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onda episodes

  • „Besuch bei den Göttern Bahias“
    Von Veronica Rossa
    Foto: Ruprecht Günther
    Fast zwölf Millionen Menschen wurden über drei Jahrhunderte als Sklav*innen von Afrika nach Amerika gebracht. Neben der Arbeitskraft brachten die verschleppten Menschen auch ihre Tradition, ihre Kulturen, ihre Religionen mit. Viele Versklavte waren Yoruba aus Gebieten des heutigen Nigeria, Benin oder Togo. In der Zeit der Unterdrückung und aus dem gemeinsamen kulturellen Erbe entstand unter ihnen eine Religion, die Candomblé genannt wird.
    In seinem Fotobuch „Die Götter Bahias“ möchte der seit 20 Jahren in Salvador de Bahia lebende Autor Ruprecht Günther uns diese Welt des Candomblé zeigen. Wir haben uns mit ihm und mit Vanessa, die in einem Terreiro nahe Salvador die Candomblé-Religion praktiziert, unterhalten. Sie berichten von Geistern und Göttern, von rassistischen Gewalttaten gegen afrobrasilianische Candomblé-Anhänger*innen und von religiösen Gemeinschaften, die in der Corona-Pandemie immer seltener zusammenkommen können.
    Hier folgt in Kürze noch der Link zum passenden poonal-Artikel zu diesem Thema.
    13 min
  • #9 Ausgetauscht | Intercambio: Podcast vom ICJA und dem NPLA
    Von ICJA und NPLA
    Es gibt viele Gründe, warum Menschen protestieren, wie hier am 8. März. Foto: Diego Ernesto Fernández Gajardo, (CC BY-NC-SA 2.0)
    In dieser Folge haben wir mit den internationalen Freiwilligen Mafe, Ana, Anderson und Cristian aus Kolumbien und Ecuador über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Protesten in ihren Heimatländern und Deutschland gesprochen. Und auch darüber, was die Proteste zwischen Kolumbien und Deutschland verbindet.
    Das ist der zweite Podcast eines Themenschwerpunkts zu Protesten. In der nächsten und letzten Folge zum Schwerpunkt sprechen wir über kreative Formen des Protests.
    Musik: Ketsa – Psychic (CC BY-NC-ND 4.0)
    11 min
  • #8 Ausgetauscht | Intercambio: Podcast vom ICJA und dem NPLA
    Von ICJA und NPLA
    Warum gehen Menschen in Kolumbien und Ecuador auf die Straße? Darüber haben wir mit internationalen ICJA-Freiwilligen aus diesen Ländern gesprochen.
    Gleichzeitig ist dies der erste Podcast eines Themenschwerpunkts zu Protesten. In den nächsten beiden Folgen sprechen wir darüber, was Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Protesten in Ecuador, Kolumbien und Deutschland sind und welche kreativen Formen des Protests es gibt.
    Musik: An Jones – Cumbia City, no copyright / Audio Library
    10 min
  • „Wenn Du dann wieder frei sein wirst…“
    Von Markus Plate
    Mit dem Menschenrechtskollektiv „Nicaragua Nunca Más“ trat der Sänger Luis Enrique Mejía Godoy am 10. Dezember in Costa Rica auf. Pandemiebedingt durfte der große Saal nur zu einem Sechstel gefüllt werden. Der Stimmung tat das wenig Abbruch: Dafür sorgte die nicaraguanische Exilcommunity im Saal und im Livestream. Zunehmend ergriffen lauschte sie den Liedern und Erzählungen einem der großen Barden der sandinistischen Revolution vor zweiundvierzig Jahren. Mittlerweile lebt Mejía Godoy ebenfalls im Exil. Geflohen vor der Familiendiktatur des Daniel Ortega und seiner Ehefrau und mächtigen Vizepräsidentin Rosario Murillo. Er erinnert auf seinen Konzerten und im eigenen Youtube Kanal regelmäßig an die Wahlfarce vom November, mit der sich Daniel Ortega eine weitere Amtszeit sicherte, und an den Aufstand von 2018, die das Präsidentenpaar blutig niederschlagen ließ.
    Musikaufnahmen: Livekonzert am 10. Dezember, Zur besseren Verständlichkeit mit Einspielungen aus Mejía Godoys Youtubekanal und Archivaufnahmen.
    Einen poonal-Beitrag zu Luis Enrique Mejía Godoy findet ihr hier.
    10 min
  • Hinhörer – Medien in der Neuen Normalität
    Von Miriam Flores & Knut Hildebrandt
    Eingang zum Comunity-Radio Radio Victoria in El Salvador. Foto: Knut Hildebrand.
    onda-Hinhörer:
    Die Corona-Pandemie hat nicht nur unser Leben in vieler Hinsicht verändert, sondern auch wie wir miteinander kommunizieren und wie wir Medien nutzen. Während staatliche und kommerzielle Medien sich in der Pandemie oft auf die Veröffentlichung offizieller Verlautbarungen oder sensationsheischender Nachrichten beschränkten, haben Freie Radios und Alternative Medien einmal mehr gezeigt, wie sie mit gezieltem Rat und Informationen und Initiativen helfen.
