Medien - Cross und Quer

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Medien - Cross und Quer episodes

  • Vertrauen weg - Medien schuld? Journalismus in der Pandemie
    Vertrauen weg – Medien schuld? Journalismus in der PandemieMaskenaffäre, Impfprobleme, Regelungschaos - im zweiten Jahr der Corona-Pandemie häufen sich die Negativschlagzeilen. Ein Gefühl von Ohnmacht und Frust mache sich breit, stellt selbst der Bundespräsident fest. In seiner jüngsten Osteransprache beschreibt Steinmeier eine Krise des Vertrauens und warnt gleichzeitig vor Schwarzmalerei. Zeichnen die deutschen Medien mittlerweile ein zu düsteres Bild der politischen Lage im Land? Müssten Zeitungen, Radiosender und Fernsehmagazine mehr Hoffnung machen? Und welche Rolle spielt kritische Berichterstattung im Kampf gegen die Pandemie und ihre Folgen? Darüber sprechen Kai Schmieding und Stefan Forth mit Uwe Jahn aus dem ARD-Hauptstadtstudio und mit dem Investigativjournalisten und Autor Georg Mascolo.
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  • Poker um Fußballrechte - bald ohne ARD und ZDF?
    Poker um Fußball-Rechte: bald ohne ARD und ZDF?Es ist die schönste, aber wohl auch die teuerste Nebensache der Welt: Fußball. Wer was für wieviel Geld übertragen darf, ist Ergebnis eines milliardenteuren Bieter-Wettbewerbs. Die Übertragung der Bundesliga machen zurzeit Sky, der Streaming-Dienst DAZN und SAT1 weitgehend unter sich aus. Die ARD-Sportschau und das Aktuelle Sportstudio vom ZDF dürfen nur noch nachverwerten. Immerhin: die EM in Deutschland 2024 läuft jetzt doch live in ARD und ZDF – per Sublizenz der Telekom. Zeitgleich wird aber weiterdiskutiert: Dürfen die Öffentlich-Rechtlichen so viel Beitragsgeld für Fußballrechte ausgeben? Und damit den überheizten Profizirkus noch hochjazzen? Oder müssen sie es sogar, Stichwort: Grundversorgung?Seit die geplante Beitragserhöhung im Dezember auf Eis liegt, sind Sportrechte wieder verstärkt in der Diskussion.Darüber sprechen Katrin Aue und Thomas Bimesdörfer mit Professor Michael Schaffrath, Kommunikationswissenschaftler an der Sportfakultät der TU München.
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  • Podcast, Zombiefilm, Verkündigung – Was hilft beim Corona-Blues?
    Podcast, Zombiefilm, Verkündigung – Was hilft beim Corona-Blues?Die Zeiten sind, wie sie sind. Und vielen Menschen geht es dabei nicht wirklich gut. Corona weckt Ängste, setzt Beziehungen unter Stress und macht Einsamkeit noch schlimmer. Das merkt zum Beispiel die Telefonseelsorge. Und auch die Quoten für kirchliche Sendungen im Fernsehen gehen nach oben. Oder die Nachfrage nach Verkündigung im Radio. Gleichzeitig boomen die "weltlichen" Ratgebersendungen. Vor allem Psychopodcasts verzeichnen rege Nachfrage. Über Trost und Lebenshilfe durch und in den Medien unterhalten sich Thomas Bimesdörfer und Stefan Forth mit dem Würzburger Medienpsychologen Professor Frank Schwab und dem Medienbeauftragten des Bistums Trier Wolfgang Drießen.
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  • Lagerfeuer aus - Gibt es noch Familienshows im TV?
