der Provinz Maidan Wardak gestürmt. Über 28 weitere Sicherheitskräfte seien verletzt worden. Erst am Sonntag waren bei einem Anschlag der Taliban in der südöstlichen Provinz Logar acht Polizisten getötet und zehn weitere verwundet worden.
    Migranten aus Mittelamerika wollen Visa für Mexiko
    Tausende Migranten aus Mittelamerika haben sich in Mexiko für humanitäre Visa registrieren lassen. In den vergangenen Tagen seien über 4000 Anträge aufgenommen worden, teilte die Migrationsbehörde Mexikos mit. Mit den Visa möchte Mexiko vor allem die Weiterreise der Menschen an die US-Grenze verhindern. Der größte Teil der Antragsteller, gut 3200 Menschen, stammte aus Honduras, die übrigen aus El Salvador, Nicaragua, Guatemala, Haiti und Brasilien. Mit dem Visum können Migranten in Mexiko arbeiten und eine medizinische Grundversorgung in Anspruch nehmen.
    Weltweite Armutsschere klafft auseinander
    Die soziale Ungleichheit auf der Welt nimmt laut einer Studie der Hilfsorganisation Oxfam weiter zu. So stiegen nach Oxfam-Recherchen die Vermögen der Milliardäre im vergangenen Jahr um zwölf Prozent. Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung habe dagegen Einbußen von elf Prozent erlitten. Seit der Finanzkrise 2008 habe sich die Zahl der Milliardäre weltweit nahezu verdoppelt. Ihr Vermögen sei allein 2018 um rund 900 Milliarden Dollar gewachsen. Gegen die soziale Ungleichheit empfiehlt Oxfam Investitionen in gebührenfreie öffentliche Bildung, Gesundheitsversorgung und soziale Absicherung.
    8 min
  • 19.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zahlreiche Tote nach Explosion in Mexiko
    Bei einer Explosion an einer Benzinleitung in der mexikanischen Stadt Tlahuelilpan sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 54 wurden verletzt, wie der Gouverneur des Bundesstaats Hidalgo, Omar Fayad, dem Sender "Foro TV" sagte. Örtlichen Medien zufolge hatten sich zum Zeitpunkt der Detonation mehrere hundert Menschen in der Nähe der Pipeline befunden. Demnach hatte sich an der Leitung zuvor ein Leck gebildet, an dem die Opfer laut Fayad Kraftstoff stehlen wollten. Präsident Andrés Manuel López Obrador rief die Regierung auf, die Menschen in der Region zu unterstützen.
    Ende der Friedensgespräche mit ELN-Guerilla in Kolumbien
    Kolumbiens Präsident Iván Duque sieht derzeit keine Basis für Friedensgespräche mit der Guerillagruppe ELN. Er habe die Haftbefehle gegen zehn ELN-Unterhändler, die an Friedensgesprächen in Kuba teilgenommen hatten, wieder in Kraft gesetzt, teilte Duque mit. Zuvor hatte die Regierung die Guerillagruppe für einen Bombenanschlag auf eine Polizeiakademie in Bogotá verantwortlich gemacht, bei dem 21 Menschen getötet und 68 weitere verletzt worden waren. Die ELN ist die letzte aktive Rebellengruppe des lateinamerikanischen Landes.
    Sonderermittler Mueller: Bericht über Lügen Trumps enthält Fehler
    US-Sonderermittler Robert Mueller hat einen Medienbericht als fehlerhaft zurückgewiesen, demzufolge Präsident Donald Trump seinen Ex-Anwalt Michael Cohen zur Falschaussage vor dem Kongress angestiftet haben soll. Die Darstellung des Onlineportals "Buzzfeed" von Erklärungen, Dokumenten und Zeugenaussagen sei nicht korrekt, teilte ein Mueller-Sprecher mit. Es geschieht selten, dass sich der Ermittler öffentlich über seine Untersuchungen zur Russland-Affäre äußert. Zuvor hatte Trump die Vorwürfe zurückgewiesen. "Buzzfeed" blieb bei seiner Darstellung.
