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onda episodes

  • Kämpfe gegen Feminizide in der Pandemie
    Von Steffen Heinzelmann
    Adriana Guzmán, Aktivistin von Feminismo Comunitario Antipatriarcal, auf dem Mirador Killi Killi in La Paz. (Foto: Steffen Heinzelmann)
    In Bolivien werden jedes Jahr mehr als 100 Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts getötet, sie sind Opfer von Feminiziden. Die Täter sind aktuelle oder ehemalige Partner, Familienangehörige oder Fremde, und viel zu häufig werden sie für ihr Verbrechen nicht bestraft. Die Proteste gegen Feminizide und Machismus werden in Bolivien immer lauter und mehrere Organisationen versuchen, Frauen vor diesen Gewaltverbrechen zu schützen. Doch wie wirkt sich die Pandemie auf Gewalt gegen Frauen, Mädchen und gegen LGBTQ* aus? Aus La Paz berichtet Steffen Heinzelmann.
    Drüben bei poonal gibt es auch einen Text zu diesem Audiobeitrag!
    9 min
  • Digitale Sicherheit in der Pandemie – Schutz gegen Gefahren im Netz
    Von Knut Hildebrandt, Miriam Flores
    Bildrechte: socialtic.org
    Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen, setzten viele Regierungen auf Maßnahmen wie die digitale Kontaktverfolgung. Diese Maßnahmen brachten zum Teil starke Einschränkungen der Privatsphäre für die Bevölkerung mit sich. Von den meisten Menschen wurde das als ihr notwendiger Beitrag zur Pandemie-Bekämpfung angesehen und akzeptiert. Doch was passiert, wenn das dabei den Regierungen und Behörden entgegen gebrachte Vertrauen missbraucht wird? Radio Matraca ist einem solchen Fall aus Deutschland nachgegangen.
    Hier gehts lang zum Audiobeitrag auf Spanisch.
    Hier lang zu den passenden Artikeln zum Thema bei Poonal und Matraca.
    9 min
  • onda-info 532
    Hallo und willkommen zum onda-info 532!
    Nach einigen Kurznachrichten aus Lateinamerika haben wir im Wesentlichen zwei Beiträge in der Sendung:
    In Berlin ist der Lieferdienst „Gorillas“ eher durch die rücksichtslose Fahrweise seiner Lieferant*innen und eben durch die Liefertätigkeit an sich bekannt. Weniger bekannt ist, dass dieses Geschäftsmodell oft nur durch die Ausbeutung der Arbeitnehmer*innen rentabel ist, und das betrifft zumeist Migrant*innen. Radio Matraca hat sich die Arbeitsbedingungen des Lieferdienstes genauer angesehen und mit einigen Riders gesprochen.
    Steffen Heinzelmann hat sich für Radio onda auf der Buchmesse in La Paz umgehört, was es an neuer Literatur in Bolivien gibt. Denn die Autor*innen des 21. Jahrhunderts erzählen auch von Migration, Sexualität und Emanzipation. Dabei geht es natürlich auch um die gesellschaftlichen Veränderungen in Bolivien und den Einfluss der Pandemie auf das Leben und die Arbeit dieser Autor*innen.
    Zwei Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau kommt die Musik in dieser Sendung diesmal von Mal Élevé und den Sänger*innen Sorah, Kutlu und Roger Rekkless: Alliance Antiraciste!
    Eine spannende halbe Stunde wünschen wir vom onda-info!
    30 min
  • Der Markt ist die neue Religion – Pepe Mujica im Interview
    Von Erika Harzer
    Pepe Mujica in Carmelo, Februar 2011.Foto: Erika Harzer
    Jose „Pepe“ Mujica ist von seinem Senatorenposten zurückgetreten. „Ich gehe, weil die Pandemie mich rauswirft“, erklärte der frühere Tupamaro-Kämpfer, spätere Präsident Uruguays und langjährige Kongressabgeordnete im Oktober 2020. Politik zu machen und Senator zu sein, bedeutete für ihn, mit Menschen zu sprechen und überall hinzugehen. Das verhindere die Pandemie, da er sich wegen einer Immunkrankheit nicht impfen lassen könne. Er sehe sich daher und durch sein Alter zu diesem Rückzug gezwungen.
