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Paula Timofte ist Steuerberaterin und Partnerin mit einem besonderen Fokus auf Content Creator, KMU und Gründerinnen. In dieser Folge räumen wir auf mit Halbwissen, Hoffnungen und hartnäckigen Mythen rund ums Thema Steuern im Creator Business. Was muss versteuert werden, was nicht? Was kann ich absetzen und was definitiv nicht? Wann brauche ich eine GmbH? Was passiert bei einer Betriebsprüfung? Und was ist diese RTR-Meldepflicht, über die alle reden? Eine Folge, die wehtun kann - aber die man gehört haben sollte.
→ Mehr über Paula Timofte
Themen dieser Folge
→ Produkte zugeschickt bekommen: Muss ich das versteuern?
→ Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected]
📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet.
📖 Glossar - Folge 11
Affiliate-Marketing – Vermarktungsmodell, bei dem CreatorInnen für jeden Kauf, der über ihren persönlichen Link oder Code zustande kommt, eine Provision erhalten.
Arbeitsplatzpauschale – Pauschalabzug für CreatorInnen und Selbstständige, die kein eigenes Büro haben, aber von zuhause arbeiten. Ersetzt in vielen Fällen das klassische Arbeitszimmer steuerlich.
Barter-Deal – Kooperation zwischen Marke und Creatorin, bei der kein Geld fließt, sondern Produkte oder Leistungen als Gegenleistung vereinbart werden.
Betriebsprüfung – Prüfung durch das Finanzamt, bei der Buchhaltung, Belege und Steuererklärungen eines Unternehmens überprüft werden. Kann zufällig oder branchenbezogen ausgelöst werden.
KommAustria – Österreichische Kommunikationsbehörde, zuständig für die Aufsicht über audiovisuelle Mediendienste. Zuständig für die Meldepflicht von CreatorInnen, die Videocontent kommerziell veröffentlichen.
Kleinunternehmerregelung – Steuerliche Regelung, die Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 55.000 Euro netto von der Umsatzsteuerpflicht befreit. Kann freiwillig aufgegeben werden.
Körperschaftssteuer – Steuer auf den Gewinn einer GmbH oder AG. In Österreich aktuell 23% Flatrate – im Gegensatz zur progressiven Einkommensteuer beim Einzelunternehmen.
UID-Nummer – Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, die für grenzüberschreitende Geschäfte innerhalb der EU benötigt wird – z. B. bei Kooperationen mit deutschen Agenturen.
Progressiver Steuertarif – Steuersystem, bei dem der Steuersatz mit steigendem Einkommen zunimmt. In Österreich zwischen 0% und 55%.
Reverse-Charge – Verfahren im EU-weiten Geschäftsverkehr, bei dem die Umsatzsteuerpflicht auf den Leistungsempfänger übergeht. Relevant bei Rechnungen an ausländische Agenturen oder Unternehmen.
RTR (Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH) – Administrativer Hilfsapparat der KommAustria. Bei der RTR müssen sich CreatorInnen melden, die Videocontent kommerziell veröffentlichen – innerhalb von zwei Monaten ab Aufnahme der Tätigkeit.
SVS (Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen) – Sozialversicherungsträger für Selbstständige und Gewerbetreibende in Österreich. Ab einem bestimmten Gewinn werden SVS-Beiträge fällig.
Veranlagungsfreibetrag – Freibetrag von 730 Euro netto pro Jahr in Österreich. Einnahmen unterhalb dieser Grenze müssen nicht versteuert werden – aber nur, wenn tatsächlich eine Einnahme vorliegt.
Vorsteuer – Der Umsatzsteueranteil, den ein Unternehmen bei Einkäufen zahlt und sich vom Finanzamt zurückholen kann. Nur möglich, wenn man umsatzsteuerpflichtig ist – nicht bei der Kleinunternehmerregelung.
Astrid Aschenbrenner ist Creatorin, Unternehmerin, Podcasterin und Autorin - und spricht über mentale Gesundheit im Creator Business so ehrlich, dass es wirklich etwas bewegt. In dieser Folge reden wir darüber, wie dauernde Sichtbarkeit unser Selbstbild beeinflusst, wie man Grenzen setzt ohne Relevanz zu verlieren und warum Abgrenzung kein Zeichen von Schwäche – sondern von Stärke ist. Über Burnout, Hustle Culture, die Kommerzialisierung von mentaler Gesundheit und die Frage, wer eigentlich Verantwortung trägt, wenn Creator*innen zusammenbrechen.
Themen dieser Folge
→ Wie Astrid merkt, wann Social Media zu viel wird - als Konsumentin und als Creatorin
Astrid auf Instagram: @wienerkind_
📍🎙️ Aufgenommen wurde das Gespräch im wundervollen "Die Josefine Hotel" in Wien.
Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected] von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: [email protected]
📖 Glossar - Folge 10
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) – Neurologische Entwicklungsstörung, die u. a. Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Aktivitätsniveau beeinflusst. Im Gespräch erwähnt als Beispiel dafür, wie schnell man in einen thematischen Social-Media-Rabbit-Hole gerät.
Algorithmus – Automatisches System einer Plattform, das entscheidet, welche Inhalte welchen NutzerInnen angezeigt werden – und damit auch, wie viel Reichweite ein Post bekommt.
ASMR (Autonomous Sensory Meridian Response) – Entspannungsreaktion auf bestimmte Geräusche oder visuelle Reize – ein beliebtes Content-Format, besonders abends.
Attitude-Behaviour-Gap – Die Lücke zwischen dem, was Menschen sagen zu wollen, und dem, was sie tatsächlich tun. Im Gespräch: Community sagt, sie will aktivistischen Content – konsumiert ihn aber kaum.
Burnout – Zustand körperlicher und emotionaler Erschöpfung, oft ausgelöst durch anhaltende Überlastung. Im Creator Business ein wachsendes Thema – auch durch die Anforderungen dauernder Sichtbarkeit.
Creator Economy – Das wirtschaftliche Ökosystem rund um Content-Creatorinnen – Plattformen, Marken, Agenturen und Creatorinnen, die gemeinsam Wert schaffen.
Digitale Erschöpfung – Zustand der Überlastung durch dauernde digitale Reize, Erreichbarkeit und Informationsflut. Laut einer Studie 2025 betrifft das 64% der Social-Media-Teilnehmenden.
Doomscrolling – Das automatische, oft zwanghafte Scrollen durch negative oder überwältigende Inhalte in sozialen Medien.
Engagement – Die aktive Interaktion einer Community mit Content – Likes, Kommentare, Shares, Saves. Laut Astrid wichtiger als reine Followerzahlen.
Erfahrungsexpertin – Begriff aus dem Bereich der psychosozialen Arbeit für Personen, die aufgrund eigener Erfahrungen mit einem Thema wertvolles Wissen teilen – ohne formale Ausbildung. Astrid beschreibt sich selbst so in Bezug auf mentale Gesundheit.
Hustle Culture – Gesellschaftliche Haltung, die übermäßige Arbeit und permanente Produktivität glorifiziert. Im Creator Business weit verbreitet – und laut Astrid massiv ungesund.
Kennzahl / KPI (Key Performance Indicator) – Messbare Größe, anhand derer Erfolg bewertet wird. Im Creator Business oft Follower, Likes oder Reichweite – obwohl diese laut Astrid wenig aussagen.
Micromanagement – Übermäßige Kontrolle über Details und Mitarbeiterinnen, die Eigenverantwortung und Kreativität einschränkt.
PSD Wien (Psychosozialer Dienst Wien) – Anlaufstelle für psychische Gesundheit in Wien – von Astrid in ihrem Profil angeheftet als Ressource für ihre Community.
Rabbit Hole – Metapher für das unbeabsichtigte Versinken in einem bestimmten Content-Thema auf Social Media.
Resilienz – Die Fähigkeit, mit Rückschlägen, Krisen und Herausforderungen umzugehen und sich davon zu erholen.
Selbstfürsorge / Self-Care – Bewusste Maßnahmen zur Erhaltung der eigenen körperlichen und mentalen Gesundheit. Im Gespräch kritisch betrachtet, wenn es zu einem Marketingbegriff verkommt.
Sinfluencerin – Begriff für Creatorinnen, die ihren Content an ethisch-moralischen Werten ausrichten – Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, mentale Gesundheit.
Sustainability Report – Bericht eines Unternehmens über seine Nachhaltigkeitsmaßnahmen und -ziele. Im Gespräch erwähnt als Beispiel für Kooperationen in der Grauzone.
Upcycling – Wiederverwendung von Materialien oder Produkten, um etwas Neues und Wertvolleres daraus zu schaffen – Grundprinzip von Astrids Modelabel Einzelstück.
Workflow – Der strukturierte Ablauf von Arbeitsprozessen. Laut Astrid der Schlüssel zu mehr Effizienz – nicht um mehr zu arbeiten, sondern um mehr Zeit für das Leben zu haben.
Madeleine Alizadeh, bekannt als Daria Daria, hat als Fotografin und Bloggerin angefangen - und führt mittlerweile eines der bekanntesten Fair Fashion Labels im deutschsprachigen Raum. In dieser Folge sprechen wir über die Frage, wie viel Wachstum genug ist und warum Ehrlichkeit manchmal die beste Marketingstrategie ist. Über den Druck, der entsteht, wenn man ein Business und einen persönlichen Wertekompass öffentlich lebt. Und darüber, was Creator*innen wirklich bedenken sollten, bevor sie ein Produkt auf den Markt bringen.
Themen dieser Folge
→ Wie Madeleine zum Bloggen gekommen ist
Madeleine auf Instagram: @dariadaria Dariadéh: @dariadeh_official
📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet.
