
Sign up to save your podcasts
Or


Sind die Menschen heute tatsächlich egoistischer, unfreundlicher und weniger rücksichtsvoll als früher? Oder entsteht dieser Eindruck, weil sich unser Zusammenleben grundlegend verändert hat?
In dieser Folge von Moment noch! gehen wir der Frage nach, was Menschlichkeit eigentlich ausmacht und ob sie tatsächlich auf dem Rückzug ist.
Dabei werfen wir einen Blick auf überraschende Forschungsergebnisse: Warum werden verlorene Geldbörsen mit besonders viel Geld häufiger zurückgegeben? Und was verraten Untersuchungen zur Entwicklung der Empathie über unsere Gesellschaft?
Wir sprechen darüber, warum Stress und äußere Umstände unser Verhalten beeinflussen, ohne Rücksichtslosigkeit zu entschuldigen. Und darüber, wie schnell aus kleinen Enttäuschungen eine Negativspirale entstehen kann: Einer grüßt nicht mehr, der andere zieht sich zurück – und irgendwann begegnen sich beide mit Gleichgültigkeit.
Doch es geht auch um größere gesellschaftliche Veränderungen. Durch Digitalisierung und nahezu unbegrenzte Kontaktmöglichkeiten hat sich unser soziales Umfeld verändert. Wir können heute freier entscheiden, mit wem wir Beziehungen eingehen und welche Gemeinschaften wir verlassen. Das schafft neue Möglichkeiten, hat aber auch seinen Preis: Zugehörigkeit, Verbindlichkeit und stabile Beziehungen entstehen immer seltener von selbst.
In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber:
Am Ende steht eine Frage, die auch für unsere Arbeitswelt wichtig ist: Haben wir unsere Fähigkeit zur Menschlichkeit verloren – oder müssen wir unter veränderten Bedingungen neu lernen, wie Zusammenhalt entsteht?
Eine Folge über Empathie, Verantwortung, gesellschaftlichen Wandel und die Bedeutung echter zwischenmenschlicher Beziehungen.
Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen?
Du möchtest Stimmigkeit im Job?
➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/
➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch.
Hier findest du mich:
➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com
➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de
➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/
Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt:
https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/
Was tun, wenn der Chef eine Entscheidung trifft, die ich für falsch halte – und meine Argumente nichts daran ändern?
Formale Macht ist in Organisationen ungleich verteilt. Vorgesetzte können Entscheidungen treffen, die Mitarbeitende mittragen müssen. Aber bedeutet weniger formale Macht automatisch, keinen Einfluss zu haben?
Für diese Folge schauen wir zunächst an einen eher ungewöhnlichen Ort: ins Kinderzimmer. Denn die meisten von uns haben viele Jahre Erfahrung darin, mit Menschen umzugehen, die mehr Macht haben als wir. Eltern entscheiden, was erlaubt ist, wann es ins Bett geht oder was gekauft wird. Und trotzdem sind Kinder alles andere als einflusslos.
Forschungen zur Entwicklung von Kindern zeigen, wie sich ihre Strategien im Umgang mit elterlichen Anforderungen verändern und erweitern: vom Ignorieren und trotzigen Protest über das klare Nein bis hin zum Argumentieren und Verhandeln. Das Machtgefälle bleibt bestehen – aber das Repertoire wächst.
Und erstaunlich viel davon begegnet uns später im Arbeitsleben wieder.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
– wie wir versuchen können, Entscheidungen zu beeinflussen, obwohl wir sie nicht selbst treffen,
– warum nach einem entschiedenen „Ob“ beim „Wie“ oft noch viel Verhandlungsspielraum bleibt,
– wie wir andere Menschen einbeziehen und damit die Machtkonstellation verändern,
– warum ein klares Nein manchmal die ehrlichere Strategie sein kann,
– was „Minimal Compliance“ mit dem aufgeräumten Kinderzimmer und dem berühmten Dienst nach Vorschrift zu tun hat,
– warum stiller Widerstand für Führungskräfte mindestens so relevant ist wie offener Widerspruch,
– und warum auch bewusstes Mittragen oder Gehen echte Handlungsoptionen sein können.
Denn eine Entscheidung treffen zu können ist das eine. Ob andere diese Entscheidung bereitwillig mittragen, ist etwas anderes.
Gleichzeitig hat jede Form der Einflussnahme ihren Preis. Widerspruch, Verhandlung, Eskalation oder Verweigerung sind nicht in jeder Organisation gleich ungefährlich. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur: Welche Möglichkeiten habe ich? Sondern auch: Welche davon bin ich bereit zu nutzen – und welchen Preis bin ich dafür bereit zu zahlen?