    Erika Harzer hat mit Pepe Mujica gesprochen.
    Hier könnt ihr die geschriebene Version des Interviews lesen
    oder das Originalinterview auf Spanisch hören
    10 min
  • onda-info 531
    Von ondistas
    Hallo und Willkommen zum onda info 531,
    Wir beginnen mit zwei Meldungen, von Menschen die diese Welt verlassen haben. Die uruguayische Tupamara Xenia Itté und die brasilianische Sängerin Elsa Soarez. Ihre Musik wird diese Sendung begleiten.
    Dann haben wir eine Nachricht aus Mexiko, wo das Frauenkollektiv Mano Vuelta Spenden für ihre Workshops zum Thema sexuelle und digitale Gewalt sammelt. Außerdem hören wir Ausschnitte aus einem kürzlich auf Youtube erschienen Dokumentarfilm über Extraktivismus in indigenen Territorien im argentinischen Chaco und ein folgenschweres Abkommen über Schweinemastanlagen.
    Wie ist es möglich, dass arme Menschen und ausgegrenzte Minderheiten in Städten von New York bis Neu-Delhi massenhaft sterben konnten, während andere überlebten, weil sie sich zu Hause schützen oder private medizinische Versorgung in Anspruch nehmen konnten? Ihr hört ein Interview mit der Ökonomin Faiza Shaheen zu gesellschaftlichen Ausschlüssen in Lateinamerika vor, während und nach Corona.
    Am Ende gehts mit dem onda-Reinhörer nochmal nach Argentinien, wo das Radio La Colectiva in Buenos Aires über Illegalisierung von Migrant*innen und die Kolonialgeschichte des Landes berichtet.
    Viel Spaß beim Hören wünscht euer onda-info-team
    31 min
  • Dokuserie „Matarife“ über kriminelle Machenschaften Uribes
    Von Darius Ossami, Paulina Cwiartka
    Logo der Dokuserie Matarife. Quelle: Wikipedia
    Am 22. Mai 2020 ging die kolumbianische Dokuserie „Matarife“ in den sozialen Netzwerken online. „Matarife“, zu Deutsch „Schlachter“, beleuchtet detailliert die Verstrickungen des kolumbianischen Ex-Präsidenten Álvaro Uribe Vélez und seines politischen Umfelds in zahlreiche Verbrechen der jüngeren kolumbianischen Geschichte.
    In der kolumbianischen Öffentlichkeit schlug die Serie ein wie eine Bombe, bislang wurde sie knapp 40 Millionen Mal angeklickt. Produziert hat sie der kolumbianische Journalist, Autor und Kriminologe Daniel Mendoza Leal. Im Gespräch mit Radio onda erklärt Mendoza, was die Serie so besonders macht und welche Folgen seine Veröffentlichung für ihn und für Kolumbien hat.
    Die Textversion zum Beitrag findet ihr hier.
    10 min
  • onda-info 530
    Hallo und willkommen zum onda-info 530!
    Wir versuchen, den grau-trüben Dauerherbstwinter zu verlassen und nehmen euch mit nach Lateinamerika. Statt Kälte ist es dort allerdings zu heiß – ihr hört eine kurze Nachricht über die Hitzewelle im Zentrum Südamerikas. Danach kommt eine Nachricht über den jüngsten Machtkampf in Honduras, kurz vor der geplanten Vereidigung der linken Präsidentin Xiomara Castro.
    Dazu passt unser erster Beitrag, denn in Honduras sollten eigentlich neue Zeiten anbrechen. Mit Castro wurde das erste Mal eine Frau ins Präsident*innen-Amt gewählt. Und sie gehört der links-progressiven Partei Libre an. Doch das Erbe der vergangenen Regierung unter Juan Orlando Hernández lastet schwer: Unter seinem Regime wurde die Gewaltenteilung aufgeweicht und neoliberale Gesetze erlassen. Viel Land und Gemeingüter gingen damit in die Hände von finanzkräftigen Investoren. Die neue Präsidentin ist angetreten, um vieles davon wieder rückgängig zu machen.
    Danach gehts weiter nach Kolumbien. Am 22. Mai 2020 ging die kolumbianische Dokuserie „Matarife“ online. „Matarife“ bedeutet „Schlachter“ und berichtet detailliert über die Verstrickungen des kolumbianischen Ex-Präsidenten Álvaro Uribe Vélez und seines politischen Umfelds in zahlreiche Verbrechen der jüngeren kolumbianischen Geschichte. Der Erfolg der Serie war enorm, bislang wurde sie fast 40 Millionen Mal aufgerufen. Radio onda hat mit dem Regisseur der Serie, Daniel Mendoza Leal, gesprochen.
    Eine interessante halbe Stunde wünschen wir vom onda-info.
    30 min
  • Privatstädte und die neue Regierung
    Von Steffi Wassermann
    Die Bevölkerung von Barra Vieja, auf dem traditionellen Gebiet der Garífuna, ist schon lange von Verteibung bedroht. Quelle: Filmstill „Expulsados – Vertrieben“
    In Honduras könnten neue Zeiten anbrechen. Mit Xiomara Castro wurde das erste Mal eine Frau ins Präsident*innen-Amt gewählt. Und sie gehört der links-progressiven Partei Libre an. Doch das Erbe der vergangenen Regierung unter Juan Orlando Hernández lastet schwer: Unter seinem Regime wurde die Gewaltenteilung aufgeweicht und neoliberale Gesetze erlassen, die Land und Gemeingüter in die Hände von finanzkräftigen Investoren übergab. Die neue Präsidentin ist angetreten, um vieles davon wieder rückgängig zu machen.
    Der Beitrag ist in Kooperation mit dem Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit München und dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika entstanden.
    Musik und weitere Atmos wurden mit freundlicher Genehmigung der Dokumentation „Expulsados  – Vertrieben“ (2021) von Dassaev Aguilar entnommen.
    13 min
  • onda-info 529
    Von ondistas
    Wir sind im Jahr 2022 angekommen, von onda aus wünschen wir Euch alles Gute für alles, was Ihr so vorhabt und wofür Ihr es brauchen könnt. Das ondainfo fünf-zwo-neun kommt mal wieder aus Mexiko, Markus führt Euch durch eine Sendung, die diesmal musikalischer ist als sonst. Wir schauen nach Kolumbien und besuchen dort Viterbo. Das Dorf hat trotz dem schwierigen Friedensabkommen, Gewalt und Pandemie noch Mut, Freude und Initiative bewahrt. Und dann geht es in die Favelas Brasiliens, wo wir noch einmal sehen, dass die scheinbar endlose Pandemie die sozialen Ungleichheiten verstärkt. Die Musik haben Julián Díaz und seine Band Camaleón aus Viterbo, Kolumbien beigesteuert. Wir beginnen mit einer Nachricht von Knut Journalist*innenmorden und Straflosigkeit in Mexiko.
    30 min
  • Ein Dorf trotzt Gewalt und Pandemie
    Von Markus Plate
    Julian Diaz und Mapache. Foto: Markus Plate
    Kolumbien ist von der Corona-Pandemie stärker getroffen, als viele andere Länder des Südens. Fast fünf Millionen Fälle, über 130.000 Tote. Kolumbien war auch Schauplatz eines jahrzehntelangen bewaffneten Konflikts zwischen der FARC-Guerilla und der Armee. Hinzu kamen Drogenkriege und die gefürchteten paramilitärischen Gruppen als verlängerter Arm von Großgrundbesitzern. Das Friedensabkommen von 2016 ist brüchig, vor allem, weil die aktuelle Regierung von Präsident Ivan Duque gegen ihn arbeitet. Aber es bewegt sich etwas in Kolumbien, nicht nur in den großen Städten, auch auf dem Land. Zum Beispiel in Viterbo, einem Dorf in Kolumbiens Haupt-Kaffeeregion, das nicht nur von einer besseren Zukunft träumt, sondern aktiv daran arbeitet.
    Zu diesem Thema gibt es auch einen spannenden Text bei poonal!
    11 min

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onda, das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder…