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Hans Jähnichen hat lange Zeit für die Medienwerkstatt Bonn gearbeitet. Als er von der Unwetterkatastrophe im Ahrtal erfuhr, nahm er gleich Kontakt zu THW und Feuerwehr auf, um seine Hilfe anzubieten. Schließlich kam er bei einer Apotheke in Ahrweiler zum Einsatz. Innerhalb weniger Tage konnte er mit einer großen Gruppe von Helfenden beachtliche Unterstützung leisten. Ulrike Ziskoven hat mit ihm über seine persönlichen Erfahrungen und Momente zwischen Schock und Zuversicht gesprochen.
Spendenkonto: Aktion Lichtblicke // Sozialbank Köln // DE78 37 02 05 0000 0000 70 70 // Verwendungszweck „Unwetterhilfe“
👉 Regelmäßige Neuigkeiten aus Bonn
Als „Morningman“ von Radio Bonn/Rhein-Sieg hat Frank Wallitzek eh schon eine intensive Verbindung zu Menschen in der Region. Die hat sich seit dem Morgen nach den extremen Hochwasserereignissen weiter intensiviert. Er ist als Privatmann in die Katastrophenhilfe eingestiegen und organisiert seitdem vor allem Essen und Medikamente für die Menschen im Ahrtal. Jacqueline Fegers hat mit ihm darüber gesprochen, wie unersetzlich ehrenamtlicher Einsatz jetzt ist und welche Möglichkeiten soziale Medien bei dieser Arbeit bieten.
Spendenkonto: hf help & fun gGmbh // KSK Köln // DE30 3705 0299 0000 6654 87 // Verwendungszweck „Katastrophenhilfe Ahrtal“ //
👉 Regelmäßige Neuigkeiten aus Bonn
Diese Woche ist das neue Workshop-Programm der Medienwerkstatt Bonn erschienen. Bis Weihnachten stehen acht Veranstaltungen, zwei Lernredaktionen und das monatliche Technik-Coaching auf dem Plan. Im Gespräch mit Erika Altenburg erzählt Medientrainer Daniel Hauser von einigen Highlights bis Weihnachten. Wer journalistisch durchstarten will, ist direkt am 31. Juli gut aufgehoben, wenn es innerhalb eines Tages darum gehen wird, aus einer Idee einen sendefertigen Beitrag zu machen. Und das kreative Finale steht am 4. und 11. Dezember an, wenn die Workshop-Teilnehmer*innen lernen, wie Storytelling in einem selbst produzierten Hörspiel funktioniert, das man anschließend sogar zu Weihnachten verschenken kann.
👉 Die Workshops im Überblick
Das Beueler Heimatmuseum ist bekannt als Wiege der Beueler Wäscherinnen mit wechselnden Themen-Ausstellungen. Während der Corona-Zeit hat sich das Team erst ans Aufräumen begeben und dann eine Ausstellung auf die Beine gestellt, die von schweren Pandemie-Zeiten in Bonn erzählt. Da geht's im wahrsten Sinne des Wortes um Pest und Cholera, wie die Menschen diese Zeiten überstanden haben und welche Rolle Solidarität in der Not gespielt hat und immer noch spielt. Erika Altenburg spricht mit der stellvertretenden Museumsleiterin, Inke Kuster, über den "Duft von Beuel" und die geheimnisvollen Steinschlangen am Rheinufer.
👉 Zum Heimatmuseum
Natürlich ist es verlockend, nicht nur auf den Rhein zu gucken, sondern auch in ihm zu baden, wenn es draußen so heiß ist. Aber die verantwortlichen Behörden warnen nicht umsonst davor, selbst die kleinen, so harmlos wirkenden Buchten zu meiden. Immer wieder kommen Menschen im Rhein zu Tode, und unsere Kolumnistin Erika Altenburg weiß, wie es sich anfühlt, um das Leben enger Freundinnen zu bangen, die eines Tages meinten, sie könnten es doch mit dem Rhein aufnehmen. Erika erzählt von damals und bringt Tipps für heute mit, denn baden unter freiem Himmel kann man auch anderswo. Traditionell gibt Erika am Ende ihrer Kolumne einen regionalen, saisonalen Rezept-Tipp. Diesmal: Sommersalat.
👉 Mehr Kolumnen von Erika
👩🍳 Zutaten für vier Personen (oder mehr):
Wenn die Suppe einen italienischen Touch haben soll, dann statt Knollensellerie Staudensellerie nehmen, dazu ½ Fenchelknolle und 2 Tomaten und vielleicht noch eine Handvoll frische dicke Bohnen.
