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onda episodes

  • Der transnationale Kampf für Frauen* geht weiter
    Von Aliza Yanes, Veru
    Feministische Performance am 08. März in Berlin Foto: Aliza Yanez
    In dieser Sendung geht Radio Matraca den Wegen nach, die die feministischen Bewegungen in Berlin im Zusammenhang mit der Pandemie eingeschlagen haben. Sie interviewten unter Anderen Irene vom Sor-Juanas-Kollektiv, der Frauenkommune des Weddinger Stadtteils im Norden Berlins, und Christiane Tennhardt, eine deutsche Gynäkologin und Aktivistin für die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs.
    2020, das tragische Jahr der weltweiten Pandemie, löste eine Gesundheits- und Wirtschaftskrise aus, die benachteiligte Bevölkerungsgruppen besonders hart traf. Die Rechte von Frauen* und Dissident*innen auf der ganzen Welt wurden beeinträchtigt, da die geschlechtsspezifische Gewalt und Fälle von Femiziden zunahmen. Inmitten dieser Szenerie endete das Jahr 2020 mit einem historischen Meilenstein in der lateinamerikanischen Frauenbewegung: der Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in Argentinien. Die so genannte “Ola Verde”, also grüne Welle, breitete sich aus.
    Dieser Beitrag ist eine spanischsprachige Produktion vom Radio Matraca, übersetzt ins Deutsche vom Radio Onda.
    Hier geht es zum Orginalbeitrag auf Spanisch.
    Und hier findet ihr den passenden Artikel auf Deutsch, sowie hier geschrieben auf Spanisch.
     
    11 min
  • Warum Guerreros Bergbauern Mohn anbauen
    Von Vania Pigeonutt, Vania Pigeonutt (Periodistas de a Pie), Wolf-Dieter Vogel
    Für viele ist der Opiumanbau die beste Möglichkeit, ihre Familie zu ernähren / Foto: Isael Rosales
    Mexiko zählt zu den wichtigsten Opiumproduzenten weltweit. Schon lange liefert der Anbau von Drogen den Stoff für Netflix-Serien und reißerische Artikel über die Mafia des Landes. Alle Welt kennt den Mafiachef Joaquín „El Chapo“ Guzmán, doch nur selten wird über die Menschen berichtet, auf deren Rücken die Narcobosse ihren Reichtum aufbauen. In vielen Region Mexikos bauen Bäuerinnen und Bauern Marihuana oder Mohn für die Herstellung von Heroin an. Die meisten von ihnen leben unter harten Bedingungen. Vania Pigeonutt vom mexikanischen Journalist*innennetzwerk Periodistas de a Pie hat sich im armen Bundesstaat Guerrero umgehört und dabei auch erfahren, dass die Corona-Pandemie überraschende Auswirkungen auf den Mohnanbau hatte.
    Lest zu diesem Thema auch unseren Text bei poonal!
    9 min
  • Onda-Reinhörer | Canto de Cenzontles
    Von Nils Brock, Pamela Cuadros
    Foto: Canto de Cenzontle
    Canto de Cenzontles ist kein Radio sondern ein vielstimmiges Radioprogramm, zu hören in Dutzenden staatlichen, kommerziellen und Community Radios in ganz Mexiko. Das ist ungewöhnlich. Das Erfolgsgeheimnis: Stimmen und Stories aus den indigenen und afromexikanischen Communitys, die in den großen Medien sonst nicht zu hören sind. In unserem Onda-Reinhörer kommen zwei der Macher*innen zu Wort und wir hören rein in eine Sendung, die die Geschichte und den Alltag Schwarzer Menschen in Mexiko zum Thema hat.
    10 min
  • Mehrheit gegen „Narcodiktatur“
    Von Markus Plate
    Die Linkspolitikerin Xiomara Castro liegt bei der Präsidentschaftswahl in Honduras vorne und hat sich bereits zur Siegerin ausgerufen. Foto: Radio Progreso
    Nach den Präsidentschaftswahlen im mittelamerikanischen Honduras deutet sich ein historischer Machtwechsel an. Die Linkskandidatin Xiomara Castro gewann deutlich. Damit wird zum ersten Mal eine Frau Präsidentin von Honduras und zum ersten mal die Linke die Regierung anführen. Castro, Ehefrau des 2009 weggeputschten Ex-Präsidenten Manuel Zelaya, hatte im Wahlkampf versprochen, Honduras tiefgreifend zu reformieren. Die Corona-Pandemie hatte den Ruf der seit 12 Jahren regierenden und nun abgewählten, rechtskonservativen Nationalpartei weiter beschädigt, Millionen internationale Hilfgelder versickerten, die Sozialsysteme waren schon vor der Pandemie durch die grassierende Korruption ausgeblutet.
    Hier geht es zum Poonal-Artikel!
    7 min
  • Wer sind Boric und Kast, die in Stichwahl um Präsidentschaft gehen?
    Von Ute Löhning
    Feministinnen gegen Gewalt an Frauen mobilisieren gegen Kast. (Foto: Ute Löhning)
    Chile hat gewählt und das Land scheint polarisiert. Nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen liegt der extrem rechte José Antonio Kast mit zwei Prozentpunkten vor dem linken Kandidaten Gabriel Boric. Am 19. Dezember müssen beide in einer Stichwahl direkt gegeneinander antreten. Nach Jahren einer breiten gesellschaftlichen Protestbewegung und der Pandemie werden die Chilen:innen mit dieser Wahl darüber entscheiden, in welche Richtung Chile in den kommenden Jahren geht. Auch für die Arbeit vom Verfassungskonvent, der aktuell mit der Ausarbeitung einer neuen Verfassung beschäftigt ist, wird diese Entscheidung gravierende Auswirkungen haben.
    Zu diesem Thema gibt es auch einen Text bei poonal!
    10 min
  • onda-info 526
    Von onda
    Die Linkspolitikerin Xiomara Castro liegt bei der Präsidentschaftswahl in Honduras vorne und hat sich bereits zur Siegerin ausgerufen. Foto: Radio Progreso
    Nach den Präsidentschaftswahlen steht Honduras vor einem historischen Machtwechsel. Die Linkskandidatin Xiomara Castro liegt dort deutlich vor ihrem schärfsten Konkurrenten, Nasry Asfura von der seit 12 Jahren regierenden, rechtskonservativen Nationalpartei. Damit würde zum ersten Mal eine Frau Präsidentin von Honduras und zum ersten mal die Linke die Regierung anführen. Wer mehr wissen möchte über die im Beitrag angesprochenen Sonderentwicklungszonen, im Juli hatten wir dazu einen Beitrag:
    https://www.npla.de/thema/allgemein/enteignung-fuer-autonome-investorenstaedte-befuerchtet/
     
