Langsam Gesprochene Nachrichten | Audios | DW Deutsch lernen

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  • 11.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutsche sorgen sich um Datenmissbrauch
    Die Veröffentlichung persönlicher Daten von Politikern und Prominenten durch einen jungen Hacker, die vor einigen Tagen bekannt wurde, beunruhigt viele im Land. Die Bürger fürchten um ihre Sicherheit im Internet, wie der vom Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap ermittelte ARD-Deutschlandtrend zeigt. Danach gaben 61 Prozent der Befragten an, sie hätten sehr große oder große Sorge, dass ihre Daten missbraucht werden. 39 Prozent erklärten, keine Furcht vor Missbrauch zu haben. Am wenigsten besorgt sind jüngere Befragte im Alter zwischen 18 und 34 Jahren.
    Jedes sechste Asylverfahren endet fehlerhaft
    In Deutschland enden nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" 17 Prozent aller Asylverfahren mit Fehlern. Daher würden viele Bescheide des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) von Gerichten korrigiert, schreibt das Blatt unter Berufung auf eine Asylstatistik der Bundesregierung. Knapp ein Drittel aller abgelehnten Anträge, über die Verwaltungsgerichte in den ersten neun Monaten 2018 inhaltlich entschieden haben, war nicht korrekt. Von Januar bis September 2018 erhielten demnach 28.000 Flüchtlinge doch noch einen Schutzstatus, den ihnen das BAMF erst verweigert hatte.
    Rumänien soll Korruption bekämpfen
    EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat Rumänien aufgefordert, die Korruption energisch zu bekämpfen. Er äußerte sich bei einer Feier in Bukarest anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft Rumäniens. Ende 2018 hatte Juncker die Eignung des Landes für die Ratspräsidentschaft öffentlich angezweifelt. Brüssel wirft der Regierung in Bukarest mangelnde Entschlossenheit im Kampf gegen Korruption vor. Zudem bereiten die Justizreformen in dem Land der EU Unbehagen. Ratspräsident Donald Tusk sagte in Bukarest, Rumänien könne "ein gutes Beispiel oder eine schlimme Warnung" werden.
    Trump droht mit "nationalem Notstand"
    Im Streit um den Bau einer Grenzmauer zu Mexiko zeigt sich US-Präsident Donald Trump unnachgiebig. Er drohte nochmals damit, den "nationalen Notstand" auszurufen. Damit könnte er im Etatstreit mit den oppositionellen Demokraten den Kongress umgehen. Wegen des Konflikts und des damit verbundenen Regierungsstillstands in einigen Bereichen sagte Trump seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum Ende Januar in Davos ab. Bei einem Besuch der texanischen Grenzschutzstation McAllen warb der Präsident für die Mauer und beklagte eine "enorme Flut von illegaler Einwanderung, Drogen und Menschenhandel".
    Weitere Anklagen gegen Ex-Nissan-Chef
    Die Tokioter Staatsanwaltschaft hat gegen den inhaftierten Ex-Nissan-Chef Carlos Ghosn zwei weitere Anklagen wegen Finanzverstößen erhoben. Der Manager soll auch in drei Geschäftsjahren ab 2015 sein Einkommen zu niedrig angegeben haben. Zudem werfen die Strafverfolger Ghosn schweren Vertrauensbruch vor. Dabei geht es seinem Anwalt zufolge um die vorübergehende Übertragung von Verlusten aus persönlichen Anlagen an das Unternehmen Nissan. Ghosn sitzt bereits in Untersuchungshaft, weil er seine Einkünfte bis 2015 nicht vollständig angegeben haben soll. Er weist die Vorwürfe zurück.
    7 min
  • 10.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Oppositionskandidat Tshisekedi gewinnt Präsidentenwahl im Kongo
    Im Kongo hat der Oppositionskandidat Félix Tshisekedi überraschend die Präsidentenwahl gewonnen. Damit wird er den seit 17 Jahren mit harter Hand regierenden Joseph Kabila als Staatschef ablösen. Es wäre der erste friedliche Machtwechsel seit rund 50 Jahren. Die Wahlkommission erklärte, Tshisekedi habe mehr als sieben der 18 Millionen abgegebenen Stimmen bekommen. Auf dem zweiten Platz landete demnach mit mehr als sechs Millionen Stimmen der zweite Oppositionskandidat Martin Fayulu. Der Kandidat der Regierungspartei, Emmanuel Ramazani Shadary, kam demnach nur auf gut vier Millionen Stimmen.
    Mehrere Todesopfer bei neuen Protesten im Sudan
    Bei neuen Protesten sind im Sudan mindestens drei Menschen getötet worden. Zu den Todesfällen kam es, als Polizisten in der Stadt Omdurman mit Tränengas gegen Demonstranten vorgingen. Die staatliche Nachrichtenagentur SUNA meldet zudem mehrere Verletzte. Am Dienstag hatten Menschenrechtler der Polizei exzessive Gewalt und den Schusswaffeneinsatz gegen Demonstranten vorgeworfen. Seit Beginn der Proteste gegen den Langzeitmachthaber Omar al-Baschir vor drei Wochen gab es 40 Todesopfer. Auslöser der Protestwelle waren höhere Brotpreise. Zuletzt wurden auch Rufe nach einem Sturz Baschirs laut.