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📖 Glossar - Folge 9
Conversion-Optimierung – Maßnahmen, die darauf abzielen, BesucherInnen einer Website zu KäuferInnen zu machen.
Creator Economy – Das wirtschaftliche Ökosystem rund um Content-Creatorinnen – Plattformen, Marken, Agenturen und Creatorinnen, die gemeinsam Wert schaffen.
Fast Fashion – Schnell produzierte, günstige Mode, die auf kurzlebige Trends setzt. Bekannt für hohen Ressourcenverbrauch und oft problematische Produktionsbedingungen.
GOTS (Global Organic Textile Standard) – Internationale Zertifizierung für biologische Textilfasern, die ökologische und soziale Kriterien entlang der gesamten Produktionskette prüft.
Gebundenes Kapital – Kapital, das in Waren oder Lagerbestand investiert ist und nicht sofort verfügbar ist – ein klassisches Problem in der Modeindustrie.
Greenwashing – Die irreführende Darstellung eines Unternehmens oder Produkts als umweltfreundlicher, als es tatsächlich ist.
Liquidität – Die Fähigkeit eines Unternehmens, kurzfristige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. In der Modeindustrie besonders wichtig, da man immer in Vorleistung geht.
Shitstorm – Welle negativer öffentlicher Reaktionen in sozialen Medien auf eine Person, eine Marke oder ein Ereignis.
Sinfluencerin – Begriff für Creatorinnen, die ihren Content an ethisch-moralischen Werten ausrichten und Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit oder ähnliche Themen in ihren Content integrieren.
Sourcing – Die Suche nach und Auswahl von geeigneten Lieferanten und Materialien für die Produktion.
Supply Chain / Wertschöpfungskette – Alle Stufen der Produktion und des Vertriebs eines Produkts – von der Rohstoffgewinnung bis zur Auslieferung an die Kundin.
Tone Deaf – Ausdruck für mangelndes Gespür für die Stimmung oder die Lebensrealität der eigenen Zielgruppe – z. B. wenn ein Produkt nicht zur Community passt.
Lisa Sans ist Mitgründerin von Storytime Media, einer Embedded Consultancy, die Unternehmen und Persönlichkeiten zu Medienhäusern macht und Medienhäuser zukunftsfähig aufstellt. Sie arbeitet seit Jahren mit KI-Workflows in Kommunikations- und Medienprozessen und hilft Unternehmen dabei, KI strategisch – und nicht als Pflaster – einzusetzen.
→ Storytime Media
Themen dieser Folge
→ Was KI im Arbeitsalltag wirklich abnehmen kann – und wo sie an ihre Grenzen stößt
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📖 Glossar - Folge 8
AGI (Artificial General Intelligence) – Künstliche allgemeine Intelligenz. Der nächste große Schritt nach heutigen KI-Systemen: eine KI, die selbstständig denkt, lernt und handelt – ohne menschliche Anweisung.
AI Slop – Begriff, der sich auf Social Media etabliert hat für offensichtlich KI-generierte Inhalte, die austauschbar, generisch und ohne echten Mehrwert sind.
Autonome KI / Agentisches System – KI-Systeme, die nicht nur auf Anweisungen reagieren, sondern selbstständig Aufgaben ausführen und Probleme lösen. Beispiel: OpenClaw. (!!!Die Nutzung ist nur empfehlenswert, wenn du dich mit Technik und digitaler Sicherheit wirklich sehr gut auskennst. Sonst lieber die Finger davon lassen!!!) 😉
Chatbot – Textbasiertes KI-System, das auf Eingaben reagiert und Antworten generiert. Bekannte Beispiele: ChatGPT, Claude, Gemini.
Clustering – Automatische Gruppierung großer Datenmengen nach Gemeinsamkeiten – eine der Stärken von KI bei der Analyse und Strukturierung von Informationen.
DALL-E – KI-Tool von OpenAI zur Bildgenerierung aus Texteingaben.
Deepfake – Mittels KI erstellte, manipulierte Bild-, Audio- oder Videoinhalte, die täuschend echt wirken.
Embedded Consultancy – Beratungsansatz, bei dem Beraterinnen nicht nur ein Konzept liefern und wieder verschwinden, sondern Unternehmen über den gesamten Umsetzungsprozess begleiten.
Fake News – Bewusst falsche oder irreführende Informationen, die gezielt verbreitet werden – ein wachsendes Problem im Zeitalter von KI-generierten Inhalten.
Gemini – KI-Sprachmodell von Google. Enthält das integrierte Build- und Nano Banana.
Human in the Loop – Gängiger Begriff für die Einbindung menschlicher Kontrolle in KI-gesteuerte Prozesse.
Junior-Paradoxon – Lisas Begriff für das Problem, dass KI zunehmend Einstiegsaufgaben übernimmt, wodurch Juniors wegrationalisiert werden – und damit die Basis für zukünftige Seniors fehlt.
