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Natascha fragte ihre Freundin, ob sie dazu raten würde, eine Ausrede an Stelle der blanken Wahrheit zu erfinden. „Sag ja, wenn Du ja meinst und eben nein, wenn Du es nicht möchtest“, so Mandanas Rat. Ab einem gewissen Alter sollte man dem „Notlügenmodus“ entwachsen sein und den Gegenwind aushalten können, der einem entgegenweht, wenn man eben nicht kommod antwortet und immer „Sitz, Platz, Aus“ macht wie ein Hund. Hunde hatten in den 60 Minuten auch ihren Platz: Opa hat einen Artikel gefunden, wo die Frage gestellt wurde, ob es eine Obergrenze für Hunde geben würde. Also rein zahlentechnisch. Deutschland mit seinen ca. 10,3 Millionen Hunden liegt nur knapp hinter dem Spitzenreiter Russland mit 17,1 Millionen Hunden. Der Konsens der Frauen: Lieber Fleisch(fr)essende Männer als Zichmillionen Hunde und deren Haufen. Tierisch ging es weiter. Und auch das Lügenthema bleib dem Zyklus treu: Die Zeichentrickhelden „Pluto", "Donald Duck" und "Mickey Mouse" werden 100 und das im nächsten Jahr. Der kreative Vater: Der Amerikaner Walter Elias „Walt“ Disney. Leider hat er weder "Mickey Mouse" noch "Donald Duck“ gezeichnet. Diese Lüge flog ihm zwar um die Ohren, schmälerte den Dollareingang allerdings nicht. Der Serientipp stammt passenderweise auch auch aus seinem Stall. Disney+ streamt „Dopesick". Eine unfassbare gute Miniserie, laut Nataschas Urteil. Im Mittelpunkt steht ein Pharmakonzern, der mit einem neuen Schmerzmittel die Welt verdreckt. Alle schauen zu - bis heute, denn dieses Präparat und den Konzern gibt es bis -genau- heute! Also wie ihr sehen und hören werdet, gibt es eine Menge zum Aufregen und auch fürs Herz, denn Mandanas Minisohn ist auf Klassenfahrt, das erste Mal in seinem Leben…
Kevin Kühnert hatte seinen Twitter-Account gelöscht. Die Grünen löschen erst Kommentare unter ihren Posts und dann löschen Sie ihre Twitteraccounts. Zusammengefasst können wir sagen, beide haben auf Social Media nicht durchgehalten.
Auch Brasilien sagt nein, nein zu dem Import von iPhones, solange Apple auf das Beilegen des Ladegerätes verzichtet. Mal sehen, wer hier den längeren Atem hat. Und wie lange wird Oliver Pocher noch atmen? Er riskiert viel, wenn er mit einer Regenbogenbanderole am Arm durch Katar läuft. In der Politik läuft alles wie immer. Auf dem CDU-Parteitag entscheiden sich die Mitglieder für eine Frauenquote. Fortschritt? Eher nicht. Es gibt viele Mitgliederinnen, die nicht dafür sind. Bessere Rahmenbedingungen seien doch ausreichend. Also: wie können wir Kinder, Familie und eine aktive politische Tätigkeit unter einen Rock bringen? Schön, dass sich die CDU-Männer diese Frage nicht stellen! Liebe CDU Frauen: Schlechte Nachrichten. Die Quote ist durch. Ihr könnt euch nicht mehr hinter euren Männern verstecken. Ihr müsst jetzt bestimmte Positionen ausfüllen. Macht etwas draus!
Darüber hinaus gibt es viel über Britney Spears und ihre klamottenlosen Fotos zu hören, Leonardo Di Caprio und seine immer jünger werdenden Begleiterinnen, „House of Dragons“ und die Empörung der Freundinnen darüber, dass Prinz Philips Darsteller aus “The Crown” ausgerechnet den Antihelden Daemon Targaryen spielt. “Kleo”, die neue Netflixserie über eine verratene Stasikillerin, erhellt hingegen die Gemüter der Podcasterinnen. Den Grund dazu bietet die geniale Hauptdarstellerin Jella Haase. Die ehemalige Prollschnalle Chantal Ackermann aus “F**you Goethe” glänzt in ihrer Rolle des Racheengels ihrer eigenen Geschichte.
Was ist denn jetzt mit dem jungen Häuptling Winnetou, und was ist eigentlich kulturelle Aneignung? Vorwiegend in der amerikanischen Geschichte nehmen sich Weiße alles, außer die Last. Sie picken sich schön die Goodies raus, mit denen man Kohle machen kann, und halten dann Menschen der schwarzen Kultur so klein, dass sie möglichst keine Konkurrenz zu befürchten haben. Das ist ganz klar falsch. Trotzdem ist nicht alles schwarz oder weiß. Was zum Beispiel ist mit Eminem? Ein Rassist? Einer der sich einer fremden Kultur bedient? Aus unserer Sicht nicht. Also: man muss schon genau auf das Motiv gucken. Nicht jeder mit Dreadlocks ist ein Rassist und nicht jeder, der rappt muss schwarz sein. Eine kulturelle Ausgrenzung hat auf jeden Fall Sacheen Littlefeather erfahren. Und die Entschuldigung der Academy kommt 50 Jahre zu spät.