    Zehntausende Nigerianer fliehen vor Islamisten-Miliz Boko Haram
    Im Nordosten Nigerias sind mehr als 30.000 Menschen vor neuen Gefechten zwischen der Armee und der Islamistenmiliz Boko Haram geflohen. Wie die Vereinten Nationen mitteilten, suchten sie Schutz in Maiduguri, der Hauptstadt des Bundesstaats Borno. Der UN-Beauftragte für humanitäre Hilfe in Nigeria, Edward Kallon, sprach nach einem Besuch in den völlig überfüllten Flüchtlingslagern von einer "humanitären Tragödie". Boko Haram kämpft seit Jahren gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias.
    Hunderte Flüge an deutschen Airports wegen Streiks gestrichen
    Der Tarifkonflikt an drei deutschen Flughäfen führt zu erheblichen Beeinträchtigungen für Reisende. Wegen eines ganztägigen Warnstreiks des Sicherheitspersonals fällt in Stuttgart, Düsseldorf und Köln/Bonn mehr als die Hälfte der Flüge aus. Bisher wurden 643 von 1054 Verbindungen gestrichen. Bei normalem Betrieb wäre an den drei Airports mit 115.000 Passagieren zu rechnen gewesen. Die Gewerkschaft Verdi fordert eine kräftige Erhöhung des Stundenlohns für die 23.000 Kontrolleure auf 20 Euro brutto. Der Arbeitgeberverband BDLS lehnt das als zu hoch ab.
    Merkel fliegt zum ersten Mal seit 2014 nach Athen
    Bundeskanzlerin Angela Merkel reist an diesem Donnerstag zu einem zweitägigen Besuch nach Athen. Dort kommt sie mit Ministerpräsident Alexis Tsipras zusammen. Auf der Agenda dürften die Griechenlandkrise und die Flüchtlingssituation stehen. Zuletzt war Merkel 2014 zu Besuch in Griechenland - noch vor der Regierungsübernahme des Linkspolitikers Alexis Tsipras. Bei einem vorherigen Besuch im Jahr 2012 wurde ihr Aufenthalt von massiven Protesten begleitet. Die Kritik galt der harten Haltung der Bundesregierung hinsichtlich der Sparpolitik Griechenlands.
    Iran bestätigt Festsetzung von weiterem US-Bürger
    Teheran hat einen Bericht über die Festnahme eines US-Bürgers bestätigt. Nach Angaben des Außenministeriums wurden die USA umgehend über den Fall in Kenntnis gesetzt. Details nannte das Ministerium nicht. Die "New York Times" hatte zuvor berichtet, ein Marine-Veteran namens Michael White sei bereits seit Ende Juli in Haft. Zudem würden mindestens drei weitere Amerikaner seit Jahren im Iran festgehalten. Seit dem Ausstieg der USA aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran sind die Beziehungen zwischen beiden Staaten auf einem neuen Tiefpunkt.
    Trump besucht Grenze zu Mexiko
    Im Streit um eine Mauer an der Grenze zu Mexiko will US-Präsident Donald Trump an diesem Donnerstag in die Grenzregion reisen. Er will dort nach Angaben des Weißen Hauses mit Einsatzkräften sprechen. Der Streit um die von Trump geforderte Grenzmauer ist der Grund für den "Shutdown", der seit kurz vor Weihnachten Teile der Regierung lahmlegt. Ein Ende des Haushaltsstreits und des teilweisen Regierungsstillstandes ist nicht in Sicht. Ein Spitzentreffen mit Vertretern der Demokraten am Mittwochabend verließ Trump abrupt. Es sei "totale Zeitverschwendung" gewesen, schrieb er auf Twitter.
    9 min
  • 09.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump will die Grenzmauer zu Mexiko unbedingt
    US-Präsident Donald Trump hat in einer Rede an die Nation eindringlich für die von ihm angestrebte Mauer an der Grenze zu Mexiko geworben. Die Grenzregion sei ein Sicherheitsproblem für alle Amerikaner und die illegale Einwanderung eine wachsende humanitäre Krise, sagte Trump. Alle großen TV-Sender übertrugen die Rede. Trump verlangte nochmals umgerechnet fünf Milliarden Euro für das Projekt und rief die Demokraten auf, das Geld zu bewilligen. Die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, wies das Ansinnen des Präsidenten ebenso energisch zurück.
    Britisches Parlament verweigert May die Gefolgschaft
    Eine Woche vor der entscheidenden Abstimmung über den Brexit hat die britische Premierministerin Theresa May im Unterhaus einen weiteren Rückschlag erlitten. Die Abgeordneten setzten durch, dass die Regierung ausdrücklich die Zustimmung des Parlaments für einen Austritt aus der EU ohne Abkommen ("No-Deal Brexit") benötigt, bevor sie auf bestimmte Befugnisse bei der Steuer-Gesetzgebung zurückgreifen kann. 303 Parlamentarier stimmten dafür, 296 dagegen. Ein Regierungssprecher betonte, das Land werde die EU ohne Deal verlassen, wenn das Unterhaus nächste Woche den Vertrag ablehnen sollte.
