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L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung episodes

  • Staging the Working Class: Discursive Presence and Absence of the Working Class During the Times of Transformation in Poland


    Krzysztof Świrek | Europe's History of the Present: Univerisalism and Particularism

    In recent years, the link between right-wing populism, citizenship, and human rights has sparked intense debate. Right-wing populists present themselves as defenders of the ‘common man’ and challenge the dominant rights discourse as elitist and exclusionary. This lecture explores how certain interpretations of rights and citizenship can create exclusions that fuel right-wing populist narratives. A key focus will be the Polish case, where the liberal-democratic elites of the 1980s and 1990s shaped a democracy centered on political rather than social rights. This middle-class-oriented vision of citizenship marginalized the working class, making human rights discourse vulnerable to populist critique. To counteract the populist appeal to working-class grievances, Krzysztof Świrek argues that democracies must address the ‘class blindness’ in discussions of rights and citizenship.
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  • Nutzen- und Gewinnerwartung? Technisches Wissen und Wirtschaftslenkung in Brandenburg-Preußen


    Sebastian Becker | Frühneuzeittag 2024 „Wissenswelten“

    Dr. Sebastian Becker blickt in seinem Vortrag auf die Rolle von Technik­wissen in der Wirt­schafts­politik Brandenburg-Preußens im 18. Jahr­hun­dert: Wie hat man den Nutzen von bislang unbe­kann­tem technischen Wissen bewertet? Wie ging die früh­neu­zeit­liche Ver­wal­tung mit diesem Wissen um? Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Zusam­men­hang von Gewerbe­förde­rung und Technik, wie am Beispiel der Produktion von Krapp-Farb­stoffen dargelegt wird.
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  • End of Immunity


    Conversation between Chile Eboe-Osuji and Claus Kreß

    The arrest warrant for Benjamin Netanyahu and the recent detention of former Philippine President Rodrigo Duterte have once again raised the urgent question of how sitting and former heads of state can be held accountable under international law and the jurisdiction of the International Criminal Court for crimes such as genocide, aggression, and other violations of humanity. In a conversation with Professor Claus Kreß, Judge Chile Eboe-Osuji, former President of the International Criminal Court in The Hague, explores ways to strengthen international law to ensure world leaders are held responsible for their actions.
    Moderator: Isabel Schayani (WDR)
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  • Unter deutscher Besatzung. Europa 1939–1945


    Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen Landesbibliothek | Buchvorstellung und Lesung mit Tatjana Tönsmeyer

    Auf dem Höhepunkt der deutschen Machtentfaltung im Zweiten Weltkrieg lebten von Norwegen bis Griechenland und von Frankreich bis in die Sowjetunion 230 Millionen Menschen unter deutscher Herrschaft. Sie alle mussten sich mit den Besatzern arrangieren und machten Erfahrungen, die bis heute nachwirken. In ihrem Alltagsleben, am Arbeitsplatz, im Umgang mit Behörden und Militärs. Und jeder Kontakt mit den Besatzern konnte in Gewalt umschlagen. Tatjana Tönsmeyer hat die erste Geschichte des deutsch besetzten Europas geschrieben, die die Perspektive der Besetzten und nicht der Besatzer einnimmt – und legt damit ein dunkles Erbe frei, das unterschwellig immer noch im Verhältnis der europäischen Nachbarn zu Deutschland präsent ist.
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  • The Documentation and Research of Egbo Egbo Bassey House, Calabar, Nigeria (2024–2025)


    Collaborating Institutions: Vernacular Heritage Initiative (VHI) and the National Commission for Museums and Monuments (NCMM) – Nigeria

    The Egbo Egbo Bassey house is a National Monument of Nigeria as determined by the extant Antiquity Ordinance No. 17 of 1953 (now NCMM ACT, Cap 242 of 2000). It is a prefabricated two-storey wooden building sitting on a brick masonry pavement situated is located at 40 57’ 41.393” N and 80 18’ 57.033” E in No. 19 Bocco Street, Old Calabar, South-southern Nigeria. The prefabricated woods used for the construction of this building were Scandinavian Pine with cast iron columns from Walter Macfarlane & Co Saracen Foundry in Glasgow, Scotland which were shipped to Nigeria and assembled in Calabar between 1883 to 1886 through a contractor named Mr. Holmes.
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  • Ägypten