In dieser Folge
Macht und Einfluss · formale und informelle Macht · Umgang mit Vorgesetzten · Widerspruch · Verhandeln · Nein sagen · Minimal Compliance · Dienst nach Vorschrift · Eskalation · bewusstes Mittragen · „Disagree and commit“ · Führung · Organisationspsychologie
Erwähnte Forschung
In der Folge beziehe ich mich unter anderem auf entwicklungspsychologische Forschung von Leon Kuczynski und Grazyna Kochanska zum Umgang von Kindern mit elterlichen Anforderungen. Ihre Untersuchungen zeigen, dass sich die Formen des Widerstands und der Einflussnahme im Laufe der kindlichen Entwicklung verändern und differenzieren.
Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen?
Du möchtest Stimmigkeit im Job?
➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/
➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch.
Hier findest du mich:
➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com
➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de
➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/
Manchmal reicht ein einziger Satz – und er sitzt. Wir denken noch Stunden später darüber nach, rechtfertigen uns innerlich oder fragen uns: Warum trifft mich das eigentlich so? Eine andere Bemerkung dagegen lässt uns völlig kalt.
Was entscheidet darüber, welche Kritik uns erwischt? Und warum reagieren wir besonders empfindlich, wenn jemand an einem Bild rüttelt, das wir von uns selbst haben?
In dieser Folge von „Moment noch! (Über)Leben in der Arbeitswelt“ sprechen Simone und Toni darüber, warum ein „So bin ich doch gar nicht!“ manchmal mehr über uns verrät, als uns lieb ist.
Es geht um wunde Punkte, unser Selbstbild und die Seiten an uns, die wir lieber nicht sehen wollen.
Aber: Nicht alles, was uns trifft, müssen wir bei uns selbst suchen. Manchmal ist Kritik unangebracht, respektlos oder schlicht eine Grenzüberschreitung. Wie lässt sich das eine vom anderen unterscheiden?
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen?
Du möchtest Stimmigkeit im Job?
Hier findest du mich:
Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt:
„Ich fühle mich nicht wertgeschätzt.“
Ein Satz, der im Arbeitsleben ziemlich oft fällt. Aber was heißt das eigentlich genau?
Fehlt Anerkennung? Respekt? Interesse? Vertrauen? Geld? Einfluss? Oder das Gefühl, gesehen und gehört zu werden?
In dieser Folge von „Moment noch! (Über)Leben in der Arbeitswelt“ nehmen Tony und ich uns das große Wort Wertschätzung vor – und stellen ziemlich schnell fest: So eindeutig ist die Sache nicht.
Wir sprechen darüber,
Denn natürlich haben Führungskräfte Verantwortung dafür, wie Menschen sich bei der Arbeit fühlen und wie sie miteinander umgehen.
Aber Wertschätzung ist keine Dienstleistung, die eine Seite bestellt und die andere zu liefern hat.
Vielleicht beginnt sie sogar an einer ganz anderen Stelle:
*Damit, den eigenen Wert selbst zu schätzen.
Eine Hotseat-Folge über Anerkennung, Bedürftigkeit, Macht, Selbstwert – und die Frage, wie Wertschätzung im Arbeitsleben tatsächlich gelingen kann.
Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen?
Du möchtest mehr Stimmigkeit im Job?
➡️ Standortbestimmung (Online):
➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch.
Hier findest du mich:
➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt:
➡️ Für Teams:
➡️ LinkedIn:
Meine Co-Moderatorin Tony Schmidt:
https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/
Ein Vorgesetzter kommt in ein Meeting, setzt sich hin, sagt nichts weiter als "macht ruhig weiter" – und trotzdem verändert sich im Raum etwas. Jemand redet weniger, eine andere formuliert vorsichtiger, ein kritischer Punkt verschwindet aus der Diskussion. Macht muss nicht ausgeübt werden, um zu wirken. Es reicht, dass sie da ist.
In dieser Folge geht es um die Kosten von Macht aus der Perspektive derjenigen, die weniger davon haben. Die Forschung kennt dazu im Kern drei Reaktionsmuster: Vorsicht, Widerstand und, wenn beides über lange Zeit nichts bewirkt, Rückzug.
Es geht unter anderem um:
Teil einer kurzen Reihe zum Thema Macht. In der nächsten Folge: die Macht der Machtlosen – wie Menschen auch ohne offizielle Position Einfluss nehmen können.
