L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

By L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel StiftungSociety & CultureScienceSocial SciencesHistory
Download on the App Store

L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung episodes

  • Berliner Fußball im Nationalsozialismus
    Hunderte Vereine, eine breit aufgestellte Arbeiter­sport­bewe­gung und zahlreiche Spitzen­mann­schaften: Berlin war um 1930 eine absolute Fuß­ball­hoch­burg. Doch wie ver­än­derte sich diese vielfältige Vereinslandschaft nach der national­sozia­lis­tischen Macht­über­nahme 1933? Mit der neuen Ausgabe von „Zeitlupe“ setzen wir unsere Serie zu Fußballvereinen im National­sozia­lis­mus fort, wobei das Hauptaugenmerk diesmal nicht auf einem einzelnen Club liegt, sondern die Entwicklungen im Berliner Fußball insgesamt thematisiert werden. Anhand verschiedener Vereine, darunter des BFC Viktoria 1889, dessen Vorsitzender Otto Colosser von den National­sozia­listen bedroht und aus dem Amt gedrängt wurde, sprechen wir über die Mecha­nis­men der Gleichschaltung im Fußball. Gesprächs­partner ist der Historiker und Politik­wissen­schaft­ler Julian Rieck, der sich intensiv mit der Geschichte des Berliner Fußballs zwischen 1933 und 1945 beschäftigt hat.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_podcast_berlin_fussball_nationalsozialismus
    1 hr 36 min
  • Migration steuern. Eine Anleitung für das Hier und Jetzt
    Der Titel eines Buches des Juristen und Migra­tions­ex­perten Prof. Dr. Daniel Thym (Uni­ver­sität Kon­stanz) lässt hoffen: Lässt sich Migra­tion doch steuern und damit ak­tu­elle Kon­flikte lösen? Ja, Daniel Thym zeigt, dass Asyl­mi­gra­tion und Fach­kräfte­an­wer­bung sinn­voll gesteuert werden können – wenn wir ein Selbst­bild als Ein­wan­derungs­repu­blik ent­wickeln, das die vielfältige Ge­sell­schaft zu­sam­men­hält. Im Vortrag zeigt er Mög­lich­keiten auf, wie wir dem kom­plexen Phänomen der Ein­wan­derung gerecht werden können und wie die demo­kra­tische Mitte die Deu­tungs­hoheit über eine zentrale Zu­kunfts­aufgabe zurück­gewinnen kann.
    Ein Vortrag beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_thym_migration_steuern
    49 min
  • Radikalität zwischen Theorie und Praxis
    Thomasius Club mit Mirjam Schaub am 1. Juli 2026.
    Was ist das: Radikalität? Die Kulturphilosophin Mirjam Schaub hat der Radikalität eine große Studie in zwei Bänden gewidmet, und ihr von den Anfängen in der Antike bis in unsere Gegenwart nachgespürt. Dabei vertritt sie die These, dass Radikalität das Versprechen ausdrückt, den Spalt zwischen Theorie und Praxis zu überbrücken – denn das Radikale unterbricht das Normale. Uta Karstein und Christian Lamp fragen bei ihr nach, was das mit dem Selbstmord des Sokrates und der Lebensweise des Diogenes zu tun hat und weshalb sich das Radikale später in Karneval, Mönchtum und Kunst wiederfindet.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_mirjam_schaub_radikalitaet
    1 hr 16 min
  • Weimar – Kontingenzen einer gescheiterten Republik
    Weimar als Zwischenreich – nicht nur National­sozialisten, sondern auch viele Historiker blickten stark teleologisch auf die Weimarer Republik und sahen in ihr einen Schritt auf dem unver­meid­lichen Weg zum Dritten Reich. Mit ihrem neuen Buch „Im Zwischenreich“ stellt sich Ute Daniel, emirierte Professorin der Technischen Universität Braun­schweig, gegen diese Alternativ­losigkeit. Sie hebt Entwicklungen und wenig beachtete Verbindungen der Weimarer Zeit hervor, wie die zunehmende Rolle des Militärs, oder nie dagewesene Steuer­reformen, und betont, dass es auch anders hätte kommen können.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_weimarer_republik_ute_daniel
    1 hr 13 min
  • Historische Gerechtigkeit durch staatliche Aufarbeitung? Das Beispiel Großbritannien von 1970 bis zur Gegenwart
    Das Vertrauen in staatliche Organe wird nachhaltig geschädigt, wenn deren Ausübung der Macht als ungerecht wahrgenommen wird. Wie sich dies anhand von Ereignissen in der Zeitgeschichte Großbritanniens illustrieren lässt, zeigt PD Dr. Jörg Arnold in diesem Vortrag. Mit drei historischen Ereignissen schildert er, wie es einerseits zum Vertrauensverlust kommen konnte, aber auch wie andererseits Versuche unternommen wurden, dieses Vertrauen wieder zu gewinnen. Wie arbeitete Staat und Gesellschaft diese Geschehnisse auf? Wie ließ man ihnen Gerechtigkeit widerfahren?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/augsburger_historische_ringvorlesung_gerechtigkeit_arnold