🍳 Anleitung:
Erbsen auspellen, Möhren, Spargel, den Stängel des Brokkoli sowie die Kartoffeln schälen, alle Gemüse waschen (Lauch: gründlich!) und in mundgerechte kleine Stücke schneiden (Lauch in Ringe).
Vielleicht noch etwas gehackte Petersilie als Deko auf jedem Teller drüberstreuen.
Ein Hauch USA-Flair weht durch die Bonner Rheinaue. Denn am Rande der „Amerikanischen Siedlung“ stehen vier Spielfelder, auf denen die Baseball- und Softball-Teams der „Bonn Capitals“ regelmäßig aktiv sind. Bei ihren Spielen geht es nicht nur um den sportlichen Wettkampf, sondern auch um die Show drumherum. Laute Musik, ein einheizender Kommentator und Fast Food gehören zum Gesamterlebnis dazu. Patricia Guzmán hat ein Spiel der Softball-Damenmannschaft besucht und schildert im Gespräch mit Finn Weyden ihre Eindrücke von dieser Open Air-Sportart. In den Sommerferien bietet der Verein übrigens auch Trainingscamps für Jugendliche an.
👉 Zur Seite der Bonn Capitals
Nach einer rein digitalen Ausgabe im Vorjahr, kommen die Internationalen Stummfilmtage diesmal hybrid zurück. Pro Veranstaltung dürfen immerhin wieder 500 Personen in den Arkadenhof der Uni Bonn (normalerweise 1.500). Und wer es nicht schafft, kann sich die aktuellen Filme noch 48 Stunden nach der jeweiligen Aufführung im Netz anschauen. Unser Film-Experte Axel Schwalm gibt im Gespräch mit Finn Weyden einen Vorgeschmack auf das Programm der 37. Ausgabe. Neuerungen kommen diesmal sowohl durch die veränderte künstlerische Leitung des Festivals als auch durch die Kooperationspartner aus Frankfurt und San Francisco, die den internationalen Anspruch des Bonner Sommerkinos noch stärker hervorheben. Die Stummfilmtage dauern vom 12. bis zum 22. August.
👉 Zur Seite der Stummfilmtage
Während das Bonner Münster selbst noch immer eine Baustelle ist, kann man den benachbarten Kreuzgang mittlerweile wieder betreten. Restaurierte Arkaden umschließen eine gepflegte Rasen- und Beetanlage, in deren Mitte ein Springbrunnen vor sich hinplätschert. Hier, wo im 12. Jahrhundert nur die Klostergemeinschaft Zutritt hatte, dürfen heute alle ein- und ausgehen. Gerade im Sommer nutzen Menschen jeden Tag dieses Angebot, um sich zurückzuziehen und Ruhe und Abkühlung zu finden. Dana Schuster hat den wieder eröffneten Kreuzgang besucht und traf bei ihrem Rundgang auf den Hausherren, Bonns Stadtdechanten, Wolfgang Picken.
👉 Mehr aus der Medienwerkstatt Bonn
Gerade wurde sein Kurzfilm „Time after time“ beim Berlin Shorts Award ausgezeichnet. Zusammen mit seinem Team hat sich Ronnie Bugay den Preis in der Kategorie „Bester deutscher Film“ geholt. Preise zu gewinnen, ist für ihn in der letzten Zeit fast schon eine Normalität geworden. Regelmäßig wird er bei Filmfestivals auf der ganzen Welt nominiert. Nebenbei engagiert er sich in der Video-Reaktion der Medienwerkstatt Bonn. Jacqueline Fegers hat Ronnie zum Interview getroffen und mit ihm darüber gesprochen, wie das Filmemachen Menschen verändern kann, was ein „Creative Producer“ praktisch tut und was es für Folgen hat, wenn die eigenen Produktionen weltweit mit Preisen ausgezeichnet werden.
👉 Zur Website von Ronnie Bugay
Alle zwei Wochen trifft sich die Video-Redaktion der Medienwerkstatt Bonn und bastelt an neuen Ideen und Projekten. Während der Pandemie-Zeit war es oft ziemlich knifflig, überhaupt Menschen vor die Kamera zu bekommen und sehenswerte Filme zu drehen. In Zusammenarbeit mit dem "Forum Bad Godesberg" ging's dann aber mit den ersten Sonnenstrahlen raus in den Japanischen Garten der Rheinaue und vor das Mausoleum von Carstanjen am Rhein. Jacqueline Fegers berichtet über vier eindrucksvolle Filme, in denen Menschen von Schlüsselszenen ihres Lebens erzählen, eben von echten "Entscheidungsmomenten".
👉 Zur Video-Reihe "Entscheidungsmomente"
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