    In Chile liegt nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen der extrem rechte José Antonio Kast mit zwei Prozentpunkten vor dem linken Kandidaten Gabriel Boric. Am 19. Dezember müssen beide in einer Stichwahl direkt gegeneinander antreten. Nach Jahren einer breiten gesellschaftlichen Protestbewegung und der Pandemie werden die Chilen:innen darüber entscheiden, in welche Richtung Chile in den kommenden Jahren geht.
    In Costa Rica hat ein riesiger Korruptionsskandal Dutzende Bürgermeister in die Untersuchungshaft befördert.
    Zum Schluss schauen wir nach Mexiko. In vielen Region bauen Bäuerinnen und Bauern Mohn für die Herstellung von Heroin an. Die meisten von ihnen leben unter harten Bedingungen.
    30 min
  • Auf den Spuren Lateinamerikas in Berlin
    Von Katharina Treubroth, Steffi Wassermann
    Ein neuer Blick auf die Stadt beim Spaziergang vom FDCL. Foto: FDCL e.V.
    Was hat ein gemütlicher Spaziergang durchs Bayerische Viertel in
    Berlin mit der Kolonialisierung Lateinamerikas zu tun? In welcher Verbindung steht der Wittenbergplatz in Schöneberg mit der deutschen Auswanderung nach Chile im 19. Jahrhundert? Und wie kann man beim Schlendern durch die Mall of Berlin den Indigenen Guna begegnen?
    Der Stadtspaziergang „CONECTANDO – AUF DEN SPUREN LATEINAMERIKAS IN BERLIN“ gibt darauf Antworten. Bei einem der Spaziergänge vom FDCL e.V. waren wir mit unserem Aufnahmegerät dabei.
    Auf dem Stadtplan sind die Punkte des Spaziergangs eingezeichnet, wo Spuren Lateinamerikas zu finden sind. Foto: FDCL e.V.
     
