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onda episodes

  • Neue Literatur – Vom eigenen Platz in der Welt
    Von Steffen Heinzelmann
    Autor Gabriel Mamani (Foto: Steffen Heinzelmann)
    Die Klassiker der bolivianischen Literatur thematisieren große Kämpfe, wie den Krieg gegen Paraguay und die Befreiungskämpfe gegen die Kolonialbesatzer, indigene Aufstände in den Anden und das raue Leben der Minen-Arbeiterschaft. Die zunehmend jüngeren Autor*innen des 21. Jahrhunderts erzählen auch von Migration, Sexualität und Emanzipation, reflektieren Erlebnisse des eigenen Lebens, schreiben und dichten über ihre Gefühle. Welche gesellschaftlichen Veränderungen in Bolivien halten sie dabei fest? Und wie beeinflusst die Pandemie das Leben und die Arbeit dieser Autor*innen? Steffen Heinzelmann hat sich für Radio onda dazu auf der Buchmesse in La Paz umgehört und mit Expert*innen gesprochen.
    Hier gehts zum passenden Artikel bei Poonal.
    10 min
  • #10 Ausgetauscht | Intercambio: Podcast vom ICJA und dem NPLA
    Von ICJA und NPLA
    Kreativer Protest beim paro nacional 2019 in Kolumbien. Quelle: Miko Salvaje (CC BY-NC-SA 2.0)
    Protest kann weit mehr sein, als auf die Straßen zu gehen und Parolen zu rufen. In vielen Ländern Lateinamerikas ist Kunst eine wichtige Ausdrucksform des Protests. Darüber haben wir mit den internationalen ICJA-Freiwilligen Mafe, Ana, Anderson und Cristian aus Kolumbien und Ecuador gesprochen. Aber auch darüber, welche anderen Formen Protest annehmen kann und was Liebe damit zu tun hat.
    7 min
  • Die Pandemie in der Peripherie und die Peripherie in der Pandemie
    Von Augusto Paim
    Das Kulturzentrum „Galpao Cultural“ in Morro da Cruz, Porto Alegre. Foto: Augusto Paim
    Seit der weltweiten Ausbreitung von COVID-19 im März 2020 war in sozialen Netzwerken und in den Medien oft die Rede von einem alles ausgleichenden Virus, das alle Menschen gleichermaßen betrifft. Unabhängig von Wohnort, Glauben, ethnischer Zugehörigkeit oder sonstigen unterscheidenden Faktoren. Beinahe zwei Jahre später aber steht fest: Die Pandemie verstärkt die sozialen Ungleichheiten, die es schon vorher gab. In der „Perifería“, an den Rändern der Großstädte Brasiliens und in den Favelas, wo die ärmsten Bewohner*innen des Landes leben, hat sich Augusto Paim dazu für uns umgehört.
    Der Galpao Cultural in Porto Alegre hat ein Instagram-Profil.
    Die Rapperin Negra Jaque aus dem Beitrag findet ihr hier und könnt ihre Musik hier hören.
    Und hier gehts zum noch ausführlicheren poonal-Artikel zum Thema.
    12 min
  • Antikolonialer Widerstand der Zapatistas in Berlin
    Von Alvaro Garreaud, Tobias Mönch
    Am 08. Oktober gingen Zapatistas symbolisch als „Dekoloniale Invasion“ von einem Boot auf der Spree an Land. Foto: Tobias Mönch
    Wir rekapitulieren den Besuch der Zapatistas aus Chiapas, Mexiko in Europa. Auf ihrer „Reise für das Leben“ besuchten sie im Oktober 2020 auch Berlin, trafen sich mit lokalen politischen Initiativen und demonstrierten gegen koloniale Kontinuitäten. Ein „Tren Maya“ bezeichneter Zug soll auf Initiative des mexikanischen Präsidenten Lopez Obrador und unter Beteiligung deutscher Konzerne, wie der Deutschen Bahn, durch die Gebiete der indigenen Gruppen des Landes gebaut werden. So nutzten Zapatistas mit vielen Demonstrant*innen die Gelegenheit im Berliner Stadtzentrum gegen das Megaprojekt in Mexiko zu protestieren. Danach setzten die Zapatistas ihre symbolische „dekoloniale Invasion“ in Europa fort.
    Diesen Beitrag findet ihr auch als deutschen Text und auf Spanisch als Audio und Textbeitrag.
    12 min
  • onda-Reinhörer: La Colectiva Radio – FM 102,5
    Von Antje Vieth, Carlos Ramos
    Foto: lacolectiva.org.ar
    Ihr hört Radio La Colectiva aus Buenos Aires in Argentinien mit der neuen Kampagne „Kein Mensch ist illegal auf geraubtem Land„, ein Slogan der nicht nur auf die Illegalisierung migrierter Menschen hinweist, sondern auch auf die eigene Kolonialgeschichte. Denn die Geschichte Argentiniens ist die eines Landes, das den indigenen Bewohner*innen durch die Kolonialisierung brutal geraubt wurde und in dem der Rassismus gegen Indigene bis heute anhält.