    Jahrelange Haft für US-Polizisten wegen Schüssen auf schwarzen Teenager
    Wegen tödlicher Schüsse auf einen schwarzen Teenager ist ein Ex-Polizist in Chicago zu knapp sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Strafmaß sei angemessen, sagte der zuständige Richter. Dem Täter hatte eine jahrzehntelange Haftstrafe gedroht. Die Familie des Opfers zeigte sich enttäuscht. Der weiße Beamte hatte 16 Mal auf den 17-jährigen Laquan McDonald gefeuert, der mit einem Messer in der Hand vor ihm weglaufen wollte. Der Fall vom Oktober 2014 löste Massenproteste gegen Polizeigewalt und Rassismus aus.
    Maas bietet Vermittlerrolle im Konflikt im Asowschen Meer an
    Bundesaußenminister Heiko Maas hat vorgeschlagen, gemeinsam mit Frankreich Beobachter an das Asowsche Meer nahe der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim zu entsenden. Diese könnten die freie Durchfahrt von Schiffen kontrollieren. Man wolle unter allen Umständen verhindern, dass es einen weiteren Konfliktherd in dieser Region gebe, sagte Maas. Hintergrund ist eine neue Eskalation des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine seit Ende November. Die russische Küstenwache hatte in der Meerenge drei Schiffe der ukrainischen Marine festgesetzt und die Besatzung festgenommen.
    Bayern werden zum BVB-Jäger
    Zum Auftakt der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hat Bayern München bei der TSG Hoffenheim mit 3:1 gewonnen. Vor 30.000 Zuschauern erzielte Leon Goretzka bereits in der ersten Hälfte die 2:0-Führung, ehe Nico Schulz in der zweiten Halbzeit noch auf 1:2 verkürzen konnte. Robert Lewandoski traf kurz vor dem Abpfiff zum 3:1-Sieg für den Rekordmeister. Mit dem Sieg in Hoffenheim stehen die Bayern nur noch drei Punkte hinter Tabellenführer Borussia Dortmund. Der BVB spielt heute bei RB Leipzig.
    7 min
  • 18.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Italiens Regierung billigt umstrittene teure Wahlversprechen
    Die rechtspopulistische Regierung in Italien hat die Umsetzung von zwei zentralen Wahlversprechen beschlossen. Ministerpräsident Giuseppe Conte stellte die Dekrete zum sogenannten Bürgereinkommen und zur Rentenreform vor, die die wichtigsten Faktoren für die deutlich höhere Neuverschuldung des Landes sind. Die Regierung halte ihre Versprechen, sagte Conte in Rom. Das Parlament muss den milliardenschweren Plänen noch binnen zwei Monaten zustimmen. Ab April sollen sie wirksam werden. Die EU-Kommission hatte Italien wegen des hohen Staatsdefizits scharf kritisiert und mit einem Strafverfahren gedroht.
    May schließt harten Brexit nicht aus
    Für die britische Premierministerin Theresa May bleibt auch ein "No Deal-Brexit", ein EU-Austritt ihres Landes ohne Abkommen, eine Option. Es sei unmöglich, ein solches Szenario auszuschließen, ohne den gesamten Austrittsprozess zu stoppen, sagte May in London. Damit wies sie eine entsprechende Forderung des oppositionellen Labour-Chefs Jeremy Corbyn zurück. May trifft sich in diesen Tagen mit Parteivorsitzenden und Abgeordneten aus dem britischen Unterhaus. Am 29. Januar soll die Parlamentskammer über einen "Plan B" Mays abstimmen, den sie am kommenden Montag vorlegen will.
    US-Regierung sagt aufgrund des Shutdowns Auslandsreisen ab
    Die USA werden wegen des teilweisen Stillstands der Regierungsgeschäfte keine Delegation zur Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums nach Davos schicken. Das kündigte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, an. Präsident Donald Trump hatte bereits vor einigen Tagen seine Teilnahme an der Veranstaltung in der Schweiz abgesagt, die kommende Woche stattfindet. Aufgrund des Shutdowns untersagte Trump jetzt zudem der demokratischen Politikerin Nancy Pelosi ihre Auslandsreise. Die wichtigste Gegenspielerin des Präsidenten wollte nach Brüssel, Ägypten und Afghanistan fliegen.
