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  • Mosaik-Podcast #5 – Ajde, ajde, ruf die murija – Interview mit Kid Pex
    Es braucht anscheinend nicht viel, um von Andreas Gabalier angezeigt zu werden. Vergangenen Februar hat dieser gegen zwei Größen des österreichischen, linken Hiphops eine Anzeige wegen “gefährlicher Drohung” eingebracht. Aufgrund einer Zeile und einer Geste. Im Hiphop.

    Rainer Hackauf und Paul Herbinger hatten das Vergnügen sich vergangene Woche für Mosaik mit Kid Pex zu treffen. Kid Pex schlägt seit seinem Debüt Album Gastarbeiterlife (2009) immer höhere Wellen in der österreichischen Hiphop-Szene. Ab Oktober hostet er gemeinsam mit ESRAP auch wieder das monatliche Gürtel Squad im Wiener Rhiz, bei dem mitunter auch dem Hiphop-Nachwuchs eine Bühne geboten wird. Einige kennen ihn möglicherweise auch von seinem Auftritt bei der Donnerstagsdemo.

    Angesichts der Tatsache, dass die Wiener Staatsanwaltschaft das Verfahren zu Gabaliers Anzeige eingestellt hat, spricht Rainer mit Kid Pex über die Reaktionen auf die sogenannte Hiphop-Staatsaffäre seitens der Hiphop-Community, der Rechten und der Rechtsradikalen. Im Interview erzählt Kid Pex, warum sich daraus jedoch keine linke Strategie für den Umgang mit Figuren wie Kickl und Kurz entwickeln lässt, warum es bei der “Berlusconi-artigen” Sendung von Wolfgang Fellner doch recht lustig war, und von welchen Politiker*innen man seiner Ansicht nach etwas halten kann. Näheres zu der Anzeige durch Gabalier erklärt er selbst am besten:

    Der Beitrag zum Anhören:



    19 min
  • Mosaik-Podcast #4 – Marx von rechts?
    Vom eigenen Verlag wird es als das „kontroverseste Buch des Jahres“ bezeichnet. Laut dem Verleger Phillip Stein kündige sich mit dem Buch gar ein „fundamentaler Neubeginn“ innerhalb der Rechten an: Gemeint ist der im Dresdner Jungeuropa Verlag jüngst erschienene Sammelband „Marx von rechts“. Dieser ziele laut seinem Herausgeber Benedikt Kaiser darauf ab, die rechte und konservative Tradition der Affirmation von wirtschaftlichem Liberalismus zu durchbrechen. Stattdessen soll durch eine rechte Neu-Lektüre von Karl Marx, die Kritik des Kapitalismus zu einem theoretischen Zentrum der gegenwärtigen Rechten gemacht werden.

    Werden wir folglich bald Zeuge einer Neuen Rechten Marxlektüre? Ersetzt der Klassenkampf gar bald den Kampf der Kulturen? Oder wollte auch die Rechte bloß von der guten Marktlage im Marxjahr profitieren?

    Thomas Waimer bespricht das Buch „Marx von rechts“.

    Der Beitrag zum Anhören:



    Dieser Beitrag erschien bereits am 17.01.2019 bei Radio Blau.
    14 min
  • Mosaik-Podcast #3 – Drag & Politics (Part II)
    [This episode is in english]
    Drag ist queere Performance-Kunst. Die Dragszene ist aus der Queer Culture nicht wegzudenken, sie teilen eine lange Geschichte. Dabei sind die Szene und die Communities so verschieden wie ihre Akteur*innen. Politisch brisant ist die Performance-Kunst Drag aber allemal, denn gesellschaftlich non-konforme Darstellungen von Geschlecht erregen die Gemüter! Die Bühnenshows von Drag-Queens und Drag-Kings können daher durchaus als politischer Ort verstanden werden. Inwiefern dies tatsächlich der Fall ist, haben Eva Riedelsheimer, Edgar Arndt, Laura Grubner und Julia Wais für Mosaik genauer nachgefragt.