    Das Land am Nil

    Ägypten­ – das Land am Nil. Ägypten bietet einen Nährboden für viele Bereiche der Forschung. Ob in der Archäologie, der Geschichtsforschung, den Sprachwissenschaften oder in der Politik – der Facettenreichtum an Disziplinen, die sich mit Ägypten beschäftigen, ist groß. Ägypten zählt zu den Hochkulturen der antiken Welt und die ägyptische Architektur und Kunst zu den faszinierendsten Erzeugnissen der Menschheit. Aber auch in der heutigen Zeit ist der Einfluss Ägyptens, als bevölkerungsreichstes Land der arabischen Welt und wegen seiner geographischen Lage an der Grenze zwischen Afrika und Nahem Osten politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsam.
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  • Der Streit der Schwester-Künste: Episode 2 - Ferrara


    Im 14. und 15. Jahrhundert erlebte Ferrara unter der Herrschaft der Familie Este eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. So beherbergt die Stadt am Po mit der 1391 gegründeten Università degli Studi di Ferrara eine der ältesten Universitäten Europas. Die Herzöge von Ferrara förderten Kunst und Wissenschaft, gründeten bedeutende Kunst­samm­lungen und umgaben sich – wie viele Renaissance­herrscher – gerne mit Künstlern und Literaten. Einer von ihnen war Antonio Tebaldeo, dessen Bruder als Sekretär des Herzogs von Ferrara diente. Zu Beginn seiner Karriere stand auch Tebaldeo selbst im Dienst der Este-Familie. Trotz seiner berüchtigten spitzen Feder schmückten sich die Este gerne mit dem Dichter, dessen Werk schon bald das Interesse anderer Fürsten weckte.
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  • „Das klassische Griechenland und das republikanische Rom haben mich sofort fasziniert“


    Álvaro Moreno Leoni | 20 Jahre Jacobi-Stipendienprogramm

    Das Jacobi-Stipendium der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik für Doktorandinnen und Doktoranden feiert 2025 sein 20-jähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr stellen wir in monatlicher Folge zwölf ehemalige Jacobi-Stipendiatinnen und Stipendiaten vor, die aus ihrer derzeitigen Arbeit berichten. Wir haben ihnen fünf Fragen gestellt, die sie schriftlich beantwortet haben. Im März lernen wir Prof. Álvaro Moreno Leoni kennen. Er ist Profesor Asistente de Historia Antigua an der Universidad Nacional de Córdoba in Argentinien. Prof. Moreno Leoni war im Jahr 2012 mit dem Projekt Ethnic-moral representation and characterization in Polybius’s Histories: Didactics of domination and autonomy in the late Hellenistic world Jacobi-Stipendiat in München.
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  • „Predoc“-Stipendien zur Promotionsvorbereitung


    a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne zum 1. Oktober 2025

    Zum 1. Oktober 2025 schreibt die a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne, die Graduiertenschule der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, 8 „Predoc“ Stipendien zur Promotionsvorbereitung in Höhe von € 1.200 pro Monat für einen Zeitraum von sechs Monaten aus. Mit den „Predoc“-Stipendien soll Absolventinnen und Absolventen der zeitnahe Übergang zur Promotionsphase an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln ermöglicht werden. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten haben die Möglichkeit, innerhalb eines Semesters ein Promotionsprojekt unter besonderer Berücksichtigung interdisziplinärer Fragestellungen zu entwickeln und zu fokussieren. Bewerbungen sind ab dem 24.03.2025 möglich. Bewerbungsschluss ist der 2. Mai 2025.
    Weitere Informationen zu a.r.t.e.s. und zum Bewerbungsverfahren: www.artes.uni-koeln.de
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  • Kirche und Papsttum im 19./20. Jahrhundert – modernisierungs­resistent?


    Papst und Zeit | Mit Johanna Rahner, Tine Stein und Otto Kallscheuer

    Im zweiten Teil des Symposiums „Papst und Zeit“ geht es um die „problem­erzeu­gen­den Problem­lösungen“, die auf den Konzilien des 19. und 20. Jahr­hun­derts für das Verhältnis der römisch-katho­lischen Kirche zur Moderne gefunden wurden, was zu performativen Selbst­wider­sprüchen geführt hat. Zunächst beleuchtet die Theologin Prof. Dr. Johanna Rahner (Eberhard-Karls-Universität Tübingen) in ihrem Kom­men­tar zu Otto Kallscheuers Werk „Papst und Zeit“ die Rolle der Marien­dogmen und weiblicher Frömmig­keit in Ver­bin­dung mit dem Papstamt. Die Politik­wissen­schaft­lerin Prof. Dr. Tine Stein (Georg-August-Universität Göttingen) thema­ti­siert die kirchen­recht­liche Verfas­sungs­frage.
    Im Rahmen der anschließenden Diskussion war Prof. Dr. Otto Kallscheuer eingeladen, zu repli­zie­ren. Es moderierte Joachim Frank (Kölner Stadt-Anzeiger).
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