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Aber was, wenn unser System die Mehrheit nicht mehr abbildet? Wenn der Eigennutz größer ist, als das Gemeinwohl? Wenn wir zwar debattieren, uns aber nicht mehr zuhören? Wenn Parteien uns vorgeben, wie wir abstimmen müssen? Demokratie ist gut, Parteien sind schlecht, also weg damit. Wir brauchen keine neue Parteien, wir brauchen gar keine!
Opas Zeit-Artikel stellt sich eine andere Frage: Haben westliche Gesellschaften, nach all ihrer Ausbeuterei und ihren Gräueltaten, noch das Recht, andere zu kritisieren? Und was ist überhaupt Moral? Embryonen nach 30 Jahren aufzutauen ja wohl eher nicht.
Natascha, mit sexy Smokey Eyes geschminkt, bereute ihre Anfangsfrage, hörte sich aber alles tapfer an. Dank der Netflixserie „The Crown“ wusste Natascha nun, wie der Kajalstift am anderen Ende der Mine benutzt werden möchte: Das dubiose - und bislang nie genutzte Schwämmchen - diente dem Ausfaden des Kajalstrichs und macht Augen, wie die von Diana-Schauspielerin Elisabeth Debicki. Man sieht: Auch mit 52 können Dinge, die man seit Jahrzehnten benutzt, im neuen Licht erstrahlen. Bleiben wir beim Film. Mandanas Tipp lautet, zur Freude des modernen Soundmasters Axel, der sich wiederum zur Freude der Gattin den ganzen Abend auf dem Fußballfeld austobt, „Das Wunder“. Ebenfalls auf Netflix zu sehen. Filmemacher Sebastiàn Leila widmet sich mit einer beeindruckenden Bildsprache der ominösen Frage, ob ein Mädchen tatsächlich vier Monate lang fasten kann, ohne Schäden davonzutragen. Die Geschichte spielt in Irland, im Jahr 1862 und besticht nicht nur durch realistische Kaugeräusche der Hauptdarstellerin, sondern auch durch die irre Geschichte, die der liebliche Titel nicht wirklich erahnen lässt…
Viele haben schon die Diana kopiert. Aber Elizabeth Debicki übertrifft sie alle. Sie kommt dem Original wirklich nahe. So nahe, dass William und Harry es kaum ertragen konnten. So heißt es zumindest. Jessica Schwarz sieht nicht aus wie Romy Schneider und Ana de Armas nicht wie Marilyn Monroe. Man kann eine Ikone nicht klonen. Vielleicht ist das der Grund, warum es noch keinen Film über Grace Kelly gibt. Sean Penn hingegen ist ein Original. Er übergibt seinen Oscar an Selenskyj. Mit der klaren Ansage, dass er ihn nach einem Sieg wieder zurückgeben soll. Auch Annalena Baerbock ist ein Original. Sie setzt sich für die Frauen im Iran ein. Und das macht sie laut und deutlich. Es ist gut, dass wir jetzt eine feministische Außenpolitikerin haben. Mandana berichtet noch von einem unmoralischen Angebot aus der Vergangenheit. Ein weißer Mann, damals mittleren Alters, hatte sie gefragt, ob sie nicht Lust hätte, ihm einen zu b****. Was sie geantwortet hat, erfahrt ihr ihn Zyklus 100. Ihr erfahrt auch, wer dieses Angebot gemacht hat. Soviel verrate ich schon mal: es war der Ex von Vicky Leandros. Ältere Zuhörer und Zuhörerrinnen werden wissen, von wem wir sprechen. Viel Spaß bei Zyklus 100. Folgt uns gerne auf Facebook oder Instagram.