    Der Beitrag zum Anhören:



    Im Frühjahr 2019 haben sie sich mit sieben Drag-Performer*innen in Berlin getroffen, um mit ihnen über ihre Perspektiven auf Drag und ihre Zugänge zu verschiedenen gesellschaftlich relevanten Themen wie Antisexismus, Antirassismus oder Antikapitalismus zu sprechen. Dabei stand das Verhältnis von Drag und Politik im Fokus. Aus den Treffen sind 9 Stunden Tonaufnahmen entstanden, die nun in zwei Episoden des Mosaik-Podcast verpackt sind.

    Im ersten Teil wird diskutiert was Drag sein oder bedeuten kann, was an Drag politisch ist und welche Rolle Unterhaltung dafür spielt. Dabei wird sich folgenden Fragen gewidmet:

    Was ist Drag?
    Ist Drag immer schon politisch?
    Worin seht ihr das Potential durch Drag politische Inhalte zu vermitteln?
    In welchem Verhältnis stehen dabei Politik und Unterhaltung?
    Was könnten linke und progressive Politiken sich von Drag abschauen?

    Der zweite Teil dreht sich um die (politische) Bedeutung von Community-Building, die ökonomischen Verhältnisse in und um Drag, sowie um Rassismus und Sexismus in der Szene. Folgende Fragen werden dafür besprochen:

    Welche Rolle haben Communities im Leben von Drag-Queens, Drag-Kings und Queers?
    In welchen ökonomischen Verhältnissen arbeiten Drag-Performer*innen?
    Wie sind die Arbeitsbedingungen und welche Kämpfe gibt es rund um diese innerhalb der Szene?
    Welche Auswirkungen haben rassistische Verhältnisse auf die Situation von Schwarzen Performer*innen und Performer*innen of Colour?
    In welcher Weise kann Drag frauen* feindlich und misogyn sein?
    In welcher Weise kann Drag feministisch sein?
    Welche Allianzen zwischen der Drag-Szene und anderen linken Szenen könnt ihr euch vorstellen und was wäre notwendig, um solche Allianzen zu schmieden?

     

    Wir danken den Performer*innen herzlichst, dass sie ihre Perspektiven, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben. Besucht ihre Shows, wenn ihr in Berlin seid, und klickt euch durch ihre Instagram und Facebook-Seiten:

    Antina Christ: https://www.instagram.com/antinachrist_mua/

    Chandelier Divine Brown: https://www.facebook.com/ChandelierDivineBrown/

    Gieza Poke: https://www.instagram.com/giezapoke/

    Godxxx Noirphiles: https://www.facebook.com/adrian.blount.56

    Lola Rose: https://www.facebook.com/georgenroses

    Olympia Bukkakis: https://www.instagram.com/olympiabukkakis/

    Pansy: https://www.facebook.com/pansypresents/

     

    43 min
  • Mosaik-Podcast #3 – Drag & Politics (Part I)
    [This episode is in english]
    Drag ist queere Performance-Kunst. Die Dragszene ist aus der Queer Culture nicht wegzudenken, sie teilen eine lange Geschichte. Dabei sind die Szene und die Communities so verschieden wie ihre Akteur*innen. Politisch brisant ist die Performance-Kunst Drag aber allemal, denn gesellschaftlich non-konforme Darstellungen von Geschlecht erregen die Gemüter! Die Bühnenshows von Drag-Queens und Drag-Kings können daher durchaus als politischer Ort verstanden werden. Inwiefern dies tatsächlich der Fall ist, haben Eva Riedelsheimer, Edgar Arndt, Laura Grubner und Julia Wais für Mosaik genauer nachgefragt.

