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  • Braucht das Netz eine (neue) Kommunikationsethik?
    Das Netz hat die Möglichkeiten miteinander zu kommunizieren, beträchtlich erweitert. Jede und jeder kann eine Meinung zu unterschiedlichen Themen mitteilen, Einträge anderer kommentieren oder sogar eigene Themen setzen. Bisher bestehende Grenzen der Kommunikation werden überwunden. Welche Folgen hat das für unseren Umgang miteinander? Wird unsere Kommunikation direkter, aber auch grober? Wie steht es um das Verhältnis von privat und öffentlich? Entstehen neue Öffentlichkeiten und neue Meinungsführer? Brauchen wir Kommunikationsregeln fürs Netz? Wir haben mit dem Medienethiker Prof. Dr. Alexander Filipovic von der Hochschule für Philosophie in München gesprochen.
    Inhaltsübersicht[00:00] Neue Medien - neue Kommunikationsregeln?[01:34] Was ist privat und was ist heute öffentlich?[03:15] Haben die Nutzer neuer Medien mehr Macht?[04:48] Wenn Nutzer zu Journalisten werden[06:47] Die Empörungswelle[08:50] Antworten der Medienethik[10:16] Ein Fach Medienethik an Schulen und Universitäten?[11:57] Personen und Taten - ein wichtiger Unterschied[16:11] Welche Werte gelten?
    15 min
  • "Geisteswissenschaftler sind Spezialisten für die Informationsgesellschaft"
    Nach einem Bericht der Neuen Züricher Zeitung steht den Geisteswissenschaften in der Schweiz viel Geld zur Verfügung, das aber nicht dort eingesetzt wird, wo es am nötigsten und sinnvollsten ist. Ein Luxusproblem? Oder handelt es sich dabei eher um strukturelle Defizite? Wir haben mit Dr. Markus Zürcher, Generalsekretär der Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, gesprochen und ihn um eine Bestandsaufnahme der Geisteswissenschaften in der Schweiz gebeten.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/geisteswissenschaftler_sind_spezialisten_fuer_die_informationsgesellschaft?nav_id=4982
    19 min
  • August 1914. Literarische Bilder aus Moskau, Köln und Sarajevo
    Wie erlebten die Menschen in den europäischen Metropolen den Ausbruch des Ersten Weltkriegs? Welche Geschichte erzählen die Quellen? Und welche Geschichten lassen sich aus den Quellen erzählen? 23 Schriftstellerinnen und Schriftsteller haben vergangenes Jahr in 23 Städten Europas Erlebnisse und Stimmungen bei Kriegsbeginn recherchiert und in literarischen Essays und Erzählungen verarbeitet. Die Ergebnisse dieses Projekts der Kulturstiftung des Bundes und des Netzwerks der Literaturhäuser wurden auf der Literaturnacht »August 1914« in Berlin vorgestellt. Marcel Beyer, Marjana Gaponenko und Dževad Karahasan lasen aus ihren Texten und diskutierten mit der Moderatorin Sigrid Löffler über das Zusammenspiel von Literatur und Erinnerungskultur in Europa.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/august_1914._literarische_bilder_aus_moskau_koeln_und_sarajevo?nav_id=4961
    1 hr 31 min
  • Grenzen der modernen Gesellschaft
    Stößt der Mensch an seine natürlichen Grenzen? Überschreitet er sie sogar immer wieder und überfordert damit sich und die Gesellschaften, in denen er lebt? In seiner letzten Publikation Exit - Wohlstand ohne Wachstum hat der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Meinhard Miegel die Grenzen der Erde und die Begrenztheit ihrer Ressourcen analysiert. Wir haben darüber mit ihm in unserer ehemaligen kleingärtlichen Hauptstadtresidenz Unter der Linde 1 gesprochen. In seinem aktuellen Buch Hybris- Die überforderte Gesellschaft steht nun der Mensch im Mittelpunkt seiner Betrachtung. Wir haben ihn dazu befragt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/grenzen_der_modernen_gesellschaft?nav_id=4900
    35 min
  • 1. Mai, Tag der Arbeit - "Globale Angleichung nach unten"
    Die Teilnehmer der Zweiten Internationalen erklärten 1889 den 1. Mai zum Kampftag der Arbeiterbewegung, der vor allem an die blutige Niederschagung einer Arbeiterversammlung drei Jahre zuvor in Chicago erinnern sollte. Als Ritualtag der arbeitenden Klasse war und ist er an ein bestimmtes Verständnis von Arbeit gebunden, das sich im Laufe des 19. Jahrhunderts in den industrialisierten Gesellschaften herausgebildet hat - die bürokratisch organisierte Lohn- und Erwerbsarbeit. Doch Arbeit sah nicht immer so aus - weder in den Jahrhunderten davor, noch in der Zeit danach. Wir haben mit der Historikerin Prof. Dr. Andrea Komlosy vom Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Univerität Wien über das Verständnis von Arbeit in globalhistorischer Perspektive gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/1._mai_tag_der_arbeit_globale_angleichung_nach_unten?nav_id=4933
