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onda episodes

  • Onda-Reinhörer: Periodistas de a Pie
    Von Wolf-Dieter Vogel
    Foto: Periodistas de a Pie
    Im Onda-Reinhörer zur Abwechslung mal kein Radio, sondern ein Medium der schreibenden Zunft: Seit 2007 organisieren sich mexikanische Journalistinnen und Journalisten im Netzwerk „Periodistas de a Pie“. Sie arbeiten zu: Armut, Migration, der Terror der Mafia, indigener Gemeinden, der Widerstand gegen Umwelt zerstörende Großprojekt oder der Einsatz von Feministinnen gegen gewaltsame Angriffe auf Frauen. Themen, über die es in Mexiko nicht ungefährlich ist, zu berichten.
     
    8 min
  • onda-info 521
    Von ondistas
    Hallo und willkommen zum onda-info 521.
    Am 14. September ist die zapatistische Delegation „La Extemporánea – Die Unzeitgemäßen“ am Wiener Flughafen angekommen. Die Delegierten teilten sich in mehrere Gruppen auf, um in verschiedene europäische Städte reisen. Dort wollen sie sich in den kommenden Wochen mit örtlichen Kollektiven über ihre jeweiligen sozialen Kämpfe austauschen.
    Am 3. Oktober kommen die Zapatistas in Berlin an, wo es am Abend eine Ankunftszeremonie mit Konzert geben wird. In den folgenden Tagen bis zur Abreise am 9. Oktober finden Veranstaltungen mit den Delegierten statt. Wir werden Euch über unserer Webseite auf dem Laufenden halten.
    Unsere heutige Sendung steht allerdings ganz im Zeichen von Massenprotesten. Nachdem in den letzten zwei Jahren vor allem Bukeles Anhänger*innen auf lautstarken Machtdemonstrationen zu hören waren, gingen an El Salvadors Unabhängigkeitstag Tausende auf die Straßen, um gegen den autoritären Regierungsstil des Präsidenten zu protestieren. Auch wenn Bukele noch auf die Zustimmung von mehr als 80 Prozent der Wähler*innen bauen kann, verunglimpfte er in seiner Ansprache zum Unabhängigkeitstag die Proteste als durch Teile der internationalen Gemeinschaft finanzierte Randale.
    Auf ganz so große Zustimmung wie Bukele kann Brasiliens Präsident Bolsonaro nicht mehr setzen. Sein Stern scheint im Sinken begriffen zu sein. Doch umso aggressiver reagiert Bolsonaro auf das Erstarken der Opposition. Zum brasilianischen Unabhängigkeitstag Anfang September mobilisierte er Zehntausende zu einem ultrarechten Protesttag. Andrasch Neunert von Radio Lora aus München unterhielt sich mit dem Politikwissenschaftler Dr. Christian Pfeifer von der Universität Rostock darüber, was das für die Präsidentschaftswahlen 2022 bedeuten könnte.
    Doch zu Beginn unserer Sendung kommt noch eine Meldung über die tödlichen Bedrohungen, welchen Umweltschützer*innen weltweit zunehmend ausgesetzt sind.
    Eine interessante halbe Stunde wünscht Euer onda-info-Team.
    30 min
  • „Tulum ist verloren!“
    Von Darius Ossami
    Bagger im eigentlich geschützten Dünenbereich. Foto: Darius Ossami
    Mangroven gibt es an allen tropischen und subtropischen Küsten Lateinamerikas. Mangrovenwälder und Mangrovensümpfe sind ein wichtiges tropisches Ökosystem, das sich an Küsten und Flussmündungen angepasst hat. Allerdings sind sie weltweit durch Tourismus, Industrie und Siedlungsbau gefährdet – so auch an der mexikanischen Karibikküste. Ein Beitrag aus Tulum, wo Massentourismus, Luxus-Hotelkomplexe und Bodenspekulation dabei sind, ein einzigartiges Ökosystem zu vernichten.
    Zu diesem Beitrag gibt es eine Langfassung im onda-info 517
    sowie einen poonal-Artikel.
    8 min
  • onda-info 520
    In Mexiko ist einiges los: Erneut ist in Chiapas eine Karawane von Migrant*innen aufgebrochen und wurde gewaltsam gestoppt. In Oaxaca trifft die dritte Welle der Coronapandemie die Indigenen besonders hart. Und die konservative Partei PAN hat den Chef der rechtsextremen spanischen Partei Vox nach Mexiko eingeladen.
    Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Der Oberste Gerichtshof Mexikos hat entschieden, dass ein totales Abtreibungsverbot in Mexiko verfassungswidrig ist. Damit darf unter bestimmten Bedingungen eine Abtreibung nicht mehr unter Strafe gestellt werden.
    Der April und der Mai waren in Kolumbien Monate des Aufstands. Gegen die Gewalt von Polizei und Paramilitärs formierten sich im ganzen Land selbstorganisierte Streikgruppen, um autonome Zonen zu schaffen – besonders in der Stadt Cali. Mittendrin: Die Guardia Indigena, die Indigene Schutzeinheit, die während des Nationalstreiks zur gewaltfreien Alternative zur Polizei wurde. Ihr hört einen Beitrag von Fabian Grieger in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika.
