Revolution im Hause Porsche und ökologische Veränderungen auch bei den LKW. Motor mobil geht mit der Zeit.Am Start: Porsche 911 Carrera CabrioletDer 911 Carrera zählt seit Jahrzehnten zu den meistverkauften Sportwagen der Welt. Der Zuffenhausener ist eine Ikone, die Designer und Ingenieure über die Jahre nur sanft verändert haben. Jetzt hat sich allerdings eine kleine Revolution abgespielt, denn das 911 Cabriolet das wir testen klingt irgendwie anders.Kein Wunder, denn unter der Motorhaube der neusten Version arbeitet nicht länger der bekannte Saugmotor, sondern ein 3,0 Liter Turbo-Boxermotor mit Biturbo-Aufladung. Trotz kleineren Hubraums leistet der neue Motor 15 kW mehr. Das klingt weniger spektakulär, als es sich anfühlt. Denn mit dem Turbo hat der Wagen deutlich mehr Drehmoment und spricht über ein breiteres Drehzahl-Spektrum schneller an. Je nach Modellvariante sollen sich bis zu 12 Prozent Kraftstoff sparen lassen.
Im Test: Mazda 6 LimousineMazda hat seinem 6er ein Facelift verpasst und das erkennt man besonders an der markanten Frontpartie. Der Kühlergrill wurde neu strukturiert und wirkt nun noch dominanter. Das Außendesign mit seinen fließenden Linien überzeugt.Seit Anfang 2013 hat Mazda bereits 75.000 Einheiten des 6ers in Europa verkauft. Auch im Innenraum gibt es Neues: Das 7-Zoll Touchdisplay verpasst dem Armaturenbrett einen zeitgemäßen Schliff, während die Chrom-Akzente und Kunstleder-Applikationen das Interieur hochwertiger wirken lassen. Motor mobil schaut sich den Mazda 6 als Limousine aus der Nähe an.
In Zukunft: Mercedes Efficiency Run - CO2-Einsparung bei LKWDie Europäische Union hat sich für das Jahr 2030 das Ziel gesetzt, die C02 Emission des Straßengüterverkehrs im Vergleich zum Jahr 2005 um 30 Prozent zu senken. Um dieses Vorhaben umzusetzen, reicht es nicht, nur bei der Zugmaschine anzusetzen. Man muss den Lkw als Gesamtsystem verändern.Gemeinsam mit der unabhängigen Prüfgesellschaft DEKRA und drei führenden Deutschen Logistik-Unternehmen hat Mercedes den "Efficiency Run" veranstaltet, bei dem ein aktueller klassischer Actros LKW aus der Flotte der Logistikunternehmen und ein mit im Markt bereits verfügbaren Mitteln CO2-optimierter Actros unter realistischen Bedingungen im Direktvergleich gegeneinander antreten. Die Ergebnisse überraschen. Denn mit kleinen Veränderungen lässt sich der CO2-Ausstoß bis zu 14 Prozent verringern.
In der Praxis: BMW X3Derzeit gibt es kaum einen Fahrzeughersteller, der sich das boomende Geschäft im SUV-Segment entgehen lässt. Wie die Pilze schießen die kleinen und großen Geländegänger in immer neuen Variationen aus dem Boden.Ein alter Hase in diesem Segment ist der BMW X3. Bereits seit 12 Jahren ist das Modell erhältlich und war damit vier Jahre eher auf dem Markt, als einer seiner größten Konkurrenten, der VW Tiguan. Wir testen den X3 mit Allradantrieb als xDrive20i. Mit seinem großzügigen Platzangebot ist er im Alltag der Stadt ein vielseitiger Begleiter, der aber auch abseits des Asphalts eine gute Figur macht.
Mit Stil: Citroën 2CVIn Deutschland gibt es den VW Käfer, in Frankreich spielt der Citroën 2CV die Rolle des "Volkswagens". Das im Volksmund "Ente" genannte Minimalautomobil soll in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts die Massen mobil machen. Schnell schließen die Franzosen die "Ente" ins Herz.Wen wundert‘s? Schließlich basieren ihre Eckdaten auf einer der ersten großen Marktforschungsumfragen aus dem Jahr 1922. Damals befragte Michelin zehntausende Teilnehmer nach ihrer Vorstellung vom idealen "Volksauto".