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Annekathrin Kohout ist promovierte Kulturwissenschaftlerin, freie Autorin, Mitherausgeberin der Buchreihe »Digitale Bildkulturen« und hat eine exzellente Kolumne in der TAZ. Ihre Bücher heissen »Hyperreaktiv«, »Nerds. Eine Popkulturgeschichte« und »Einhörner«.
Ein Gespräch über die Erosion von Authorschaft, Kulturpessimismus und die digitale Unfähigkeit, eine Gegenkultur auszubilden, über die Personalisierung des Feeds und die Entpersonalisierung der Inhalte, was es bedeutet, sich “im Internet aufzuhalten” und das erlernte Misstrauen gegenüber KI Content, über Trenddruck, Ragebait, kontextfreie Reaktionskultur und den ökonomischen Selbsterhaltungstrieb von Plattformen und die daraus resultierenden Abhängigkeiten.
Zur Folge
Annekathrin Kohouts Blog
Autorenprofil bei Wagenbach
Homepage newgrounds.com
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Folge 278 mit Adrian Daub über das Herrschaftsverständnis des Silicon Valley
Folge 283 die Kontextualisierung der Weißwurst mit Gavin Karlmeier (Es ist .txt, Gavin. Teil 2)
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Kai Heddergott ist Berater für digitale Kommunikation, hält Vorträge zur Digitalisierung und Implementierung von KI, engagiert sich im Deutschen Journalisten-Verband NRW und war schon mal zu Gast in diesem Podcast.
Ein Gespräch über die Abwicklung der KI - Debatte und Katastrophenjournalismus, über reale Konsequenzen gefühlter Bedrohungen, über die, aus der Mode gekommene Eigenverantwortung, verbrauchsorientierte Abrechnung von implementierten LLMs, über digitale Historie und wichtige Gerichtsurteile und über den Kanzler, der Kanzler werden wollte anstelle des Kanzlers.
Zur Folge
Kai Heddergott im Netz
Buch: »Besser Texten mit Kopf und KI: Der Leitfaden für das Neue Schreiben«
”Microsoft exec called AI scraping ‘the largest theft of labor in human history,’ new unredacted filings reveal” (TechCrunch)
”The New York Times vs. Microsoft and Open AI (Wikipedia)
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Folge 229 Sind wir zu dumm für die Demokratie? mit Mark Schieritz
Folge 275 mit Kai Heddergott über den Umgang mit Textwahrscheinlichkeitsberechnungsmaschinen
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Die Bücher und Essays des Schriftstellers und Übersetzers Tomer Dotan-Dreyfus kann man nur als „bemerkenswert“ beschreiben.
Sein Roman »Birobidschan« stand 2023 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises und erhielt den Bloggerpreis für Literatur als bestes Debut.
Für die Arbeit an seinem neuen, bei Volant & Quist erschienenen Werk »Gavdos« erhielt er u. a. das Sulzbach-Rosenberger Turmstipendium.
Ein Gespräch über das echte und das fiktionale Gavdos, über die willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit und literarische Unsterblichkeit, über Geschichten zur Gesellschaftsgestaltung, die Entscheidungen Helena von Trojas und das Herz der Finsternis, über magisches Denken, ominöse Sun Ra-Zitate, den nuklearen Mythos und das westliche Verlangen nach Ordnung und Messbarkeit.
Zur Folge
Tomer auf Instagram
Buch »Gavdos«
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Folge 270 mit Johannes Franzen über Kulturkritik, inszeniertes Außenseitertum und das Gespenst des medialen Bias
Folge 248 with Adam Weymouth on lone wolves in Europe
Folge 237 Ägypten, eine Reise
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Jan Groos ist Forscher, Filmemacher, hat in Wien zu „Soziotechnischen Imaginationen algorithmischer Regierungskunst“ promoviert und spricht in seinem Podcast „Future Histories“ über demokratische Transformation und alternativer Zukünfte.
Gemeinsam mit Christoph Sorg hat er das das Buch »Creative Construction - Demokratische Planung im 21. Jahrhundert« herausgegeben
Ein Gespräch über Wirtschaft ohne Profitlogik und die Unfähigkeit des politischen Systems, akute Probleme zu adressieren, über das Schwinden der Klimabewegungen und das In-and-against-the-state Prinzip, über selbstproduzierte permanente Ausnahmezustände, die Systemlogik des Kapitalismus und seine Grausamkeiten, über Kommunismus, Realistischen Optimismus und Debatten mit Kohei Saito, über Gesellschaftsformen ohne Herrschaft und warum wir uns nicht mehr nicht um alles sorgen sollten.
Zur Folge
Jan Groos im Netz
Podcast »Future Histories«
Buch »Creative Construction - Demokratische Planung im 21. Jahrhundert«
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Folge 296 mit Robert Misik über Ausstellungen der Grausamkeit in Zeiten des Ressentiments
Folge 284 mit Patrick Kaczmarczyk über Wirtschaft, Währung und Weltordnung
Folge 289 mit Alexander Thiele über die Verlängerung der Gegenwart und globalen Rechtspopulismus
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Robert Misik, geboren 1966 in Wien, ist Journalist und politischer Autor. Bekannt wurde er mit Titeln wie »Glanz und Elend der Kommerzkultur« und »Die falschen Freunde der einfachen Leute«.