    Weltbank korrigiert Wachstumsprognose nach unten
    Die Weltbank geht für dieses Jahr von einem geringeren Wachstum der Weltwirtschaft aus. Das Plus werde voraussichtlich nur noch 2,9 Prozent betragen, nach drei Prozent 2018, teilte das Institut mit. Gründe seien unter anderem die Handelsstreitigkeiten und nervöse Finanzmärkte. Die USA und China haben sich gegenseitig mit zusätzlichen Importzöllen überzogen. Für die USA rechnet die Weltbank mit einem Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent nach 2,9 Prozent im vorigen Jahr. In China dürfte sich das Plus auf 6,2 Prozent abschwächen. In den Industriestaaten erwarten die Ökonomen zwei Prozent.
    Neuer Verkaufsrekord für Mercedes
    Mercedes-Benz hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie nie: Mit mehr als 2,3 Millionen Pkw weltweit sei der achte Absatzrekord in Folge gelungen, teilte die Unternehmensmutter Daimler in Stuttgart mit. Erfolgreich war Mercedes demnach vor allem in China: Dort stieg der Absatz um elf Prozent. China war damit "der am absolut stärksten wachsende und größte Einzelmarkt" für die Marke. Das vierte Quartal von Oktober bis Dezember sei zudem das beste in der Unternehmensgeschichte gewesen. Mercedes verkaufte in den drei Monaten rund 595.000 Autos.
    Verdächtige Pakete an Botschaften in Australien geliefert
    Die australische Polizei überprüft nach eigenen Angaben die Lieferung verdächtiger Pakete an ausländische Botschaften und Konsulate in Melbourne und Canberra. Nach Medienberichten ist in Melbourne auch das deutsche Konsulat betroffen. Die Behörden des Bundesstaates Victoria teilten mit, allein aus Melbourne seien zehn Fälle gemeldet worden. Nach örtlichen Medienberichten wurden dort mindestens fünf diplomatische Missionen geschlossen. Demnach sind auch die Konsulate der USA, Indiens und Südkoreas betroffen.
    Entwarnung nach Drohnen-Alarm am Londoner Flughafen Heathrow
    Nur drei Wochen nach dem Verkehrschaos am Londoner Flughafen Gatwick hat der britische Hauptstadt-Airport Heathrow nach dem Auftauchen einer Drohne kurzzeitig alle Abflüge ausgesetzt. Rund eine Stunde lang durfte am Dienstagabend keine Maschine abheben, bevor Europas größter Flughafen schließlich Entwarnung gab. Polizei und Militär wurden eingesetzt, um weitere Störungen im Flugverkehr zu verhindern. Es begann eine umfassende Suche nach mutmaßlichen Tätern. Heathrow gehört zu den wichtigsten Drehkreuzen weltweit, dort werden hauptsächlich Auslandsflüge abgefertigt.
    Mo Salah ist Afrikas Fußballer des Jahres
    Ägyptens Stürmerstar Mohamed Salah ist zum zweiten Mal in Serie zu "Afrikas Fußballer des Jahres" gekürt worden. Der 26 Jahre alte Profi, der beim FC Liverpool vom deutschen Teammanager Jürgen Klopp trainiert wird, erhielt die Auszeichnung des Kontinentalverbandes CAF in Senegals Hauptstadt Dakar. Salah setzte sich in der Abstimmung vor seinem senegalesischen Klubkollegen Sadio Mane und Borussia Dortmunds früherem Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang aus Gabun durch.
    9 min
  • 08.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Nordkoreas Machthaber Kim in China
    Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hält sich zu einem mehrtägigen Besuch in China auf. Kim bleibe noch bis Donnerstag auf Einladung von Chinas Präsident Xi Jinping dort, teilte die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA mit. Peking ist der wichtigste Verbündete Pjöngjangs. Im vergangenen Jahr besuchte Kim den mächtigen Nachbarn dreimal, um sich mit Staatschef Xi zu treffen. Keine der Reisen war im Vorfeld angekündigt worden.
    Sea-Watch-Flüchtlinge im Hungerstreik
    Gut zwei Wochen nach ihrer Rettung aus dem Mittelmeer verweigern einige der 32 Flüchtlinge auf dem Rettungsschiff "Sea-Watch 3" nun die Nahrungsaufnahme. Unter ihnen sind nach Angaben der deutschen Hilfsorganisation auch Kinder und Jugendliche. Das Schiff liegt ebenso wie die "Professor Albrecht Penck" der deutschen Organisation Sea-Eye vor Maltas Küste. Die dortige Regierung will die Migranten nicht an Land lassen, um keinen Präzedenzfall zu schaffen. Außerdem müssten EU-Staaten einen Großteil der 249 Migranten aufnehmen, die maltesische Schiffe über Weihnachten gerettet hätten, heißt es.
    Italien stellt sich hinter "Gelbwesten"-Proteste
    Die rechtspopulistische Regierung Italiens hat sich hinter die französische Protestbewegung der "Gelbwesten" gestellt. "'Gelbwesten' - bleibt standhaft", schrieb der stellvertretende Regierungschef Luigi di Maio im Blog seiner Fünf-Sterne-Bewegung. Vize-Regierungschef und Innenminister Matteo Salvini von der fremdenfeindlichen Lega-Partei erklärte, er unterstütze "ehrenhafte Bürger" in einem Protest gegen Präsident Emmanuel Macron, der "gegen sein Volk" regiere. Macron hatte in der Vergangenheit mehrfach die restriktive Einwanderungspolitik Italiens kritisiert.
