Ref.: Mary Mohammadi, iranische Menschenrechtlerin und Trägerin des Stephanus-Preises
Die Iranerin Mary Mohammadi ist erst 25 Jahre jung und war doch schon mehrfach in den Kerkern des Teheraner Terrorregimes inhaftiert. Grund waren ihre Konversion zum Christentum und ihre Beteiligung an Protesten gegen die Regierung. Den christlichen Glauben lernte Mary Mohammadi mit 17 kennen - als sie selbstständig zu Religionen und Weltanschauungen anderer Völker recherchierte. Mit 19 wurde sie zum ersten Mal bei dem Besuch eines Hauskirchentreffens verhaftet und für mehrere Monate ins berüchtigte Evin-Gefängnis gesperrt. Nach einer zweiten Haft aufgrund ihrer politischen Aktivitäten konnte sie in die USA entkommen. Für ihren Glaubensmut bekam sie 2023 den "Stephanuspreis für verfolgte Christen". Im Standpunkt fragen wir die junge Frau, wie sie die Kraft gefunden hat, für ihren Glauben und die Freiheit Haft, Folter und Flucht in Kauf zu nehmen.