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In der Schweiz löste ein provokativ inszeniertes Wurstessen erhebliche Unruhen aus. Erst führte es zu heftigen Diskussionen, dann zu einschneidenden Reformen. Zu allen Zeiten wollen die Herrschenden das Denken und Leben der Menschen bestimmen. Zu Beginn des 16.Jahrhunderts war das vor allem die katholische Kirche. Deren detaillierte Speise- Regeln nahm Ulrich Zwingli zum Anlass für eine grundlegende Neuorientierung in Glaubensfragen.
Rote Herzen stehen für Liebe. Mancher „verschenkt“ sein Herz an einen anderen Menschen. Auch wenn sie sonst ziemlich ruppig auftreten, sind viele fest davon überzeugt, im tiefsten Innern ein „gutes Herz“ zu haben. In der Bibel ist das Herz die Instanz für Werte und Wille.
Mehr als 70 Menschen haben sich in Kenia zu Tode gehungert, um „Jesus zu sehen“. So zumindest wurde es von ihrem Sektenführer versprochen. Nicht nur Kenianer sind entsetzt über diesen tödlichen Missbrauch des christlichen Glaubens. Ab einem bestimmten Zeitpunkt waren die Verführten nicht mehr in der Lage, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden.
Es ist erstaunlich, dass ein Professor der amerikanischen Eliteuniversität Yale zu einem Massen- Selbstmord alter Menschen aufruft. Es ist aber auch erstaunlich, dass die öffentliche Reaktion auf diese Forderung relativ verhalten bleibt. In den westlichen Industrieländern werden alte Menschen immer häufiger zu Problemfällen erklärt. Seit einigen Jahren wird ihr „Lebenswert“ öffentlich infrage gestellt.
Diakonie ist ein wichtiger Aspekt praktisch gewordener Nächstenliebe. Schon lange bevor eine staatliche Sozial- und Krankenversorgung eingerichtet wurde, halfen überzeugte Christen den Menschen aus ihrer Umgebung in großem Umfang. Eine ganz besondere Rolle spielten in diesem Zusammenhang die Diakonissen des 19.Jahrhudnerts.
In Schottland ist gerade ein neuer Regierungschef gewählt worden. Zur Auswahl standen Humza Yousaf und Kate Forbes, ein praktizierender Muslim und eine gläubige Christin. In den Medien wurde Forbes insbesondere wegen ihres Glaubens kritisiert, weil sie auch in der Politik für christliche Werte plädierte.
„Todesstrafe für Homosexuelle.“ Das ist natürlich eine Schlagzeile wert. Der selbsternannte Evangelist einer kleinen Freikirche in Pforzheim hatte das gefordert, nachdem er vorher schon in Görlitz wegen Aufrufen zu Hass und Gewalt verurteilt worden war.
Esoterik boomt. Die Zahl der Menschen, die sich selbst als spirituell bezeichnen wächst beständig. Ein platter Materialismus befriedigt immer weniger. Esoterisch ausgerichtete Menschen treten nur selten einer festen Gruppe bei. Stattdessen sucht man nach Glück, Energie und vor allem nach sich selbst; in Büchern, Podcasts, Seminaren und Videos. Das lassen sich Esoteriker zumeist viel Zeit und Geld kosten.
Individualismus ist angesagt in den westlichen Industrieländern. Viele machen sich selbst zum Hauptprojekt ihres Lebens. Die Beziehungen zu anderen Menschen werden danach ausgewählt, inwiefern sie einen selbst weiterbringen. Diese Perspektive vertreten auch manche Christen. Ein Leben alleine mit Gott, und vielleicht noch mit der Bibel, finden sie viel entspannender als Gemeinde.
Jesus aber hat Gemeinde gewollt, auch wenn sie manchmal nerven kann. Die geistliche Gemeinde bietet einen Schutzraum, eine große Familie. Die Gemeinde ist der Platz, wo Christen ihre von Gott geschenkten Begabungen einsetzen sollen. Hier finden sie Ermutigung, geistliche Orientierung und manchmal auch Korrektur. Aus Gottes Sicht ist Gemeinde mehr als ein frommer Verein …
Klimaerwärmung ist in aller Munde. Kinderbücher, Kirchenkreise, Journalisten und Politiker überbieten sich in umfassenden Forderungen zum Klimaschutz. Firmen bewerben ihre Produkte als klimaneutral. Andere bieten die Möglichkeit, sich von der Klima-. Verantwortung loszukaufen. Manche fordern sogar die Aussetzung demokratischer Rechte, wenn es um die Rettung des Klimas geht.
Kaum jemand bestreitet heute noch die Relevanz ökologischer Fragen; momentan vor allem auf das Klima bezogen. Immer häufiger drängt sich allerdings der unangenehme Eindruck einer Ideologie auf. Feststehende Phrasen werden unablässig wiederholt. Kritische Bemerkungen werden mit Hass und Diffamierungen beantwortet. Für einige ist die Klimafrage zu einer Religion geworden, die alles andere überschattet.
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