Feste Arbeitszeiten, starre Hierarchien, arbeiten bis zum Umfallen - für die Generation Y ist das nicht reizvoll. Die 20- bis 30-Jährigen heute wollen sich im Job selbst verwirklichen, flexibel arbeiten, Freizeit genießen und trotzdem erfolgreich sein. Auf ihre Vorstellung von Arbeit soll sich die Wirtschaft einstellen.
Steffi Burkhart ist eine von ihnen. Zwei Jahre hat sie für einen Konzern gearbeitet, danach wusste sie: Das ist nicht ihre Welt: starre Abläufe und Arbeitszeiten, schlechter Führungsstil. Sie hat gekündigt und arbeitet als Coach. Sie gibt Seminare für Führungskräfte und hält Vorträge, auch über die Generation Y. Faul oder egoistisch sei ihre Generation nicht, sie weiß einfach was sie will. Dass sich die Arbeitswelt wandelt und sich Unternehmen darauf einstellen müssen, findet sie ganz normal, in Zeiten des Fachkräftemangels umso mehr.