    Audi-Manager werden in den USA angeklagt
    Die US-Justizbehörden wollen im Abgas-Skandal des Volkswagen-Konzerns jetzt auch mutmaßlich Verantwortliche der Tochterfirma Audi zur Rechenschaft ziehen. Gegen vier ehemalige Mitarbeiter wurde Anklage erhoben. Es handelt sich bei den Beschuldigten um frühere hochrangige Führungskräfte, die unter anderem für die Motoren- und Dieselentwicklung zuständig waren. Den Männern wird vorgeworfen, Teil einer fast zehn Jahre andauernden Verschwörung gewesen zu sein. Durch die gezielte Manipulation von Emissionstests sollen sie gegen US-Umweltgesetze verstoßen und Kunden betrogen haben.
    Außenminister Maas in Moskau eingetroffen
    Bundesaußenminister Heiko Maas ist nach Moskau geflogen, um mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow über atomare Abrüstung, die Ukrainekrise und den Syrienkrieg zu sprechen. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hatte sich vor einigen Tagen weiter verschärft, nachdem ein Moskauer Gericht die Untersuchungshaft für 24 Ende November festgesetzte ukrainische Marinesoldaten bis Mitte April verlängert hatte. Noch an diesem Freitag fliegt Maas nach Kiew weiter. Dort will er den ukrainischen Außenminister Pawel Klimkin treffen.
    Bundestag stimmt über Änderung des Asylrechts ab
    Der Bundestag stimmt heute über einen Gesetzentwurf zur Einstufung von Georgien, Algerien, Tunesien und Marokko als sichere Herkunftsstaaten ab. Die Bundesregierung will mit dieser Änderung erreichen, dass über Anträge von Asylbewerbern aus diesen Ländern schneller entschieden werden kann als bisher. Auch die Abschiebung soll dadurch beschleunigt werden. Die große Koalition war 2017 mit einem ähnlichen Entwurf zu den Maghrebstaaten im Bundesrat am Widerstand mehrerer Länder gescheitert, in denen die Grünen oder die Linkspartei mitregieren.
    "Grüne Woche" öffnet in Berlin
    Bei der traditionellen Agrarmesse werden rund 400.000 Besucher erwartet. Sie können sich auf dem Ausstellungsgelände unter dem Berliner Funkturm über die Lebensmittelproduktion oder neue Landwirtschaftstechnik informieren und Spezialitäten probieren. Partnerland der Messe ist diesmal Finnland. Die "Grüne Woche" dauert bis zum 27. Januar. Von Seiten der Aussteller gibt es bereits jetzt eine Rekordbeteiligung - es haben sich rund 1.750 Unternehmen aus mehr als 60 Ländern gemeldet.
    9 min
  • 17.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.May ruft nach Misstrauensvotum zu Geschlossenheit auf
    Nach dem überstandenen Misstrauensvotum hat die britische Premierministerin Theresa May das Parlament zu Geschlossenheit für eine Lösung der Brexit-Frage aufgerufen. Sie habe Politiker aller Parteien zu Beratungen eingeladen, um einen Weg für den Ausstieg aus der Europäischen Union zu finden, sagte May. Erste Gespräche mit Spitzenvertretern fanden bereits statt. Oppositionschef Jeremy Corbyn von der Labour-Partei, der das Misstrauensvotum gegen May angestrebt hatte, war nicht erschienen. Am kommenden Montag will May ihre weitere Brexit-Strategie im Parlament vorstellen.
    Griechischer Regierungschef gewinnt Misstrauensvotum
    Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat eine Vertrauensabstimmung im Parlament überstanden. Eine knappe Mehrheit sicherte dem Regierungschef ihre Unterstützung zu. Tsipras hatte die Vertrauensfrage angesichts des innergriechischen Streits um einen ausgehandelten Namens-Kompromiss mit Mazedonien gestellt. Danach soll das Nachbarland künftig Nord-Mazedonien heißen. Griechischen Konservativen und Nationalisten reicht dieser Kompromiss nicht aus. Sie machen dagegen mobil. Während die mazedonischen Volksvertreter vergangene Woche der Namensänderung zugestimmt haben, muss das Athener Parlament die Vereinbarung noch ratifizieren.
