
Sign up to save your podcasts
Or


Die Befreiungstheologie spricht von der Vorliebe Gottes für die Armen. Der buddhistische Mönch Thich Nhat Hanh meint hingegen, es sei nicht gut und zielführend, Partei zu ergreifen für die eine oder andere Seite. Vielmehr sei es angemessener, das gegenseitige Verstehen zu fördern, im Austausch miteinander zu Fortschritten zu kommen. Partei zu ergreifen bedeute, den Willen Gottes misszuverstehen.
Die Corona Pandemie beherrscht Politik und Medien. Andere politische Probleme sind aber dadurch nicht aus der Welt verschwunden. Z. B. die Tragödie des Sterbens an Hunger. In einer Welt des Überflusses. Aktuelle Zahlen sollen einen Einblick geben in die derzeitige Situation und Tendenzen. Auf der einen Seite werden unvorstellbare Mengen an Lebensmitteln weggeworfen, auf der anderen Seite sterben Kinder an Hunger. Ziel der UNO ist es, diese Schande aus der Welt zu schaffen.
Mit den menschlichen Qualitäten des politischen Führungspersonals ist das so eine Sache. Fest steht – da gibt es eine ziemliche Bandbreite. Fest steht auch, dass es für die Menschen nie gut ausgeht, wenn Persönlichkeiten an die Hebel der Macht gelangen, deren ethischer Level am unteren Ende der Skala liegt. Und wie ist das mit der spirituellen Qualität? Eine Anregung aus dem Taoismus.
Autokratien sind weltweit auf dem Vormarsch, Colin Crouch spricht vom postdemokratischen Zeitalter. Christian Felber ist anderer Ansicht. Er spricht von Prädemokratie. Seine Hoffnung liegt in der Einrichtung von Bürgerräten als Ergänzung für die repräsentativen parlamentarischen Demokratien. Vielerorts sprießen diese bereits aus dem Boden und haben sich bewährt in der Bewältigung von Krisen und Gestaltung von zukunftsfähigen Regelungen.
Toby Ord, australischer Philosoph und Ethiker, meint in einem Interview mit der Tageszeitung „Der Standard“, dass wir in der wichtigsten Phase der Menschheit leben. Um der Spezies Mensch ein Überleben zu sichern wird es große Anstrengungen brauchen und die Befreiung aus dem nuklearen Zeitalter. Er spricht über die Bedrohung durch Atomwaffen, den Klimawandel, über künstliche Intelligenz. Und er ist zuversichtlich: wir werden das schaffen!
Nach der intrigenhaften Übernahme der ÖVP durch die Gruppe um Sebastian Kurz begann für ebendiese ein Erfolgslauf in der Wählergunst. Doch Ibiza Untersuchungsausschuss und diverse Ermittlungen zu Korruptionsverdachten sowie in den Medien erscheinende Dokumente führen zu immer breiterer Kritik. Zuletzt auch in der katholischen Kirche und in der konservativen Presse. Nur ein vorübergehendes Gewitter? Oder doch mehr? Zerbröselt dem „System Kurz“ die Basis?
Unter dem Titel „Dem bösen Ende näher“ wurde 1992 ein Interview des „Spiegel“ mit dem deutsch – amerikanischen Philosophen Hans Jonas veröffentlicht. Er spricht darin unter anderem über die Schwierigkeit, Veränderungen zum Besseren zu erreichen. Können wir Menschen aus Katastrophen lernen? Bewirkt eine Veränderung des Bewusstseins schon eine Veränderung zum Besseren? Oder sind wir – wenn daraus nicht grundlegende Taten folgen – nur dem bösen Ende ein Stück näher? Unter welchen gesellschaftlich – politischen Rahmenbedingungen gelingen Schritte zum Besseren?
Um die Klimakatastrophe abzuwenden ist es unabdingbar, den Eintrag von CO2 in die Atmosphäre zu reduzieren bzw. seinen Anteil zu begrenzen. CO2 Kompensation ist dazu für immer mehr Konzerne und auch Staaten das Mittel der Wahl. Was ist CO2 Kompensation? Ist dieser Weg tatsächlich eine tragfähige Variante, um die Klimnaziele zu erreichen? Oder doch wieder nur eine Scheinlösung? Viele Fragen und ein Versuch, zur Klärung ein wenig beizutragen.
Michail Gorbatschow meint, das 21. Jahrhundert wird entweder ein Jahrhundert der allumfassenden Krise werden oder eines der moralischen und spirituellen Heilung und der Wiederbelebung der Menschlichkeit. Damit letzteres eintreten könne müssten alle ihren Beitrag dazu leisten.
Turbulente Zeiten im Staate Österreich – seit Übernahme der ÖVP durch eine Gruppe um Sebastian Kurz (Stichwort „Projekt Ballhausplatz“) sind die demokratischen Strukturen des Landes immer wieder einer starken Belastungsprobe ausgesetzt. Derzeit arbeitet die Staatsanwaltschaft verstärkt an der Aufklärung diverser Korruptionsvorwürfe, hauptsächlich im Umfeld der ÖVP. Diese wiederum versucht die rechtstaatlichen Einrichtungen durch unbewiesene Vorwürfe zu schwächen bzw. zu delegitimieren. Ein Unterfangen, das gefährlich und strikt zurückzuweisen ist.
From the publisher's feed

31 Listeners

46 Listeners

43 Listeners