    Bremens AfD-Chef bei Angriff schwer verletzt
    Der Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der AfD Bremen, Frank Magnitz, ist nach Angaben seiner Partei von drei Vermummten mit einem Kantholz niedergeschlagen worden. Dann hätten die Angreifer ihn gegen den Kopf getreten, bis ein Bauarbeiter eingegriffen habe. Der 66-Jährige liegt mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus und sucht dringend Zeugen. Der Grünen-Politiker Cem Özdemir twitterte, auch gegenüber der AfD gebe es keinerlei Rechtfertigung für Gewalt. Er hoffe, dass die Täter bald gefasst würden.
    Harley-Davidson präsentiert sein erstes Elektro-Motorrad
    Harley-Davidson baut erstmals ein Elektromotorrad. Die Marke folgt damit dem allgemeinen Trend zur Elektromobilität. Das Modell Livewire ist ab knapp 30.000 Dollar zu haben. Ausgeliefert werden soll es ab August. Die Reichweite einer Batterieladung gibt Harley-Davidson mit rund 170 Kilometern an. Das US-Unternehmen hatte zuletzt mit Absatzproblemen im Heimatmarkt zu kämpfen. Konkurrenten wie Zero Motorcycles oder Vespa bieten ebenfalls Zweiräder mit Elektromotor an.
    7 min
  • 07.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China und USA nehmen Handelsgespräche wieder auf
    Die USA und China unternehmen einen neuen Anlauf, um ihren Handelskrieg zu beenden. Eine amerikanische Delegation ist nach Peking gereist, um zwei Tage lang über die Differenzen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften zu diskutieren. US-Präsident Donald Trump äußerte sich vorab zuversichtlich über die Chancen einer Einigung. Die geschwächte Wirtschaft Chinas sei für die Führung in Peking ein großer Anreiz zu kooperieren. China und die USA überziehen sich seit Monaten gegenseitig mit Strafzöllen. Der Streit belastet auch die weltweiten Aktienmärkte.
    Mehrere Tote durch Schneechaos in Deutschland und Österreich
    Nach heftigen Schneefällen sind mehrere Menschen bei Lawinenunglücken und Unfällen ums Leben gekommen. In Österreich wurden am Wochenenden zwei deutsche Skifahrer von Lawinen getötet. Im Berchtesgadener Land starb eine junge Frau in den Schneemassen und im oberbayrischen Wackersberg wurde ein Skitourengänger von herabfallenden Ästen erschlagen. Im gesamten deutschen Alpenraum herrscht die zweithöchste Lawinenwarnstufe, für die nächsten Tage sind weitere Schneefälle angekündigt. Durch die Schneemassen kommt es im Süden Deutschlands und Österreichs weiter zu Behinderungen auf den Straßen und im Bahnverkehr.
    Nach Datenklau: Hausdurchsuchung in Heilbronn
    Im Zusammenhang mit dem Hackerangriff auf Politiker und Prominente hat das Bundeskriminalamt einem Medienbericht zufolge die Wohnung eines 19-Jährigen in Heilbronn durchsucht. Bei dem Einsatz am Sonntag seien technischen Geräte beschlagnahmt worden, berichteten das ARD-Magazin "Kontraste" und das RBB-Inforadio unter Berufung auf Sicherheitskreise. Der Mann arbeite im IT-Bereich und werde derzeit als Zeuge behandelt. Er habe erklärt, seit langem mit dem Hacker, der für den Datendiebstahl verantwortlich sein soll, in Kontakt zu stehen.
    Streik sorgt für Flugausfälle in Berlin
    An den Berliner Flughäfen führt der Warnstreik des Sicherheitspersonals zu erheblichen Einschränkungen für Passagiere. In Schönefeld seien alle Abfertigungen geschlossen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Die Streikbeteiligung sei hoch. Am Flughafen Tegel wurden laut eines Sprechers 42 Flüge gestrichen. In Schönefeld seien fünf Flüge gestrichen worden, 25 weitere seien verschoben worden, hieß es. Viele Flüge haben mehrstündige Verspätungen. Verdi will mit dem Warnstreik ein besseres Angebot in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Flugsicherheit erreichen. Die Gewerkschaft fordert einen Stundenlohn von 20 Euro.
    "Bohemian Rhapsody" bei Golden Globes ausgezeichnet
    Der Film "Bohemian Rhapsody" über die britische Band Queen hat bei den Golden Globes zwei der wichtigsten Preise abgeräumt. Das Werk wurde in Los Angeles als bestes Filmdrama ausgezeichnet, zudem gewann Rami Malek für seine Rolle als Queen-Sänger Freddie Mercury den Preis als bester Hauptdarsteller in einem Filmdrama. Die beiden deutschen Nominierten, der Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck und der Schauspieler Daniel Brühl, gingen leer aus. Die Auszeichnungen der Hollywood-Auslandspresse gelten als wichtigste US-Filmpreise nach den Oscars.
    Richter an Venezuelas Verfassungsgericht flieht ins Ausland
    Kurz vor der geplanten Vereidigung von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro für eine zweite Amtszeit ist ein Mitglied des Verfassungsgerichts ins Ausland geflohen. Dem Gericht zufolge wird gegen den Richter Christian Zerpa wegen des Verdachts sexueller Belästigung von Mitarbeiterinnen ermittelt. Dagegen erklärte Zerpa in einem Fernseh-Interview aus den USA, er habe sich abgesetzt, um US-Ermittlern bei der Untersuchung von Korruption und Menschenrechtsverletzungen in Venezuela zu helfen. Zerpa befasste sich beim Verfassungsgericht mit Wahlrechtsfragen und galt bisher als Unterstützer Maduros.
