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onda episodes

  • Hinhörer – Gesundheit in der Neuen Normalität
    Von Antje Vieth, Carlos Ramos
    Foto: Ute Löhning
    onda-Hinhörer:
    Globale Ungleichheit, kollabierte Gesundheitssysteme, Ungleichheit beim Zugang von Impfstoffen und das unethische Verhalten der Pharmaindustrie: All das hat sich in der Pandemie verschärft. Dabei ist Gesundheit übrigens ein Menschenrecht, nicht das Privileg von Reicheren oder Weißeren.
    5 min
  • Opferverband MOVICE kämpft gegen Straflosigkeit
    Von Darius Ossami
    Luz Marina Hache Contreras ist eine der Sprecher*innen der kolumbianischen Opferbewegung MOVICE. Seit 35 Jahren versucht sie, herauszufinden, was mit ihrem Partner geschehen ist. Foto: Cortesía
    Luz Marina Hache Contreras ist Sprecherin für den Bereich gewaltsames Verschwindenlassen von MOVICE, der kolumbianischen Bewegung der Opfer von Staatsverbrechen. MOVICE vertritt Millionen Opfer im andauernden kolumbianischen Konflikt und kämpft für Wahrheit, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung und für Garantien der Nicht-Wiederholung.
    Aufgrund von Morddrohungen musste die 65-jährige Luz Marina Hache ihr Heimatland verlassen. Wir sprachen mit ihr über das Verschwindenlassen und Straflosigkeit in Kolumbien, die Ziele von MOVICE und ein Wandbild, das aktuell für Ärger sorgt.
    Das Interview findet ihr auch bei poonal und wurde in den Lateinamerika Nachrichten 567 erstveröffentlicht.
    9 min
  • onda-info 524
    Hallo und willkommen zum onda-info 524. Zuallererst präsentieren wir euch unseren neuen Hinhörer – zum brandaktuellen Thema Gesundheit.
    Danach geht es schon wieder nach El Salvador. Die im 19. Jahrhundert geborene salvadorianische Feministin Prudencia Ayala hat den salvadorianischen Autor Alejandro Ayalá nicht nur zu seinem Künstlernamen inspiriert – er hat Prudencia Ayala zur Protagonistin seines Romans gemacht. In unserem Beitrag erfahrt ihr außerdem, wie es heute um den Kampf gegen das Patriarchat in El Salvador steht.
    Wie gehen Jugendliche damit um, dass sie nun schon im zweiten Schuljahr in der Pandemie sind, ohne normalen Unterricht, ohne relaxtes Zusammensein, ohne gemeinsame Kreativität? Wir schauen nach Brasilien, denn da sind die Jugendlichen besonders sauer über spaßbefreites Leben und die untätige Regierung.
    Eine interessante halbe Stunde wünschen wir vom onda-info.
    30 min
  • Jugendliche sind sauer über spaßfreies Leben und die untätige Regierung
    Von Ana Tereza Cruz Behn, Andreas Behn
    Marina im Studio Foto: Marina Zzizi
    Zuhause bleiben wegen Corona, Impfstoffe sind immer noch knapp, die Rückkehr zu einem normalen Leben ist ungewiss. In Lateinamerika, vor allem in Brasilien, prägt der Virus nach wie vor den Alltag. Zwar sinkt die Inzidenz seit einigen Monaten, doch noch immer stecken sich viel zu viele an, vor allem junge Menschen. Dazu eine Regierung, die Maßnahmen gegen die Pandemie und sogar Impfungen für überflüssig hält und stattdessen auf Herdenimmunität setzt. Wie gehen Jugendliche damit um, dass sie nun schon im zweiten Schuljahr unter Corona sind, ohne dass es normalen Unterricht gibt, ohne relaxtes Beisammensein, ohne gemeinsame Kreativität und Rumblödeln nur mit Maske?
    Zur Musik des Beitrags, von der Band „Frank Lips“ gehts hier lang.
    Marina auf Instagram:
    @marina_zzizi
    und das Theaterprojekt auf Instagram:
    @grupoenvolver
    Und hier gehts zum passenden poonal-Artikel.
    12 min
  • Prudencia Ayala – Historisches Vorbild im Kampf um Frauenrechte
    Von Paulina Cwiartka
    Prudencia Ayala 1920, Foto: Autor*in unbekannt-Wikimedia Commons
    Dass der salvadorianische Autor Alejandro Ayalá unter genau diesem Künstlernamen schreibt, der fast identisch mit dem Nachnamen der realen Protagonistin seines Romans ist, ist kein Zufall. Alejandro berichtet im Interview, er verdanke vieles in seinem Leben verschiedenen Frauen – eine davon ist die im 19. Jahrhundert geborene salvadorianische Feministin Prudencia Ayala. Warum sie den Autoren so inspiriert hat, ein Buch über sie zu schreiben und wie es um den Kampf gegen das Patriarchat in El Salvador heute steht, erfahrt ihr in diesem Beitrag.
    *Triggerwarnung: In diesem Beitrag geht es auch um sexualisierte Gewalt.
     
    Hier gehts zum passenden Artikel von poonal.
    10 min
  • onda-info 523
    Von ondistas
    Hallo und willkommen zum onda-info 523.
    In unserem heutigen Programm geht es in erster Linie um El Salvador. Markus Plate hat die salvadorianische Feministin Morena Herrera interviewt. Das Video findet Ihr auf unserer Webseite. Für Radio Onda hat Markus auch eine Audio-Version produziert, die wir Euch in dieser Sendung zu Gehör bringen wollen.
    Auch der zweite längere Beitrag stammt von Markus. Er geht der Frage nach, ob der seit 3 Jahren mit sehr unkonventionellen Methoden das Land regierende Präsident Nayib Bukele Autokrat oder demokratischer Revolutionär ist. Die Stimmen für diesen Beitrag hat unser alter Freund Alfredo Carías in mitten der Pandemie eingefagen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal bedanken.
    Ergänzt werden die beiden Beiträge durch unseren ersten Hinhörer zur „Neuen Normalität“. Diesmal geht es um Migration in Zeiten der Corona-Pandemie.
    Doch zuvor kommen noch zwei Nachrichten von Lola und Knut, der dieses Info auch für Euch zusammengestellt hat und eine spannende halbe Stunde wünscht.
    30 min
  • Das System Bukele – „Die Räume werden enger“
    Von Alfredo Carías, Markus Plate
    Foto: Alfredo Carías
    El Salvador hat eine jahrzehntelange Gewalterfahrung. Erst Diktatur und Bürgerkrieg, dann nach Friedensschluss Anfang der 1990er Jahre der Aufstieg der „Maras“ genannten Jugendbanden. Vor knapp 3 Jahren hatten die Salvadorianer*innen genug und wählten einen jungen, unkonventionellen Typen zum Präsidenten. Nayib Bukele will mit Gewalt, Korruption und postkolonialen Strukturen aufräumen, und ist in der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich. Auch nicht im Kampf gegen die Pandemie. Ist Bukele nun Autokrat oder demokratischer Revolutionär?
    Zu diesem Audiobeitrag gibt es auch einen Text bei poonal!
    13 min
  • Hinhörer – Flucht und Migration in der Neuen Normalität
    Von Markus Plate
    Etwa sechzig Millionen Menschen sind gegenwärtig weltweit auf der Flucht. Nur eine Minderheit wird dabei in Nordamerika oder Europa aufgenommen. Dennoch wird Migration vom Norden der Welt nach Kräften abgewehrt. Es sei denn, Migration wird gebraucht, auch wenn das Anwerben z.B. von Pflegekräften die Herkunftsländer vor große Probleme stellt. In der Pandemie ist die Armut in den Herkunftsländern größer geworden, im gleichen Maße wird die Gewalt und dadurch auch die Fluchtursachen zunehmen.
    5 min
  • „Die patriarchalische Kultur überwinden“ – Interview mit Morena Herrera
    Von Alfredo Carías, Markus Plate
    Morena Herrera wurde 1960 in El Salvador geboren und lebt in Suchitoto, etwa 40 km nordöstlich der Hauptstadt San Salvador. Die ehemalige FMLN-Guerrillera ist Feministin und Koordinatorin bei der Asociacion Colectiva de Mujeres para el Desarrollo Local (CDML). Das Netzwerk fördert Frauenrechte und arbeitet zur Gleichberechtigung der Geschlechter. Anfang Mai hat Brot für die Welt auf einer Online-Veranstaltung einen Atlas der Zivilgesellschaft präsentiert. Morena Herrera berichtete dort über die Situation in El Salvador mit besonderem Blick auf die Situation von Frauen und geht dabei auch auf die Regierung des amtierenden Präsidenten Nayib Bukele und die Pandemie ein.
    Video mit Untertiteln, Audio mit Voice Over.
    Hier gehts zum passenden Text-Beitrag von poonal.
    https://www.npla.de/wordpress/wp-content/uploads/2021/10/Morena-Herrera-NPLA2-DE.m4v
    9 min
  • onda-info 522
    Hallo und willkommen zum onda-info 522.
    Zur Zeit sind die Zapatistas aus Mexiko auf ihrer Europareise zu Gast in Berlin. Zum Anfang dieser Sendung hört ihr Eindrücke von der Willkommensveranstaltung vom 04. Oktober, wo die Gruppe Xochipilli ihnen zu Ehren einen chichimekischen Tanz aufführte.
    Es folgt ein neuer Reinhörer – in unserem Format stellen wir Radiosendungen von Partnerradios und Agenturen in Lateinamerika vor. Heute lernen wir das Onlinemedium Periodistas de a Pie aus Mexiko kennen.
    Und schließlich gehts nach Kolumbien. Luz Marina Hache Contreras ist Sprecherin für den Bereich gewaltsames Verschwindenlassen von MOVICE, der kolumbianischen Bewegung der Opfer von Staatsverbrechen. Wir sprachen mit ihr über das Verschwindenlassen und Straflosigkeit in Kolumbien, die Ziele von MOVICE und ein Wandbild, das aktuell für Ärger sorgt.
     
    30 min

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