Das sind die Phasen im Leben, in denen nichts schief gehen darf. Denn wenn jetzt nur noch ein Ding dazu kommt, ist die Gefahr groß, dass Frau ausrastet.
Die Bedingungen des Lebens kann man nicht kontrollieren, wohl aber die Art und Weise, wie man den Dingen begegnet, positiv oder negativ eingestellt. Die Podcasterninnen sind sich einig, dass man viel mehr gute Dinge anzieht, wenn man eine positive Einstellung hat. “The Art of Allowing” ist Mandanas neues Mantra und in einem Tattoo an ihrem rechten Unterarm verewigt. Das Gute ins Leben einzuladen, das macht das Leben lebenswert. Unabhängig vom Lauf der Dinge, auf die man keinen Einfluss hat. Einfluss hat man aber sehr wohl auf die Art und Weise, wie man sich für Dinge verantwortlich fühlt, die so gar keiner von einem verlangt. So ergeht es eben Natascha beim Mitbringsel für den Sonntagsbesuch bei der Schwiegermutter. Niemand zwingt sie, die schäbigen Blumen von der Tanke zu besorgen, weil es niemand, auch nicht ihr Göttergatte, erwartet. Das ist natürlich nur eine Metapher. Darum der Tipp: Einfach mal Generalüberholung der eigenen Regeln und Gedanken machen, das hilft enorm zu detoxen.
Reflektiert haben Natascha und Mandana natürlich noch über die Lebensgeschichte ihres Gastes aus Zyklus 85. Nataschas Grundschulfreundin Diana. Sie hätte sich an der ein oder anderen Stelle gewünscht, eher ausgebrochenzu sein, statt so “normal” den Erwartungen der Mutter entsprochen zu haben. Wer nun denkt, es gibt nichts, was das Herz berührt und zum Jubeln auffordert, liegt falsch. Mandanas Geschichte ihres Ziehbruders Salva zieht einem die Schuhe aus. Was ist das Universum doch für ein schlaues Ding. WMMM dreht sich um eine magische Wohnungssuche. Der Zeit-Artikel des Opas ist diesmal eher eine verbale Ohrfeige und als Wake-up-call für die Union gedacht. Deutschlands Parteien sollten sich mal gemäß “The finest low” zusammenreißen statt “billigsten Populismus” zu betreiben. Da bleibt mal wieder nur die Holzhammermethode der Vergleichskiste. Für eine erfolgreiche Politik gelten die Regeln wie in jeder guten Paar-Beziehung. Die Partner müssen einen Schritt auf den anderen zugehen und eben Abstriche machen, statt alles gegen die Wand zu fahren. Da könnten sich die Damen und Herren Politiker echt mal ein Beispiel an den Superunnormalos Jennifer Lopez und ihrem frisch angetrauten Ben Affleck nehmen. Die beiden haben schliesslich gezeigt, dass man durchaus nach einer sehr langen Zeit, vielen Umwegen und Diskrepanzen schlussendlich doch glücklich gemeinsam durch Leben gehen kann.
Es ist eine Frau, die viele Wege gegangen ist, aber nie ihren eigenen. Mutter, Schwester, Ehemann bestimmen ihren Weg. 50 Jahre lang existiert sie nur, lebt aber nicht. 50 Jahre lang spürt sie, dass das nicht richtig sein darf. Und sie befreit sich. Es geht um Selbstwertgefühl und um Selbstbewusstsein und eine einzigartige Hosentheorie. Mandana und Natascha sind dankbar, dass sie ihre Geschichte in Meine Tage erzählt hat. Es sind immer noch zu viele Frauen, die ihre Träume nicht träumen, ihren Weg nicht gehen, die bei jeder eigenen Entscheidung ein schlechtes Gewissen haben. „Es reicht“, sagen wir. Wir entschuldigen uns nicht für unseren eigenen Weg. Mutig und Stolz beschreiten wir ihn. Danke Diana für dieses tolle Gespräch. Viel Spaß bei Zyklus 85. #MeineTage #Wortebewegen
Unfassbar, da wurde am 23.7.2022 in unserer Hauptstadt der Christopher Street Day, der ein Gedenk- und Demonstrationstag des Aufstandes von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür darstellt, gefeiert. Ein bedeutender Tag, der Geschichte für die Menschlichkeit und Toleranz schrieb. Die Veranstaltung ähnelte jetzt eher einer großen Loveparade, weil dort Kondome und Lecktücher verteilt wurden. Das verhöhnt alle, die vor über 50 Jahren gegen dieses Unrecht auf die Straße gegangen sind, so finden die Podcastfreundinnen. Die Geschichte des CSD begann 1969 in New York. Der Stonewall-Aufstand in der Christopher Street, im Stadtteil Greenwich, hatte seine Wiege in der Bar „Stonewall Inn“. Dort hielten sich überwiegend Trans,- und homosexuelle BesucherInnen auf, die sich regelmäßig gewalttätigen Razzien ausliefern mussten.
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