    8 min
  • 05.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump droht mit Regierungsstillstand für Monate oder Jahre
    Im festgefahrenen US-Haushaltsstreit hat Präsident Donald Trump mit einem Regierungsstillstand für Monate oder gar Jahre gedroht. Er glaube nicht, dass es so komme, sei aber vorbereitet, so Trump nach einem erneuten Spitzentreffen mit Kongressvertretern. Trump kündigte weitere Verhandlungen im Laufe des Wochenendes an. Er pocht darauf, dass im Haushalt fünf Milliarden Dollar für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko eingeplant werden. Weil die Demokraten dies ablehnen, sind seit zwei Wochen Teile der US-Regierung lahmgelegt.
    Tropensturm "Pabuk" zieht knapp an thailändischen Urlaubsinseln vorbei
    Das Auge des Sturms "Pabuk" zog knapp an den beliebten Urlauberinseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao vorbei und traf auf die Südostküste Thailands. Dann schwächte sich der Sturm ab, die starken Regenfälle und heftigen Winde sollen aber zunächst weiter anhalten. Alle Schiffe müssen an Land bleiben, drei Regionalflughäfen wurden bis Samstag geschlossen. Allein auf der Urlauberinsel Koh Phangan sitzen nach Behördenangaben zehntausend Touristen fest. Auf dem Festland sind zahlreiche Haushalte ohne Strom, Hunderte Menschen sind in Notunterkünften untergebracht.
    Entwicklungsminister Müller besucht Malawi, Sambia und Namibia
    Zum Jahresauftakt besucht Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) für fünf Tage das südliche Afrika. Erste Station ist Malawi, der ärmste Staat in der Region. Deutschland helfe dort bei der Grundbildung, im Gesundheitswesen und bei der Entwicklung der ländlichen Räume, erklärte Müller vor seinem Abflug. Auch in Sachen Klimawandel müsse man Malawi entschlossen zur Seite stehen, es sei eines der am stärksten betroffenen Länder. Im Anschluss reist Müller nach Sambia und dann nach Namibia, wo er Gespräche über die historische Verantwortung Deutschlands für die einstige Kolonie führen will.
    Frankreich will gefährliche Flucht über Ärmelkanal stoppen
    Frankreich hat einen Aktionsplan vorgelegt, um die illegale Migration über den Ärmelkanal nach Großbritannien einzudämmen. Mit einer stärkeren Überwachung der Nordküste, einer Sensibilisierung von Hafenmeistern und Bootsverleihern sowie dem Kampf gegen Schlepperbanden solle den gefährlichen Überfahrten ein Ende gemacht werden, teilte Innenminister Christophe Castaner mit. Die Zahl der Migranten, die über Frankreich illegal nach Großbritannien kommen, war zuletzt deutlich gestiegen. 504 Menschen versuchten Castaner zufolge im vergangenen Jahr, die Meeresenge mit kleinen Booten zu überqueren.
    UN warnen Behörden im Kongo vor Einschüchterung von Kritikern
    Vor der Bekanntgabe der Wahlergebnisse in der Demokratischen Republik Kongo haben die Vereinten Nationen die Einschüchterung Andersdenkender durch die Behörden kritisiert. Die Bemühungen, Journalisten, Oppositionelle und Menschenrechtler zum Schweigen zu bringen, könnten zu einem "gegenteiligen Effekt" führen, warnte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte. Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl soll frühestens am Sonntag verkündet werden. Beobachter fürchten, dass es wie schon oft zuvor blutige Gewalt geben könnte, sollten die Ergebnisse nicht glaubwürdig sein.
    13 Tote nach Rebellenangriff in Myanmar
    Bei koordinierten Angriffen von buddhistischen Rebellen sind im Westen Myanmars 13 Polizisten getötet worden. Rund 350 Kämpfer der sogenannten Arakan-Armee stürmten vier Polizeistationen in der westlichen Unruheregion Rakhine. Das teilte die Regierungsarmee mit. Die Rebellen hätten zudem zahlreiche Waffen und Munition in ihren Besitz gebracht, bevor Verstärkung von Soldaten eingetroffen sei. Die Arakan-Armee bestätigte die Angriffe am Unabhängigkeitstag, an dem Myanmar das Ende der britischen Kolonialherrschaft im Jahr 1948 feiert.
    7 min
  • 04.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Daten deutscher Politiker gehackt
    Hacker haben persönliche Daten und Dokumente von mehreren hundert Politikern und Künstlern im Internet veröffentlicht. Darunter sollen sich geheime Handynummern und Wohn-Adressen, aber auch Chatprotokolle, Kreditkarteninformationen und auch Fotos von Kindern befinden. Betroffen sind Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien außer der AfD sowie bekannte Schauspieler und Musiker, wie etwa Til Schweiger und Oliver Welke. Wer hinter dem Datenklau steckt, ist noch unklar.
    Trump-Gegnerin Pelosi führt den US-Kongress
    Erstmals seit acht Jahren kontrolliert die demokratische Partei wieder das mächtige US-Repräsentantenhaus. Nancy Pelosi wurde zur Vorsitzenden der Abgeordnetenkammer gewählt. Die 78-jährige ist damit die politisch mächtigste Frau im Land und stärkste Gegenspielerin von Präsident Donald Trump. Sie stand der Kongresskammer bereits von 2007 bis 2011 vor. Im US-Kongress wurden an diesem Donnerstag die Ergebnisse der Wahlen vom November wirksam. Im Repräsentantenhaus haben die oppositionellen Demokraten nun die Mehrheit. Im Senat haben Trumps Republikaner weiter die Oberhand.
    Bolsonaro will Brasiliens Botschaft nach Jerusalem verlegen
    Der neue brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat erneut seine Pläne bekräftigt, die Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. In seinem ersten Fernsehinterview nach seinem Amtsantritt sagte Bolsonaro, er habe sich mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu bei einem Treffen darauf verständigt. US-Präsident Donald Trump hatte Jerusalem im Dezember 2017 als Hauptstadt Israels anerkannt und im Mai die US-Botschaft dorthin verlegt. Wenig später verlegte auch Guatemala seine Botschaft.
    Irland setzt bei Brexit-Chaos auf Millionen-Nothilfen der EU
    Die irische Regierung setzt für den Fall eines Austritts der Briten aus der EU ohne Abkommen auf erhebliche zusätzliche Agrarsubventionen aus Brüssel. Das sagte der Landwirtschaftsminister des Landes, Michael Creed, dem irischen "Independent". Es gehe dabei um Hunderte Millionen Euro. Großbritannien ist der wichtigste Markt für irische Lebensmittel. So gehen rund 50 Prozent des in Irland produzierten Rindfleischs ins Vereinigte Königreich. Sollte Großbritannien am 29. März 2019 ohne Abkommen aus der EU ausscheiden, könnten für irische Exporte dorthin erhebliche Zölle anfallen.
    Kirche im Kongo macht Druck bei Bekanntgabe des Wahlausgangs
    Die in der Demokratischen Republik Kongo einflussreiche Katholische Kirche hat die baldige Veröffentlichung nicht gefälschter Ergebnisse der Präsidentschaftswahl gefordert. Die Bischofskonferenz sei im Besitz von Daten aus den Wahllokalen, wonach der Sieger feststehe, sagte ein Sprecher. Er sagte nicht, welcher Kandidat gewonnen hat. Der Appell erfolgte kurz nachdem der Chef der nationalen Wahlkommission mitgeteilt hatte, wegen logistischer Probleme werde sich die für den 6. Januar geplante Bekanntgabe des Ergebnisses der Wahl vom vergangenen Sonntag voraussichtlich verzögern.
    Apple-Aktie stürzt nach Umsatzwarnung um fast zehn Prozent ab
    Verfehlte Umsatzziele beim US-Technologieriesen Apple und beunruhigende Stimmungsdaten aus der US-Industrie haben die Wall Street auf Talfahrt geschickt. Der Leitindex Dow Jones gab am zweiten Handelstag des neuen Jahres um 2,8 Prozent nach. Den iPhone-Hersteller traf es besonders hart. Die Wertpapiere von Apple gaben um fast zehn Prozent nach und notierten bei Börsenschluss bei etwas über 142 Dollar. Es war der schlechteste Handelstag für den erfolgverwöhnten Konzern seit 2013. Das Unternehmen büßte damit fast 75 Milliarden Dollar an Börsenwert ein.
    8 min
  • 03.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China gelingt erste Landung auf Mondrückseite
    Die Mondsonde Chang'e 4 landete sicher in der Nähe des Südpols des Erdtrabanten. Das berichteten die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua und das chinesische Staatsfernsehen. Die Sonde soll nun die Umgebung erkunden und zahlreiche wissenschaftliche Experimente durchführen. Es ist das erste Mal, dass eine Landung auf der erdabgewandten Seite des Mondes gelingt. China will sich mit der Mission als Raumfahrt-Nation etablieren. Peking plant in den kommenden Jahren unter anderem eine Weltraumstation sowie eine Mars-Mission.
    Nordkoreanischer Top-Diplomat beantragt Asyl von Italien aus
    Der Botschafter Pjöngjangs in Rom, Jo Song Gil, hat laut einem Medienbericht einen Asylantrag für ein unbekanntes westliches Land gestellt. Dies soll er von Italien aus gemacht haben. Das berichtete die südkoreanische Zeitung "JoongAng Ilbo" unter Berufung auf ungenannte diplomatische Quellen. Damit wäre Jo ein weiterer ranghoher Vertreter des kommunistischen Landes, der dessen Führung den Rücken kehrt. Zuletzt setzte sich der frühere nordkoreanische Vize-Botschafter in London, Thae Yong Ho, ab.
    Acht Opfer bei Zugunglück in Dänemark
    Bei dem Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt in Dänemark sind zwei Menschen mehr ums Leben gekommen als ursprünglich angegeben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf acht, wie ein Polizeisprecher sagte. Es seien fünf Frauen und drei Männer. Es sei weiter zu früh, eine Unglücksursache zu benennen. Das Zugunglück hatte sich am Mittwochmorgen auf der Brücke ereignet. Die Polizei hatte bislang von sechs Toten und 16 Verletzten gesprochen. Bereits damit hatte es sich um das schwerste Zugunglück auf dänischen Gleisen seit 1988 gehandelt.