LLM (Large Language Model) – Großes Sprachmodell, das auf riesigen Textmengen trainiert wurde. Berechnet statistische Wahrscheinlichkeiten, welches Wort auf ein anderes folgt – es kann nicht wirklich denken oder rechnen.
Midjourney – KI-Tool zur Bildgenerierung, bekannt für hochwertige, stilisierte Ergebnisse.
Open Claude – Erstes System Richtung autonomer KI: Kann selbstständig Probleme lösen und Aufgaben ausführen, ohne explizite Anweisung für jeden Schritt – z. B. eigenständig einen Tisch per Telefonanruf reservieren.
Prompt / Prompting – Die Eingabe, mit der man einer KI eine Aufgabe oder Frage stellt. Die Qualität des Outputs hängt direkt von der Qualität des Prompts ab.
Sea of Sameness – Lisas Begriff für die zunehmende Gleichförmigkeit von KI-generiertem Content – weil alle dieselben Tools mit denselben Standardeingaben nutzen.
Skilling – Der Aufbau von Fähigkeiten und Kompetenzen im Umgang mit neuen Tools und Technologien – laut Skills Barometer 2026 das größte KI-Problem in Österreich.
Sparring-Partner – Lisas Bezeichnung für die ideale Nutzung von KI: nicht als Aufgabenerfüller, sondern als kritisches Gegenüber zum Reflektieren und Weiterentwickeln von Ideen.
Synthetischer Content – Von KI vollständig generierte Inhalte – Texte, Bilder, Videos oder Audio – ohne menschliche Urheberschaft.
Transparenz (KI) – Die offene Kommunikation darüber, ob und wie KI bei der Erstellung von Inhalten eingesetzt wurde. Laut Edelman Trust Barometer entscheidend für das Vertrauen von Konsumentinnen.
Eva Hammertinger ist Rechtsanwältin und Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Medienrecht. In dieser Folge sprechen wir über die häufigsten rechtlichen Fehler im Influencer Marketing: Musikrechte, Werbekennzeichnung, Verträge, Nutzungsrechte und eine Behörde, bei der sich wahrscheinlich die wenigsten angemeldet haben - aber eigentlich alle müssten.
Themen dieser Folge
→ Die häufigsten rechtlichen Fehler im Influencer Marketing
Erwähnungen & Links
RTR – Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH: Meldeverpflichtung für audiovisuelle Mediendienste https://www.rtr.at/rtr/service/ertr/ertr_erstanmeldung.de.html
Website von Eva: evahammertinger.com
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📖 Glossar - Folge 7
📖 GLOSSAR
AKM – Österreichische Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger. Anlaufstelle für die Lizenzierung von Musikrechten in Österreich.
AMD-Gesetz – Gesetz über audiovisuelle Mediendienste. Regelt unter anderem die Meldeverpflichtung für Personen, die audiovisuelle Inhalte kommerziell veröffentlichen.
Audiovisuelle Mediendienste – Dienste, die bewegte Bilder mit oder ohne Ton anbieten – z. B. Reels, TikToks oder YouTube-Videos.
Business Music Library – Von Plattformen wie Meta oder TikTok bereitgestellte Musik-Libraries, die für kommerzielle Nutzung freigegeben sind. Enthalten in der Regel keine bekannten Chartlieder.
KommAustria – Österreichische Kommunikationsbehörde, zuständig für die Aufsicht über audiovisuelle Mediendienste.
Datenschutzerklärung – Pflichtangabe für alle, die personenbezogene Daten verarbeiten – z. B. über eine Website oder einen öffentlichen Social-Media-Account mit kommerziellem Charakter.
DSGVO – Datenschutz-Grundverordnung. Europäisches Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten. Relevant für alle, die Websites oder kommerzielle Online-Auftritte betreiben.
Geldwerter Vorteil – Jede Form von Gegenleistung, die nicht in bar ausgezahlt wird – z. B. Produkte, Einladungen, Reisen oder Übernachtungen. Löst in der Regel Werbekennzeichnungspflicht aus.
Impressumspflicht – Gesetzliche Verpflichtung, auf dem eigenen Online-Auftritt Angaben zur eigenen Identität und Kontaktdaten bereitzustellen. Gilt auch für kommerzielle Social-Media-Accounts.
Lizenz – Rechtliche Erlaubnis, einen urheberrechtlich geschützten Inhalt – z. B. ein Musikstück oder ein Foto – zu nutzen. Muss für den konkreten Zweck und Zeitraum erworben werden.
Nutzungsrechte – Das Recht, einen bestimmten Inhalt für einen definierten Zweck, Zeitraum und Kanal zu verwenden. Muss vertraglich geregelt sein – sowohl für Content, den Creatorinnen erstellen, als auch für Inhalte, die sie auf ihren Kanälen veröffentlichen.
RTR – Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH. Administrativer Hilfsapparat der ComAustria. Bietet auf ihrer Website Informationen, Tools und Formulare zur Meldeverpflichtung für audiovisuelle Mediendienste.