    …und damit Willkommen zum onda-info 520.
    30 min
  • onda-info 519 – Zum int. Tag gegen das Gewaltsame Verschwindenlassen
    Der 30. August ist der Internationale Tag für die Opfer des gewaltsamen Verschwindenlassens. Ein Verbrechen mit gewaltigen Ausmaßen. 70.000 Menschen sind allein seit 2013 in Mexiko verschwunden. Und immer öfter werden auch Migrierende zu Opfern des gewaltsamen Verschwindenlassens. Menschen, die durch die Abschottungspolitik Europas oder der USA ohnehin auf immer gefährlichere Routen gezwungen werden. Die Militärdiktaturen Lateinamerikas, ob die Argentiniens oder Chiles, Guatemalas oder El Salvadors, ließen Regimegegner zu Tausenden verschwinden, oft fehlt von ihnen auch Jahrzehnte später jede Spur. In diesem onda-info 519 schauen wir nach Mexiko, kurz nach Kolumbien und über Berlin nach Argentinien.
    31 min
  • Enteignung für autonome Investorenstädte befürchtet
    Von Jutta Blume
    Quelle: MADJ
    Die honduranische Regierung möchte mit Sonderwirtschaftszonen Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung fördern. Das behauptet sie zumindest. Ein großer Teil der Bevölkerung sieht das anders. Es droht die Schaffung autonomer, von Investoren regierter Enklaven, den Menschen in den betreffenden Gebieten die Enteignung. Und gerade während der Corona-Pandemie wurden die Planungen für die sogenannten ZEDE vielerorts konkreter.
    Einen poonal-Beitrag zu den ZEDE findest du hier.
    8 min
  • onda-info 518
    Das sind die Themen in diesem onda-info 518:
    Chile ist auf dem Weg zu einer neuen Verfassung und dabei, das Erbe der Pinochet-Diktatur abzuschütteln und dem neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell ein Ende zu setzen.
    Honduras geht dagegen in die entgegengesetzte Richtung. Die honduranische Regierung möchte mit Sonderwirtschaftszonen Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung fördern. Das behauptet sie zumindest. Ein großer Teil der Bevölkerung sieht das anders. Es droht die Schaffung autonomer, von Investoren regierter Enklaven, den Menschen in den betreffenden Gebieten die Enteignung. Und gerade während der Corona-Pandemie wurden die Planungen für die sogenannten ZEDE vielerorts konkreter. Jutta Blume gibt uns einen Überblick.
    30 min
  • Die Beschützer*innen: Die Guardia Indigena während des Nationalstreiks
    Von Fabian Grieger
    Foto: Katherina Rodriguez Garcia
    Der April und der Mai waren in Kolumbien Monate des Aufstands. Auf den Straßen fanden junge Menschen zusammen und riefen ihre Wut über die Regierung hinaus. Gegen die Gewalt von Polizei und Paramilitärs formierten sich im ganzen Land selbstorganisierte Streikgruppen, um autonome Zonen zu schaffen – besonders in der Stadt Cali. Mittendrin: Die Guardia Indigena, die Indigene Schutzeinheit, die während des Nationalstreiks zur gewaltfreien Alternative zur Polizei wurde. Aber wie schaffte sie das?
    15 min
  • onda-info 517
    Von ondistas
    Hallo Zusammen zum sommerlichen onda-info Nr. 517,
    In Argentinien stellt Erinnerungsarbeit aus Sicht indigener Gruppen eine wichtige Säule im Kampf um Sichtbarmachung ihrer gewaltvollen Geschichte in den ehemaligen Kolonien dar. Wir hören eine Nachricht zur Erinnerung an das Massaker von Napalpí aus dem Jahr 1924.
    Doch auch vor unserer Haustür ist Erinnerungspraxis ein umkämpftes Feld. In der Mitte Berlins wurde am 20. Juli das Humboldtforum eröffnet, das von verschiedenen Gruppen seit Jahren als koloniale Schatzkammer kritisiert wird. Zu diesem Thema hören wir eine Soundcollage namens „Defund Humboldforum“ der Coalition of Cultural Workers against Humboldtforum/Decolonize Berlin/Barazani Berlin.
    Nachdem wir zu einer Cumbia der Berliner Band Tiki Tiki Ding Dong die Gedanken etwas schweifen lassen können, kommen wir zu einem Beitrag aus dem Nationalpark Tulum in Mexiko. Dort wird durch Massentourismus, Luxus-Hotels und Bodenspekulation das einzigartige Ökosystem der Mangroven vernichtet.
    Am Ende wirds nochmal musikalisch, mit einem Beitrag vom August 2018, als der indigene Chor Chelaalapi gemeinsam mit dem DJ Lagartijeando den Berliner Club Maze zum Beben brachte..
    Damit wünschen wir euch eine abwechslungsreiche Sendung,
    euer onda-info team
     