    5 min
  • Fracking auf Kosten von Menschenrechten
    Von Steffi Wassermann
    Wintershall Must Fall! Protestaktion vor dem Büro von Wintershall in Berlin, Dezember 2020, Quelle: Leonhard Lenz, CC0 1.0
    Einstürzende Textilfabriken in Bangladesch, Dammbrüche in Brasilien, wobei ganze Dörfer von Giftschlamm aus Bergwerken überflutet werden, anitbiotika-verseuchte Flüsse in Indien. Immer wieder stehen transnationale Unternehmen in der Kritik, weil sie Menschenrechte verletzen und zur Umwelt- und Klimazerstörung beitragen. Auch die Öl- und Gasindustrie. Momentan wird die Gasindustrie zwar als Brückentechnologie zum Weg hin zu Erneuerbaren Energien präsentiert. Dahinter stehen aber Unternehmen, die wenig zur Lösung der globalen Herausforderungen beitragen. Die Fracking-Industrie ist ein Beispiel dafür. Weltweit nehmen Menschen den Status Quo aber nicht hin und kämpfen für eine Neue Normalität, in der Menschenrechte, Klima- und Umweltschutz mehr wert sind, als kurzfristige Unternehmensinteressen.
    Lest zu diesem Beitrag auch den Text bei poonal!
    11 min
  • Zwischen Stichwahl und neuer Verfassung
    Von Tomás Matamala
    Congregación de la Plaza Digindad. Foto: Felipe Mardones.
    In den wenigen Wochen seit der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am 21. November hat sich die politische Situation in Chile verändert. Die Ultrarechten befinden sich bedrohlich auf dem Vormarsch. Bei der Stichwahl am 19. Dezember wird der rechtsextreme Kandidat José Antonio Kast gegen den linken Aktivisten Gabriel Boric antreten. Wie ist der Vormarsch der extremen Rechten in Chile zu verstehen, und welche Gefahren fürchten die Aktivist*innen der sozialen Bewegungen? Wir rekapitulieren die Erfahrungen des Estallido social und des Verfassungskonvents und schauen, inwieweit die Rückbesinnung auf den Geist der Allianz eine tragfähige Strategie für diesen zweiten Wahlgang sein kann.
    Hier geht’s zum spanischen Originalbeitrag. Den gesamten Text auf Deutsch findet ihr hier.
    11 min
  • Studieren in der Pandemie
    Von Jules Gießler
    Seit Corona sind die meisten Hörsääle leer. Bildquelle: Freie Universität Berlin (cc HS-A Publikum)
    Über kaum eine andere Gruppe wurde seit Beginn der Pandemie so wenig gesprochen wie über die Studierenden. Wie haben sie die Pandemie erlebt? Welche Auswirkungen hatte die Pandemie auf ihre Motivation und die Art und Weise wie sie studieren? Jules Giesler vom Radio Onda hat mit drei in Studierenden aus Chile, Costa Rica und Kolumbien über ihre persönlichen Erfahrungen an Universitäten in Pisa und Berlin gesprochen.
    7 min
  • onda-info 527 – matraconda especial
    „Matraconda“ – für das onda-info Nummer 527 hat Radio onda mal direkt mit dem spanischsprachigen Radio matraca zusammen gearbeitet. Wir teilen nicht nur das Büro in Berlin Kreuzberg, sondern auch viele Themen zu Lateinamerika, unser gemeinsames Projekt über die Auswirkungen der Corona-Pandemie – und natürlich unsere Internetseite npla.de, unseren Instagram-Account usw.
    In einem Interview mit unserem Kollegen Darío haben wir über die Arbeit von Radio Matraca als Plattform für lateinamerikanische Autor*innen in Berlin gesprochen. Und Aliza von Radio matraca berichtet uns etwas über die Beiträge, die in dieser Sendung zu hören sind.
    Feminismus in der Pandemie: Die Rechte von Frauen und Dissident*innen auf der ganzen Welt wurden durch die Pandemie beeinträchtigt, da die geschlechtsspezifische Gewalt und Fälle von Femiziden zunahmen.
    Kunst als Mittel zur Überwindung der Pandemie – auch das ist ein Teil der Neuen Normalität. Doch was bedeutet es, unter heutigen Bedingungen als freischaffende*r Künstler*in zu arbeiten?
    Die matraca-Beiträge hat Radio onda aus dem Spanischen ins Deutsche übersetzt, damit auch alle die kein Spanisch sprechen mal hören können, was Radio matraca zu sagen hat.
    Viel Spaß beim Hören wünscht
    euer Matraconda-Team
    30 min
  • Kunst in der Pandemie
    Von Carlos Ramos
    Die guatemaltekische Aktivistin und Rapperin Rebeca Lane. Foto: Rebeca Lane
    Kunst als Mittel zur Überwindung der Pandemie – auch das ist ein Teil der Neuen Normalität, die heute so sehr in aller Munde ist. Während die Lockerung der Beschränkungen oder die Impfung für Kinder vieldiskutierte Themen sind, spricht derzeit kaum noch jemand über Lockdown, social distancing, Händewaschen, Masken, Handdesinfektionsmittel, Einschränkung der Bewegungsfreiheit und Selbstisolierung. Doch was bedeutet es, unter heutigen Bedingungen als freischaffende*r Künstler*in zu arbeiten?
    Dieser Beitrag basiert auf einer spanischsprachigen Produktion vom Radio Matraca, übersetzt ins Deutsche vom Radio Onda.
    Hier geht es zum spanischen Orginalbeitrag.
    Und hier lang gehts zum passenden Artikel auf Deutsch bei poonal.
    10 min

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onda, das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder…