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  • Verdun 1916: "Ausbluten" oder "Durchbrechen"?
    300 Tage und 300 Nächte tobte die Schlacht von Verdun, die schon von Zeitgenossen als die "Hölle von Verdun" und als die "Blutmühle von Verdun" bezeichnet wurde. Sie gilt als die erste große Materialschlacht der Kriegsgeschichte und kostete von Februar bis Dezember 1916 mehr als 300.000 Soldaten das Leben. Warum der deutsche Generalstab mit Verdun ausgerechnet die stärkste französische Festung als Angriffsziel ausgewählt hat, ist bis heute umstritten. Sollte Frankreich zermürbt und so zur Aufgabe gezwungen werden? Der Historiker Dr. Olaf Jessen vermutet andere Gründe.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/verdun_1916_ausbluten_oder_durchbrechen?nav_id=5092
    37 min
  • Journalismus und Wahrheit
    Wie glaubwürdig ist der Journalismus heute noch? Die Medien - vor allem die traditionellen aus Presse, Funk und Fernsehen - haben in den vergangenen Wochen und Monaten viel Kritik für ihre Berichterstattung anlässlich aktueller Konflikte beispielsweise in Syrien, der Ukraine oder in Israel und Palästina erhalten. Die Hauptvorwürfe: Einseitigkeit, Parteilichkeit, Kampagnenjournalismus. Auch Journalistinnen und Journalisten haben zuletzt Zweifel an der Glaubwürdigkeit der sogenannten Mainstreammedien geäußert. Aufsehen erregte dabei insbesondere ein Interview mit der Journalistin Grabriele Krone-Schmalz. Bei L.I.S.A. hatten wir die Journalisten Charlotte Wiedemann und Stefan Korinth um ihre Einschätzung gebeten. Nun möchten wir wissen, wie in der Wissenschaft über den aktuellen Journalismus gedacht wird. Wir haben in Dortmund die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Fengler, Leiterin des Erich-Brost-Instituts für internationalen Journalismus, besucht.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/journalismus_wahrheit_fengler
    49 min
  • „Es ist das alte Österreich, das den Krieg entfesselt hat“
    Drei Vielvölkererreiche überlebten den Ersten Weltkrieg nicht: Das Osmanische Reich, das Zarenreich und das Habsburgerreich. Letzteres begann mit der Beschießung Belgrads am 29. Juli den Krieg, nachdem Kaiser Franz-Joseph am Tag zuvor in Bad Ischl die Kriegserklärung der Österreichisch-Ungarischen Monarchie an das Königreich Serbien unterzeichnet hatte. Der Historiker Prof. Dr. Manfried Rauchensteiner hat mit seinem Buch Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie einen nahezu enzyklopädischen Band vorgelegt, in dem er ausführlich die letzten vier Jahren des Vielvölkerreichs untersucht. Wir haben mit ihm über sein Werk und über die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Österreich gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/interview_rauchensteiner
    11 min
  • "Es ist das alte Österreich, das den Krieg entfesselt hat"
    Drei Vielvölkererreiche überlebten den Ersten Weltkrieg nicht: Das Osmanische Reich, das Zarenreich und das Habsburgerreich. Letzteres begann mit der Beschießung Belgrads am 29. Juli den Krieg, nachdem Kaiser Franz-Joseph am Tag zuvor in Bad Ischl die Kriegserklärung der Österreichisch-Ungarischen Monarchie an das Königreich Serbien unterzeichnet hatte. Der Historiker Prof. Dr. Manfried Rauchensteiner hat mit seinem Buch Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie einen nahezu enzyklopädischen Band vorgelegt, in dem er ausführlich die letzten vier Jahren des Vielvölkerreichs untersucht. Wir haben mit ihm über sein Werk und über die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Österreich gesprochen.
    Inhaltsübersicht[00:00] Gibt es in Österreich auch eine "Schulddebatte" zum Ersten Weltkrieg?[01:15] Teilen Sie Christopher Clarks Bild von einem fortschriftlich orientiertem Habsburgerreich?[02:29] War Österreich-Ungarn ein dem Tode geweihtes Reich?[03:05] Welchen Anteil hatte die Habsburgermonarchie an der Eskalation von 1914?[04:23] Was sind die entscheidenden Momenten, die zum Krieg geführt haben?[05:48] Konnte Serbien das Ultimatum akzeptieren?[07:13] Welche Rolle spielt der Erste Weltkrieg heute in Österreich?[09:45] Gibt es in Österreich eine Habsburger-Nostalgie?
    11 min
  • Archäologie und Erster Weltkrieg
    Am 16. Mai eröffnete im LVR-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten eine Sonderausstellung zum Thema An den Grenzen des Reiches. Grabungen im Xantener Legionslager am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Dr. Dirk Schmitz, Kurator der Ausstellung, erläutert in diesem Audio-Interview nicht nur die Bedeutung des größten Standlagers des Römischen Reiches, sondern gibt auch einen Blick auf die Menschen, die an den Grabungen beteiligt waren und auf die Methoden der Archäologie vor 100 Jahren.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/archaeologie_und_erster_weltkrieg?nav_id=5026
    14 min
  • Archäologie und Erster Weltkrieg
    Am 16. Mai eröffnete im LVR-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten eine Sonderausstellung zum Thema An den Grenzen des Reiches. Grabungen im Xantener Legionslager am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Dr. Dirk Schmitz, Kurator der Ausstellung, erläutert in diesem Audio-Interview nicht nur die Bedeutung des größten Standlagers des Römischen Reiches, sondern gibt auch einen Blick auf die Menschen, die an den Grabungen beteiligt waren und auf die Methoden der Archäologie vor 100 Jahren.
    Inhaltsübersicht[00:00] Was wurde ausgegraben und was wurde gefunden?[01:20] Wer waren die Ausgräber?[02:23] Wie wurde damals ausgegraben?[03:25] Was wurde mit den Funden gemacht?[07:26] Was passierte 1914 mit den Ausgrabungen?[08:45] Was für eine politische Bedeutung hatten die Ausgrabungen?[10:48] Was erwartet die Besucher in der Ausstellung?
    14 min
  • „Der Kampf um Aufmerksamkeit funktioniert heute anders“
    Politikerinnen und Politiker twittern, haben eigene Fanseiten bei Facebook, verbreiten ihre Botschaften via Livestreams ins Netz oder chatten gleich mit Wählerinnen und Wählern, die nicht mehr an die Wahlurne gehen, sondern mit ihrem Smartphone abstimmen oder dafür sogar eine eigene App haben. Sieht so unsere politische Kommunikation der Zukunft aus? Ist das die sogenannte E-Demokratie? Wir haben diese und andere Fragen dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Martin Emmer von der Freien Universität Berlin gestellt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/der_kampf_um_aufmerksamkeit_funktioniert_heute_anders?nav_id=5030
    16 min
  • "Der Kampf um Aufmerksamkeit funktioniert heute anders"
    Politikerinnen und Politiker twittern, haben eigene Fanseiten bei Facebook, verbreiten ihre Botschaften via Livestreams ins Netz oder chatten gleich mit Wählerinnen und Wählern, die nicht mehr an die Wahlurne gehen, sondern mit ihrem Smartphone abstimmen oder dafür sogar eine eigene App haben. Sieht so unsere politische Kommunikation der Zukunft aus? Ist das die sogenannte E-Demokratie? Wir haben diese und andere Fragen dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Martin Emmer von der Freien Universität Berlin gestellt.
    Inhaltsübersicht[00:00] Verändert das Netz unsere Kommunikation?[03:01] Welche Auswirkungen gibt es für die politische Kommunikation?[04:39] Wie nutzen Politikerinnen und Politiker digitale Kanäle?[06:06] Mehr politische Partizipation durch digitale Kommunikation?[08:16] Entstehen neue Öffentlichkeiten mit neuen Einflussmöglichkeiten?[11:27] Wie erhält man mehr Aufmerksamkeit im Netz?[13:01] Verrohen durch das Netz unsere Kommunikationsformen?
    16 min
  • „Hans-Ulrich Wehler hat das Fundament der Geschichtswissenschaft grundsätzlich verändert“
    Hans-Ulrich Wehler ist am Wochenende (5. Juli 2014) im Alter von 82 Jahren gestorben. Kaum ein Historiker war in Deutschland so präsent, wurde so geschätzt und gleichermaßen kritisiert, wie der Begründer der sogenannten Bielefelder Schule. Wir haben mit einem seiner renommiertesten Schüler gesprochen, Prof. Dr. Paul Nolte vom Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, und ihn um eine Einschätzung von Hans-Ulrich Wehler als Wissenschaftler und öffentlichen Intellektuellen gebeten.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/hans_ulrich_wehler_nolte
    13 min
  • Braucht das Netz eine (neue) Kommunikationsethik?
    Das Netz hat die Möglichkeiten miteinander zu kommunizieren, beträchtlich erweitert. Jede und jeder kann eine Meinung zu unterschiedlichen Themen mitteilen, Einträge anderer kommentieren oder sogar eigene Themen setzen. Bisher bestehende Grenzen der Kommunikation werden überwunden. Welche Folgen hat das für unseren Umgang miteinander? Wird unsere Kommunikation direkter, aber auch grober? Wie steht es um das Verhältnis von privat und öffentlich? Entstehen neue Öffentlichkeiten und neue Meinungsführer? Brauchen wir Kommunikationsregeln fürs Netz? Wir haben mit dem Medienethiker Prof. Dr. Alexander Filipovic von der Hochschule für Philosophie in München gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/braucht_das_netz_eine_neue_kommunikationsethik?nav_id=5027
    15 min

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