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"Es wird alles immer schlimmer, eine schreckliche Nachricht jagt die andere: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Es gibt immer mehr Kriege, Gewaltverbrechen und Naturkatastrophen. Viele Menschen tragen beängstigende Bilder im Kopf. Doch sie liegen damit grundlegend falsch."
Hans Rosling möchte den LeserInnen mit seinem Buch "Factfulness" beibringen, wie man lernt, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Laut Rosling hat die Mehrheit der Menschen eine zu pessimistische und teilweise veraltete Sicht auf die Welt. Aus diesem Grund stellt der Autor in seinem Buch zehn Daumenregeln für eine faktenbasierte Weltanschauung auf.
Wir geben euch in der heutigen Folge zunächst einen kurzen Überblick über das Buch und besprechen dann einige der Diagramme und Fakten. Zum Schluss erfahrt ihr noch unsere persönliche Meinung zum Prinzip "Factfulness". Viel Spaß beim Hören!
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Marc-Uwe Kling nimmt uns heute mit in das Qualityland, das absolut beste Land der Welt. Denn in Qualityland gibt es nur Superlative und alles ist einfach das Beste vom Besten. Die Arbeit, Freizeit und ja sogar die Beziehungen der Menschen werden durch Algorithmen optimiert. Du wusstest noch gar nicht, dass du heute Bier trinken willst? Kein Problem "The Shop" weiß es und die Drohne mit einem kühlen Sixpack wartet bereits auf dich.
Wir tauchen ein in ein Land in dem die Digtalisierung kein "Neuland" mehr ist, sondern völlig absurde Bahnen angenommen hat. Wir fragen uns, wie eine Drohne denn Flugangst, oder ein Kampfroboter eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln können. Außerdem begleiten wir die Hauptperson Peter Arbeitsloser auf seinem verzweifelten Feldzug einen rosafarbenen Delfinvibrator zurückzugeben.
Eines der lustigsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe - und dennoch so schrecklich real und vorstellbar.
Eine wunderbar absurde, zum Nachdenken anregende Gesellschaftskritik mit viel Witz und Wortspiel.
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Matthew McConaughey schreibt seit 35 Jahren Tagebücher und füllt diese mit Gedanken, Fragen, Gedichten, Fotos und Stoßstangenaufklebern. Für seinen New York Times Bestseller "Greenlights" hat sich der Oscar-prämierte Schauspieler für 52 Tage in die Wüste zurückgezogen. Ohne Begleitung - und die ersten 12 Tage sogar ohne Strom. Das Ergebnis ist eine unkonventionelle, kreative und inspirierende Autobiografie, über die wir in der heutigen Folge sprechen möchten.
Im Buch geht es um verrückte Stories, die McConaughey erlebt hat, Werte die ihm von seinen Eltern vermittelt wurden, feuchte Träume, Solotrips auf andere Kontinente, Selbstreflektion und letztendlich natürlich auch um seine Karriere als Schauspieler. Er selbst sagt über Greenlights, es sei ein Liebesbrief ans Leben: "It’s a love letter. To life".
In diesem Sinne: Viel Spaß mit der Folge und just keep livin!
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An Patrick Süskinds Meisterwerk "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders" kommt man so leicht nicht vorbei: 20 Millionen fach verkauft, in 49 Sprachen übersetzt, prämiert und in höchsten Tönen gelobt, ist er vielleicht der bedeutendste deutsche Roman der zweiten Hälfte des 20ten Jahrhunderts.
Wir nehmen euch heute mit in ein Frankreich im 18ten Jahrhundert. Es stinkt und die Gesellschaft ist gespalten. Während die Reichen ihren Gestank durch Parfum kaschieren, muss der Rest des Volkes ihn aushalten und mit ihm Leben.
Jean-Baptist Grenouille wird - ohne Liebe und ohne Zuneigung - in diese Schreckensversion einer Welt geboren. Er klammert sich ans Leben, ist zäh wie eine Zecke und harrt voller Genügsamkeit aus. Eine Besonderheit umgibt ihn: Er hat einen perfekten, alles aufspaltenden, Geruchssinn und erklärt sich die Welt in Düften. Der Geruch eines schönen Mädchens erfüllt ihn mit solcher Habgier, dass er sie regelrecht welk riecht und in seinem Wahn seinen ersten Mord verübt. Für ihn ist klar: Er will diesen Geruch besitzen und muss ihn daher irgendwie konservieren. Eine spannende Reise in die Welt der Gerüche und die unerbittliche Suche nach Liebe und Zuneigung in einer kalten und harten Welt beginnt.