    9 min
  • Es gibt kein gesundes Leben im kranken System
    Von Antje Vieth
    Foto: www.geko-berlin.de
    „Es gibt kein gesundes Leben im kranken System“, ist der Slogan des Poliklinik-Syndikats, ein Verein, der die drei solidarischen Gesundheitszentren, die es in Deutschland gibt, vereint. Alternative medizinische Versorgung, Polikliniken, die interdisziplinär Stadtteile versorgen, Gemeinschaftsapotheken, die die Grundversorgung der Nachbarschaft organisieren oder Communitys, die sich ihre Gesundheitsversorgung durch Selbstorganisierung sichern: über all das berichtet Radio Onda in der Regel, wenn es um Lateinamerika geht. Um so neugieriger wurden wir, als wir von einem ähnlichen Ansatz hörten, diesmal mitten in Berlin. Denn in Deutschland ist Gesundheitsversorgung in der Regel vor allem eins: ein Markt. Und sie muss wettbewerbsfähig sein. Gespannt machten wir uns also auf den Weg, um das Gesundheitskollektiv Berlin, kurz GeKo, kennenzulernen.
    Lest zu diesem Thema auch den Text bei poonal!
    13 min
  • Wie ungleich wird die Neue Normalität?
    Von Nils Brock, Pamela Cuadros
    Foto: Faiza Shaheen
    Ein Interview mit der Ökonomin Faiza Shaheen zu gesellschaftlichen Ausschlüssen in Lateinamerika vor, während und nach Corona.
    Wie ist es möglich, dass arme Menschen und ausgegrenzte Minderheiten in Städten von New York bis Neu-Delhi massenhaft sterben konnten, während andere überlebten, weil sie sich zu Hause schützen oder private medizinische Versorgung in Anspruch nehmen konnten?
    Eine unbequeme Frage. Vorangestellt ist sie der im Oktober 2021 erschienen Studie „From Rhetoric to Action“. Die beteiligten Forschenden der New York University liefern eine ebenso einfache wie bedrückende Antwort: Seit Jahrzehnten leben wir in einer Welt wachsender Ungleichheit. Und Covid-19 hat alles noch ein bisschen schlimmer gemacht – es geht also um die Frage nach der „ungleichen Erholung“ von so extremen Krisen, wie der derzeitigen Pandemie.
    Die britische Ökonomin und linke Aktivistin Faiza Shaheen war federführend an der Untersuchung beteiligt. Radio Onda wollte von ihr wissen, was für neue Erkenntnisse und Empfehlungen dabei für Lateinamerika zusammengekommen sind.
    Eine ausführliche Textversion des Interviews findet ihr bei poonal.
    8 min
  • Die Zapatistische Nacht der Kulturen
    Von matraca, onda
    Foto: Radio Matraca
    Im Oktober dieses Jahres erhielten wir im Rahmen der Gira europea por la Vida des EZLN (Ejercito Zapatista de Liberación Nacional) Besuch von der zapatistischen Delegation in Berlin. Nach mehreren Monaten der Vorbereitung und der Ungewissheit aufgrund zahlreicher pandemiebedingter Beschränkungen fand das langersehnte Treffen statt. Wir erlebten eine Woche voller Aktivitäten, Begegnungen und Emotionen. Radio Matraca berichtete über mehrere Treffen. Die Noche Cultural wurde von verschiedenen migrantischen Kunstinitiativen der Stadt organisiert, die ihre Präsentationen an diesem Abend unter das Motto „Kunst und Widerstand“ stellten. Hier bekommt ihr eine Zusammenfassung dieser tollen Veranstaltung.
    Hier gehts zum Bericht über die Veranstaltung in Textform.
    Und hier gehts lang zum Mitschnitt der Noche Cultural auf Spanisch.
    17 min
  • onda-info 528
    Von ondistas
    Hallo und willkommen zum onda-info 528, dem letzten in 2021.
    Wir beginnen mit einem Beitrag von Jules Giesler. In diesem berichten drei Studierende aus Lateinamerika darüber, wie sie die Corana-Pandemie fernab ihrer Heimat und ihrer Familien erlebt haben.
    Unser neuer Hinhörer zum Thema Kultur&Medien erklärt Euch, warum Freie Radios bei der Bewältigung der Pandemie in Lateinamerika eine wichtige Rolle spielen.
    Am 19. Dezember gewann der Kandidat des Linksbündnisses „Apruebo Dignidad“ Gabriel Boric die Wahl zum neuen chilenischen Präsidenten. Unsere Kollegin Ute Löhning war in Chile und wohnte beiden Wahlgängen vor Ort bei. Markus Plate unterhielt sich mit Ute über ihre Eindrücke, die Hoffnungen der Menschen und die Herausforderungen, vor denen der neue Regierungschef steht.
    Zum Schluß der Sendung stellt Euch Markus den nicaraguanischen Sänger Luís Enrique Mejía Godoy vor. Zusammen mit dem Menschenrechtskollektiv „Nicaragua Nunca Más“ trat der mittlerweile im Exil lebende Kritiker des Ortega-Regimes am 10. Dezember live in Costa Rica auf.
    Zusammengestellt wurde dieses Info von Knut, der eine interessante halbe Stunde wünscht.
    Und kommt gut ins neue Jahr.
    30 min
  • Gabriel Boric zum Präsidenten gewählt – Interview mit Ute Löhning
    Von onda
    Junges Chile gibt den Ausschalg für Boric‘ Wahlsieg
    Gabriel Boric wird nächster Präsident Chiles, die Stichwahl am 19. Dezember hat der 35-jährige vom Linksbündnis Apruebo Dignidad mit 56 zu 44 Prozent überraschend deutlich gegen den extrem rechten José Antonio Kast gewonnen. Unsere Compañera Ute Löhnung ist gerade aus Chile zurückgekommen, sie hat dort beide Wahlgänge beobachtet und gibt uns ihre Einschätzungen im folgenden Interview.
    Und hier gibt’s das Interview mit Ute Löhnimg als Textbeitrag bei poonal.
    8 min

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onda, das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder…