L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

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L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung episodes

  • Amerikas Evangelikale


    Zu Gast bei L.I.S.A. mit Stefanie Coché

    Evangelikale Reformbewegungen – ja, religiöse Bewegungen insgesamt – scheinen in den Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Vormarsch zu sein: Sie betreiben TV-Sender und Universitäten, organisieren Massen­veran­stal­tun­gen und nehmen Einfluss auf Präsident­schafts­wah­len. Manche Beobachter sehen die USA bereits auf dem Weg in eine Theokratie. Das steht nur scheinbar im Widerspruch zu den Vorstellungen einer fortschrei­ten­den Säku­la­ri­sie­rung und der Durchsetzung von Vernunft in der Moderne. Über das Verhältnis von Religion und Moderne, die politische Kultur in den USA und die historischen Ursprünge der dortigen Kulturkämpfe sprechen wir in einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. mit der Historikerin PD Dr. Stefanie Coché.
    0 min
  • Klartext im Parlament?! Zur Verständlichkeit von Bundes- und Landtagsreden


    Vortrag von Dr. Claudia Thoms (Hohenheim) in der Vortragsreihe Klartext?!

    Verständliche Kommunikation ist eine wichtige Voraussetzung für erfolg­reiche Kommu­ni­ka­tion. Fehlt sie, drohen nicht nur Missverständ­nisse oder fehlendes Verständnis. Eine Kommunikation, die an den sprach­lichen Bedürfnissen und Erwartungen ihrer Rezipienten vorbei geht, kann zusätzlich u. a. als unhöflich, unattraktiv oder sogar als böswillig irre­füh­rend empfunden werden. Die Politik bringt hierbei ganz eigene Herausforderungen mit sich: Wie macht man komplexe politische Entscheidungen und Zusammenhänge für möglichst viele Menschen  nachvollziehbar? Wir beschäftigen uns mit der Verständlichkeit der Abgeordneten in unseren Parlamenten und gehen der Frage nach: Ist das wirklich alles politisches Kauderwelsch?
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  • Kirche und Kolonialismus. Historische, theologische und politische Perspektiven


    22.01.2026 – 23.01.2026 | Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim

    Kirchliche Akteur:innen waren in vielfältiger und komplexer Weise an der europäischen Kolonisierung in den Amerikas, in Afrika, Asien und im Pazifikraum beteiligt. Mission und koloniale Herrschaft gingen Hand in Hand. Gleichzeitig leisteten Missionare und Missionsschwestern humanitäre Hilfe und stellten sich immer wieder auch auf die Seite der Unterdrückten. Der kirchliche Beitrag zur kolonialen Beherrschung einerseits und zur Befreiung aus kolonialer Unterjochung andererseits ist bis heute Gegenstand heftiger Diskussionen, sowohl in den früheren Kolonialmetropolen als auch in den ehemals kolonisierten Gebieten.
    Was wissen wir heute über die damalige Rolle von Kirchen und Mission? Wie wird sie von der jüngeren historischen Forschung bewertet und in den jeweiligen Gesellschaften erinnert? Wie lassen sich die verschiedenen Erinnerungskulturen konstruktiv zueinander in Beziehung setzen? Wie könnten differenzierte Erzählungen und Bewertung gelingen, die Ambivalenzen nicht ausklammern? Und welche Schlüsse ziehen wir daraus für den heutigen Umgang mit kolonialem Erbe in den Kirchen und der Gesellschaft – auf ideeller wie auf materieller Ebene, etwa mit Blick auf geraubte Kulturobjekte oder das fotografische Material der Missionsarchive? Welche Ansätze gibt es, Theologie, Kirche, Seelsorge und Religionsunterricht antirassistisch zu denken und gestalten?Darüber wollen wir in interaktiven Workshops mit Expert:innen aus verschiedenen Bereichen ins Gespräch kommen. Eingeladen sind alle, die sich für das Thema interessieren, insbesondere historisch und theologisch Arbeitende aus Wissenschaft und Praxis, Lehrkräfte, Studierende, kirchliche Haupt- und Ehrenamtliche sowie Multiplikator:innen aus der politischen, historischen, antirassistischen und religiösen Bildungsarbeit.
     
    Programm
    Donnerstag, 22. Januar 2026
    12:00 Uhr Gemeinsames Mittagessen12:45 Uhr Begrüßung und OrganisatorischesDr. Johannes Kuber (Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart)13:15 Uhr #dearwhitechurch. Über Rassismus, weiße Privilegien und die Verantwortung der KircheAnti-Bias-Workshop mit Dr. Nathalie Eleyth, Universität Zürich15:15 Uhr Kaffee & Kuchen15:45 Uhr Einleitung und ProblemaufrissOrganisationsteam und Teilnehmer:innen16:15 Uhr Workshop-Runde 1 mit zwei parallelen WorkshopsDr. Jan Hüsgen, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: Religiöse Beute? Ordens- und Missionssammlungen und postkoloniale ProvenienzforschungJudit Alema, Politikwissenschaftlerin: Vom kolonialen Erbe zur Vielfalt. Workshop zu postkolonialen Ansätzen in der Seelsorge18:15 Uhr Reflexion. Blitzlicht zu Fragen, Anmerkungen, Wünschen18:30 Uhr Abendessen19:30 Uhr „Das koloniale Missverständnis“ (Jean-Marie Teno, Kamerun/Frankreich/Deutschland 2004)Film und Gespräch Kennenlernen und Austausch in der Denkbar
    Freitag, 23. Januar 2026
    08:00 Uhr Frühstück09:00 Uhr Reflexion. Blitzlicht zu Fragen, Anmerkungen, Wünschen09:15 Uhr Workshop-Runde 2 mit zwei parallelen WorkshopsDr. Amélé Ekué, Mission 21, und Marilyn Umurungi, Landesmuseum Zürich: Hinsehen. Menschenbilder im Kulturenkontakt zwischen Ordnung und Vielfalt. Ein Workshop zu Mission und RassismusDr. Jan Hüsgen, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: Religiöse Beute? Ordens- und Missionssammlungen und postkoloniale Provenienzforschung11:15 Uhr Kaffee & Snacks11:45 Uhr Von Togo nach Deutschland. Kinder der Mission zur Ausbildung in WürttembergVortrag von Prof. Dr. Kokou Azamede, Université de Lomé (Togo)12:45 Uhr Mittagessen13:45 Uhr Workshop-Runde 3 mit zwei parallelen WorkshopsDr. Amélé Ekué, Mission 21, und Marilyn Umurungi, Landesmuseum Zürich: Hinsehen. Menschenbilder im Kulturenkontakt zwischen Ordnung und Vielfalt. Ein Workshop zu Mission und RassismusJudit Alema, Politikwissenschaftlerin: Vom kolonialen Erbe zur Vielfalt. Workshop zu postkolonialen Ansätzen in der Seelsorge15:45 Uhr Kaffee & Kuchen16:00 Uhr Abschlussdiskussion im Fishbowl-Format17:00 Uhr Möglichkeit zur Führung durch eine im Tagungszentrum gezeigte Ausstellung von Joséphine Sagna und zum Gespräch mit der KünstlerinJeder der drei Workshops findet zweimal statt. Somit können im Lauf der Tagung alle Workshops besucht werden.
     
    Reihe „Baden-Württemberg (post-)kolonial“
    Auf der Tagung „Baden-Württemberg (post-)kolonial. Geschichtswissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Perspektiven“ trafen 2023 zum ersten Mal in einem großen Rahmen verschiedene Akteur:innen aus zivilgesellschaftlichem Aktivismus, Wissenschaft und Public History zusammen, die sich mit der kolonialen Vergangenheit und der postkolonialen Gegenwart in Baden-Württemberg beschäftigen. Auf dieser Basis veranstalten wir seitdem regelmäßige Workshop-Tagungen, um die begonnenen Diskussionen – weiterhin mit sowohl (geschichts-)wissenschaftlichem als auch praktischem Bezug – zu vertiefen.
    Organisation & Tagungsleitung
    Samrawit Araya (Black History in Baden-Württemberg)Prof. Dr. Bernd-Stefan Grewe (Universität Tübingen)Prof. Dr. Johannes Großmann (LMU München)Teresa Heinzelmann (Black History in Baden-Württemberg)Dr. Johannes Kuber (Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart) Yasmin Nasrudin (Black History in Baden-Württemberg)
     
    Zur Teilnahme
    Tagungskosten
    inkl. Verpflegung und Übernachtung im EZ    115,50 €inkl. Verpflegung und Übernachtung im DZ    101,00 €ohne Übernachtung und Frühstück    66,50 €
    Stipendium für Studierende
    Wenn Sie als Studierende Interesse an einem Stipendium für diese Tagung haben, melden Sie sich bitte bei Johannes Kuber ([email protected]). Der Förderverein der Akademie kann bei entsprechender Eignung einen großen Teil der Kosten übernehmen. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)
    Anmeldung
    Begrenzte Plätze – Teilnahme nur mit Anmeldung bis spätestens 08.01.2026: www.akademie-rs.de/vakt_25952.Bitte geben Sie bei der Anmeldung im Feld „Bemerkungen“ Ihren beruflichen Kontext und Ihr fachliches Interesse an. Teilen Sie uns bitte auch mit, falls Sie eine Teilnahmebestätigung als Fortbildung benötigen.Sie erhalten eine Anmeldebestätigung. Bei Rücktritt von der Anmeldung vom 12.–20.01. (Eingangsdatum) stellen wir Ihnen die Hälfte der Tagungskosten in Rechnung, danach bzw. bei Fernbleiben die Gesamtkosten. Ersatz durch eine andere Person befreit von Stornogebühren.
    Awareness
    Wir erwarten einen respektvollen Umgang miteinander. Räume sind nicht unweigerlich frei von Diskriminierung, selbst wenn sie diskriminierungskritische Inhalte bearbeiten. Wir dulden keine menschenverachtenden Äußerungen oder Handlungen jeglicher Art.Sollten Sie während der Veranstaltung Diskriminierungserfahrungen machen oder Gesprächsbedarf haben, steht Ihnen ein Awareness-Team zur Verfügung.
    Kontakt
    Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart Fachbereich Geschichte Assistenz: Simone Storck Im Schellenkönig 61, 70184 Stuttgart Tel: +49 711 1640 752 E-Mail: [email protected]
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  • Deutsche Reichstagsakten – Mittlere Reihe VII (1499–1504)


    Neuerscheinung

    Die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften freut sich, die Veröffentlichung des 7. Bandes der Mittleren Reihe der Deutschen Reichstagsakten bekannt zu geben. Mit dem Erscheinen dieses Bandes wird die Lücke in der Abfolge der 13 Bände der Mittleren Reihe geschlossen. Damit liegt die Edition aller Reichstage der Regierungszeit Maximilians I. (1486–1518) vollständig vor.
    Die „Mittlere Reihe“ (1928 begründet) widmet sich der Edition der Quellen zu Reichstagen und Reichsversammlungen der Maximilianszeit – einer Epoche, in der sich die Institutionen des Heiligen Römischen Reiches grundlegend wandelten. Unter Maximilian I. vollzog sich die Entwicklung von den offenen, mittelalterlich geprägten Reichsversammlungen zu den stärker formalisierten Reichstagen der Frühen Neuzeit. Themen wie Reichsreform, Landfrieden, Reichssteuer und Militärhilfe bestimmten die Beratungen, während der Augsburger Reichstag von 1500 mit der Errichtung des Reichsregiments und des Reichskammergerichts einen Höhepunkt der Reformbewegung markierte.
    Der Band umfasst die zentralen Reichsversammlungen zwischen 1499 und 1504, darunter den Reichstag von 1498/99 in Worms, Köln, Mainz und Überlingen, den Augsburger Reichstag 1500, den Reichsregimentstag in Nürnberg 1501 sowie mehrere Kurfürstentage (1502–1504). Dafür wurden unter anderem kaiserliche Ausschreibungen, Gesandtschaftsberichte und Instruktionen, sowie Protokolle und Verhandlungsergebnisse ediert.
    Deutsche Reichstagsakten – Mittlere Reihe VII: Reichs­ver­samm­lun­gen, Reichs­regi­ments­tage, Kurfürsten­tage 1499–1504 (Teil 1–3), heraus­ge­geben durch Eike Wolgast, bearbeitet von Peter Schmid (†) und für den Druck vorbereitet von Christiane Neerfeld.
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  • Open Call: 10. Leadership Academy – Fellowships für Forschende


    Guidance, Skills & Opportunities for Researchers (GSO) e.V. vergibt mit Hilfe der Förderung der Klaus Tschira Stiftung 25 Fellowships für die 10. Leadership Academy. Die Bewerbungsfrist ist der 01.03.2026.
    Das Programm richtet sich an deutschsprachige und promovierte Wissenschaftler*innen aller Disziplinen (unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit), die derzeit im Ausland forschen oder seit max. 18 Monaten (wieder) in Deutschland leben. Die Leadership Academy ist ein Trainingsprogramm mit dem Ziel, Führungskompetenzen von Wissenschaftler*innen zu stärken und besteht aus folgenden Programmpunkten:

    Workshops: Zwei Präsenzphasen in Berlin und Heidelberg mit erfahrenen Trainer:innen – ein interaktives Curriculum zu Karriereentwicklung, Führungskompetenzen sowie praxisnahen Tools und Wissen für ihren nächsten Karriereschritt.
    Zusätzliches Programm: Mehrere Exkursionen zu spannenden Orten bieten Ihnen Einblicke über den gewohnten akademischen Rahmen hinaus.
    Networking: Austausch mit Peers, Mentor:innen und Fachleuten aus Wissenschaft und anderen Sektoren.
    Individuelles Coaching: Persönliche Begleitung zur Erreichung Ihrer Karriereziele.