Perfektionismus klingt erst einmal nach einer ziemlich guten Eigenschaft: hohe Ansprüche, sorgfältiges Arbeiten, gute Ergebnisse. Aber ist das wirklich Perfektionismus – oder einfach ein hoher Qualitätsanspruch?
In dieser Folge schauen wir genauer hin. Denn Perfektionismus kann ganz unterschiedliche Formen annehmen: Die Ansprüche können sich gegen uns selbst richten, aus den vermeintlichen Erwartungen anderer entstehen – oder wir richten sie an die Menschen um uns herum.
Wir sprechen darüber, warum Perfektionismus lange sogar hilfreich wirken kann, wann er anfängt, uns im Weg zu stehen und warum ausgerechnet Prokrastination eine seiner überraschenden Folgen sein kann.
Außerdem geht es um die Fragen:
Und natürlich schauen wir auch auf uns selbst. Denn den Wunsch, etwas besonders gut zu machen, kennen wir bei unserem Podcast ziemlich gut.
Eine Folge über hohe Ansprüche, Fehler, Leistung, Selbstkritik – und darüber, warum zwischen „Ich bin ein Fehler“ und „Mir ist ein Fehler passiert“ ein ziemlich großer Unterschied liegt.
Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen?
Du möchtest Stimmigkeit im Job?
Hier findest du mich:
Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt:
"Ich will mehr Verantwortung" sagt sich leicht im Bewerbungsgespräch. "Ich will mehr Macht" löst dagegen erstmal Stille aus. Dabei ist beides oft dasselbe.
Auftakt einer fünfteiligen Serie zum Thema Macht – einem der präsentesten und gleichzeitig am wenigsten offen besprochenen Themen in Unternehmen.
Mit Niklas Luhmanns Unterscheidung zwischen Autorität, Führung und Macht wird sichtbar, warum nur eine dieser drei Formen ohne Zustimmung auskommt – und was das mit Führungskräften macht, die sich in Entscheidungen im Kreis drehen.
Eine These, die gegen den Zeitgeist steht: Macht und Hierarchie sind nicht das Problem, sondern lösen eines, über das kaum gesprochen wird.
Teil 2: Wie Menschen auf Macht reagieren.
Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen?
Du möchtest Stimmigkeit im Job?
Hier findest du mich:
Der Kollege, der nicht grüßt. Die Termineinladung ohne Blick in den Kalender. Ständig unterbrochen werden, statt ausreden zu dürfen …
Tony bringt in dieser Hotseat-Folge ihren Ärger über solche Momente mit rein. Simone hält dagegen: mit Forschung, mit der Coach-Perspektive – und mit einem Satz, der erstmal wehtut: "Ich hab kein Recht darauf, dass mich jemand grüßt."
Was daraus wird, wenn wir eine Beobachtung sofort zur Interpretation machen ("der ist einfach arrogant"). Wie man Grenzen ansprechen kann, ohne zu maßregeln. Und wo Tony und Simone nicht ganz einer Meinung sind: Gelten für Führungskräfte andere Maßstäbe als für alle anderen?
Außerdem im Hotseat:
Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen?
Du möchtest Stimmigkeit im Job?
Hier findest du mich:
Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt:
Nach einem schwierigen Gespräch, vor einer wichtigen Entscheidung oder nachts, wenn eigentlich Schlafenszeit wäre – die Gedanken hören einfach nicht auf, sich zu drehen. In dieser Solofolge geht Simone der Frage nach, warum das Gehirn so hartnäckig am Grübeln festhält und warum das eigentlich weniger mit Denken zu tun hat, als man glaubt.
Darum geht's in dieser Folge:
Für dich, wenn:
Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen?
Du möchtest Stimmigkeit im Job?
Hier findest du mich:
Warum fällt es manchen Menschen so schwer, Nein zu sagen – selbst wenn sie längst über ihre Grenzen gehen?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum People Pleasing keine Charakterschwäche ist, sondern eine Strategie, die oft schon früh entsteht. Sie hilft uns, Beziehungen zu sichern, Konflikte zu vermeiden und Anerkennung zu bekommen. Genau deshalb funktioniert sie so lange – und genau deshalb ist sie so schwer zu verändern.
Du erfährst:
Diese Folge richtet sich an alle, die sich oft anpassen, Harmonie über die eigenen Bedürfnisse stellen und wieder einen besseren Zugang zu sich selbst finden möchten.
Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung oder wenn du sie mit Menschen teilst, für die dieses Thema hilfreich sein könnte.
Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen?
Du möchtest Stimmigkeit im Job?
Hier findest du mich:
Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt:
From the publisher's feed