    Deutsche Rüstungsexporte deutlich zurückgegangen
    Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr fast ein Viertel weniger Rüstungsexporte genehmigt als im Vorjahr. Bei den besonders umstrittenen Lieferungen an Staaten außerhalb der Europäischen Union und der NATO betrug der Rückgang sogar knapp ein Drittel. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor. Die deutsche Rüstungsindustrie muss damit das dritte Jahr in Folge eine Abnahme der Ausfuhrgenehmigungen hinnehmen. Ein Wachstum gab es zuletzt 2015.
    Ermittlungen gegen Huawei in den USA
    In den USA wird laut Medien gegen den weltweit führenden Telekomausrüster Huawei wegen Industriespionage ermittelt. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, untersuchen die Behörden, ob der chinesische Konzern Firmengeheimnisse von US-Unternehmen ausgespäht hat. Eine Anklage könne bald erhoben werden, heißt es. Es gehe unter anderem um die Technologie hinter einem Gerät, mit dem die Telekom-Tochter T-Mobile US Smartphones testet. Das US-Justizministerium und Huawei lehnten der Zeitung gegenüber eine Stellungnahme ab.
    Paris will Nachfolger für Renault-Chef Carlos Ghosn
    Die französische Regierung strebt nun doch eine Ablösung von Carlos Ghosn als Chef des Autoherstellers Renault an. Finanzminister Bruno Le Maire sagte dem TV-Sender LCI am Mittwoch, dass die Regierung in den kommenden Tagen eine Verwaltungsratssitzung fordere. Auf dieser solle dann die Nachfolge für Ghosn besprochen werden. Der Autobauer brauche eine neue und beständige Konzernführung, begründete Le Maire den Schritt. Die Regierung in Paris ist der größte Anteilseigner bei Renault. Sie hatte bislang an Ghosn festgehalten, dem in Japan schwerer Vertrauensbruch und Finanzverstöße vorgeworfen werden.
    7 min
  • 16.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Nach Brexit-Niederlage Misstrauensvotum gegen Premierministerin May
    Nach dem vernichtenden Votum des britischen Unterhauses zum Brexit-Deal muss sich Premierministerin Theresa May am Mittwochabend einer Misstrauensabstimmung stellen. Dann entscheidet das Parlament, ob es der konservativen Regierung das Vertrauen entzieht. Am Dienstagabend hatten die Abgeordneten das mit Brüssel ausgehandelte Abkommen zum Austritt aus der EU überraschend deutlich abgelehnt. Mit 432 zu 202 Stimmen votierten sie gegen den Deal von May. Die oppositionelle Labour-Partei stellte daraufhin den Misstrauensantrag.
    Wirtschaft warnt vor unkontrolliertem Brexit
    Nach dem Scheitern des Brexit-Abkommens im britischen Parlament hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vor den Folgen eines ungeregelten Ausstiegs der Briten aus der EU gewarnt. Zugleich stellte Altmaier im Fernsehen klar, dass der Deal von Premierministerin Theresa May mit der EU "substanziell nicht nachverhandelbar" sei. Der Bundesverband der Deutschen Industrie erklärte, es drohe eine Rezession in der britischen Wirtschaft, die auch an Deutschland nicht unbemerkt vorüberziehen würde. Jede Unklarheit gefährde Zehntausende von Unternehmen und Hunderttausende von Arbeitsplätzen.
    Weitere Explosionen in Nairobi
    Einen Tag nach dem Anschlag auf ein Luxushotel in Kenias Hauptstadt Nairobi gibt es in der Gegend weitere Explosionen und Schusswechsel. Nach Polizeiangaben wurden mindestens 15 Menschen getötet. Unter den Opfern seien auch Ausländer. Die Terrorgruppe Al-Shabaab, die vor allem in Somalia aktiv ist, gab an, das Attentat auf den Hotel- und Gewerbekomplex ausgeführt zu haben. Ursprünglich sollte dort eine US-Konferenz stattfinden. Sie wurde kurzfristig verlegt.