    Frachtschiff verliert hunderte Container im Sturm auf der Nordsee
    Nachdem das riesige Frachtschiff MSC Zoe rund 270 Container bei schwerem Sturm vor der niederländischen Küste verloren hat, dümpeln die meisten davon noch immer durch die Nordsee vor den Friesischen Inseln. Einige wurden bereits beschädigt an den Inseln Terschelling, Vlieland, Ameland und Schiermonnikoog angespült mit Autoteilen, Flachbildschirmen, Batterien und Spielzeug. Anwohner sammelten das Treibgut ein. Mindestens ein Container treibt mit gefährlicher Fracht durchs Meer. Der Riesenfrachter MSC Zoe kann mehr als 19.000 Standardcontainer laden.
    Zehntausende Touristen fliehen vor Tropensturm in Thailand
    Zehntausende Touristen haben sich vor dem Tropensturm Pabuk in Thailand in Sicherheit gebracht. Behörden warnten, der Sturm bringe heftigen Regen, Wind und bis zu sieben Meter hohe Wellen mit sich. Offizielle Evakuierungen wurden noch nicht angeordnet, trotzdem verließen die Menschen bereits scharenweise die thailändischen Urlaubsinseln Koh Phangan und Koh Tao. Pabuk ist der erste Tropensturm in der Region außerhalb der Monsunzeit seit rund 30 Jahren. Bis Freitag soll er die Inseln passiert haben, bevor er aufs Festland stößt.
    Apple muss Rückschlag beim Umsatz eingestehen
    Das Weihnachtsgeschäft ist für den US-Technologieriesen Apple deutlich schlechter gelaufen als erwartet. Der iPhone-Hersteller senkte die Umsatzprognose für die vergangenen drei Monate auf 84 Milliarden Dollar, während zuvor bis zu 93 Milliarden erwartet worden waren. Die Korrektur geht laut Konzernchef Tim Cook vor allem auf die geringeren iPhone-Verkäufe in China zurück. Apple habe die wirtschaftliche Abschwächung in dem Land unterschätzt. Aber auch in anderen Märkten seien nicht so viele Nutzer auf neue iPhones umgestiegen wie gedacht, räumte Apple ein. Bestimmte Staaten nannte das Unternehmen nicht.
    Spitzentreffen bringt keine Lösung im US-Etatstreit
    Ein Treffen von US-Präsident Donald Trump mit führenden Demokraten hat keine Lösung im Etatstreit gebracht. Damit bleibt es bei der teilweisen Haushaltsblockade. Nancy Pelosi, die künftige demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, sagte nach dem Treffen, sie werde bei der konstituierenden Sitzung der Kammer einen Budget-Entwurf vorlegen. Trump hatte diesen Entwurf bereits im Vorfeld einen "Rohrkrepierer" genannt, weil er nicht die von ihm gewünschten Gelder für den Bau einer Mauer zu Mexiko enthält. Die Demokraten lehnen das Grenzbollwerk ab. Am Freitag soll weiter verhandelt werden.
    9 min
  • 02.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Seehofer und Grüne fordern Aufklärung nach Bottroper Amokfahrt
    Nach dem mutmaßlich fremdenfeindlichen Anschlag von Bottrop haben Politiker von CSU und Grünen Aufklärung gefordert. Die "schreckliche und wohl rassistisch motivierte Tat" müsse aufgeklärt werden, sagte die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Bundesinnenminister Horst Seehofer sagte der "Bild"-Zeitung, die Amokfahrt in Bottrop habe ihn "sehr betroffen" gemacht. Zugleich forderte der CSU-Politiker erneut schärfere Ausweisungsregelungen, nachdem Asylbewerber in Amberg am Samstag mehrere Passanten angegriffen hatten.
    Chinas Präsident Xi droht Taiwan mit militärischer Gewalt
    Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat seinen Willen bekräftigt, eine Wiedervereinigung mit Taiwan im äußersten Fall auch mittels militärischer Gewalt zu erzwingen. China müsse und werde auch wiedervereinigt werden, sagte Xi in einer Rede in Peking. Sein Land behalte sich die Option vor, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Eine Wiedervereinigung mit dem autonomen Inselstaat sei im Interesse und zum Wohle der "taiwanesischen Landsleute". Peking betrachtet Taiwan seit seiner Abspaltung 1949 als abtrünnigen Landesteil.
    Brasiliens neuer Präsident Bolsonaro kündigt radikalen Neuanfang an
    Unter dem Boykott der Opposition hat der rechtsradikale Politiker Jair Bolsonaro das Präsidentenamt in Brasilien, dem größten Land Lateinamerikas, angetreten. Der 63-Jährige rief bei seiner Vereidigung in Brasília zum Kampf gegen Korruption, Kriminalität und "linke Ideologie" auf. Er wolle Brasilien aus der "schwersten ethischen und moralischen Krise seiner Geschichte" herausführen. Bolsonaro hat sich wiederholt rassistisch, frauen- und schwulenfeindlich geäußert. Die brasilianische Militärdiktatur der Jahre 1964 bis 1985 lobte er mehrfach.
