„Ich habe ständig das Gefühl, beweisen zu müssen, dass ich die richtige Wahl für die Führungsrolle war." Das Imposter-Syndrom ist in Führungspositionen weit verbreitet – und auch Denise und Thomas kennen es aus eigener Erfahrung. In dieser Folge zeigen sie, wie man den eigenen Erfolg neu definiert, warum Feedback-Einholen so entscheidend ist – und weshalb das Ziel nicht ist, den Imposter loszuwerden, sondern ihm den richtigen Platz zu geben.
Hauptthemen-Preview
- Was Imposter-Syndrom wirklich ist – und wie breit das Spektrum von leichter Unsicherheit bis klinisch relevant reicht
- Eigene Erfolge sammeln: die „Angeberliste" als Werkzeug gegen Selbstzweifel
- Erwartungsmanagement als Schlüssel: Gegen welche Messlatte werde ich gemessen?
- Feedback aktiv einholen – auch von den eigenen Mitarbeitenden
- Nervosität umdeuten: Was Bühnenstars und Führungskräfte gemeinsam haben
- Den Imposter nicht rauswerfen, sondern ihm einen leisen Platz geben
Featured Quote
„Ein Impostor ist kein Erfolgsjournalist. Der ist ein Risikomanager. Der fokussiert sich auf all die Dinge, die schiefgehen können. Und dem dürfen wir auch mal die Erfolgserlebnisse und guten Momente hinbringen."
Weitere Zitate
- [01:03] „Ich weiß, was ich für Erfolge hatte – aber trotzdem frage ich mich immer wieder: Mache ich das denn eigentlich richtig? Kann ich das denn richtig?"
- [04:53] „Ich kenne das von mir und von ganz vielen Leuten mit Imposter-Syndrom: Es fällt denen total schwer, sich selber auch mal zu loben und zu sagen – ich bin aus gutem Grund hier gelandet."
- [13:47] „Das findet nur in deinem Kopf statt. Weil wenn es so wäre – wärst du da nicht."
- [15:10] „So ein gewisses Maß an Imposter-Anflügen ist auch gut und gesund. Es zeugt davon, dass du committed bist und das ernst nimmst, was du da machst."
Inhaltsübersicht / Zeitstempel
- [02:08] – Erfolg neu definieren: Woran messe ich meinen Führungserfolg wirklich?
- [04:26] – Warum bin ich in dieser Führungsrolle gelandet? Stärken und Erfolge bewusst sammeln
- [06:42] – Die „Angeberliste" – und was Jason Kelsey damit zu tun hat
- [08:00] – Erwartungsmanagement: Gegen welche Messlatte werde ich gemessen?
- [09:22] – Feedback aktiv einholen – formell und informell, auch vom eigenen Team
- [12:15] – Feedback-Übungen in Trainings – die Katastrophe, die nie kommt
- [13:47] – Das schlimmste Szenario existiert nur im Kopf
- [14:40] – Keynote-Nervosität als persönliches Imposter-Beispiel
- [15:10] – Ein gesundes Maß an Unsicherheit als Zeichen von Commitment
- [17:24] – Nervosität umdeuten: Körpersignale als Anfeuerung statt als Warnung lesen
- [17:50] – Innere Anteile – der Imposter als Risikomanager mit guter Mission
- [20:37] – Den Imposter im Dialog überzeugen
Hosts
Denise Harrison – Leadership Coach, systemische Coachin, Gründerin der People Leader Academy; Psychologie-Background und viel Praxis aus Coaching & HR.
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Thomas Gericke – Leadership Coach & Management-Berater, Gründer von Re-Thought Consulting; über 15 Jahre Erfahrung in Führung & Organisationsentwicklung.
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Links
- New Heights Podcast – Football-Podcast von Travis & Jason Kelce (YouTube); Denise empfiehlt die Intro des jeweiligen Podcast-Gasts zu Beginn einer Episode mit Jason Kelces Lobeshymnen auf Gäste als Inspiration für die eigene „Angeberliste"
Kontakt
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Themen dieser Episode
Imposter-Syndrom, Selbstzweifel, Führungsrolle, Selbstreflexion, Erwartungsmanagement, Feedback, Erfolg messen, Stärken, Nervosität, Innere Anteile, IFS, Psychologie, Selbstwert, Führungspersönlichkeit, Commitment, Authentizität, Coaching, Mentale Stärke, Risikomanagement, Selbstvertrauen
Musik
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