    Jedes Fellowship umfasst die Teilnahme am Programm sowie die Übernahme der Reise- und Unterkunftskosten. Das Programm richtet sich an Forschende, die eine Führungsrolle in Wissenschaft, Industrie oder anderen Bereichen anstreben.
    Detaillierte Informationen zum Bewerbungsprozess und zu den Programminhalten finden sich auf der Seite der Leadership Academy.
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  • Arier, Aliens und Atlantis: Archäologische Wissenschaftskommunikation zwischen Popkultur und Ideologie


    Jens Notroff | Antike im Zerrspiegel politischer Ideologien

    Wie oft denken Sie an das Römische Reich? Warum hat Mark Zuckerberg eine Skulptur seiner Ehefrau im Garten aufgestellt? Was war das für ein vermeintlich „römischer Gruß“, mit dem Elon Musk für Aufregung gesorgt hat? Und was haben Außerirdische mit Atlantis zu tun?
    Immer wieder begegnen uns im Alltag, auch an vielleicht unerwarteter Stelle, Verweise auf die Antike, auf Daten, Quellen und Funde aus historischer und archäologischer Forschung. Vom populären Sachbuch und TV-Dokumentationen, Social Media und Internet-Subkulturen bis hin zu Verschwörungserzählungen – das Interesse an diesen Themen scheint ungebrochen, wenngleich historische Kontexte oft aufgelöst und Inhalte eher assoziativ in aktuelle Diskurse eingebunden werden.
    Der Archäologe und Wissenschaftskommunikator Jens Notroff wirft einen Blick auf die zugrundeliegenden Narrative und zeigt, dass die damit verbundene Intention, auch wenn sie vor allem in der popkulturellen Wahrnehmung kaum auf den ersten Blick offen zutage tritt, kein neues Phänomen ist: Im Versuch, die Vergangenheit zu vereinnahmen, sollen auch Verhältnisse in der Gegenwart in ein neues Licht gerückt werden. Diese Instrumentalisierung klar zu adressieren und solche Narrative und Intentionen einzuordnen, muss auch Aufgabe archäologischer und historischer Wissenschaftskommunikation sein.
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  • Ästhetik der Ähnlichkeit. Visuelle Reime in der antiken Objektgestaltung


    Benjamin Engels | Idee Archäologie. Positionen und Konturen einer Wissenschaft

    Archäologinnen und Archäologen sammeln und sortieren – nicht immer zum Selbstzweck, sondern meist im Dienst ihres wichtigsten heuristischen Instruments: des Vergleichs. Ähnlichkeit ist dabei eine zentrale analytische Kategorie. Sie erlaubt es, Objekte in typologische Reihen einzuordnen, chronologische Netze zu spannen und kunsthandwerkliche Zusammenhänge aufzudecken. Doch lassen sich in der Objektwelt der Antike immer wieder auch Ähnlichkeitsbeziehungen beobachten, die über bloße formale Wiederholung oder technisch bedingte Serienbildung hinausgehen. Ähnlichkeit wird in der Gestaltung dann bewusst als Mittel eingesetzt, um im Prozess der Wahrnehmung feine Irritationen, unerwartete Anklänge und subtile Brechungen zu erzeugen – etwa wenn Bezugspunkte zwischen Elementen geschaffen werden, die sich zwar ähneln, aber unterschiedlichen semantischen, funktionalen oder materiellen Sphären angehören. Wird Ähnlichkeit in dieser Weise als rezeptionsästhetische Strategie aktiviert, kann man in Analogie zur Lautähnlichkeit in der Poesie von visuellen Reimen sprechen. Aus dieser Perspektive stiftet formale Nähe nicht nur analytische Struktur, sondern wird selbst zum Gegenstand gestalterischer Reflexion. Zwei Beispiele mögen dies verdeutlichen.
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  • Erben Alexanders – Dynastie und Legitimation: Episode 4 - Multi-Kulti im Hellenismus


    Die Reiche der Ptolemäer und Seleukiden waren Schmelztiegel aus Sprachen, Religionen und Kulturen. In den Metropolen trafen Griechen, Ägypter und Völker des Nahen Ostens aufeinander und formten neue gesellschaftliche Wirklichkeiten. Die Althistoriker Eva Anagnostou-Laoutides und Stefan Pfeiffer ergründen, wie die Herrscher versuchten, Vielfalt zu ordnen, Loyalität zu sichern und ein Zusammenleben zu gestalten, das bis heute erstaunlich modern wirkt.
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  • Erben Alexanders – Dynastie und Legitimation: Episode 6 - Das Generalinterview mit Eva Anagnostou-Laoutides und Stefan Pfeiffer


    Im abschließenden Generalinterview sprechen Eva Anagnostou-Laoutides und Stefan Pfeiffer über die Ziele und Herausforderungen ihres Forschungsprojekts. Sie erklären, warum der Vergleich der beiden großen Dynastien des Hellenismus neue Einsichten in Herrschaft und Identität eröffnet und was sie persönlich an den Ptolemäern und Seleukiden fasziniert.
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