Motor mobil präsentiert Modelle von VW und Porsche für den Alltag; zeigt aber auch, wie man sich exotisch über die Straßen bewegen kann - heute wie gestern.Am Start: VW TiguanVolkswagen stellt die zweite Generation des Tiguan vor. Ein Highlight des Neuen ist der weiterentwickelte "4MOTION Active Control" Allradantrieb, der sich noch gezielter vom Fahrer einsetzen lässt.Vor allem im "Snow"-Modus soll der neue Tiguan durch verbesserte Traktion bei Geradeausfahrt und gesteigerter Spurstabilität in Kurven noch mehr Sicherheit bieten. In Schweden in der Nähe des Polarkreises teste Motor m obil den neuen Allrad mit einem zwei Liter Benzinmotor mit 132 kW und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe auf einem Eissee. Im Test: Lada Kalina KombiMit dem Kalina will der russische Automobilhersteller Lada den europäischen Markt aufmischen. Vor allem beim Preis lässt das Modell aufhorchen. Der Kalina ist als Fließheck-Version für unter 7.000 Euro in Deutschland erhältlich.Motor mobil testet die Kombi-Version und geht der Frage nach, ob der Kalina zumindest die Grundanforderungen ans Autofahren erfüllt, oder ob der Freude über den geringen Anschaffungspreis schnell die Ernüchterung über zahlreiche Entbehrungen folgt. Wir erleben dabei Autofahren wie vor 20 Jahren.In der Praxis: Porsche Cayman GTSPorsche Modelle gibt es in mehr als 50 verschiedenen Versionen. Wir erkunden diesmal die geschlossene kleinere Version, den Cayman. Auch hier wird technisch einiges geboten. Als GTS Version bringt es der Cayman auf 250 kW Leistung und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von über 280 km/h.Allen GTS-Modellen gemein ist ihre außergewöhnliche Fahrdynamik. Entscheidenden Anteil daran hat das serienmäßige adaptive Dämpfersystem PASM mit einer Tieferlegung von 10 Millimetern. Über die PASM-Taste auf der Mittelkonsole kann der Fahrer zwischen den beiden Programmen "Normal" und "Sport" wählen. Mit dem optionalen Porsche Torque Vectoring, kurz PTV lassen sich durch gezielte Bremseneingriffe am kurveninneren Hinterrad das Lenkverhalten, die Lenkpräzision und die Agilität des Fahrzeugs weiter steigern. Im Blick: Fahrsicherheit - neues Crashtestverfahren bei KompaktwagenBei Frontalkollisionen wirken auch bei geringen Geschwindigkeiten enorme Kräfte auf Mensch und Material ein. Der deutsche Automobilklub ADAC testet jetzt mit einem neuen Verfahren, wie sich einzelne PKW bei einem solchen Crash verhalten.Dabei werden nicht wie gewohnt zwei Fahrzeuge frontal in einander gesteuert, sondern das Testfahrzeug fährt auf einen Messblock auf. Der Abdruck im Messblock gibt Aufschluss darüber, wie die passiven Sicherheitssysteme des Testfahrzeugs die Bewegungsenergie ableiten. Auch wenn uns schon modernste Assistenzsysteme vor Kollisionen schützen sollen, bei der passiven Sicherheit gibt es noch viel zu tun. Die Test belegen ein zu aggressives Crashverhalten der PKW gegenüber den Unfallgegnern. Mit Stil: Rometsch BeeskowEigentlich ist der Rometsch Beeskow nur ein ganz zufälliger Geniestreich. In den dreißiger Jahren ist es gängige Praxis, bei einem Autohersteller nur ein fahrfertiges Chassis zu kaufen. Das passende Blechkleid fertigen Spezialisten individuell an.Zum Beispiel die 1924 gegründete Firma "Karosserie Friedrich Rometsch" in Berlin Halensee. Hier baut nach Ende des Zweiten Weltkriegs der Rometsch-Designer Johannes Beeskow praktisch so als Fingerübung auf einem schrottreifen Käfer eine eigenständige Sonderkarosserie. Sein Chef ist so begeistert, dass er beschließt diesen Wagen in Serie zu bauen und der Entwurf wird zu einem Star unter den Autos auf der ganzen Welt.. Warum dann trotzdem nach sieben Jahren und 280 handgefertigten Beeskows Schluss war ? Motor mobil erzählt ihnen die ganze Geschichte.