    USA setzen Tränengas gegen Flüchtlinge an Grenze zu Mexiko ein
    US-Grenzposten haben erneut Tränengas eingesetzt, um eine Gruppe von Flüchtlingen aus Mittelamerika an der Überquerung der Grenze zwischen Mexiko und den USA zu hindern. Bei einem ähnlichen Vorfall im November hatte Mexiko eine Untersuchung gefordert, weil Waffen auf das Staatsgebiet von Mexiko gerichtet worden seien. Tausende Menschen aus verarmten und von Gewalt heimgesuchten Ländern Mittelamerikas haben in den vergangenen Monaten versucht, über Mexiko in die USA zu gelangen.
    Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland auf Rekordniveau
    Trotz der nicht mehr ganz so rund laufenden Konjunktur ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland 2018 auf ein Rekordniveau gestiegen. Im Jahresdurchschnitt hatten rund 44,8 Millionen Personen einen Job, teilte das Statistische Bundesamt mit. 2018 sei damit die höchste Zahl an Erwerbstätigen seit der Wiedervereinigung erreicht worden, so die Behörde. Verglichen mit 2017 nahm die Erwerbstätigkeit um 562.000 Personen zu. Das entspricht einem Wachstum von 1,3 Prozent. Besonders die Dienstleister schufen neue Jobs - die Zahl der Selbstständigen nahm dagegen ab.
    7 min
  • 01.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten
    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Millionen Menschen begrüßen 2019
    Die Welt begrüßt das Jahr 2019. In Berlin kamen Hunderttausende zur Party am Brandenburger Tor, wo der Himmel um Mitternacht vom Feuerwerk minutenlang farbig erleuchtet wurde. Die Silvesterfeier in der Hauptstadt gilt als größte in Deutschland. In anderen Ländern hatte das neue Jahr schon viele Stunden vorher begonnen: Als Erste feierten die Bewohner einiger Pazifikinseln Neujahr, danach auch die Menschen in Neuseeland und Australien, ehe der Jahreswechsel in Asien, Afrika, Europa und Amerika folgte.
    Aktivisten: 20.000 Menschen 2018 in Syrien getötet
    Im syrischen Bürgerkrieg sind im vergangenen Jahr nach Angaben von Aktivisten knapp 20.000 Menschen getötet worden. Mit 19.666 Toten sei die niedrigste Opferzahl seit Beginn des Konflikts im Jahr 2011 verzeichnet worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Unter den Getöteten sind demnach rund 6400 Zivilisten. Die Zahl schließt mehr als 1400 Opfer im Kindesalter ein. Im Jahr 2017 waren mehr als 33.000 Menschen in dem Bürgerkrieg getötet worden. Die höchste Opferzahl wurde mit 76.000 Toten im Jahr 2014 verzeichnet.
    Drei Verletzte bei Messerattacke in Manchester
    Bei einer Messerattacke in der britischen Stadt Manchester sind drei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei dem Angriff am Bahnhof Victoria Station ein Mann, eine Frau und ein Polizist verwundet. Der mutmaßliche Angreifer begründete die Tat laut Augenzeugen mit Bombenangriffen auf "andere Länder". Der Angreifer soll vor und während der Tat "Allah" gerufen haben.
    180 Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot gerettet
    Vor der Küste Maltas sind 180 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. 152 von ihnen saßen in einem Holzboot, das in Seenot geraten war, wie die maltesische Marine mitteilte. Bei einem zweiten Rettungseinsatz seien 28 weitere Bootsinsassen in Sicherheit gebracht worden. Bereits am Sonntag hatte Maltas Marine 69 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Die UN riefen die Mittelmeerstaaten dazu auf, ihre Häfen für zwei deutsche Rettungsschiffe mit 49 Migranten an Bord zu öffnen. Für diese Flüchtlinge müsse dringend eine Lösung gefunden werden.
    US-Demokratin Warren bringt sich gegen Trump in Stellung
    Die US-Demokratin Elizabeth Warren bringt sich für die Präsidentschaftswahl 2020 in Stellung. Sie habe dazu ein Wahlkomitee gebildet, teilte die Senatorin aus dem US-Bundesstaat Massachusetts mit. Jeder in Amerika solle hart arbeiten können und die gleichen Bedingungen haben, um sich und seine Angehörigen versorgen zu können, erklärte sie auf Twitter. Es wird erwartet, dass in den kommenden Wochen weitere prominente Demokraten ihre Bewerbung für die Präsidentschaftskandidatur bekannt geben.
    Rumänien übernimmt am 1. Januar EU-Ratsvorsitz
    Begleitet von Kritik aus Brüssel und innenpolitischem Streit übernimmt Rumänien am 1. Januar für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft. Das 2007 beigetretene Karpatenland will nach Angaben der Regierung ein "neutraler Vermittler" sein bei den Bemühungen der EU, die Zukunft zu planen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte zuletzt an der Einigkeit der Rumänen und am Vermittlungswillen der Führung in Bukarest gezweifelt.
    Papst beklagt zum Jahreswechsel soziale Not und Sklaverei
    Mit einem feierlichen Abendgebet im Petersdom hat Papst Franziskus das alte Jahr verabschiedet. In seiner Ansprache beklagte er die sklavereiähnlichen Lebensbedingungen vieler Menschen weltweit. Allein in Rom gebe es mehr als 10.000 Obdachlose, die ungeachtet der Winterkälte kein Zuhause hätten. Auch sie seien "Söhne und Töchter Gottes", die durch teils "sehr komplexe Formen der Knechtschaft" in Gefahr seien, ihre menschliche Würde zu verlieren.
    8 min

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