    Parlament erklärt Maduros Präsidentschaft für unrechtmäßig
    In Venezuela hat das weitgehend entmachtete Parlament die Präsidentschaft von Nicolas Maduro für unrechtmäßig erklärt. Die verfassungsmäßige Ordnung müsse wieder hergestellt werden, erklärte der Präsident der Nationalversammlung, Juan Guaidó. Der Oppositionspolitiker hatte seine Bereitschaft erklärt, vorübergehend die Präsidentschaft zu übernehmen und Neuwahlen auszurufen. Maduro hatte sich vergangene Woche trotz internationaler Proteste für eine zweite Amtszeit vereidigen lassen. Seine Wahl war von zahlreichen Regierungen als undemokratisch gewertet worden.
    100 Millionen Dollar für Mexikos Präsidenten
    Im Prozess gegen den einst mächtigsten Drogenboss der Welt, Joaquín "El Chapo" Guzmán, hat ein Zeuge in New York ausgesagt, dass der Angeklagte dem früheren mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto 100 Millionen Dollar Schmiergeld gezahlt hat. Der Zeuge Alex Cifuentes erklärte weiter, Peña Nieto habe das Geld im Oktober 2012, kurz vor seinem Amtsantritt, bekommen. Das Präsidentenamt in Mexiko hatte er bis Dezember 2018 inne. Cifuentes war laut dem US-Sender CNN nicht nur selbst Drogenhändler, sondern auch enger persönlicher Berater und Sekretär Guzmáns.
    Terrorverdächtiger ist an die Niederlande ausgeliefert worden
    Ein in Mainz festgenommener terrorverdächtiger Syrer ist an die Niederlande ausgeliefert worden. Dies teilte der Koblenzer Generalstaatsanwalt mit. Beamte des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz hätten den 26-Jährigen den niederländischen Behörden am Grenzübergang Goch übergeben. Der Tatverdächtige hat in Rotterdam einen Wohnsitz. Er wurde bereits von niederländischen Ermittlern vernommen. Festgenommen worden war er Ende 2018 in der Wohnung eines unverdächtigen Cousins in Mainz.
    Deutsche Handballer spielen unentschieden und erreichen Hauptrunde
    Bei der Handball-WM hat die deutsche Nationalmannschaft im Vorrundenspiel gegen Weltmeister Frankreich untentschieden gespielt, 25 zu 25. Die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop hat damit vorzeitig den Einzug in die Hauptrunde geschafft. Wie schon im Spiel gegen Russland kassierten die deutschen Handballer in der Schlussphase den Ausgleich. Das Tor fiel in der letzten Sekunde. Kapitän Uwe Gensheimer, Martin Strobel und Fabian Wiede waren mit jeweils vier Treffern beste Werfer der Nationalmannschaft.
    9 min
  • 15.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Kanada verschärft nach Todesurteil Reisehinweise für China
    Das angespannte Verhältnis zwischen China und Kanada hat sich nach dem Todesurteil gegen einen mutmaßlichen kanadischen Drogenschmuggler weiter verschlechtert. Die kanadische Regierung verschärfte ihre Reisehinweise für China und warnt kanadische Staatsbürger nun vor der "willkürlichen Durchsetzung" von Gesetzen in der Volksrepublik. Ein Gericht im Nordosten Chinas hatte am Montag den 36-jährigen Robert Lloyd Schellenberg wegen Drogenhandels zum Tode verurteilt.
    May befürchtet Spaltung Großbritanniens
    Vor dem Brexit-Votum im britischen Parlament hat Premierministerin Theresa May vor einem Auseinanderbrechen des Landes gewarnt. May sagte im Unterhaus in London, ein sogenannter "No-Deal-Brexit" würde die Befürworter einer schottischen Unabhängigkeit und eines Zusammenschlusses von Nordirland und Irland stärken. Sie forderte, dem mit Brüssel ausgehandelten Vertrag eine zweite Chance zu geben. Zugleich hielt May am Austrittstermin 29. März fest. Die Abstimmung im Parlament wird für Dienstagabend erwartet. Eine Mehrheit für den Brexit-Vertrag gilt als unwahrscheinlich.