Sein neues Buch »Erziehung zur Grausamkeit. Die Massenpsychologie des Neuen Faschismus« ist bei Suhrkamp erschienen.
Ein Gespräch über Phänomen der Politikverdrossenheit und warum Radikalisierung opportunistisch sein kann, warum rechtspopulistische Parteien es sich leisten können, handwerklich unsauber zu arbeiten, über Unterdrückungsfetischismus, Angstbewirtschaftung und Opferrollen, was passieren kann, wenn man sich in seine Ressentiments verliebt, die Wirkmacht öffentlicher Grausamkeit, über Ceutas Bedeutung für Europa und warum Europa begann, Zäune in eine vernetze Welt zu bauen, als diese Welt vor der Tür stand.
Zur Folge
Robert Misik im Netz
Buch »Erziehung zur Grausamkeit«
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Folge 286 mit Philip Manow über apokalyptische Diskurse und friedliche Machtwechsel
Folge 282 mit Volker Perthes über die Multipolarisierung der Welt
Folge 269 mit Florence Gaub über Grönland, die USA und die Zukunft der NATO
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Der Historiker Jonas Stephan promovierte in „Neuere und Neueste Geschichte“ und kartographiert in dem Podcast »Deutschland 33/45« chronologisch und präzise die Geschichte der NS-Zeit.
Ein Gespräch über den Madagaskar Plan, irre SS-Offiziere und die Inszenierung der Persona Hitler, warum der Begriff des „dritten Reiches“ aufgegeben wurde und Anfragen bei der Bundesdienststelle, über Faschismus als internationales Phänomen und die Selbstradikalisierung des Nationalsozialismus, über Antisemitismus, das Milgram-Experiment, das Versprechen des dritten Weges, böse Menschen und inkohärente Schicksale.
Zur Folge
Der Podcast “Deutschland 33/45”
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Folge 289 mit Alexander Thiele über die Verlängerung der Gegenwart und globalen Rechtspopulismus
Folge 285 mit Carsten Becker über verschwundene Farben und historische Normierungen
Folge 221 mit Norman Ohler über Davos, Austin und LSD für Mama
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»Wer „vacilando“ ist, hat ein Ziel, kennt die Richtung und ist auf dem Weg, aber es ist ihm gleichgültig, ob er ankommt oder nicht.«
~ John Steinbeck
Eine Reise durch das Herzland Montenegros, durch Njeguši, Dobrota und Kotor, nach Perast und zum Mausoleum des Königs bis nach Bar.
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Folge 252 Die Toskana, eine Reise
Folge 237 Ägypten, eine Reise
Folge 226 Malta, eine Reise
Folge 219 Das Baskenland, eine Reise
Folge 195 Teneriffa, eine Reise
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Jan Becker ist Hypnotiseur, Bestsellerautor und Bühnenkünstler.
Ein Gespräch über Salonabende mit Franz Anton Messmer, Vertrauen, Illusionen und das bewusste Aufheben von Illusionen, über die Grenze zwischen Wissenschaft und Wunder, über Ängste, LSD und die Faszination des Mystizismus, über magisches Denken, die Archetypen von CG Jung und das, sich entwickelnde Verständnis von Magie zu Wissenschaft.
Zur Folge
Jan Becker im Netz
Buch »The death and resurrection show : from shaman to superstar« von Rogan P Taylor
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Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk ist Autor von Werken wie »Die Übernahme«, »Freiheitsschock«, einer zweibändigen Biografie über Walter Ulbricht und ein wiederkehrender Gast in diesem Podcast.
Sein neues Buch »Faschismus ist keine Meinung« ist im Beck Verlag erschienen.
Ein Gespräch über die Abwesenheit von kulturkritischen Debatten, das Verbot der Sesamstraße und warum es nie eine Anklageschrift gegen Ernst Thälmann gab, über die Geschwindigkeit der Neuerungen, warum ein Kampf um die Zukunft auch immer ein Kampf um die Vergangenheit ist und das Lied “Keine Angst” von Danger Dan und den Umgang des ZDF damit.
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Ilko-Sascha Kowalczuk bei Instagram
Buch »Faschismus ist keine Meinung«
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Der Kognitionspsychologe Christian Stöcker ist Professor für Digitale Kommunikation, schreibt als Kolumnist für den Spiegel und hat mit dem Buch »Männer, die die Welt verbrennen« eine “Pflichtlektüre in Zeiten der Klimakrise” veröffentlicht.
Ein Gespräch über das Dilemma des Inovators und die Opfer der Disruption, über die ungesunde Verbindung von Industrie und Politik und warum auch Gewerkschaften um ihre Zukunft fürchten, über Shenzhen statt Wolfsburg, Zuliefererindustrien und Teslas Spaltmaße, über Petrostaaten, Batteriespeicher, Subventionen und die Achse des Öls, über das Ausmaß der “Heizhammer” Kampagne, den Weitblick von Charles Koch und warum sich Verkaufszahlen von Konzernen wie BYD nicht durch millionenfache klimaaktivistische Erweckungen erklären lassen.
Zur Folge
Christian Stöcker bei Instagram
Buch »Männer, die die Welt verbrennen«
Buch »The Innovator's Dilemma«
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Folge 245 mit Sonja Jost über grüne Chemie
Folge 222 mit Dr. Christian Sattler (DLR) über Solarenergie, CO2-Neutralität und zukunftsfähige Kraftstoffe
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