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Er ist in der bayerischen Provinz groß geworden und spricht Dialekt. David Mayonga - aka Roger Rekless - sieht sich in erster Linie als Bayer. Dennoch wird er aufgrund seiner Hautfarbe schon am ersten Tag im Kindergarten zurückgewiesen: „Nein, ein N**** darf nicht neben mir sitzen.“ Bis heute begleiten ihn rassistische Anfeindungen. Die Polizei durchsucht sein Auto, beim Einkaufen wird er mit „Was du wollen?“ begrüßt.
In seinem Buch gibt David Mayonga einen Einblick, warum wir Menschen solch eine Angst vor dem Anderssein haben. Warum wir diskriminieren und was wir tun können, um dem weniger Raum zu geben. Angereichert mit vielen persönlichen Erlebnissen ist das Buch ein Appell gegen Angst, Vorverurteilung und für eine Gesellschaft, in der wir Menschen danach beurteilen, wer sie sind und nicht, wie sie aussehen. #jedernebenjedem
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In der heutigen Folge schauen wir uns Karsten Dusses zweiten Roman aus der "achtsam morden" Reihe an. Im Mittelpunkt steht Björn Diemel, ein achtsamer Mörder, der sich mit seiner schweren Kindheit auseinandersetzt, um sein Leben durch die Prinzipien der Achtsamkeit zu verbessern.
Das Buch ist zynisch, durchtrieben ironisch und einfach nur bemerkenswert komisch. Ein erfrischender Roman, der Selbsthilfe mit Auftragsmord, den Kindergarten mit Brandanschlägen und Entführungen mit Achtsamkeitsübungen verbindet.
In diesem Sinne: Es ist nie zu spät für eine unglückliche Kindheit.
Viel Spaß beim Hören!
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In der heutigen Folge sprechen wir über "Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen" von Robert Kiyosaki. Das Buch hat sich in 90 Ländern insgesamt mehr als 30 Millionen mal verkauft und gilt als #1 Personal Finance Book of All-Time.
Doch worum geht es eigentlich? Kiyosaki bezieht den Buchtitel auf seinen leiblichen Vater (Poor Dad) und auf den Vater seines besten Kumpels aus der Kindheit (Rich Dad). Im Buch wird erläutert, was der Autor von den jeweiligen Vätern über Geld und Finanzen gelernt hat.
Wir diskutieren im Podcast die unterschiedlichen Sichtweisen von Rich Dad und Poor Dad, erläutern wieso das Buch sehr amerikanisch ist und gehen dann auf die Kernaussage des Bestsellers ein. Viel Spaß beim Hören!
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In der heutigen Folge sprechen wir über Arno Strobels neuestes Buch "Die APP".
Stellt euch vor ihr besitzt ein Smart Home System. Es ist kinderleicht zu bedienen, unglaublich praktisch und angeblich sicher. Aber dann passieren merkwürdige Dinge: eure Frau verschwindet spurlos und nichts deutet auf ein Verbrechen hin. Einzig und allein euer Smart Home verhält sich sonderbar. Was würdet ihr machen?
Wir begleiten Hendrik Zemmer auf der Suche nach seiner Verlobten und sprechen darüber wie sich Arno Strobel diesem überausspannenden Thema genähert hat. Zudem diskutieren wir ein kontroverses gesellschaftliches Thema, das Strobel ebenfalls in seinen Thriller verbaut hat. Seid gespannt auf einen nicht überragenden aber passablen deutschen Thriller.
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In der heutigen Folge sprechen wir über Gewohnheiten und Routinen. James Clear ist der Meinung, dass Gewohnheiten der Zinseszins der Selbstverbesserung sind. In seinem Buch Atomic Habits - in der deutschen Übersetzung "Die 1%-Methode" - erläutert er den Prozess, der im Gehirn abläuft, bevor sich eine Gewohnheit bildet. Daraus leitet er vier Gesetze ab, die sich die LeserInnen im Alltag zu Nutze machen können. Clear unterscheidet zwei Kategorien: (1) Wie kann ich gute Gewohnheiten etablieren und (2) wie kann ich schlechte Gewohnheiten eliminieren? Im Podcast sprechen wir über einige Beispiele aus dem Buch und bringen unsere eigenen Erfahrungen mit ein.
Mehr Informationen zu James Clear gibt es auf seiner Website.
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Er hasst Hollywood, er hasst Schauspieler und das Kino hasst er auch. Aber dennoch lässt sich Hank Chianski alias Charles Bukowski überreden, ein Drehbuch zu schreiben.
Heute besprechen wir einen von Bukowskis Romanen, wir reden über den Autor und sein Schaffen und begeben uns in die schillernde Welt von Hollywood.
Was Bukowski ausmacht, warum er erst so spät Erfolg hatte und was für Ihn das Schreiben bedeutet hat - all diesen Sachen gehen wir in dieser Folge auf den Grund.
“The credits rolled. Then there was my name. I was a part of Hollywood, if only for a small moment. I was guilty.”
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