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Im Jahr 2010 hat Christian Felber das Buch „Gemeinwohlökonomie – Das Wirtschaftsmodell der Zukunft“ veröffentlicht. Darin beschreibt er ein Wirtschaftsmodell, dass nicht – wie unser derzeitiges kapitalistisches Wirtschaftssystem – auf Gewinnstreben und Konkurrenz beruht, sondern auf dem Bestreben nach dem größtmöglichen Beitrag für das Gemeinwohl. Im Rahmen der größten weltwirtschaftlichen Krise seit dem 2. Weltkrieg und angesichts der gewaltigen Herausforderungen durch die Klimakatastrophe eine Quelle der Orientierung für eine zukunftsfähige Ökonomie?
Medien in den verschiedensten Formen spielen eine zentrale Rolle in der politischen Kommunikation. Noam Chomsky, Jahrgang 1928, US amerikanischer Linguist und politischer Aktivist, beschreibt in seiner Textsammlung „Media Control“ die Funktionsweisen der Medien als Instrument der Regierenden. Nicht zuletzt als Mittel der Propaganda und zur „Herstellung von Konsens“. In Österreich aktuell geläufig ist „Message Control“ als Form der Regierungskommunikation. Was ist damit gemeint? Wie funktioniert sie? Wie solllten wir als Büger*innen damit umgehen?
Der Ausbau der E – Mobilität wird den Bau unzähliger Windkraftwerke bedeuten, aus der Tiefsee sollen industriell Manganknollen für den Bau der vielen Autobatterien geholt werden. Verlagerung der Ressourcenausbeutung. Oder gibts auch andere Wege und Möglichkeiten? Wird die Menschheit gezwungen sein, andere Wege zu beschreiten? Ermöglicht ein Lebensstil mit weniger Ressourcenverbrauch ein besseres Leben?
Die Möglichkeiten der Kommunikation über digitale Medien sind in den letzten Jahren enorm gewachsen. Verbreitetes Homeoffice als eine der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona Virus wäre undenkbar ohne diese Medien. Ebenso weit verbreitet sind sie im Bereich der privaten Kommunikation. Ist es also sinnvoll, diese Techniken uneingeschränkt weiter zu entwickeln? In seiner Enzyklika „Fratelli Tutti“ warnt Papst Franziskus vor den versteckten Folgen dieser Entwicklung und den damit verbundenen Gefahren und Illusionen.
Am 3. Oktober 2020 hat Papst Franziskus in Assisi die Enzyklika „Fratelli Tutti – Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft“ veröffentlicht. Er versteht diesen Text „als demütigen Beitrag zum Nachdenken“. „Angesichts gewisser gegenwärtiger Praktiken, andere zu beseitigen oder zu übergehen, sind wir in der Lage, darauf mit einem neuen Traum der Geschwisterlichkeit und der sozialen Freundschaft zu antworten, der sich nicht auf Worte beschränkt.“ In dieser Sendung beschäftigen wir uns mit dem ersten Kapitel, das den „Schatten einer abgeschotteten Welt“ gewidmet ist.
Es gibt ein Wahlergebnis, wenn auch kein endgültig amtliches, der amtierende Präsident weigert sich, es anzuerkennen und äußert nicht belegte Vorwürfe des Wahlbetrugs. Die Anwälte sind losgeschickt, um entsprechende Klagen einzubringen. Davon abgesehen stellt sich die Frage, was nun vom neu gewählten Präsidenten Joe Biden zu erwarten ist. Jedenfalls gilt es, die USA wieder auf die internationale Bühne zurück zu führen, Spaltungen der amerikanischen Gesellschaft zu überwinden und so etwas wie Normalität zurück zu bringen. Wenn dies gelingen sollte – würde es denn ausreichend sein angesichts enormer globaler Krisen und Herausfoderungen?
Zum Zeitpunkt der Aufnahme dieser Sendung waren die Wahllokale in den USA bereits geschlossen und ein Endergebnis über den Sieg bei dieser Präsidentschaftswahl nicht in Sicht. Entgegen aller Meinungsumfragen wurde es letztlich ein sehr knappes Rennen. Auch die Erfahrungen mit 4 Jahren Donald Trump als US Präsident hätten aus hiesiger Sicht Anderes nahegelegt. Das wirft Fragen auf: Was geht hier vor in der US amerikanischen Gesellschaft? Welche Prozesse und Dynamiken ermöglichen einen so breiten Zuspruch zu einem Präsidenten, der hemmungslos Lügen verbreitet, Problemlagen wie Corona, Klimawandel, Armut und Ungleichheit usw. ignoriert?
Fortsetzung der Sendung von vergangener Woche. Wir stellen die Gedanken von Joanna Macy vor. Sie hat sich viele Jahre aus tiefenökologischer Sicht mit dem Zustand der Erde beschäftigt und zeigt Wege und Visionen von positiven Veränderungsmöglichkeiten.
Angesichts multipler Krisen erscheint ein Prozess tiefgreifender Transformation logisch und unausweichlich. Angeregt von Joanna Macy, Philosophin und Tiefenökologin, beschäftigen wir uns in dieser Sendung mit dem Beitrag, den die Tiefenökologie für die konstruktive Gestaltung dieser Transformation leisten kann.
Inspiriert vom Werk Peter Rosesggers gehen wir in dieser Sendung den Fragen nach dem Verhältnis von Tradition und Moderne, Natur und Technik im Bezug auf das Menschsein nach. Der Waldbauernbub, der auszog aus dem bäuerlichen Mileu des späten 19. Jahrhunderts in die Welt der Städte und der Literatur als Symbolfigur für das der westlichen, kapitalistischen Welt immanente Spannungsfeld zwischen Tradition und Fortschritt (oder Moderne), Natur und technischer Entwicklung (bis hin zu Digitalisierung und künstlicher Intelligenz), Stadt und Land.
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