    Lagerfeuer aus - Gibt es noch Familienshows im TV?Das wärmende Lagerfeuer im Wohnzimmer, angefacht von Persönlichkeiten wie Gottschalk, Kulenkampff, Thoelke, Elstner, so sieht die offenbar immer weiter getragene und (möglicherweise doch ziemlich idealisierte) TV-Erinnerung der Älteren von uns aus. Damals, das waren noch große Unterhaltungsshows, über die sprach Deutschland am Tag danach! Heute, in einer diversifizierten Medienwelt, sieht Show-Unterhaltung ganz anders aus - während die einen Jan dabei zuschauen, wie er übers Parkett hofert, schauen die anderen den 284. Quiz-Aufguss - und während Klaas Joko mit einem Kettcar überfährt, erzählt Gottschalk im Clubhouse von früher - vor ein paar tausend Menschen, statt wie damals vor mehr als 10 Millionen. Wie steht's um die TV-Show-Unterhaltung, welche Zukunft hat sie? Und was hat das mit gesellschaftlichen Strömungen zu tun? Darüber sprechen Isabel Sonnabend und Kai Schmieding mit Holm Dressler, Autor und Produzent legendärer "Wetten, dass…” - Shows.
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  • Alles auf Abruf - Wohin strömen NETFLIX und Co.?
    Alles auf Abruf - Wohin strömen NETFLIX und Co.?Das Streaming ist in Deutschland noch kein wirkliches Massengeschäft. Aber auf dem wachsenden Marktplatz brodelt es gerade wie in einem Hexenkessel. Nationale und internationale Anbieter leisten sich Marketingschlachten und Angebotsoffensiven und neue Konkurrenz steht in den Startlöchern, zum Beispiel Paramount oder HBO. Klar ist, die weltweiten Maßnahmen der Vereinzelung im Kampf gegen die Covid 19 sind ein Turbodünger für das Geschäft. Aber wie lange noch? Auch zeigen sich erste Wolken am Himmel. Netflix wächst weltweit schneller als es vielleicht gut tut, die Studios kommen, auch pandemiebedingt, nicht nach mit der Produktion neuer Inhalte, beim so wichtigen "original content", also den selbstproduzierten Serien und Filmen sind in Deutschland immer noch ARD und ZDF besonders stark und das Potential an Kreativen ist ebenfalls endlich. Der neueste Trend im Marktsegment ist das so genannte "live streaming", also quasi Fernsehen mit festen Einschaltzeiten. Was versprechen sich die Streamingdienste davon und wächst hier eine Konkurrenz heran für klassische lineare Anbieter?Darüber sprechen Thomas Bimesdörfer und Michael Meyer mit dem Chefredakteur des Branchenmagazins DWDL, Thomas Lückerath.
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  • Der Feind in meinem Bett - Warum Verlage mit Google zusammenarbeiten
    Der Feind in meinem Bett? – Warum Verlage mit Google gemeinsame Sache machenImmer mehr Verlage in Deutschland schließen Verwertungsverträge mit Google. Der Technologiekonzern macht seit Herbst letzten Jahres ein Angebot, dass die darbenden deutschen Medienhäuser schlecht ablehnen können: Google News Showcase. Innerhalb des Dienstes Google News können die Marken – wie in einem Schaufenster - ihre Texte anbieten. Google zahlt dafür Geld – insgesamt rund 850 Millionen Euro für drei Jahre an die Verlage, die mitmachen. Weltweit. Jetzt hat sich auch die Berliner taz mit Google zusammen getan. Aber welche Ziele verfolgt der Tech-Gigant? Kritische Stimmen vermuten eine Strategie: das Umwerben einzelner Verlage, um langfristig Regulierungsversuche abzuwehren. Warum sich die taz auf dieses Geschäft mit Google eingelassen hat, wo die Chancen, Risiken und Nebenwirkungen liegen und wie sich die Kooperation mit der Blattlinie verträgt, darüber sprechen Katrin Aue und Thomas Bimesdörfer mit der taz-Chefredakteurin Ulrike Winkelmann.
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  • Pauschal aus der Printkrise? Was bringen "Readly" & Co?
    Pauschal aus der Printkrise? Was bringen "Readly" & Co Der streamende Mensch hat gleich mehrere Abos, wenn es um modernen Medienkonsum geht: z.B. Netflix, Amazon Prime, Spotify. Auch die Printwelt rüstet auf, Angebote wie "Readly" oder "Blendle" versuchen schon seit einigen Jahren, die Menschen mit Flatrates zu gewinnen: Einen Beitrag zahlen – tausende Artikel aus unterschiedlichen internationalen Magazinen und Zeitungen lesen. Bislang mit eher mäßigem Erfolg, wobei sich "Readly" durch die neuerliche Zusammenarbeit mit dem Hause Springer nun einen neuen Schub in Deutschland erhofft. Führt der Pauschaltarif aber wirklich aus der Printkrise – oder führt er auf direktem Wege in die "Verramschung" und in eine weitere Monopolisierung? Isabel Sonnabend und Kai Schmieding sprechen darüber mit Christoph Hauschild, Leiter Vertrieb des SPIEGEL-Verlags, der aus eigenen Gründen bei Angeboten wie "Readly" nicht dabei ist.