    56 min
  • Hätte es keinen Brexit gegeben, wenn Großbritannien den Euro gehabt hätte? Oder: Über die integrierende Kraft von Münzbildern
    Seit dem 1. Januar 2002 gibt es den Euro als Bargeld. Die Deutschen zahlen damit in Öster­reich, Italien, Frank­reich, Grie­chen­land, Irland und anderen euro­pä­ischen Ländern. Groß­bri­tan­nien hat nie den Euro eingeführt. Am 23. Juni 2016 fand dort ein EU-Mitglied­schafts­refe­rendum statt, in dem 51,89 % der Teil­neh­men­den für den EU-Austritt stimm­ten. Benita Good­man (Podcast „Brexit on Toast“) und Bern­hard Weis­ser (Münz­kabinett, Stiftung Preu­ßischer Kul­tur­be­sitz) wagen ein Ge­dan­ken­­spiel: Hätte Groß­bri­tan­nien den Euro zum Januar 2002 eingeführt, hätte der vier­zehn­jährige Umgang mit diesem euro­pä­ischen Geld dazu beitragen können, die feh­lenden Stim­men für den Verbleib in der EU zu gewinnen? Darüber hinaus dis­ku­tie­ren sie die Iden­tifi­ka­tions­kraft von (Münz-)­bildern und vergleichen den Euro mit der Münz­prä­gung im Rö­mi­schen Reich.
    Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_brexit_und_muenzen
    47 min
  • Gut und Böse
    Thomasius Club mit Sebastian Rödl am 3. Juni 2026
    Wir alle verwenden im Alltag Wörter wie: Das ist gut, schlecht, oder sogar böse. Aber was genau meinen wir damit? Ist Lügen schon etwas Böses, oder doch nur etwas Schlechtes? Der Leipziger Philosoph Sebastian Rödl hat ein Buch darüber geschrieben, in dem er meint: Um das Gute verstehen wollen, müssen wir den Unterschied zwischen dem Bösen und dem Schlechten verstehen. Das führt uns hinaus aus dem Kontext des Natürlichen und hinein in den Kontext des spezifisch menschlichen Lebens. Annika Schadewaldt und Christian Lamp fragen beim Autor nach, was das heißt und was das für unsere Idee des Guten bedeutet.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thomasius_club_sebastian_roedl_gut_und_boese
    1 hr 21 min
  • Hat das transatlantische Bündnis eine Zukunft – sollte es im Sinne Europas eine Zukunft haben?
    Wenn vom Verhältnis zwischen Europa und den Vereinigten Staaten die Rede ist, fällt fast selbstverständlich ein Begriff: das „transatlantische Bündnis“. Doch was genau bedeutet hier eigentlich „Bündnis“? Der Begriff legt eine Partnerschaft nahe, in der beide Seiten gemeinsame Interessen verfolgen und einander auf Augenhöhe begegnen. Aber beschreibt das die transatlantischen Beziehungen tatsächlich angemessen? Oder haben wir es vielmehr mit einem asymmetrischen, vielleicht sogar hegemonialen Verhältnis zu tun, in dem die Vereinigten Staaten die Führungsmacht darstellen und Europa in wesentlichen Bereichen von ihnen abhängig ist? Und wenn diese Ordnung gegenwärtig ins Wanken gerät: Bedeutet das für Europa vor allem den Verlust von Sicherheit – oder eröffnet sich damit auch die Chance auf größere Souveränität und Eigenständigkeit? Darüber diskutieren Prof. Dr. Charlotte Lerg (LMU München), Martin Kobler (Botschafter der Bundesrepublik a.D.), Francesco Galietti (LUISS/Policy Sonar) und Till van Rahden (Université Montréal).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/transatlantisches_verhaeltnis_zukunft_europa_podiumsdiskussion
    1 hr 6 min
  • Real Madrid, Barça und Spaniens Fußball unter Franco
    Real Madrid als Klub des Franco-Regimes, der FC Barcelona als Symbol des katalanischen Widerstands: Mit diesem Dualismus wird die Geschichte des spanischen Fußballs häufig erzählt. In dieser Folge von „Zeitlupe“ durchstreifen wir mit dem Historiker Julian Rieck fast 100 Jahre spanischer Fußballgeschichte – vom ersten Clásico 1902 über den Spanischen Bürgerkrieg und die Franco-Diktatur bis zur Transición. Wir widmen uns legendären, aber auch umstrittenen Figuren wie Santiago Bernabéu, Alfredo Di Stéfano und Raimundo Saporta, den politischen Verflechtungen Real Madrids mit dem Franco-Regime und der Frage, welche Rolle der FC Barcelona als vermeintlicher „Widerstandsklub“ im Franquismus tatsächlich spielte. Dabei zeigt sich: Fußball war und ist in Spanien weit mehr als nur Sport.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_real_barca_und_der_spanische_fussball_unter_franco
    1 hr 42 min

About L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

From the publisher's feed

L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung