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Wenn Verkehrsteilnehmende keine Fehler machen würden, dürfte es zwangsläufig auch keine Unfälle geben. Pro Jahr kommen bei Verkehrsunfällen rund 1.000 Menschen auf der sogenannten „letzten Meile“ um. Das liegt zum einen an der Verkehrsraumgestaltung. Zum anderen an fehlenden Schutzsystemen, sagt Prof. Dr. Klaus David, Leiter des Fachgebiets Kommunikationstechnik an der Universität Kassel.
Für Autos gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Assistenzsystemen, die die Unfallgefahr reduzieren können – allerdings noch keine, die Fußgänger*innen und/oder Radfahrenden schützen. Daran forscht Prof. Dr. Klaus David. In verschiedenen spannenden Projekten untersucht er, wie man mit KI und Daten die Unfallgefahr für beide Gruppen, die sogenannten vulnerable road users (dt. verwundbare Nutzende der Straße) reduzieren kann.
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Eine Umfrage im Rahmen des Forums: Voneinander Lernen hat ergeben, dass Mischarbeit bzw. Job Rotation in Verkehrsunternehmen noch nicht sonderlich verbreitet ist. Mehr als die Hälfte gab an, dass die unterschiedliche Entlohnung der Hauptgrund dafür sei. 14 Prozent gaben „zu hohen Bürokratieaufwand“ als Grund an. Dabei gibt es zahlreiche Vorteile: Wertschätzung, Wissensaustausch, langfristige Partnerschaften, Förderung der Zusammenarbeit zwischen Verkehrsunternehmen, Prozessoptimierung und vieles mehr – sagt Sebastian Wilke, Leiter des Betriebszentrums der Münchner Verkehrsgesellschaft.
Vor einiger Zeit haben er und andere Mitarbeitende aus verschiedenen Leitstellen das Netzwerk Leiter Leitstellen ins Leben gerufen. In dieser Folge steht er Rede und Antwort.
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Shownotes:
Wenn Sie Kontakt zu Sebastian Wilke aufnehmen möchten, vernetzen Sie sich gerne via LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sebastian-wilke-373323249/.
Streckenkunde ist das fundierte Wissen eines Triebfahrzeugführerenden über eine bestimmte Strecke. Der/Die Triebfahrzeugführende kennt die Lage der Gleise, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Signale, besondere Fahrstellen usw. Doch was passiert, wenn die Streckenkenntnisse nicht mehr ausreichen und ein Zug deswegen nicht mehr weiterfahren kann? Tim Eppels, selbst ehemaliger Triebfahrzeugführer und jetzt geschäftsführender Gesellschafter von DS Digitale Streckenkunde arbeitet an Lösungen für ein „Problem“, das eigentlich nicht als digitalisierbar gilt. Er digitalisiert die Streckenkunde.
Digitale Streckenkunde hat viele Vorteile: Triebfahrzeugführende können schnell streckenkundig gemacht werden, es spart Zeit und Geld, Zugausfälle werden minimiert. Wie das genau funktioniert und wie es dazu kam, verrät er uns in der Podcastfolge.
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Shownotes:
https://digitale-streckenkunde.de/
Weichen stellen, für eine lückenlose Fachkarriere in der Mobilitäts- und ÖV-Branche. Das ist das vorrangige Ziel des InnoVET-Projekts UpTrain. Seit vier Jahren arbeitet die VDV-Akademie zusammen mit acht weiteren Verbundpartnern an einem gesamtheitlichen Weiterbildungsmodell.
Britta Robels, Projektleiterin des InnoVET-Projekts UpTrain gibt uns einen Überblick über das Projekt und die vielen Projektergebnisse, die aus UpTrain heraus entstanden sind: Fortbildungen, Bildungsberatung, Lernortkooperationen und vieles mehr. Zu den ambitioniertesten Vorhaben zählt sicherlich die Fortbildung „Geprüfter Berufsspezialist / Geprüfte Berufsspezialistin für Elektronik Mobilität (IHK)“. Sie ist der Zwischenschritt zwischen gewerblich-technischer Berufsausbildung und Technikerin bzw. Meisterin.
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Shownotes
Podcastfolge 31: UpTrain- Ein InnoVET-Projekt https://www.vdv-akademie.de/podcast/podcast-folge31/.
Podcastfolge 91: Geprüfter Berufsspezialist für Elektronik Mobilität https://www.vdv-akademie.de/podcast/podcast-folge-91/.