    10 min
  • onda-info 525
    Von ondistas
    Hallo und willkommen zum onda-info 525.
    Heute haben wir zwei längere Beiträge für Euch. Niklas Franzen nimmt uns mit nach Brasilien, in den Bundesstaat Amazonas. Die Region um dessen Hauptstadt Manaus wurde besonders hart von der Corona-Pandemie getroffen. Für indigenen Gemeinden sind deren Auswirkungen dramatisch. Weil sie wegen der von Rassismus geprägten Politik des rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro kaum staatliche Hilfen erreichen, sind die Gemeinschaften am Rio Negro auf die Unterstützung der indigenen Organisation Copime angewiesen.
    Leicht versteckt, im Hinterhof eines Mietshauses im Prenzlauer Berg, befinden sich die Räume des Xochicuicatl e.V.. Seit fast dreißig Jahre unterstützt der Verein Frauen aus Lateinamerika bei ihrer Ankunft in Berlin und in vielen Aspekten des täglichen Lebens in Deutschland. Knut Hildebrandt sprach mit Claudia Trebin, der Koordinatorin des Vereins, und Sophia Oelsner, die psychosoziale Beratung anbietet, über die Schwerpunkte ihrer Arbeit und die Herausforderungen, mit denen sie durch die Corona-Pandemie konfrontiert wurden.
    Zu Beginn der Sendung hört Ihr noch die neueste Ausgabe von Ausgetauscht/Intercambio, des Podcasts von ICJA und dem NPLA. In ihm kommen fünf Freiwillige aus Lateinamerika zu Wort, die Mitte Oktober an einem Radio-Workshop in Berlin teilgenommen haben. Aus Anlaß der am gleichen Wochenende stattfindenden Räumung des Köpi-Wagenplatzes sind die Teilnehmer*innen der Frage nachgegangen, was „vivienda digna – würdiger Wohnraum“ für sie bedeutet.
    Neben Niklas und Knut haben Paulina, Steffi und Tobi an diesem Info mitgewirkt. Wir wünschen eine spannende halbe Stunde.
    30 min
  • 30 Jahre Beratung von Frauen für Frauen – Xochicuicatl e.V.
    Von Knut Hildebrandt
    Logo des Vereins Xochicuicatl e.V.
    Im Jahr 1992 gründeten lateinamerikanische Migrantinnen in Berlin den Xochicuicatl e.V. Was als Selbsthilfe- und Vernetzungsprojekt begann, ist heute eine der wichtigsten Beratungsstellen für Frauen aus Lateinamerika in Deutschland. Wir führten ein Interview mit Claudia Tribin, der Koordinatorin des Vereins, und Sophia Oelsner, die psychosoziale Beratung anbietet. Beide berichteten über die Geschichte und Schwerpunkte des lateinamerikanischen Frauenvereins, sowie die Herausforderungen feministischer Unterstützung heute, besonders im Blick auf häusliche Gewalt in Zeiten der Corona-Pandemie.
    Für Informationen zu Beratung, Vorträgen, Workshops und Kursen des Vereins Xochicuicatl geht’s hier lang.
    Das Interview gibt’s hier als Artikel bei poonal.
    Und nochmal Audio und Text des Interviews hier auf spanisch.
    10 min
  • Indigene Selbstorganisation in Zeiten der Pandemie
    Von Niklas Franzen
    Ankunft von Lebensmittelpaketen der Copime am Rio Negro. Foto: Niklas Franzen
    Die Corona-Pandemie hat Brasilien schwer getroffen. Mehr als 600.000 Menschen starben an dem Virus. Gerade die Region Amazoniens rund um die Millionenstadt Manaus ist schwer gebeutelt. Mittlerweile hat sich die Infektionslage entspannt. Doch für viele indigenen Gemeinden sind die Auswirkungen der Pandemie besonders dramatisch. Angesichts der pandemischen Katastrophe, der Arbeitslosigkeit, der Abwesenheit staatlicher Hilfen der Funai und des Rassismus des rechtsextremen Präsidenten bleibt den Gemeinschaften am Rio Negro nur die Unterstützung der indigenen Organisation Copime.
    Einen poonal-Artikel zu diesem Thema findet ihr hier.
    8 min

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onda, das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder…