Selbstreflektion ist nicht unbedingt eine hervorstechende Eigenschaft bei vielen Menschen - schon gar nicht die kritische Selbstreflektion.
Oft bewegen sich auch Verantwortliche in Politik, Wirtschaft, Familien und in Beziehungen in Schuldzuweisungen für das Misslingen oder für Probleme. Da fällt mir dann nur der provokante Gedanke ein: „wenn alle so wären, wie ich sein sollte, dann wäre das Leben viel schöner …. und für mich einfacher“.
Die Volkskrankheit heißt Schuldzuweisung auf andere und Mangel an Verantwortungsbereitschaft, für das was man getan oder nicht getan hat. Diese weit verbreitete Haltung macht das Leben nicht einfacher und schon gar nicht innerhalb von Beziehungen, in denen wir uns immer und überall befinden. In meinem neuen Podcast befasse ich mich genau damit und vor allem mit der Frage, was die positive Alternative zur Schuldzuweisung wäre. Die Antwort dazu lautet: in Anteilen denken, statt in Schuld, denn eine Person alleine kann nie das Problem sein.
Es geht halt wieder um die Themen wie Macht erhalten oder erlangen, Gewinnen statt Verlieren, Wahlen gewinnen, Erfolg haben und die anderen zu erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen. „Wer’s macht, hat’s nötig“ ist einer meiner Lieblingssprüche dazu.
Ich beziehe mich in meinem Podcast auf Beispiele aus der Politik und Wirtschaft und werde alternative Gedanken darlegen, die mich vielleicht als naiven Spinner wirken lassen. Das ist mir egal, denn wenn wir uns nicht von dem lösen, was uns in diese Zustände in Politik und Wirtschaft gebracht hat, werden wir mit Hurra und hoher Geschwindigkeit an die Wand fahren.
Deshalb ist naives Spinnen meinerseits besser, als Blindheit, Starrheit und das Festhalten an alten Zöpfen.
Mut ist gefragt, der Mut zur kritischen Selbstreflektion.
Wenn wir dies nicht proaktiv selbst anpacken, werden es andere für uns tun.
Deshalb lade ich Sie ein, hören Sie in meinen Podcast rein und lassen Sie sich anregen.
Ich wünsche Ihnen gute Gedanken.