    Warnstreiks an acht deutschen Flughäfen
    Gleich an acht deutschen Flughäfen müssen sich Reisende an diesem Dienstag auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi und der Deutsche Beamtenbund haben das Sicherheitspersonal zu Warnstreiks aufgerufen. In Hamburg, Hannover und Bremen hat der Ausstand um Mitternacht begonnen. Dort wird das Sicherheitspersonal den ganzen Tag nicht arbeiten. Seit zwei Uhr nachts haben auch etwa 5000 Mitarbeiter am größten deutschen Flughafen Frankfurt am Main ihre Arbeit niedergelegt. Warnstreiks sind zudem in München sowie in Dresden, Leipzig/Halle und Erfurt geplant.
    US-Militäreinsatz an der Grenze zu Mexiko verlängert
    Die US-Regierung hat den umstrittenen Militäreinsatz an der Grenze zu Mexiko bis Ende September verlängert. Außerdem wird der Aufgabenbereich der eingesetzten Soldaten ausgeweitet, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte. Sie sollen nun auch für "mobile Überwachung und Aufklärung" an der Grenze zuständig sein. US-Präsident Donald Trump hatte den Einsatz im Oktober angeordnet. Die Soldaten sollen die Grenze zusätzlich vor Flüchtlingsströmen sichern.
    Trump geht wieder auf Türkei zu
    Im Streit mit der Türkei hat US-Präsident Donald Trump versöhnliche Töne angeschlagen. Nach einem Telefonat mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan schrieb Trump in einer Twitter-Nachricht, er sehe großes Potenzial für einen Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zur Türkei. Am Vortag hatte er dem Land noch mit der wirtschaftlichen Vernichtung gedroht, sollte es die Kurden-Miliz YPG im Norden Syriens angreifen. Die USA unterstützen die YPG im Kampf gegen die IS-Terrormiliz. Die Türkei betrachtet die kurdischen Kämpfer hingegen als Bedrohung und hat zusätzliche Truppen an die Grenze zu Syrien verlegt.
    Auto-Manager fordern Ende der US-Zölle
    Spitzenmanager internationaler Automobilhersteller haben von US-Präsident Donald Trump die Aufhebung der Sonderzölle auf Stahl und Aluminium verlangt. Auf der Automesse in Detroit sagte der Vorstandsvorsitzende von FiatChrysler, Mike Manley, wegen der Zölle dürften sich die Kosten der Fahrzeug-Produzenten in diesem Jahr um 300 bis 350 Millionen Dollar erhöhen. Dies entspreche einer Verteuerung von 135 bis 160 Dollar je Auto. Ähnlich äußerten sich der VW-Konzernchef sowie Manager von Ford, General Motors und die US-Ableger von Toyota und Hyundai.
    Polen protestieren gegen Hass nach Tod von Bürgermeister
    Nach dem tödlichen Messerangriff auf den Danziger Bürgermeister Pawel Adamowicz haben am Abend Zehntausende Menschen in Polens Städten mit Schweigemärschen gegen politischen Hass protestiert. EU-Ratspräsident Donald Tusk rief in Danzig zu mehr gegenseitigem Respekt auf. Staatspräsident Andrzej Duda und Ministerpräsident Mateusz Morawiecki nahmen an einer Gedenkmesse für Adamowicz in der Warschauer Kathedrale teil. Ein 27-jähriger Mann hatte den Bürgermeister am Sonntagabend bei einer Benefizveranstaltung niedergestochen.
    9 min
  • 14.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.VW und Ford arbeiten zusammen
    Die beiden Automobilkonzerne Volkswagen und Ford wollen künftig verstärkt kooperieren. Neben der bereits angekündigten Zusammenarbeit bei leichten Nutzfahrzeugen sind auch gemeinsame Projekte für Roboterautos sowie in der Elektromobilität geplant, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Auf der an diesem Montag beginnenden Automesse in Detroit wollen beide Konzerne ihre globale Allianz bekanntgeben.
    Messerattacke auf Danzigs Stadtoberhaupt
    Der Bürgermeister der polnischen Hafenstadt Danzig, Pawel Adamowicz, ist von einem Angreifer schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben stürmte ein 27-jähriger Mann bei einer Benefizveranstaltung auf die Bühne und stach mit einem Messer mehrfach auf den Politiker ein. Der Bürgermeister wurde vor Ort wiederbelebt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Ein Arzt bezeichnete Adamowicz' Zustand als "sehr ernst". Der Angreifer wurde von der Polizei festgenommen.