    31 min
  • Verfassungskonvent in Chile – Diskussion mit Protagonistinnen
    Von Ute Löhning
    25. Mai 2021: Diskussionsveranstaltung „Die Revolte in Chile und der Weg zu einer neuen Verfassung“
    Am 4. Juli trat in Chile erstmalig der Verfassungskonvent zusammen, das Gremium, das in den kommenden Monaten eine Neue Verfassung für Chile schreiben wird. Die Sitzung war begleitet von Demonstrationen auf der Straße und endete mit einer historischen Entscheidung: die 155 Mitglieder wählten die Mapuche-Vertreterin Elisa Loncón Antileo zu ihrer Präsidentin. Die Corona-Pandemie erschwert die Teilhabe an diesem Prozess, umso wichtiger scheint es, die Chance zur Gestaltung einer solidarischen, gerechten und nachhaltigen „Neuen Normalität“ zu begleiten.
    Ihr hört zunächst Auszüge aus der bewegten Antrittsrede Elisa Loncóns und im Anschluss einen Zusammenschnitt aus unserer Diskussionsveranstaltung „Revolte in Chile und der Weg zu einer neuen Verfassung“.
     
    Am 25. Mai hatten wir mit der Journalistin Sophia Boddenberg, der in den Verfassungskonvent gewählten Mapuchevertreterin Natividad Llanquileo und der Kandidatin der feministischen Dachorganisation CF8M für den Verfassungskonvent Karina Nohales über die Wahl zum Verfassungskonvent, Perspektiven für den verfassungsgebenden Prozess und die Chancen für eine Abkehr vom Neoliberalismus diskutiert. Diese Veranstaltung war eine Kooperationsveranstaltung mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika, den Lateinamerika Nachrichten, dem Cabildo Berlin und Nachrichtenpool Lateinamerika.
     
     
    12 min

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