Manchmal muss man in die Ferne reisen, um herauszufinden, was man in der Heimat machen möchte. Der Musiker Robert Laupert hat diese Erfahrung gemacht. Zum einen bei einem Schüleraustausch in den USA, wo er bei einer Gastfamilie untergebracht war, die eine große Leidenschaft für Musik hatte. Dort gab es einen Raum, der vollgestopft war mit Instrumenten. Die konnte zwar keiner wirklich spielen, aber sie haben trotzdem mit ihnen gespielt. Jeden Abend haben sie alle zusammen gejammt und einen Heidenspaß dabei gehabt. Mittlerweile spielt Robert Laupert mehrere Instrumente und hat seine eigene Band L'aupaire gegründet. Auch bei diesem Entschluss hat ihm das Reisen geholfen. 2013 kratzte Laupert all sein Geld zusammen und legte in Budapest eine schöpferische Pause ein, um herauszufinden, was er wirklich will vom Leben. Im März 2016 erscheint nun sein Debütalbum „Flowers“.