    Der Beitrag zum Anhören:



    Im Frühjahr 2019 haben sie sich mit sieben Drag-Performer*innen in Berlin getroffen, um mit ihnen über ihre Perspektiven auf Drag und ihre Zugänge zu verschiedenen gesellschaftlich relevanten Themen wie Antisexismus, Antirassismus oder Antikapitalismus zu sprechen. Dabei stand das Verhältnis von Drag und Politik im Fokus. Aus den Treffen sind 9 Stunden Tonaufnahmen entstanden, die nun in zwei Episoden des Mosaik-Podcast verpackt sind.

    Im ersten Teil wird diskutiert was Drag sein oder bedeuten kann, was an Drag politisch ist und welche Rolle Unterhaltung dafür spielt. Dabei wird sich folgenden Fragen gewidmet:

    Was ist Drag?
    Ist Drag immer schon politisch?
    Worin seht ihr das Potential durch Drag politische Inhalte zu vermitteln?
    In welchem Verhältnis stehen dabei Politik und Unterhaltung?
    Was könnten linke und progressive Politiken sich von Drag abschauen?

    Der zweite Teil dreht sich um die (politische) Bedeutung von Community-Building, die ökonomischen Verhältnisse in und um Drag, sowie um Rassismus und Sexismus in der Szene. Folgende Fragen werden dafür besprochen:

    Welche Rolle haben Communities im Leben von Drag-Queens, Drag-Kings und Queers?
    In welchen ökonomischen Verhältnissen arbeiten Drag-Performer*innen?
    Wie sind die Arbeitsbedingungen und welche Kämpfe gibt es rund um diese innerhalb der Szene?
    Welche Auswirkungen haben rassistische Verhältnisse auf die Situation von Schwarzen Performer*innen und Performer*innen of Colour?
    In welcher Weise kann Drag frauen* feindlich und misogyn sein?
    In welcher Weise kann Drag feministisch sein?
    Welche Allianzen zwischen der Drag-Szene und anderen linken Szenen könnt ihr euch vorstellen und was wäre notwendig, um solche Allianzen zu schmieden?

     

    Wir danken den Performer*innen herzlichst, dass sie ihre Perspektiven, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben. Besucht ihre Shows, wenn ihr in Berlin seid, und klickt euch durch ihre Instagram und Facebook-Seiten:

    Antina Christ: https://www.instagram.com/antinachrist_mua/

    Chandelier Divine Brown: https://www.facebook.com/ChandelierDivineBrown/

    Gieza Poke: https://www.instagram.com/giezapoke/

    Godxxx Noirphiles: https://www.facebook.com/adrian.blount.56

    Lola Rose: https://www.facebook.com/georgenroses

    Olympia Bukkakis: https://www.instagram.com/olympiabukkakis/

    Pansy: https://www.facebook.com/pansypresents/

     

    39 min
  • Mosaik-Podcast #2 – Natürlich werde ich weitermachen: Interview mit dem Kapitän der Lifeline
    In dieser Ausgabe des Mosaik-Podcasts spricht Moritz Ablinger aus unserer Redaktion mit Claus-Peter Reisch. Claus-Peter ist Kapitän der Lifeline, dem Schiff der aus Dresden stammenden NGO Mission-Lifeline.

    Im Juni 2018 wurden ihm und seinem Schiff mit 230 Geflüchteten an Bord sechs Tage lang die Anlegeerlaubnis verwehrt. Als die Lifeline schließlich auf Malta anlegen durfte, wurde Reisch von maltesischen Behörden verhaftet und die Lifeline im Hafen festgesetzt. Grund dafür ist ein Streit um die ordnungsgemäße Registrierung des Schiffes. Dieser Streit manifestiert sich in der Form eines blauen Zettels, worüber im Interview mehr erzählt wird.

    Außerdem sprechen Moritz und Claus-Peter über die Praxis der Seenotrettung, seinen Werdegang zum Kapitän der Lifeline und die gegenwärtige Entwicklung der Zustände im Mittelmeer.

    Der Beitrag zum Anhören:
    30 min

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