Ebenfalls beeindruckend ist, dass Natascha zumindest von hinten wie 26 aussieht. Und was ist denn bitte in Berlin los? Die letzte Generation klebt mal wieder an der Straße fest. Eine Fahrradfahrerin kommt unter einen Betonmischer und Luisa Neubauer entschuldigt sich. Zusammenhänge, die heute wohl normal sind. Weiter geht es auch mit Simone und John, Part 2. Opa hat einen Artikel über Taylor Swift in den Flur gelegt. Jetzt ist das Geheimnis ihres Erfolges klar: Alle ihre Alben, ihre Songtexte sind eine zusammenhängende Telenovela. Abhängigkeit garantiert. Viel Spaß mit Meine Tage. Schreibt uns gerne an [email protected] oder folgt uns auf Instagram @meinetagepodcast
So wie Luther einst der katholischen Kirche die schäbige Ablassnummer unter dem Hintern wegzog, wünscht sich das Podcastduo eine Reform auf dem Gebiet der Politik und Gesellschaft. Sollte die “Herrschaft Scholz” eventuell doch näher an der von Mandana durchgesuchteten Netflixserie “Dynasty - Denver Clan Remake” sein als vermutet? Und sollte die Kirche allgemein - und die katholische insbesondere - nicht endlich reformiert werden und in der Jetztzeit ankommen? Auch deren Parolen und Maximen, die Sätze der längst vergangenen Zeiten, müssen den Menschen im Hier und Jetzt angepasst werden, sonst versteht die bald niemand mehr und die Kirche entledigt sich ihrer selbst.
Mandanas WMMM Moment handelt von einer Zahnfleischlacherin. Die hatte nämlich zwei Jobs, aber nur einen Putzlappen. Die ganze Geschichte gibt es nur in Zyklus 97! Sascha Lobo reiht sich in die Reihe von Papst Franziskus, Christian Lindner und Kollegah ein. Er ist der "the sexist man alive" 22. Wir gratulieren Dir, Sascha. Mach was aus dem Preis. Vielleicht überdenkst Du noch mal Deine Haltung gegenüber Prostiuierten und den Konsens beim Sex. Venus Berlin hat entschieden: Jan Böhmermann bekommt für seinen gebührenfinanzierten Porno einen Preis verliehen. Wo kann ich mir den eigentlich anschauen? In der ZDF Mediathek?
„Wieviel Sex ist noch normal?“ fragen Helene Bubrowski und Simon Strauß die Edelhure Salomé Balthus. Wir fragen: Bringt uns diese Talkrunde der FAZ weiter? Was bringt es uns, wenn auf salonfähige Weise berichtet wird, was eine Hetäre empfindet, wenn Mann auf ihr abspritzt? Aus unserer Sicht nicht viel. Die #metoo Bewegung hat allerdings sehr viel verändert. Gestartet von Alyssa Milano am 5.10.2017. Frauen sagen lauter „nein“, und wenn das nicht respektiert wird, gibt es gewaltig Ärger. Kritiker:innen sagen zwar, dass Frauen nicht nur auf ein Nein reduziert werden sollten, denn auch ein offenes Ja zum Sex müssen wir uns erst erkämpfen.
Neben den gängigen Vorurteilen, was so den Klischee-Ossi (Jammerossi) und Klischee-Wessi (Besserwessi) ausmache, erfährt der interessierte ZuhörerIn, dass “Einheit” durchaus nicht nur von der Gesellschaft, sondern auch von kleineren Strukturen angestrebt wird. Die wohl innigste Einheit ist die Mutter-Kind-Variante. Diese beschreibt Natascha, ungewöhnlich sentimental, als Liebe +. Der Begriff “Liebe” genüge an dieser Stelle nicht, so die passionierte Doppel-Wumms-Mom. Mit Tränen in den Augen - teilweise aus Rührung, teilweise vor Lachen - sprechen die beiden Freundinnen dann noch über die Sichtweise von Denzel Washington und den Opa, der seinerseits einen Artikel in den Flur legte, der thematisch perfekt match: “Wie egoistisch sind wir Menschen denn eigentlich”, liegt uns das Wohl der anderen nicht am Herzen, wenn wir in einer Krise sind? Die beruhigende Antwort darauf bietet Zyklus 95. Nur zu, Untergangsstimmung machen schon die andren, traut Euch ruhig an uns ran.
Mahsa Amini stirbt, weil ihr Kopftuch schief saß. Und die Mullahs benutzen eine feine Naziausrede für ihren Tot: Herzinfarkt.
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