Schleichwerbung – Als redaktioneller Inhalt getarnte Werbung, die nicht als solche gekennzeichnet ist. Verboten nach dem UWG.
Transparenzgebot – Grundsatz, dass die Community klar erkennen können muss, ob es sich um redaktionellen Content oder bezahlte Werbung handelt.
Unterlassungsanspruch – Rechtlicher Anspruch, der verlangt, dass eine bestimmte Handlung – z. B. die Nutzung eines Musikstücks – sofort eingestellt wird.
Urheberrecht – Schutz von kreativen Werken – z. B. Musik, Fotos, Texte – vor unerlaubter Nutzung durch Dritte.
UWG – Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Enthält u. a. das Verbot der Schleichwerbung und richtet sich auch an werbende Unternehmen.
Werbekennzeichnung – Pflicht, bezahlte oder durch geldwerte Vorteile motivierte Inhalte klar als Werbung zu kennzeichnen. Korrekte Begriffe: „Werbung" oder „Anzeige" – eindeutig, klar und zu Beginn des Beitrags.
Zwei-Faktor-Authentifizierung – Sicherheitsmaßnahme, bei der der Login zusätzlich zum Passwort durch einen zweiten Faktor – z. B. einen Code per SMS – bestätigt werden muss. Absolutes Minimum für jeden kommerziellen Account.
Christiana ist Autorin, Influencerin und Unternehmerin. Sie schreibt, spricht und postet über Fashion, Beauty und Lifestyle - aber auch über Rassismus, Diversität und gesellschaftspolitische Themen. In dieser Folge sprechen wir darüber, was Werte in Kooperationen zu suchen haben, warum Neutralität keine Option ist und wie Marken Diversität wirklich leben können.
Themen dieser Folge
→ Christianas Weg vom Journalismus zur Creatorin und wie sie politisch wurde
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📖 Glossar - Folge 6
Aktivismus – Aktives Eintreten für gesellschaftliche oder politische Veränderungen – jenseits von Social-Media-Posts, oft durch konkrete, organisierte Arbeit.
BIPOC – Abkürzung für Black, Indigenous and People of Color. Sammelbegriff für Menschen, die in weißen Mehrheitsgesellschaften von Rassismus betroffen sind.
Backlash – Negative Reaktionen oder öffentliche Kritik, die auf eine Aussage, einen Post oder eine Kooperation folgen.
Black History Month – Jährlich im Februar (in den USA, Kanada und UK) begangener Monat, der die Geschichte und Leistungen schwarzer Menschen würdigt. Wird von Marken oft für Kampagnen genutzt – nicht immer mit entsprechender Vergütung der Beteiligten.
Cis / Cis-geschlechtlich – Begriff für Personen, deren Geschlechtsidentität mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt.
Content-Strategie – Der Plan, der bestimmt, welche Inhalte wann, wo und für wen erstellt und veröffentlicht werden.
Creator Economy – Das wirtschaftliche Ökosystem rund um Content-Creatorinnen – Plattformen, Marken, Agenturen und Creatorinnen, die gemeinsam Wert schaffen.
Diversität – Die Vielfalt von Menschen in Bezug auf Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderung, Religion, Herkunft und weitere Merkmale. Im Marketing-Kontext oft als Ziel formuliert – aber nicht immer wirklich gelebt.
Engagement – Die aktive Interaktion einer Community mit Content – Likes, Kommentare, Shares, Saves.
Heteronormativität – Die gesellschaftliche Annahme, dass Heterosexualität die Norm ist und andere sexuelle Orientierungen die Ausnahme.
Hijab – Kopftuch, das von manchen muslimischen Frauen aus religiösen Gründen getragen wird.
Kennzeichnungspflicht – Gesetzliche Verpflichtung, bezahlte Kooperationen und Werbung auf Social Media als solche zu kennzeichnen.
Kippa – Jüdische Kopfbedeckung, die von gläubigen Männern getragen wird.
Micro-Influencerin – Creatorin mit verhältnismäßig kleiner, aber sehr engagierter Community – typischerweise zwischen 1.000 und 50.000 Followern.
People of Color (PoC) – Sammelbegriff für Menschen, die in weißen Mehrheitsgesellschaften aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft Diskriminierung erfahren.
Pride / Pride Month – Jährlich im Juni stattfindende Veranstaltungen zur Sichtbarkeit und Gleichberechtigung von LGBTQIA+-Personen. Wird von Marken oft für Kampagnen genutzt – mit wechselndem Engagement außerhalb des Juni.
Queer – Oberbegriff für Menschen, die sich nicht mit heterosexuellen oder cis-geschlechtlichen Normen identifizieren.
Repräsentation – Die sichtbare Darstellung unterschiedlicher Gruppen in Medien, Werbung und Unternehmen – als Voraussetzung für echte Inklusion.
Token / Tokenism – Die Praxis, eine einzelne Person einer Minderheit einzubinden, um Diversität zu signalisieren – ohne strukturelle Veränderungen vorzunehmen.
UGC (User Generated Content) – Authentischer Content, der von Creatorinnen im Auftrag einer Brand produziert wird.
Karin Teigl ist Unternehmerin, Agenturinhaberin, Creatorin der ersten Stunde – und jetzt auch Bestseller-Autorin. In dieser Folge dreht sich alles um langfristige Kooperationen: Wann machen sie Sinn? Wie pflegt man sie? Und wann ist es Zeit, sie zu beenden? Karin gibt ehrliche Einblicke aus beiden Perspektiven - als Creatorin, die selbst 22 Jahreskooperationen umsetzt, und als Agentur, die für Brands bucht. Eine Folge über Vertrauen, Werte und warum kurzfristiges Geld manchmal der teuerste Fehler ist.
Themen dieser Folge
→ Karins erste Jahreskooperation - und wie sie sie selbst gepitcht hat
Über Karin Teigl
Karin Teigl ist Gründerin von CYK Collective, einer der bekanntesten Influencer-Marketing-Agenturen in Österreich, und unter dem Namen Constantly K eine der erfolgreichsten Creatorinnen im deutschsprachigen Raum. Seit über zehn Jahren verbindet sie Unternehmertum, Content-Creation und Community-Building - mit Bodenständigkeit als oberstem Prinzip.
Karin auf Instagram: @constantlyk
Erwähnungen & Links
📖 Karins Buch Träum dich mutig
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📖 Glossar - Folge 5
Awareness – Bekanntheit. Ziel von Kampagnen, die darauf ausgerichtet sind, eine Marke oder ein Produkt bei einer Zielgruppe bekannt zu machen.
Brand Ambassador – Eine Creatorin, die eine Marke langfristig und über einzelne Kampagnen hinaus repräsentiert – oft als Gesicht der Marke.
Brand Fit – Die inhaltliche, visuelle und wertemäßige Übereinstimmung zwischen einer Creatorin und einer Marke.
Buyout – Einmalzahlung für die Nutzung von Content, Name oder Gesicht einer Creatorin über die ursprüngliche Kooperation hinaus.
Community – Die Gruppe von Menschen, die einer Creatorin aktiv folgt, mit ihr interagiert und ihr vertraut. Gilt als wichtigste Währung im Creator Business.
Credibility – Glaubwürdigkeit einer Creatorin gegenüber ihrer Community, aufgebaut durch konsistentes, authentisches Auftreten über Zeit.
Engagement – Die aktive Interaktion einer Community mit Content – Likes, Kommentare, Shares, Saves. Wichtiger Qualitätsindikator neben der reinen Reichweite.
Feedback-Call – Regelmäßiges Gespräch zwischen Creatorin und Brand, in dem besprochen wird, was gut funktioniert hat, was nicht – und wie man gemeinsam besser wird.
Grundrauschen – Kontinuierliche, niedrigschwellige Markenpräsenz durch regelmäßige Aktivierungen. Sorgt dafür, dass eine Brand dauerhaft im Bewusstsein der Zielgruppe bleibt.
KPI (Key Performance Indicator) – Messbare Kennzahl, anhand derer der Erfolg einer Kampagne bewertet wird – z. B. Reichweite, Klicks, Verkäufe oder Code-Einlösungen.
Mindestreichweite – Vertraglich festgelegte Mindestzahl an Personen, die ein Beitrag im Rahmen einer Kooperation erreichen muss.
One-Off-Kooperation – Einmalige Zusammenarbeit zwischen einer Creatorin und einer Brand, ohne langfristige Fortsetzung.
Organisch – Content, der ohne bezahlte Bewerbung veröffentlicht wird und auf der natürlichen Reichweite der Creatorin basiert.
Pitch – Proaktive Präsentation einer Creatorin oder Agentur gegenüber einer Brand, um eine Kooperation anzubahnen – oft mit konkreten Ideen und Zahlen.
Return on Invest (ROI) – Verhältnis zwischen dem erzielten Ergebnis und den eingesetzten Kosten einer Kampagne.
UGC (User Generated Content) – Content, der von Creatorinnen im Auftrag einer Brand produziert wird – authentisch, oft ohne großes Produktionsbudget, häufig mit hoher Wirkung. Die Brand kauft dabei die Nutzungsrechte ab.
Denise Steiner hat Influencer Marketing aus jeder erdenklichen Perspektive erlebt: als Bloggerin, als Agentur-Profi und heute als Leiterin der digitalen Kommunikation bei A1 Telekom. In dieser Folge sprechen wir über das, worüber viele lieber schweigen – Geld. Was beeinflusst die Kosten im Influencer Marketing wirklich? Warum wird klassische Werbung selten hinterfragt, Influencer-Honorare aber schon? Und was vergessen Unternehmen bei der Budgetplanung immer wieder? Eine Folge für alle, die Influencer Marketing endlich nüchtern betrachten wollen.