Geprüfter Berufsspezialist / Geprüfte Berufsspezialistin für Elektronik Mobilität (IHK) – Kraftomnibusse: https://www.vdv-akademie.de/weiterbildungen/berufsspezialist-schiene/.
Geprüfter Berufsspezialist / Geprüfte Berufsspezialistin für Elektronik Mobilität (IHK) – Schienenfahrzeuge: https://www.vdv-akademie.de/weiterbildungen/berufsspezialist-schiene/.
Mehr zum Projekt UpTrain: https://up-train.de/.
„Für guten ÖPNV gibt es verschiedene Bausteine.“, sagt Linus Frank, Co-Founder und Geschäftsführer von Vesputi GmbH.
Gemeinsam mit seinem Team möchte er den ÖPNV digital zugänglicher und damit auch die Nutzung bequemer machen.
Dafür wird eine Schnittstelle zur Verfügung gestellt, die es z. B. Hoteliers oder Anbietenden von Events ermöglicht, zu ihren Angeboten auch den öffentlichen Verkehr anzubieten. Für Kund*innen ist das extrem praktisch, da sie bei Reisen und Events das gesamte Erlebnis mit nur einem Klick buchen können und an ihrem Zielort bzw. während des Aufenthalts flexibel sind.
Mehr zu den Ideen von Vesputi und warum die Einführung des Deutschlandtickets nicht alles über den Haufen geworfen hat, gibt es in dieser Podcastfolge.
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Es ist DIE Neuheit in der Branche des öffentlichen Verkehrs – das Mobilitätsnetzwerk Bildung. Seit knapp drei Jahren entwickeln der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), die Technische Universität Ilmenau, die VDV-Akademie und weitere Verbund- und assoziierte Partner die Plattform im Projekt NetÖV. Im September 2024 geht sie offiziell an den Start – übrigens parallel zur 3. VDV-Bildungskonferenz.
Catharina Goj, selbst als Mediendesignerin am Projekt beteiligt, blickt mit Usability Expertin Dr. Cindy Mayas von der TU Ilmenau hinter die Kulissen. Sie und ihr Team hatten und haben auf verschiedenste Art und Weise die Nutzenden im Blick. In dieser Folge wollen wir schauen wie.
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Shownotes:
++ Save-the-date ++ MoNet Bildung: https://www.monet-bildung.de/ ++ Ab 17.09.2024 mitmachen!
3. VDV-Bildungskonferenz (17.-18.09.2024, Phantasialand Brühl): https://www.vdv-akademie.de/tagungen/vdv-bildungskonferenz/.
Über das Projekt NetÖV: https://www.netoev.de/.
Podcastfolge Das Projekt NetÖV: https://www.vdv-akademie.de/podcast/podcast-folge54/.
Menschen mit Seheinschränkungen und blinde Menschen haben oft unterschiedliche Bedürfnisse bzw. Präferenzen, wie Informationen im öffentlichen Raum angezeigt werden müssen damit sie sich gut orientieren können. Nicht immer eignen sich beispielsweise starke Kontraste oder große Schriftgrößen. Da sind oft individuelle Lösungen die beste Wahl.
Catharina Goj spricht in dieser Folge mit Richard Messmann (Product Designer) und Dominik Löw-Evans (Researcher) von INNOVATION NATIVES, wie sich Menschen mit Seheinschränkungen besser an Bahnsteigen und auch darüber hinaus zurechtfinden können. Sie haben zusammen mit der Hamburger S-Bahn ein Projekt gestartet und daraus eine App entwickelt.
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Alle rufen nach Fachkräftegewinnung für ihre Unternehmen! Doch was ist eigentlich mit Fachkräftebindung? Inzwischen beginnen Unternehmen und Führungskräfte zu erkennen, dass inklusive Führung der Schlüssel für die Bindung von Beschäftigten ist und gleichzeitig viele positive wirtschaftliche Effekte hat.
Können sich Unternehmen heute überhaupt noch leisten, darauf zu verzichten? Dazu hat Damaris Deinert eine klare Meinung: Nein. Damaris Deinert ist Fachbereichsleiterin Politische Bildung/Grundbildung im ARBEIT UNDLEBEN Sachsen e. V. Der Verein setzt seit 2021 das Projekt „Vielfalt erfahren - Stärkung betrieblicher Demokratiekompetenzen im mitteldeutschen ÖPNV“ um. Dieses ist Teil des Förderprogramms „Unsere Arbeit. Unsere Vielfalt. Initiative für betriebliche Demokratiekompetenz“ und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Das Projekt unterstützt Verkehrsbetriebe dabei, ein inklusiveres Arbeitsklima zu schaffen.
Damaris Deinert berät Unternehmen, viele davon aus dem Mittelstand, zu diesem Thema. Über inklusives Führen wird zwar viel gesprochen, konkret in die Unternehmenskultur verankert, sei dieses Konzept an vielen Stellen aber noch nicht. Die gute Nachricht: Inklusives Führen können Führungskräfte lernen.
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Shownotes
Workshop https://www.vdv-akademie.de/weiterbildungen/inklusivfuehren/.
Weitere Podcastfolgen zu den Themen Diversität, Vielfalt und Inklusivität:
Podcastfolge Der Mensch im Mittelpunkt https://www.vdv-akademie.de/podcast/podcast-folge-89/.
Podcastfolge Diversity als Wettbewerbsvorteil und Wirtschaftsfaktor: https://www.vdv-akademie.de/podcast/105-diversity-wettbewerbsvorteil-wirtschaftsfaktor/.
Nächster Halt: Ein Blick in die Politik
In Deutschland ist Verkehrspolitik Sache der Länder, die Finanzierung der Schieneninfrastruktur gehört dagegen zu den Aufgaben des Bundes. Um die Zusammenarbeit zu koordinieren gibt es die Verkehrsminsterkonferenz, die in der Regel zweimal im Jahr stattfindet. Den Vorsitz hat aktuell der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Minister Oliver Krischer.
Wie geht es weiter mit dem Deutschlandticket nach 2025? Was ist für den Ausbau- und Modernisierungspakt geplant? Mit welchen Maßnahmen will die Landespolitik Multimodalität im ländlichen Raum fördern? In der neuen Folge Nächster Halt spricht Catharina Goj mit Minister Oliver Krischer über seine Ziele in der Legislaturperiode bis 2027.
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Shownotes:
Zukunftsvertrag für Nordrhein-Westfalen 2022-2027: https://gruene-nrw.de/dateien/Zukunftsvertrag_CDU-GRUeNEVorder-und-Rueckseite.pdf.
Website von Fokus Bahn Nordrhein-Westfalen: https://www.fokus-bahn.nrw/.
Aus pädagogischer Sicht gibt es kein Patentrezept, was Lernen eigentlich ist. Unser Gast, Dr. Lars Kilian vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung, visualisiert Lernen gerne als Blackbox, die sich allmählich füllt. Es gibt Faktoren, mit denen Lehrende die Blackbox füllen und das Lernen variieren können. Dazu gehören Medien, Methoden, Ziele und Lerninhalte – sie werden zusammengefasst im sog. „Hamburger Modell“. Es gibt aber auch Faktoren, die Lehrende nicht beeinflussen können – die anthropogenen und soziokulturellen Faktoren.
Doch nicht nur die Pädagogik setzt sich Lernen auseinander, auch andere wissenschaftliche Disziplinen. Anfang der 2000er Jahre wurde zum Beispiel der Konnektivismus populär. Er ist aus der Entwicklung des Internets heraus entstanden und bezieht sich auf das Lernen im digitalen Zeitalter. Das besondere am Konnektivismus ist, dass er den Menschen nicht (mehr) isoliert als einzelnen Lernenden betrachtet, sondern als Teil eines Netzwerks. Im Konnektivismus kann sich der Mensch sogar mit nicht-menschlichen Quellen vernetzen.
Der Mensch lernt immer dann, wenn er mit seinem Latein am Ende ist. Daher lässt sich Lernen auch nicht von Dritten her initiieren – der Impuls muss stets vom Bedürfnis des Lernenden ausgehen. Lehrende müssen daher immer mehr die Rolle von Lernbegleitenden schlüpfen. Sie geben die Faktoren des Hamburger Modells ein Stück weit bewusst auf, damit sie Lernende in die Lage versetzen, ihre Probleme zu lösen. Das theoretische Modell dahinter liefert die Konstruktivistische Didaktik: Lernende müssen ihre eigene Wirklichkeit entdecken (Rekonstruktion), sich kritisch hinterfragen (Dekonstruktion) und am Ende neues Wissen in einer veränderten Umgebung anwenden (Konstruktion). Oder um es mit den Worten von Frigga Haug (deutsche Soziologin und Philosophin aus den 1970er Jahren) zu sagen: „Wir müssen unsere Erfahrungen in die Krise führen“.
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Shownotes:
Dr. Lars Kilian ist Keynotespeaker auf der 3. VDV-Bildungskonferenz (17.-18.09.2024, Phantasialand Brühl): https://www.vdv-akademie.de/tagungen/vdv-bildungskonferenz/.
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