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  • Roboter statt Reporter - wenn Daten Journalismus machen
    "Roboter statt Reporter - wenn Daten Journalismus machen".Die weltweite Datenflut wächst. Auch für ausgebildete Journalistinnen und Journalisten wird es immer schwieriger, da noch den Überblick zu behalten. Speziell programmierte Software verspricht Hilfe: Mit Algorithmen lassen sich etwa soziale Netzwerke, Geschäftsberichte und Fußballstatistiken weitaus schneller scannen, als es Menschen je möglich wäre. Und mittelfristig könnten sich Maschinen auch noch als billiger erweisen. Kein Wunder, dass erste Nachrichtenportale schon Menschen entlassen und stattdessen Softwareprogramme angeschafft haben. Nur: Wird diese Berichterstattung via Roboter auf die Dauer nicht einseitig und öde? Und: Wer kontrolliert eigentlich die Arbeit der Algorithmen? Darüber sprechen Katrin Aue und Stefan Forth mit dem Datenjournalisten Jan Georg Plavec von der Stuttgarter Zeitung.
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  • Vielfalt futsch? - Vom Sterben der Hauptstadtredaktionen
    Vielfalt futsch? – Vom Sterben der Hauptstadtredaktionen Bundespolitik ist gerade in Corona- Zeiten ein wichtiges Thema. Welche Entscheidungen werden warum getroffen und betreffen die Bürger und Bürgerinnen wie und wann? Alle Verlage und Sender haben Korrespondenten in Berlin, doch insgesamt nimmt die Zahl vor allem im Printbereich ab. Redaktionen werden ausgedünnt, Verlage gründen gemeinsame Redaktionsnetzwerke, die für viele Zeitungen berichten und bilden Korrespondenten – Pools. Das hat Folgen für die Berichterstattung. Gleichzeitig werden Regierungsstellen immer professioneller im Umgang mit den sozialen Medien. Eine doppelte Belastung für die freie Meinungsbildung. Thomas Bimesdörfer und der Berliner Medienjournalist Michael Meyer diskutieren darüber mit dem Politikwissenschaftler und Wahlforscher Prof. Thorsten Faas.
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  • Kampf der (Medien-) Giganten: Nawalny gegen Putin
    Kampf der (Medien-) Giganten - Nawalny gegen PutinEr ist Dokumentarfilmer, Blogger, in seiner Heimat ein Youtube-Star, "einer, der die Wahrheit sagt" und aktuell wieder einmal in aller Munde: Alexej Nawalny. In dieser Woche hat ihn ein Gericht in Moskau für knapp drei Jahre in ein Arbeitslager geschickt. Mit einer juristisch fadenscheinigen Begründung. Für viele ist das ein politisches Urteil, denn Nawalny gilt als großer Gegenspieler von Russlands Präsident Wladimir Putin.Aber ist es tatsächlich ein Kampf David gegen Goliath? Oder verfügt Nawalny über eine beeindruckende Medienmacht, die er auch geschickt für seine Ziele nutzt? Überhaupt: wie sortiert sich in der russischen Föderation die politische Berichterstattung, wie steht es um den Journalismus in einem Land, dem die "Reporter ohne Grenzen" eine "schwierige Lage" beim Thema Pressefreiheit attestieren? Und wie können ausländische Korrespondentinnen und Korrespondenten in Russland arbeiten?Darüber unterhalten sich Isabel Sonnabend und Thomas Bimesdörfer mit der ARD-Moskaukorrespondentin Christina Nagel.
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Die Moderatorinnen und Moderatoren informieren, diskutieren und räsonieren jede Woche über neue Trends und kontroverse Themen aus der großen weiten Welt der Medien. Immer zu zweit, immer voller…

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