Themen dieser Folge
→ Welche Rolle Influencer Marketing im digitalen Marketing-Mix spielen sollte und was es nicht ersetzen kann
Über Denise Steiner
Denise Steiner leitet die digitale Kommunikation bei A1 Telekom und verantwortet die digitale Strategie für eine der größten Telekom-Marken im DACH-Raum. Sie kennt die Branche aus allen Perspektiven: als Bloggerin, Social Media Managerin, Senior Content Consultant und Agentur-Profi. Diese Erfahrung macht sie zur idealen Gesprächspartnerin, wenn es darum geht, Influencer Marketing nüchtern und strategisch zu betrachten.
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📖 Glossar - Folge 4
Awareness – Bekanntheit. Im Marketing-Kontext das Ziel, eine Marke oder ein Produkt bei einer möglichst breiten oder spezifischen Zielgruppe bekannt zu machen.
Brand Fit – Die inhaltliche und visuelle Übereinstimmung zwischen einer Marke und einer Creatorin. Entscheidend bei der Auswahl von Kooperationspartnerinnen.
Brand Image – Das Bild, das eine Zielgruppe von einer Marke hat – beeinflusst durch Kommunikation, Kooperationen und öffentliches Auftreten.
Buyout – Einmalzahlung für die dauerhafte oder zeitlich begrenzte Nutzung von Content, Name oder Gesicht einer Person über die ursprüngliche Kooperation hinaus.
Community Management – Die aktive Betreuung einer Online-Community: Kommentare beantworten, Fragen klären, Stimmung beobachten.
Conversion – Eine gewünschte Handlung, die ein User ausführt – z. B. ein Kauf, eine Anmeldung oder ein Download.
Exklusivität – Vertragliche Vereinbarung, bei der eine Creatorin für einen definierten Zeitraum nicht mit Konkurrenz-Brands zusammenarbeiten darf. Wird meist zusätzlich zum Honorar vergütet.
Funnel – Der Marketing-Trichter, der den Weg einer Kundin von der ersten Wahrnehmung einer Marke bis zum Kauf beschreibt. Influencer Marketing ist oft am Anfang des Funnels (Awareness) angesiedelt, kann aber auch weiter hinten (Sales) wirken.
Impressionen – Die Gesamtzahl der Ansichten eines Beitrags, inkl. Mehrfach-Ansichten derselben Person.
In-house – Leistungen, die ein Unternehmen intern erbringt, anstatt sie an eine externe Agentur auszulagern.
KMU – Kleine und mittlere Unternehmen. Häufig mit anderen Budget- und Ressourcenrealitäten als Großkonzerne.
Nutzungsrechte – Das Recht, Content einer Creatorin über die eigentliche Kooperation hinaus zu verwenden – z. B. auf der eigenen Website, in Ads oder am POS. Muss separat vereinbart und vergütet werden.
Organisch – Content, der ohne bezahlte Bewerbung ausgespielt wird – im Gegensatz zu Paid Media.
Paid Media / Paid Amplification – Bezahlte Ausspielung von Content über Werbeanzeigen, um Reichweite über die organische Followerschaft hinaus zu erhöhen.
Performance Marketing – Marketingmaßnahmen, die direkt auf messbare Ergebnisse ausgerichtet sind – z. B. Klicks, Verkäufe oder Downloads.
Persona – Eine fiktive, aber realitätsnahe Beschreibung einer typischen Zielperson, die bei der strategischen Planung hilft.
Reichweite – Die Anzahl der Personen, die einen Beitrag gesehen haben.
ROAS (Return on Ad Spend) – Kennzahl, die angibt, wie viel Umsatz pro ausgegebenem Werbe-Euro generiert wurde.
ROI (Return on Investment) – Verhältnis zwischen dem erzielten Gewinn und den eingesetzten Kosten einer Maßnahme.
Streuverlust – Der Anteil einer Werbekampagne, der Personen erreicht, die nicht zur Zielgruppe gehören – und damit ineffektiv verpufft.
TKP (Tausender-Kontakt-Preis) – Kosten pro 1.000 erreichten Personen. Wird im Influencer Marketing zur Vergleichbarkeit herangezogen, ist aber ohne Zielgruppenkontext wenig aussagekräftig.
TVC (Television Commercial) – Klassischer TV-Werbespot. Oft als Vergleichsgröße herangezogen, wenn es um Produktionskosten und Reichweite geht.
Zielgruppe – Die Personengruppe, die ein Unternehmen mit einer Kampagne ansprechen möchte – definiert durch Alter, Interessen, Kaufverhalten, geografische Lage u. v. m.
Vicky Heiler ist seit 16 Jahren im Business – und weiß genau, was es bedeutet, wenn aus Leidenschaft ein Beruf wird. In dieser Folge spricht sie offen über Professionalität, Grenzen und was es braucht, um eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu führen. Eine Folge für alle, die Influencer Marketing wirklich verstehen wollen.
