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Es grassiert eine Krankheit in der westlichen, hochtechnologisierten, aber immer unsozialer werdenden Gesellschaft, mit dem Namen Einsamkeit. Kinder werden immer mehr zu Hause eingesperrt, auch ohne Corona, Erwachsene trauen sich nicht aus ihrem umzäunten Bereich und alte Menschen werden alleingelassen, doch es ist kein naturgegebenes Schicksal, das man einfach hinnehmen müsste. Doch wie kann es geändert werden. In dieser Episode, versuche ich mich an Vorschlägen. Wenn ihr auch welche habt, dann schreibt an [email protected] und teilt sie mit mir.
In meinem Buch "Anonym. Begegnungen" habe ich Geschichten zusammengetragen, die - wie der Untertitel schon sagt - von Begegnungen handeln, aber ein wenig skurill und nicht wirklich alltäglich. Zuletzt erzähle ich Euch die Episode "Das Drama mit dem Happy End" und offenbare darin, mit welch profunden Problemen sich Autor*innen auseinandersetzen müssen. Denn wie sieht ein Happy End aus? Was ist Eure Meinung. Ich freue mich über Eure Kommentare an [email protected] - und das Buch selbst ist überall erhältlich, wo es Bücher gibt.
Welchen Wert hat ein Leben? Woran wird er gemessen? Wir neigen gemeinhin dazu, Leben nach seinem Nutzen zu beurteilen, gnadenlos auszusortieren, was oder wer nutzlos ist. Alte, Kranke, Obdachlose, Vereinsamte, Vertriebene - all jene, die nicht mehr oder noch nicht leistungsfähig sind, werden immer an den Rand gedrängt. Man wil sie nicht haben. Dabei kann es jeder passieren, von heute auf morgen, durch einen Unfall, einen Schicksalsschlag, dass man von der Seite der Gewinnerinnen auf jene der Verliererinnen verschoben wird, als nutzlos abgestempelt. Aber es muss nicht so sein. Es gibt auch einen Wert jenseits des monetären, den Wert des Lebens an sich.
Ich freue mich über Eure Rückmeldungen, Meinungen, aber auch Kritik. Schreibt mir an [email protected]
Weihnachten gilt als das Fest der Liebe, des Miteinander und der Traditionen. Das ist alles wunderbar, wenn da nicht ein Großteil der Lebewesen von diesem Gedanken der Liebe ausgeschlossen wären. Obwohl wir ein neues Leben feiern, dominiert an diesem Tag das Tote, angefangen von den Dingen, denen wir so viel Gewicht beimessen, genannt Geschenke, über den Tod auf unseren Tellern bis hin zum absterbenden Baum in warmen Zimmern. Doch wie kann es anders gehen? Kann es anders gehen? Ja natürlich. Ich versuche ein paar Anregungen mitzugeben, die das Weihnachtsfest lebendig gestalten können.
Wir alle lieben Tiere. Oder zumindest würden das die meisten von uns behaupten. Und die Liebe ist so wirkmächtig. Ich behaupte dennoch, dass sie uns oft in die Irre führt und den Weitblick verlieren lässt. Tierrettung aus Liebe kann im schlechtesten Fall dazu führen, dass noch mehr Tiere leiden müssen. Es geht darum, den Gesamtzusammenhang im Auge zu behalten. Vielleicht ein wenig zum Nachdenken, um die eine oder andere Kurzschlusshandlung aus Liebe zu vermeiden.
Grundsätzlich wissen wir Bescheid, über die Ausbeutung von sog. Nutztieren in der Industrie - und sind gerne bereit, es nicht gutzuheißen. Ganz anders sieht es aus, wenn wir uns die Situation unserer sog. Haus- oder Heimtiere ansehen, denn da kommen die verschiedensten emotionalen Befindlichkeiten mit ins Spiel, um uns einen freien Blick auf deren eigentliche Bedürfnisse zu verstellen.
Warum sind ethisch motivierte Veganer*innen bloß so aufdringlich, radikal und extrem? Warum versuchen sie uns ständig, ihre Lebensweise aufzudrängen? Tun sie das? Vielleicht sollte man einfach anders fragen: Warum setzen sich diese Menschen so penetrant und hartnäckig für eine Welt ein, in der Leiden und Tod vermieden wird, wo es vermeidbar ist? Warum legen sie Wert darauf, dass alle Lebewesen in Freiheit und Glück einfach ihr Leben leben können? Ich möchte Euch in dieser Episode die Geschichte von Rebekka erzählen, die erkennt, wie viel Leid auch sie mitverursacht, und weil sie hinter diese Erkenntnis nicht mehr zurück kann, setzt sie sich ein, vielleicht radikal, aber auf jeden Fall konsequent, weil sie nicht mehr anders kann.
Es ist doch wirklich kaum zu ertragen, dass man seine Tiere quält, in aller Ruhe und Besonnenheit und abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit und dann kommt jemand daher, macht illegal Aufnahmen davon und zerrt es an die Öffentlichkeit. Es ist Zeit, diese aufdeckerischen Maßnahmen härter zu bestrafen und Tierquäler*innen besser zu schützen. Oder?
Wer böse ist, wird angeklagt. Wer brav ist, nicht. So der Tenor. Schön für alle, die sich diesen kindlichen, blauäugigen Glauben bewahrt haben. Doch es gibt genügend Beispiele, an denen gezeigt werden kann, wie oft Unschuldige von der Justiz verfolgt werden, während die wahren Missetäterinnen gar als Ankläger*innen fungieren. Ich bringe zwei brandaktuelle Beispiele der Umkehr der Verhältnisse.
Es ist mittlerweile ebenso verbreitet wie fatal, dass jede Auseinandersetzung oder auch nur der Ausdruck von Kritik von konservativer bis reaktionärer Seite, als Schlammschlacht, wenn nicht gar als Krieg, bezeichnet wird. Gerade im NGO Bereich ist Kritik wichtig. Sachlich, fundiert und aussagekräftig sollte diese Kritik sein, aus Verantwortung gegenüber den Menschen und der Sache.
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Love, Peace and Tofu ist ein Podcast, der politisch eindeutig Position bezieht, für Menschlichkeit, gelungenes Miteinander, Respekt, gegen Rassismus, Speziesismus und Faschismus. Dazwischen wird es…

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