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  • Das Ende der alten politischen Lager
    Zu Gast bei L.I.S.A. mit Philip Manow. Wieso machen immer mehr Deutsche ihr Kreuz bei der AfD? Warum wählen viele Menschen eine Partei, die – zumindest auf den ersten Blick – gegen ihre eigenen Interessen handelt? Diese Fragen treiben derzeit große Teile der politischen Öffentlichkeit um. Nicht selten wird zur Erklärung auf psychologische Deutungen zurückgegriffen: „falsches Bewusstsein“ lautet dann Befund; für den Politikwissenschaftler Philip Manow eine fatale Psychopathologisierung und Ausdruck einer verkürzten Analyse. In seinem neuen Buch „Spaltungslinien“ entwickelt Manow eine alternative Deutung der gegenwärtigen politischen Umbrüche. Im Zentrum stehen neue Verteilungskonflikte, die das vertraute Koordinatensystem der deutschen und westeuropäischen Politik auf den Kopf stellen. Darüber haben wir mit ihm in einer neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/spaltungslinien_demokratie_philip_manow
    1 hr 32 min
  • Ressourcenkonflikte lösen!
    Salon Sophie Charlotte. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der damit verbundenen Ressourcen­knapp­heit können und werden Konflikte und Spannungen entstehen. Lokal wie global werden wir mit drängenden Fragen, etwa nach der Ernährungs­gerechtigkeit und der nachhaltigen Nutzung unserer Ressourcen, konfrontiert sein. Welche Konflikt­lösungs­strategien sind erforderlich, um diesen Fragen und Problemen zu begegnen? Und wie kann dies unter Aufwendung der Anstrengungen aller Bürgerinnen und Bürger geschehen? Renate Künast (Bundes­ministerin a.D.), Hermine Mitter (Die Junge Akademie, Klima­öko­no­mie und Agrar­sozio­logie), Robert Arlinghaus (Leibniz-Institut für Gewässer­ökologie und Binnen­fischerei, National Champion des Frontiers Planet Prize 2025) und Benedikt Bösel (Agrar­ökonom, Gründer und Geschäfts­führer von Gut & Bösel) im Gespräch mit Susanne Götze (Journalistin).
    Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte 2026 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026)
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_ressourcenkonflikte_loesen
    52 min
  • 1. FC Nürnberg – Fußballvereine im Nationalsozialismus (2)
    Anfang der 1930er Jahre ist der 1. FC Nürnberg einer der erfolgreichsten Fußball­vereine Deutschlands und steht für schichten­über­grei­fen­de Fußball­­be­geis­terung und Sportsgeist. Doch ausgerechnet der angesehene Trainer des „Clubs“, Jenő Konrád, wird 1932 zum Opfer einer antisemi­ti­schen Kampagne der lokalen National­sozia­listen. Nicht einmal ein Jahr später wird der Verein den Aus­schluss seiner jüdischen Vereins­mit­glieder be­schließen – und sich Stück für Stück in den Dienst der NS-Herr­schaft stellen. In der neuen Folge von „Zeitlupe“ zeich­nen wir mit dem Zeit­histo­ri­ker Dr. Matthias Braun die Geschichte des 1. FC Nürnberg im National­sozia­lismus nach und blicken auch darauf, wie der „Club“ nach 1945 mit diesem Erbe umging.
    Der Experte: Dr. Mathias Braun ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Geschäfts­bereich Kultur der Stadt Nürnberg und ist dort in der Stabsstelle „Ehemaliges Reichs­partei­tags­gelände Zeppelin­tribüne/ Zeppelinfeld“ tätig. Der Historiker wurde mit einer Biographie des national­sozia­lis­tischen Bürger­meisters von Nürnberg, Willy Liebel, promoviert: Hitlers liebster Bürger­meister. Willy Liebel (1897-1945), Nürnberg 2012.
    Weiterführende Literatur:
    Braun, Matthias: Der 1. FC Nürnberg und die „Stadt der Reichs­partei­tage“ – Verein und national­sozia­lis­tische Kommu­nal­politik, in: Stadt­ar­chive in der Metropol­region Nürnberg (Blog), 14. März 2025, https://stadtarchive-metropolregion-nuernberg.de/der-1-fc-nuernberg-und-die-stadt-der-reichsparteitage-verein-und-nationalsozialistische-kommunalpolitik/.
    Siegler, Bernd: Heulen mit den Wölfen. Der 1. FC Nürnberg und der Ausschluss seiner jüdischen Mitglieder, Fürth 2022.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_nuernberg_fussball_nationalsozialismus
    1 hr 43 min
  • The Decline of the Humanities?
    A Conversation with Mary Beard (Munich History Lecture, 19th January 2026)
    For this term's Munich History Lecture, world-renowned classicist Mary Beard sits down with LMU professor John Weisweiler to test the case for and against a supposed decline of the humanities. What do the humanities contribute to a vibrant democracy in an era of funding pressure and growing distrust of universities?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/mhl_mary_beard
    53 min
  • Eltern – Kinder – Bildung. Wie Herkunft und Familie Chancen prägen
    Bildung ist in Deutschland immer noch eine Frage der sozialen Herkunft. Warum eigentlich? Und lässt sich daran etwas ändern? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Sandra Buchholz (Hannover). Es wird gezeigt, wie ungleich die Bildungschancen in Deutschland nach wie vor verteilt sind. Ein Beispiel: Haben die Eltern studiert, nehmen 78 von 100 Kindern im Laufe ihres Lebens selbst ein Studium auf. Haben die Eltern nicht studiert, sind es hingegen nur 25 von 100 Kindern. Haben die Eltern keine berufliche Ausbildung abgeschlossen, finden sogar nur 8 von 100 Kindern den Weg an die Hochschule. Wie sich die Forschung das Fortbestehen sozialer Ungleichheiten erklärt, wird diskutiert. Dabei zeigt sich, es sind nicht nur Unterschiede in den schulischen Leistungen, die den Ungleichheiten zugrunde liegen. Selbst bei Leistungen macht die soziale Herkunft einen großen Unterschied.
    Die Veranstaltung fand am 25. Februar 2026 in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart statt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sandra_buchholz_eltern_kinder_bildung
    48 min
  • Borussia Dortmund – Fußballvereine im Nationalsozialismus (1)
    Borussia Dortmund ist heute einer der größten Fußballvereine Deutschlands. Bis in die 1930er Jahre spielte der BVB jedoch unterklassig, erst 1936 gelang der Sprung in die erstklassige Gauliga. Prägende Figur dieser Zeit war der Nationalstürmer August Lenz. Ein Jahr nach dem Aufstieg wurde der „blonde August“ Mitglied der NSDAP. Und er war nicht der einzige „Braune“ bei den Schwarz-Gelben: Auch andere Spieler und Funktionäre des BVB waren in das national­sozialistische System verstrickt. Doch wie weit reichte die Loyalität zum Regime? Gemeinsam mit der Dortmunder Historikerin Katharina Wojatzek beleuchten wir das widersprüchliche Bild eines Arbeitervereins im „Dritten Reich“.
    Die Expertin: Katharina Wojatzek studierte Geschichtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Stadtarchiv Dortmund und arbeitet an einer Dissertation zur „Arisierung“ in Dortmund. Gemeinsam mit Rolf Fischer veröffentlichte sie 2024 die Studie „Borussia Dortmund in der Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945“.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeitlupe_borussia_dortmund_fussball_nationalsozialismus
    59 min
  • Jerusalem, Princeton, Berlin – Wege der Judaistik
    Dr. Barbara Schäfer-Siems und Prof. Dr. Peter Schäfer haben ihr wissenschaftliches Leben der Judaistik ge­wid­met. In der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ blickt das Wissen­schaft­ler­paar auf die gemein­sa­men Stationen: die Studien­jahre im Israel der 1960er Jahre, die Professuren Peter Schäfers in Berlin und Princeton und schließlich seine Zeit als Direktor des Jüdischen Museums in Berlin. Ein Gespräch über das aschkenasische Judentum, den Zionismus, glückliche Fügun­gen und Niederlagen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_barbara_und_peter_schaefer
    1 hr 43 min
  • Ist die Formel vom „Weniger, älter, bunter“ zu revidieren? Neue und alte Facetten des demographischen Wandels in ländlichen Räumen
    Vortrag von Annett Steinführer in der Reihe "Im Umbruch!": Es ist stiller geworden um das Thema des demographischen Wandels in ländlichen Räumen. Die noch vor wenigen Jahren verbrei­teten Untergangs­zenarien und Forderungen nach der „Schließung“ von Dörfern wurden von anderen Aufmerk­sam­keits­kon­junk­tu­ren verdrängt. Doch schreiten die Verände­run­gen der Zahl und der Zusammensetzung der Bevölkerung fort, und neue Wande­rungs­mus­ter tragen zu sozialer Vielfalt bei. Der Vortrag von Prof. Dr. Annett Steinführer (Braunschweig) beleuchtet die unter­schied­lichen Facetten des demographischen Wandels in ländl­ichen Räumen in Deutschland und ihre Folgen für das Zusammen­leben, das Wohnen und die Daseins­vor­sorge genauer, wobei gleichzeitig der großen regio­na­len und lokalen Vielfalt der Wanderungsprozesse und der natürlichen Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung Rechnung zu tragen ist.
    Die Veranstaltung fand am 10. Februar 2026 in der Württembergischen Landes­biblio­thek Stuttgart statt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/annett_steinfuehrer_laendliche_raeume
    49 min

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