Themen dieser Folge
→ Von der Modebloggerin zur Unternehmerin: Vickys Weg seit 2010
Über Vicky Heiler
Vicky Heiler ist seit 16 Jahren in der Creator Economy unterwegs – und damit eine der wenigen, die wirklich erklären kann, wie aus einem Hobby-Blog ein vollwertiges Business wird. In dieser Folge sprechen wir darüber, was hinter einem einzigen Instagram-Post wirklich steckt: Briefings, Feedback-Schleifen, Verhandlungen, Absagen. Warum 80 Prozent der Anfragen abgelehnt werden. Warum kleine Accounts oft mehr wert sind als große. Und warum Authentizität kein Gefühl ist, sondern eine langfristige Geschäftsstrategie.
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📖 Glossar - Folge 3
Alle Begriffe aus dieser Folge – kurz und verständlich erklärt
Authentic Advertising / Native Content – Werbung, die sich natürlich in den normalen Content einbettet und nicht wie eine klassische Anzeige wirkt.
Click-Through-Rate (CTR) – Prozentualer Anteil der Personen, die auf einen Link oder eine Verlinkung geklickt haben.
Engagement Rate – Prozentualer Anteil der Follower, der aktiv mit Content interagiert (Likes, Kommentare, Saves, Shares) – wichtiger Qualitätsindikator.
Impressions – Gesamtzahl der Ansichten eines Beitrags, inkl. Mehrfach-Ansichten derselben Person.
Micro-Influencerin – Creatorin mit verhältnismäßig kleiner, aber sehr engagierter Community – typischerweise zwischen 1.000 und 50.000 Followern.
On-Brand – Etwas, das zur Markenpersönlichkeit oder dem Stil einer Creatorin oder eines Unternehmens passt.
Reach / Reichweite – Anzahl der Personen, die einen Beitrag gesehen haben.
Wie misst man eigentlich den Erfolg von Influencer Marketing wirklich? Bettina Reibnegger, Global Head of Communications bei Waterdrop, gibt in dieser Folge ehrliche Einblicke: Was trackt sie, was ignoriert sie bewusst und warum sind Follower-Zahlen für sie die irrelevanteste Kennzahl überhaupt?
Themen in der Folge:
→ Influencer Marketing bei Waterdrop von 2017 bis heute: Vom Content-Tool zur Kernstrategie
Über Bettina Reibnegger
Bettina Reibnegger ist Global Head of Communications bei Waterdrop und verantwortet die weltweite Strategie für Influencer Marketing, Social Media, PR und Nachhaltigkeit. Sie ist seit 2017 im Unternehmen und hat das Influencer Marketing von Grund auf mitaufgebaut - von den ersten kleinen Creator*innen bis hin zu globalen Kampagnen in den USA, UK und darüber hinaus.
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Weitere Links:
Alle Begriffe aus dieser Folge – kurz und verständlich erklärt
ROI (Return on Investment): Kennzahl, die zeigt, wie viel Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital erzielt wurde. Im Marketing: Was kommt für mein eingesetztes Budget zurück?
ROAS (Return on Ad Spend): Umsatz pro ausgegebenem Werbe-Euro. ROAS 3 = 3 € Umsatz pro 1 € Werbeausgabe.
AROAS (Acquisition ROAS): Variante des ROAS, die sich nur auf Neukundinnen fokussiert. Bewertet, wie effizient über Influencer Marketing neue Käuferinnen gewonnen werden.
UTM-Link: Tracking-Link mit speziellen Parametern, der zeigt, woher ein Website-Besucher kommt. Ermöglicht genaues Messen von Traffic und Käufen aus Influencer-Kampagnen.
Conversion Rate: Anteil der Besucher*innen, die eine gewünschte Aktion ausführen (z.B. Kauf). Berechnung: Conversions ÷ Besuche × 100.
Customer Lifetime Value (CLV): Gesamtumsatz, den Kundin über die gesamte Dauer der Kundenbeziehung generiert. Ein hoher CLV zeigt, dass Kundinnen loyal sind und immer wieder kaufen.
Touchpoint: Jeder Kontaktpunkt einer Person mit einer Marke (Instagram-Post, Google-Anzeige, persönliche Empfehlung …). Bis zum Kauf braucht es meist mehrere.
Paid Social: Bezahlte Werbeanzeigen auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok oder Facebook. Gegenteil: Organic Social = unbezahlte, natürliche Reichweite.
Paid Search: Bezahlte Suchmaschinenwerbung, z.B. Google Ads. Erscheint, wenn NutzerInnen nach bestimmten Begriffen suchen.
3P-Methode: Waterdrop-eigenes Framework zur Creator-Auswahl: Past (mit wem hat Creator*in früher gearbeitet?), Performance (wie sind die Zahlen?), Personality (wofür steht die Person?).
USP (Unique Selling Proposition): Das Alleinstellungsmerkmal eines Produkts: was macht es besonders und warum sollte ich genau dieses kaufen?
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