    20 min
  • Krieg der Emotionen
    Von der patriotischen Kriegsbegeisterung über Appelle an die soldatische Ehre bis zur Trauer um die Toten – die Geschichte des Ersten Weltkriegs ist auch eine Geschichte aufgeladener Emotionen. Wie leicht sich Emotionen rund um den Krieg mobilisieren lassen, zeigen die jüngst in mehreren europäischen Ländern wieder erhitzt geführten Debatten um Kriegsschuld und nationale Erinnerung. Diesem Thema widmeten in der Veranstaltung Krieg der Emotionen am 23. April 2014 die Historikerinnen Ute Frevert und Dorothee Wierling im Gespräch mit Moderator Sven Felix Kellerhoff. Sie diskutierten unter anderem über die Bedeutung von Begriffen und Konzepten wie "Ehre", "Schande" und "Scham" im Ersten Weltkrieg hatten und beleuchten das Wechselspiel der Inszenierung öffentlicher und privater Emotionen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/krieg_der_emotionen?nav_id=4906
    1 hr 32 min
  • „Medien sollten neutrale Mittler sein“
    Wie nahe kommt die journalistische Berichterstattung realen Ereignissen? Wer berichtet unter welche Bedingungen und mit welchen Vorprägungen worüber? Diese Fragen sind seit dem Konflikt zwischen der Ukraine und Russland vor allem von Mediennutzern aufgeworfen worden, die sich bei Sendeanstalten und Zeitungsredaktionen über eine zu einseitige Berichterstattung beklagt haben. Wir haben mit dem Sozialwissenschaftler und freien Journalisten Stefan Korinth gesprochen, der sich Presse, Funk und Fernsehen in den letzten Wochen genauer angeschaut hat, und ihn nach seiner Berufsauffassung sowie nach journalistischen Mechanismen befragt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/medien_sollten_neutrale_mittler_sein?nav_id=4888
    15 min
  • "Medien sollten neutrale Mittler sein"
    Wie nahe kommt die journalistische Berichterstattung realen Ereignissen? Wer berichtet unter welche Bedingungen und mit welchen Vorprägungen worüber? Diese Fragen sind seit dem Konflikt zwischen der Ukraine und Russland vor allem von Mediennutzern aufgeworfen worden, die sich bei Sendeanstalten und Zeitungsredaktionen über eine zu einseitige Berichterstattung beklagt haben. Wir haben mit dem Sozialwissenschaftler und freien Journalisten Stefan Korinth gesprochen, der sich Presse, Funk und Fernsehen in den letzten Wochen genauer angeschaut hat, und ihn nach seiner Berufsauffassung sowie nach journalistischen Mechanismen befragt.
    14 min
  • "Wir müssen wieder eine stärkere Expertise heranbilden"
    Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab, die Einflussfaktoren auf diese Auseinandersetzung sind vielfältig und komplex. Dennoch erhalten wir als Medienkonsumenten oft klare Einschätzungen und schnelle Urteile. Worauf stützen sich journalistische Darstellungen? Welche Kenntnisse liegen ihnen zugrunde? Welche Expertise holen sie ein, bevor sie einen Kommentar schreiben? Wir haben mit dem Osteuropahistoriker Prof. Dr. Jan Kusber von der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz gesprochen.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/wir_muessen_wieder_eine_staerkere_expertise_heranbilden?nav_id=4887
    10 min
  • "Wir müssen wieder eine stärkere Expertise heranbilden"
    Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab, die Einflussfaktoren auf diese Auseinandersetzung sind vielfältig und komplex. Dennoch erhalten wir als Medienkonsumenten oft klare Einschätzungen und schnelle Urteile. Worauf stützen sich journalistische Darstellungen? Welche Kenntnisse liegen ihnen zugrunde? Welche Expertise holen sie ein, bevor sie einen Kommentar schreiben? Wir haben mit dem Osteuropahistoriker Prof. Dr. Jan Kusber von der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz gesprochen. Inhaltsübersicht[00:06] Werden wir hier über den Ukrainekonflikt gut informiert?[00:36] Bilden sich Journalisten zu schnell eine Meinung?[01:41] Werden Mediennutzer manipuliert?[02:14] Woher schöpfen Journalisten und Politiker ihre Kenntnisse?[02:48] Wird wissenschaftliche Expertise eingeholt?[04:44] Gibt es zurzeit ausreichend Experten?[05:35] Warum werden kleinere Fächer derzeit kaum noch unterstützt?[06:50] Verhindert die Bologna-Reform die Ausbildung spezieller Fertigkeiten?[07:20] Wie müssen Spezialstudiengänge künftig organisiert werden?[08:22] Können Krisen einen Spineffekt für bestimmte Fächer haben?
    10 min

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