    Kirgisisches Frachtflugzeug fängt bei Notlandung im Iran Feuer
    Bei der Notlandung eines Frachtflugzeugs sind im Iran mindestens 15 Menschen getötet worden. Dies berichtete das Staatsfernsehen IRIB. Die kirgisische Boeing 707 war bei der Notlandung am Fath-Flughafen in Karadsch von der Landebahn abgekommen, gegen eine Wand geprallt und dabei in Brand geraten. Der Pilot habe beim Anflug die falsche Landebahn angesteuert.
    Trump warnt Türkei vor Offensive gegen Kurden
    US-Präsident Donald Trump hat die Türkei im Falle eines Angriffs auf kurdische Truppen in Nordsyrien vor einem ökonomischen Desaster gewarnt. Die Türkei würde wirtschaftlich zerstört, wenn sie die Kurden angreife, schrieb Trump auf Twitter. Zugleich rief der US-Präsident die Kurden dazu auf, die Türkei nicht zu provozieren. Trump hatte im Dezember überraschend einen vollständigen Abzug der US-Truppen aus Syrien angekündigt. In der Folge kündigte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eine neue Offensive gegen die kurdischen Milizen in Syrien an.
    Weniger Minderjährige bei der Bundeswehr
    Die Bundeswehr hat einem Medienbericht zufolge im Jahr 2018 erstmals seit fünf Jahren wieder weniger Minderjährige eingestellt. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf Zahlen des Verteidigungsministeriums berichtete, rekrutierte die Bundeswehr vergangenes Jahr 1679 Soldatinnen und Soldaten, die bei Dienstantritt noch nicht volljährig waren. Im Jahr 2017 waren es 2128. Dem Bericht zufolge wurde der seit fünf Jahren andauernde Aufwärtstrend damit erstmalig gestoppt. Minderjährige dürfen ab 17 Jahren zur Bundeswehr, allerdings noch keinen Dienst mit der Waffe leisten.
    Bericht: Brüssel rechnet mit Brexit-Verschiebung
    Die EU bereitet sich einem Medienbericht zufolge auf eine Verschiebung des Brexit vor. Der britische "Guardian" schrieb in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf hohe EU-Beamte, Brüssel halte es für sehr unwahrscheinlich, dass das vorgesehene Datum 29. März für den EU-Austritt Großbritanniens eingehalten werden könne. Grund sei der starke heimische Widerstand gegen das Brexit-Abkommen, dem sich Premierministerin Theresa May gegenüber sehe. Eine Verlängerung bis Juli wäre demnach ein erster Schritt. Eine Niederlage Mays bei der Brexit-Abstimmung am Dienstag gilt als wahrscheinlich.
    EU-Kommission will Einstimmigkeit in Steuerpolitik abschaffen
    Die EU-Mitgliedstaaten sollen künftig in steuerpolitischen Fragen nicht mehr einstimmig entscheiden. Dies berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Geplant seien Entscheidungen mit qualifizierter Mehrheit. Das bedeutet, dass 55 Prozent der Mitgliedstaaten zustimmen müssen, die mindestens 65 Prozent der EU-Gesamtbevölkerung repräsentieren. In einem Arbeitspapier, das die EU-Kommission am kommenden Mittwoch vorstellen wolle, schlage die Brüsseler Behörde zudem vor, das Europaparlament künftig an der steuerpolitischen Gesetzgebung gleichberechtigt zu beteiligen.
    8 min
  • 12.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump will Notstand nicht "so schnell" ausrufen
    Im US-Haushaltsstreit hat Präsident Donald Trump angekündigt, zunächst auf eine Ausrufung des Notstandes zu verzichten. Er bevorzuge es, wenn der Kongress handle, sagte Trump. Der Präsident verlangt von den Abgeordneten, eine Milliardensumme für den Bau der Grenzmauer zu Mexiko zu bewilligen. Insbesondere die Demokraten lehnen dies ab. Als Folge des Streits sind seit dem 22. Dezember zahlreiche US-Regierungsbehörden geschlossen. Tausende Staatsbedienstete erhalten seitdem kein Gehalt mehr. Seit heute ist der Shutdown mit 22 Tagen der längste in der Geschichte der USA.
    Arbeitsminister Heil kündigt Initiative für europäischen Mindestlohn an
    Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will die Einführung eines europäischen Mindestlohns vorantreiben. Deutschland habe enorm von der ökonomischen Einigung profitiert, sagte der SPD-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Allerdings werde die Arbeitnehmerfreizügigkeit immer wieder zur Ausbeutung von Menschen genutzt. In den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union seien daher gleiche soziale Mindeststandards mit Mindestlöhnen und Grundsicherungssystemen nötig. Man werde dafür einen Rechtsrahmen entwickeln und das Thema zum Schwerpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2020 machen, führte Heil aus.
    Frau aus Saudi-Arabien erhält in Kanada Asyl
    Nach der verhinderten Abschiebung in ihre Heimat wird die Saudi-Araberin Rahaf Mohammed Alqunun von Kanada aufgenommen. Der UN-Flüchtlingskommissar habe in Kanada angefragt, ob man sie als Flüchtling akzeptieren würde und man habe die Bitte der UN, ihr Asyl zu gewähren, positiv beantwortet, sagte Kanadas Premierminister Justin Trudeau. Die 18-Jährige war zuvor nach Bangkok gereist, nachdem sie sich während eines Besuchs in Kuwait von ihrer Familie absetzen konnte. Sie gab an, mit dem Tod bedroht worden zu sein.
    Zwölf Tote bei Angriff auf Wochenmarkt in Burkina Faso
    Mutmaßliche Dschihadisten haben im westafrikanischen Burkina Faso ein Dorf angegriffen und zwölf Zivilisten getötet. Das Sicherheitsministerium des Landes sprach von einem terroristischen Angriff mit 30 Bewaffneten auf das Dorf Gasseliki im Norden des Landes. Außer den zwölf Todesopfern habe es zwei Verletzte gegeben. Zudem seien sechs Geschäfte und ein Getreidespeicher zerstört worden. In der Region kommt es seit gut drei Jahren immer wieder zu Anschlägen durch Dschihadisten. In vielen Provinzen des Landes wurde deshalb der Notstand ausgerufen.
    Ex-Brexit-Minister Davis macht EU Vorwürfe
    Der frühere britische Brexit-Minister David Davis hat die Verhandlungsstrategie der EU über ein Austrittsabkommen mit dem Vereinigten Königreich scharf kritisiert. Europa sei entschlossen gewesen, dafür zu sorgen, dass Großbritannien keinerlei Vorteile haben würde, sagte Davis im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Davis war im vergangenen Juli wegen Differenzen mit Premierministerin Theresa May von seinem Ministeramt zurückgetreten. Der von May ausgehandelte Deal mit der EU wird nach Ansicht von Davis scheitern.
    17 Tote bei Brand in Entzugsklinik in Ecuador
    Bei einem Brand in einer Entzugsklinik der ecuadorianischen Millionenstadt Guayaquil sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Örtlichen Medien zufolge hatte die Suchtklinik keine Betriebserlaubnis. Die Behörden vermuteten, dass der Brand in der Klinik von den Patienten verursacht wurde. Die Insassen hätten dazu Matratzen aufeinander gestapelt, so die Feuerwehr. Die Polizei leitete eine Fahndung nach dem flüchtigen Leiter der Suchtklinik ein.
    Fußball-Trainer Stange muss in Syrien gehen
    Der frühere DDR-Auswahltrainer Bernd Stange ist nach zwei Spielen ohne Sieg beim Asien-Cup als Trainer von Syrien entlassen worden. Der 70-Jährige wurde nach der 0:2-Niederlage seiner Auswahl gegen Jordanien überraschend von seinen Aufgaben entbunden. Das Team aus dem Bürgerkriegsland war mit großen Hoffnungen auf das Achtelfinale in das Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet, hat vor dem letzten Gruppenspiel aber kaum noch Chancen auf die K.o.-Runde.
    8 min

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